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göttlich

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Dabei hätte Jesus sicherlich gerne noch eine Weile gelebt. Aber der Allmächtige hat zugesehen wie er umgebracht wurde. Obwohl ein Fingerschnippen genügt hätte.......Beihilfe zum Mord?
 

Hallo mikenull,

schau mal hier: göttlich. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Nach unseren Gesetzen hätte "Gott" alles tun müssen, um den Mord zu verhindern. Daran siehst Du, daß die Menschen bessere Gesetze haben als übernatürliche Wesen.
 
Nach unseren Gesetzen hätte "Gott" alles tun müssen, um den Mord zu verhindern. Daran siehst Du, daß die Menschen bessere Gesetze haben als übernatürliche Wesen.

Nun, wenn Jesus nicht gestorben wäre, dann müssten sich alle Menschen vor Gott rechtfertigen, bis hin zu jedem unnützen Wort, was sie gesprochen oder geschrieben haben. Daran siehst Du, dass Gottes Gerechtigkeit etwas mit Liebe und Barmherzigkeit zu tun hat, der einzelne Mensch sollte sich diese Liebe und Barmherzigkeit nicht entgehen lassen. Das ist etwas, was menschliche Gesetze nicht kennen.
 
Nun, wenn Jesus nicht gestorben wäre, dann müssten sich alle Menschen vor Gott rechtfertigen, bis hin zu jedem unnützen Wort, was sie gesprochen oder geschrieben haben. Daran siehst Du, dass Gottes Gerechtigkeit etwas mit Liebe und Barmherzigkeit zu tun hat, der einzelne Mensch sollte sich diese Liebe und Barmherzigkeit nicht entgehen lassen. Das ist etwas, was menschliche Gesetze nicht kennen.

Liebe und Rechtfertigung beißt sich. Wahre Liebe ist bedingungslos - ohne daß irgendwer sich für irgendwas zu entschuldigen oder zu rechtfertigen hat. Schließlich ist Gott ja angeblich allwissend und braucht deshalb gar keine Rechtfertigung, weil er jeden einzelnen Grund, warum etwas so ist wie es ist, kennt.
... und deshalb ist die ganze (mythologische) Jesus-Story unglaubwürdig. Heidnischer Mythen-Gottessohn a la Horus oder Herkules hier, realer Mensch Rabbi Jesus dort, und zwischen beiden liegen Welten.
 
Vermutlich, Daoga, hast Du übersehen, dass viele Menschen die Liebe Gottes ablehnen. Ihnen bleibt dann nur noch der Versuch, sich zu rechtfertigen. Ob dieser gelingen wird? 🙄
 
Wie soll man sich auf etwas verlassen, für das es keine brauchbaren Beweise gibt? Um etwas konkret abzulehnen, sollte es erst mal konkret existieren ... 🙄
 
Vermutlich, Daoga, hast Du übersehen, dass viele Menschen die Liebe Gottes ablehnen. Ihnen bleibt dann nur noch der Versuch, sich zu rechtfertigen. Ob dieser gelingen wird? 🙄

Wieso erinnert mich das (wieder einmal) an einen Diktator? Wer für den Diktator ist, kann machen, was er/sie will, ihm/ihr wird "vergeben", wer gegen ihn ist, wird für die kleinsten Kleinigkeiten grausam bestraft (Hölle)!
 
Angenommen, es wäre so, dass Menschen "die Liebe Gottes ablehnen" (woran erkennen die Menschen eigentlich die Liebe Gottes?): wieso ist Gott dann eigentlich so verschnupft, wenn jemand seine Liebe ablehnt? Ich hätte eher gedacht, dass ein wirklich göttliches Wesen keine Gefühle von gekränkter oder zurückgewiesener Liebe kennt, und dass es sich dabei eher um rein menschliche Gefühle handen würde. Warum liebt Gott nicht bedingungslos und ist quasi sauer, wenn ihn jemand nicht "zurückliebt"?
 
Also ich mache das erst mal wie viele Ungläubige auch:
ich gebe mein Bestes auf dem Gebiet der Moral. Dazu genügen zB schon weitestgehend mein Gewissen und meine Vernunft, (die bei jedem Menschen seit der Pubertät bestens funktionieren im Hinblick auf die Unterscheidung von Gut und Böse). Im Gebrauche meiner Vernunft erweise ich mich als freies, autonomes Wesen.

Und dann denke ich mir: falls es einen Gott gibt, wird ihn mein positives moralisches Verhalten nicht kalt lassen können. Ich darf hoffen, dass er positiv darauf reagiert. Diese Hoffnung hat weder etwas mit der Aufgabe meiner Freiheit noch mit der bequemen Unterwerfung unter eine Autorität zu tun.

Außerdem glaube ich, dass ohne so eine Hoffnung auch die Moral leichter auf der Strecke bleibt. Man kann auch das Gute um des Guten willen tun. Aber ohne die Hoffnung auf einen übergreifenden Sinn läuft man meines Erachtens doch eher Gefahr, in das Gleis der Frustration und Egalhaltung zu kommen..

Das menschliche Zusammenleben ein kleines Bißchen zu verbessern ist schon übergreifender Sinn genug. Frustration und Egalhaltung bis zum Extrem Burnout stellen sich meistens da ein, wo zu viele blauäugige Vorstellungen, zu viele Ideale und Wunschträume im Spiel sind und zu wenig Realismus, zu wenig Frustrationstoleranz.
 
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