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Glos-Nachfolger Karl-Theodor zu Guttenberg

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Da stellt er sich vor die Kamera und begründet die ganze Nummer mit einer Überlastung?! Sind wir bei "Bauer sucht Frau", oder was??? Wir haben ein Anrecht auf eine ordentliche Erklärung und der Staat hat die Pflicht, eine etwaige Klageerhebung gegen diesen Mann zu prüfen! Wie kann unsere Frau M. diesen Mann auch noch deckend in Schutz nehmen? Hamburg war erst der Anfang des Dankes an solch vertrauenswürdige Politiker.

Der Mann schreibt ca.500 Seiten in 7 Jahren. Also hat er 2550 Tage um diese Arbeit zu bewältigen. Dabei übersieht er mehr als 200 Fußnoten. Das ganze ist so lächerlich, dass es schon wieder lustig ist!

Kommt ein Monteur zum Verteidigungsministerium

Guten Tag, ich möchte den Kopierer warten !
Antwort: Tut mir leid, der ist in Afghanistan !

Die Universität Bayreuth ehrt ihren großen Sohn demnächst mit dem " Guttenberg-Saal ". Dort stehen dann alle Kopierer der Uni!

gruß wonko
 
??? Unwissenheit oder nur DSD gesehen? Der neue Mann ist weder unbekannt, noch war zu Gutenberg besonders befähigt!

Ein Dieb, der auch noch durch Amtsmißbrauch zu einer Promotion kommen wollte, gehört NICHT in die Politik. Er sollte mal 90 % seines geerbten Vermögens spenden - das haben seine Vorfahren mal den einfachen Menschen geraubt!

Wie soll ich das meinen Studenten vermitteln?

Zu Guttenberg sollte mal wirklich arbeiten und nicht nur an seine PR denken. Er hat vermutlich noch nie eine Nagel in dei Wand geschlagen...

Gruß Wolfgang Günther

Hochschule Anhalt
 
Guttenberg kopierte offenbar auch Doktorvater

zuletzt aktualisiert: 09.03.2011 - 16:51 Berlin (RPO). Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) soll in seiner Dissertation auch bei seinem Doktorvater Peter Häberle ohne korrekte Quellenangaben abgeschrieben haben.

Fotos


Chronik: Von "abstrusen Vorwürfen" bis zum Rücktritt



In diesem Fall sei allerdings nicht der Fließtext kopiert worden, sondern die Literaturnachweise in den Fußnoten, hieß es am Mittwoch auf der Internetseite "Guttenplag Wiki". Guttenberg schrieb demnach 29 Mal aus dem Standardwerk "Europäische Verfassungslehre" des emeritierten Bayreuther Jura-Professors Häberle ab und kopierte dabei 234 Zeilen. Damit gehöre die Arbeit des Doktorvaters zu den zehn am meisten kopierten Quellen.
Literaturverweise in der Dissertation des wegen der Plagiatsvorwürfe zurückgetretenen CSU-Verteidigungsministers deckten sich mit Verweisen aus Häberles Buch. Oftmals seien mehrere Fußnoten aus dem 2006 in der vierten Auflage erschienenen Werk in Guttenbergs Arbeit zu einer Fußnote zusammengefasst worden. Durch die Übernahme der Fußnoten seines Doktorvaters enthielten der Anmerkungsapparat und das Literaturverzeichnis ohne weiteres Zutun Guttenbergs eine Vielzahl von Titeln, die Häberle womöglich für relevant und wichtig erachtet hatte.
Quelle: Plagiats-Affäre: Guttenberg kopierte offenbar auch Doktorvater | RP ONLINE
 

Ich möchte nicht vom Thema abweichen, aber da es gerade so gut passt, möchte ich gerne mal eine allgemeine Frage zum Thema Hausarbeiten stellen.

Wenn ich in einer Arbeit eine zentrale Stelle aus einer anderen Arbeit finde und ich die Arbeit nicht bekommen kann aus technischen Gründen (gerade ausgeliehen - viele Vormerkungen - keine Fernleihe mehr möglich), wie würde ich das richtig zitieren?

Nehmen wir mal ein allgemeines Beispiel:
Herr Müller schreibt eine These raus, die er von Herrn Meyer hat.
Nun möchte der Student, der nur den Aufsatz von Herrn Müller hat, gerne die Meyer These zitieren in seiner Hausarbeit. Wie sieht die Fußnote aus?
Man kann ja schlecht Meyer angeben, da man das Buch nicht hat und weiß nicht, ob Müller richtig zitiert hat. Aber das wäre ja nicht Müller, den man dort zitiert, sondern eigentlich Meyer. Wie macht man deutlich, dass das nicht 1🤐 die Meinung von Müller ist, sondern das Müller sich auf Meyer beruft und man eigentlich dieses Meyer-Zitat angibt, dass Müller selbst nur zitiert?
Müsste man beide Fundorte angeben? Und wie sehe das aus?

Sehe die Fußnote dann so aus?
Müller S. 10 (laut Müller entnommen aus Meyer ... S. ...)

Und dürfte/müsste man dann Meyer mit ins Literaturverzeichnis nehmen, obwohl man diese Werk nicht direkt benutzt hat und nur sagt, dass Müller, dem man zitiert, das von dort hat? Offiziell muss ja jeder Titel, der in den Fußnoten steht im Literaturverzeichnis stehen und umgekehrt natürlich auch.
Gut, man könnte auch ganz dreist Meyer angeben und schreibt nur Meyer in die Fußnote. Es kann bei einem wörtlichen Zitat ja theoretisch auch sein, dass ich zufällig den gleichen Satz erwähnenswert fand, den auch Müller erwähnenswert fand. Aber was ist die beste Lösung? Irgendwelche Vorschläge und Ideen zu Alternativen bzw. wäre die oben angegebende Variante ok? Wie würdet ihr das machen?
 
Beim Zapfenstreich für Karl-Theodor zu Guttenberg wird heute Abend "Smoke on the Water" ertönen - Sinnbild für Chaos, wilde Emotionen und verbrannte Erde. Was verrät das über den Ex-Verteidigungsminister?
Quelle:Guttenberg: Abschied mit einer Rock-Hymne - Rauch über Berlin - Politik - sueddeutsche.de
Diesen Song hat er sich wohl selbst gewünscht.

Würdig ist dieser Song sicher nicht. Er passt gut zu Guttenberg, weil er sich mit dieser Auswahl bei gewissen BevölkerungsGruppen recht beliebt machen kann. Meines Erachtens bedient Guttenberg damit stilsicher den Populismus, den wir von ihm gewohnt sind. Hohl, leer, auf den äusseren Schein bedacht, weil innen drin ziemlich viel Luft ist.

Mich erinnert das an einen Vorfall von vor einigen Jahren, als Frau Merkel "Angie" von den RollingStones spielen ließ. Wenn ich mich richtig erinnere, kritisierte dies damals Mick Jagger.

Da es diesmal wohl als laue MilitärMarschmusikVersion gebracht wird, dürfte es rechtlich OK sein. Da kann Ian Gillan wohl leider nicht protestieren.

"Smoke on the water": soll es bedeuten "ausser Rauch und Schall nicht viel gewesen" 🙂?

Noch besser wäre wohl dieser Song für Guttenberg gewesen: YouTube - When a Blind Man Cries - Deep Purple


 
Aus dem Bauch heraus:

Wenn A den B zitiert hat, dann schreibt man eben in der Art:

"B zitiert von A in:...."

Man macht einfach deutlich, dass man den B zitiert, indem man sich des Zitats von A bedient. Dann weiß der Leser Bescheid, dass dieses Zitat nicht direkt aus der B-Schrift (oder Tonquelle etc.) stammt.

Es kommt halt darauf an, dass man die QuellenHerkunft transparent, verständlich und nachvollziehbar darstellt.
 
Leider kann ich ja nicht einmal mehr in meinen eigenen GuttenbergThreads schreiben (da geschlossen), die thematisch hier besser passen würden. Also dann notgedrungen hier:

Gutachten: Guttenberg hat absichtlich abgeschrieben

So viel Plagiat kann kein Zufall sein: In einem Gutachten kommt die Universität Bayreuth zu dem Schluss, dass der Ex-Minister mit Absicht abgeschrieben haben muss. Anders lassen sich die kopierten Passagen nicht erklären. Veröffentlichen darf die Hochschule ihre Analyse noch nicht - Guttenbergs Anwälte haben etwas dagegen.

In der Plagiatsaffäre hat Karl-Theodor zu Guttenberg zwar Fehler eingeräumt und sich entschuldigt. Er hat aber stets bestritten, absichtlich abgeschrieben und die Hochschule mit seiner Doktorarbeit getäuscht zu haben. Die Kommission der Universität Bayreuth, die den Fall geprüft hat, sieht es anders. Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung kommt sie zu dem Urteil, dass Guttenberg mit Absicht gehandelt haben muss. Ausmaß und Art der Plagiate in Guttenbergs Doktorarbeit ließen keinen anderen Schluss zu.

Das Urteil der Universität Bayreuth ist eindeutig: Laut einem Gutachten muss Karl-Theodor zu Guttenberg absichtlich abgeschrieben haben in seiner Doktorarbeit.

Die Gutachter können sich dabei auf einschlägige Urteile von Verwaltungsgerichten stützen, die schon in weniger schweren Fällen von vorsätzlichem Handeln ausgingen. Noch allerdings ist der Bericht der Bayreuther Kommission, der auch Professoren anderer Universitäten angehören, nicht ganz fertig.
Bis Ende April sollen einige redaktionelle Änderungen eingearbeitet werden - vor allem aber ringt die Hochschule derzeit mit Guttenbergs Anwälten. Diese hätten, so heißt es, "Vorbehalte" angemeldet gegen eine Veröffentlichung des Uni-Berichts und seines für Guttenberg wenig schmeichelhaften Ergebnisses.
Quelle und mehr: Plagiatsaffäre um Doktorarbeit - Gutachten: Guttenberg hat absichtlich abgeschrieben - Job & Karriere - sueddeutsche.de (Rot vom Verfasser)
 
Na ja, das war und ist ja auch zu erwarten gewesen.
Aber: Ist der Baron eigentlich noch interessant? Er ist ja vollkommen aus den Schlagzeilen raus - die Ereignisse in der Welt haben dafür gesorgt und sind auch wichtiger wie ein nicht mal guter Ex-Verteidigungsminister. Inzwischen steht auch Merkel immer näher an der Wand.....
 
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