Eine ernst gemeinte Fragen an die Gläubigen, die der Meinung sind, es gäbe einen Gott und durch diesen hätte alles im Leben einen Sinn. Welchen Sinn/Zweck haben eurer Meinung nach die Abermilliarden an toter und nicht bewohnbarer Planeten im Universum? Wenn die Erde bewusst mit einem Sinn dahinter erschaffen worden wäre, dann hätte unser Sonnensystem, meinetwegen auch unsere Galaxie doch ausgereicht.
Ich finde deshalb auch das Argument, Leben könne nicht durch Zufall entstanden sein, unsinnig, denn so unwahrscheinlich ist das bei der Anzahl der Planeten doch gar nicht, dass es dann halt auch mal einen unter den Abermilliarden (wenn nicht sogar mehr) toter und "sinnloser" Planeten gibt, wo die Bedingungen für Leben passend sind.
Na da bin ich ja genau der Richtige, um meine Ansicht und Meinung zu schreiben:
Ich verstehe was Du schreibst wirklich gut, sogesehen spielen/spielt die Massen und die Größe des Universums, des Zufalls in die Karten, vor allem wo man jetzt schon dank der Wissenschaften, eher eine Vorstellung hat und um die bisher als Seltenheit angesehenen Umstände, einer solchen Konstellation weis.
Es ist auch interessant, das sinnvoller Weise mit einem Sinn dahinter verbinden zu wollen, gerade wenn es um den Gedanken an ein sinnschaffendes, göttliches Wesen geht, dessen, in dem Fall in Frage gestellte, Schöpfung betrachtet werden und verstanden werden will.
Welche Aspekte des Verstehens sehen wir im Angesicht dessen?
Erstmal ist es wohl so, das die "Sterne" (in Anführungszeichen, weil es nicht immer nur einzelne Sterne sind) am Himmel uns staunen und träumen lassen, Jahreszeiten und einfache Koordination ermöglichen. Was für ein Aufwand - für diese "Kleinigkeiten"?
Da steht doch der Nutzen nicht mehr in Relation zum Aufwand. Einige Metalle und besondere Steine, wie zum Beispiel Gold und Diamanten, werden ausschließlich nur in kosmischen, großen Umständen erzeugt, so müssten wir auch ohne großes Universum darauf verzichten, aber nicht nur das. Die Vorstellung von Größe und Weite wäre doch auch nicht mehr die Selbe, wie wenn wir nicht mehr tatsächlich bis in die Anfänge des Urknalls schauen könnten, was ja durch die Weite des Universums möglich ist. Mit anderen Worten wäre spätestens heute die Wissenschaft enttäuscht, wenn man Alter und Bewegungen kosmischer Zusammenhänge nachrechnen/nachvollziehen will.
Dann weiter hätte man viele Erkenntnisse daraus nicht ziehen können, zum Beispiel das veränderte Verhalten der Massen hin zu dem "Rand des Kosmos". Darauf hin hätte man falsche Rückschlüsse und Verstehweisen gezogen, was für das Begreifen unserer Natur wichtig ist, quasi hätte man mit einem begrenzten/verkleinertem Universum gemerkt: hier stimmt was nicht, "da hat jemand uns betrogen -> Wo ist der Rest des Alls?".
Versuche ich es mal einfacher zu betrachten:
Ein Unterschied ist doch nur dann signifikant, wenn der eig. Zusammenhang geändert ist, so zum Beispiel betrachtet sind im Verhältnis "Milliarden zu Eins = Millionen zu Eins", ich würde sogar sagen = "Tausende zu Eins". Erst wenn man ordentlich auf die andere Seite packt, hat man signifikant die Zusammenhänge geändert: Wie zum Beispiel im Verhältnis "Millionen zu Tausende" oder "Hunderte zu Dutzende".
Demnach ist es erstmal egal ob wir das Universum nur in unserer Galaxie betrachten, oder im Gesamten mit seinen zahlreichen Galaxien.
Doch der Antrieb des Verstehens war ja genau das Gegenteil, das Zufallsprinzip, welches anscheined begünstigt wird auf Grund der Seltenheit. Gehen wir (stellvertretend ich) näher darauf ein und wählen das Gegenteil als Betrachtungshilfe:
Nehmen wir mal an Planeten, wie unsere Erde gäbe es bestätigter Maßen viele - ich meine wirklich viele. Spricht das gegen den Zufall? Können wir nicht oft im Lotto gewinnen? Oder ist es nicht eher so, das man nur nicht so oft den Hauptgewinn bekommt? Und, wenn man jetzt nur den Hauptgewinn mit der Erde vergleicht?
Dann haben wir voll im Lotto abgesahnt! Spricht das für oder gegen den Zufall? Was ist Zufall? Ihr kennt mich schon etwas näher - und ja Wikipedia schreibt es so: "
ein Ereignis, das so nicht geplant oder erwartet war."
Dann haben wir also doch nicht "im Lotto gewonnen". Na das ist ja interessant....
Demnach ist also zufällig etwas passiert auf dieser Erde, das so nicht geplant oder/und erwartet worden ist, was ja in der Masse und Art des Kosmos bestätigt wird! Oder nicht? Das wäre in dem Fall die Bildung von Leben ansich.
Das entspricht einer Anomalie. Wasser hat zum Beispiel eine Anomalie, die Anomalie des Wassers: Es verhält sich nicht so, wie es eig. müsste. Gut das diese Anomalie das Leben auf der Erde ermöglicht, aber ich schweife ab...
...zurück zum Thema: Das es uns gibt ist demnach nicht normal, nach diesen Erkenntnissen schon! Was bedeutet das? Zufällig Glück gehabt oder zufällig Pech, oder/und, und abwechselnd? Danach sieht es aus, so trifft es auch die untersch. Menschen... ...oder etwa nicht?
Demnach ist im Grunde alles zufällig, Ereignisse geschehen, die so nicht geplant oder/und erwartet worden sein können. Das ist in dieser Betrachtung der Ursprung von allem!
Das muss sich am Kosmos bestätigen lassen. Das heißt: der Kosmos und alles was darin von statten geht, muss aus Ereignissen zusammen hängen, welche nicht planbar oder erwartbar sind. Morgen wird die Sonne wieder aufgehen, ist es nicht seltsam das ich mir dessen sicher sein kann? Die Firma, in welcher ich arbeite wird wieder geöffnet haben - und meine Mitarbeiter werden anwesend sein, kein Wunder - schließlich läuft alles nach Plan, nat. ganz im Gegensatz unserer Natur - so werden wir nicht regelmäßig müde und bekommen nicht regelmäßig Hunger....
...stellt euch das Chaos mal vor, wenn ihr nicht jeden Tag sehen könntet und der Strom mal seine Funktion hat und mal nicht, wenn Naturgesetze nicht das wären was sie sind, stabil und vorhersehbar. Ein Vorteil hätte es dann ja, man könnte nicht gezielt schießen, weil es viele Zufälle bedürfte, das die Kanone funktioniert und dann müsste man noch zufällig passend abdrücken, falls der Finger reagiert, könnte es dann klappen, falls das Ziel nicht zufällig vorher umfällt.
Also aus meiner Sicht ist es so, das wenn man an den Zufall glaubt, dann sollte man den Zufall überall hinsetzen können, denn schließlich ist DAS dann die Grundlage. Was ich allerdings wirklich interessant finde ist, das selbst das Zufallsprinzip, Gott nicht ausschließen kann, denn schließlich könnte er dann zufällig existieren. So kann man sich leicht gezwungen fühlen an Gott glauben zu müssen, wenn man der Herkunft einer verständigen (evtl. auch geordneten, sinnvollen) Sache, einem verständigen Ursprung anerkennen/zusprechen will. Das heißt: das <- zu dieser Voraussetzung machen, so müsste alles seiner Art und Weise im Ursprung entsprechen, also weiter auf den Ursprung schlüssig deuten können.
Was schreibt denn die Bibel dazu?
Dann sprach Gott: Lasst uns Menschen machen als unser Abbild, uns ähnlich. Sie sollen herrschen über die Fische des Meeres, über die Vögel des Himmels, über das Vieh, über die ganze Erde und über alle Kriechtiere auf dem Land.
Was hat der Mensch daraus gemacht? Er wollte Herrschen über sich selbst...
...anders herum zeigt es auch das "Gott" in der Bibel keine alleinige Entität darstellen kann. Sonst hätte da doch stehen müssen: Ich will Menschen machen, als mein Abbild, mir ähnlich...
Aber Weiteres führt jetzt definitiv zu weit, ich habe etwas dazu geschrieben, evtl. hätte ich mich auch kürzer fassen können: So spielt die Möglichkeit des anscheinenden Zufalles, doch dem ungezwungenem und offenem Glauben entgegen und der Freiheit des Menschen ebenso...
Was schreibt denn die Bibel dazu?
Aus freiem Willen hat er uns durch das Wort der Wahrheit geboren, damit wir gleichsam die Erstlingsfrucht seiner Schöpfung seien.
Naja, mir macht es Spaß, Glaube und Wissenschaft zu erleben und gleichzeitig Zufälle zu berücksichtigen und zu betrachten. Und, wenn ich mir gleich meinen Text nochmal durchlese, dann gibts bestimmt einen Grund zu Lächeln und andererseits wieder erneut nachzudenken, so hat doch alles einen Anfang und ein Ende zu einem neuen Anfang...
Enstpricht das eig. grundsätzlich dem Zufall: Eine Wiederholung? Ich denke das wäre dann eine Anomalie...
...also hat der Zufall zufällig ganz viele Anomalien auf der Erde erzeugt.... ...oder man sieht das vielfältige Leben, quasi "wenn schon denn schon" als normal an und im Prinzip gleichwertig. So wäre dann ein Gras und/oder Regenwurm genau das Gleiche wie wir. Es sah dann schon etwas komisch aus, als ein Künstler sich in die Lage eines Regenwurmes versetzen wollte...
Grüße,
peace
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