P
Peaceberg
Gast
Die machen sich doch Arbeitsteilung. Der Himmel für die Gläubigen (denen alles vergeben wird), die Hölle für die Ungläubigen (die alleine deswegen schon Sünder sind, weil sie nicht mitmachen wollen). Von daher geht das wohl. :kerzeanzuend:
So will ich etwas zum Thema Hölle schreiben: Hier nur meine undetaillierte, aktuelle Ansicht und nicht als Diskussion zu meiner Person gedacht, weil ich mich der Diskussion nicht stellen kann, ich erkläre euch warum:
Seht, es ist ein ganz wichtiger Betrachtungsgrund, so ist es nicht egal, ob es die Hölle so geben wird, wie man es sich bekannter Maßen erzählt und es z.B. von der kath. Kirche bisher verstanden und damit gelehrt wurde. Deshalb setzte ich mir es als wichtiges Ziel, das wirklich zu verstehen und nachvollziehen zu können. Es bringt nichts, wenn man irgend einem Ruf folgt, ohne diesen erklären und einordnen zu können, in dem Fall auch anhand von Schriftmaterial eindeutig nachweisen zu können, worin einzigst der Bibeln ich genügend Vertrauen schenken kann, was als Ursprungslehre in meinem Glauben übrig geblieben/vorhanden ist, von mir nötiger Weise als Gotteswort angesehen werden muss und wird.
Eine Aussage, welche Du getan hast, wird häufig von irgendwelchen glaubensüberzeugten Personen verwendet. Das ist ein Massenphänomen, genauso wie es von gegenmeinigen Personen als verständliches "Totschlagargument" oder Dispositionsgrund eingesetzt wird.
Das Problem in der Sache ist nur Folgendes: ich finde in der Bibel bisher keine Beschreibung, welche darauf hinschließt, das Personen in der bekannten "Hölle" landen sollen, wie diese man meint das diese sein soll, ein Ort, in dem die Seelen nach dem Tode des Körpers ewig "schmoren" sollen, sich gegenseitig oder nur der Bösheit ausgesetzt sind, ohne Rettung.
Ich könnte mir vorstellen das dieses Denken aus den Sätzen, welche Jesus sagte, und überhaupt in der Bibel kombiniert werden, hervorgehen sollen, doch das konnte ich bisher nicht nachvollziehen. Das darf man nicht und ich will es nicht leicht nehmen, weil es so wichtig ist. Der Kirchenlehren und Auslegungen der Bibel vertraue ich hier nur unzureichend, so muss man begreifen, das solche Argumente (Ansichten) auch Überbleibsel aus Zeiten sein könnten, wo die kath. Kirche mit ihren Anliegen nicht nur deutlich fehl gelaufen ist, sondern sogar zumindest teilweise vom Satan regiert anzubetrachten war.
Die heutige Positionierung und Stellungnahme der Kirche/der Kirchen sieht teilweise schon ganz anders aus und selber forsche ich auch nach den Zusammenhängen. Bisher komme ich einzigst schlüssig zu dem Aspekt, wie es am Ende folgener Beschreibung deutlich wird:
Seit dem Zeitalter der Aufklärung bis in die Gegenwart wird die Hölle als angstauslösende Vorstellungswelt kritisiert bzw. verworfen, die für weltliche Zwecke oder zur Unterwerfung der Gläubigen eingesetzt worden sei – mit Hilfe ihrer Furcht vor dem Tod und dem, was danach kommt. Bezeichnend ist der Satz, „die erfunden werden müsste, wenn es sie nicht gäbe“ (Nicolas Sylvestre Bergier in der Encyclopédie Française von Denis Diderot, im Jahr 1772).
Die Weltanschauungen der Theosophie und der Anthroposophie suchen einen Sonderweg. Die Menschen des 20. und 21. Jahrhunderts mit seiner rasanten Weiterentwicklung wissenschaftlicher Forschung und deren Ergebnissen lösen sich von hergebrachten religiösen Vorstellungen und beginnen, Lösungsansätze für die „Hölle auf Erden“ zu suchen.