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Glaubt ihr an Gott ?

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    gott

Glaubt ihr an Gott?


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    65
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Da steht doch um Himmelswillen nichts davon, daß Glauben grundsätzlich kritiklos ist. Wo liest Du das denn?
Na, dort halt:
Merkmal des Glaubens ist eine Abwehr von Kritik,

Ich sage Dir ( und nicht nur Dir, gibt da nochmal jemand ) mal mit meinen einfachen Worten:

Wenn man Kritik am Glauben ablehnt ( als Gläubiger ) betreibt man seinen Glauben blind.
Das sehen wir wohl alle so, gute Vorschläge abzulehnen ist nicht so schlau. Und es ist auch nix dagegen einzuwenden, seine Meinung in einfachen Worte zu fassen.🙂
Es geht mir aber auf den Keks, wenn dieser Dittmar mit möglichst vielen schwierigen Worten seine halbseidenen Ansichten als Wahrheiten verkaufen will. Ich glaub, der weiss vorher schon, was hinterher rauskommen soll. Sowas ist doch Quark.:mad:
 
Oah, (das ist nix gegen euch) ich hab die Schnauze voll von dem Thema. Ich dachte, hier wären wenigstens nur vernünftige Menschen, aber im Esoterik-Thread kann man gerade blinden Fanatismus sehen...

meine Fresse. Ich seh es ein. Es gibt tatsächlich Leute, die bei diesem Thema nicht mehr ganz sauber ticken. Na ja. Wenigstens sind mal die Meisten hier vernünftig geblieben. Aber ich hab gelernt, daß es tatsächlich Fanatismus gibt, den ich einfach unseres rationalen Denkens wegen nicht für möglich hielt. Und sowas wird dann auf alle Gläubigen übertragen.

Schade. Ich jedenfalls bleib bei meinem Glauben-allerdings auf die gemäßigte und vernünftige Art. Heißt, ich glaub, daß es da irgendwas gibt, aber ob es Materie oder Antimaterie ist, wird mir Zeit meines Lebens verschlossen bleiben. Keiner kann behaupten, es anders zu wissen.

Könnte doch alles so wunderbar und friedlich sein auf der Welt ohne diese fanatischen Spinner jeglicher Art...

so...ich muß nochmal im Eso-Thread rocken...ist schon selten aber jetzt bin ich schon voll grr:mad:grr wegen dem Thema Gott...hätt ich auch nicht gedacht
 
@ Benjamin

Vielleicht ist dieser Text verständlicher:

Vieles von dem "Verständnis des Glaubens" beruht darauf, Kritik abzuwehren, nicht zuzulassen, sondern allenfalls nur "Kritik an der Kritik" zu äußern. Deswegen haben viele Gläubige so große Probleme damit, Kritik überhaupt zu verstehen. Sie sind nicht flexibel genug, beide Seiten einzunehmen. Diese mangelnde Flexibilität wird aber von vielen Gläubigen sogar als Vorteil gepriesen! Gleichzeitig wird diese Flexibilität - da man sie nicht hat - auch der Gegenseite abgesprochen. Mit diesem Trick arbeiten alle Sekten, Psycho-Sekten und andere geschlossene Denksysteme - das ist sozusagen ihr Erkennungszeichen und ihr Echtheitssiegel.

Übrigens nehmen sehr viele Glaubensrichtungen dieses Argument in Anspruch. Der Moslem wird Ihnen absprechen, den Islam zu verstehen, weil Sie kein Moslem sind. Vielleicht haben Sie die falsche Religion "gewählt" (die Mehrheit der Christen trifft keine Wahl - sie übernehmen eine Wahl) und wissen es nur nicht? Vielleicht müssten Sie auch Hinduist oder Schintoist sein? So betrachtet wären Sie aus Ignoranz (Unkenntnis, Unwissen, Unverständnis) Christ. Auch können Sie nicht wissen, ob Ihr Verständnis der Bibel richtig ist - es gibt eine Fülle unterschiedlicher Auffassungen, gerade z. B. in der zentralen Frage der Erlösung. Dann würden Sie Ihren eigenen Glauben nicht verstehen!
 
Er kritisiert dogmatischen Glauben - da werden ihm Viele zustimmen. Das er dann aber die Mehrheit der Christen als Ignorant bezeichnet... Wofür soll das gut sein?
Ich find den ein bischen kautzig, diesen Dittmar. Aber nix für ungut.
 
Dann beweise doch Du, daß er falsch liegt!
Du brauchst dazu nur mal HIER nachzulesen. Ich wette, daß auch Du jede Menge "gläubige" Teilnehmer finden wirst - die eben keine Kritik an ihrem Glauben zulassen wollen. Die Namen erspare ich mir jetzt, weil ich viel zu faul bin, hier nochmal zurückzublättern. Als Beispiel mag aber Sori stehen: Die hat mir zumindest zweimal gesagt, daß es ja ( sinngemäß ) nicht angehen könne, daß ich Sie, als Atheist, kritisieren dürfe. Wie würdest Du das denn bezeichnen: Als besonders kritikfähig? Und - ich bin mir sicher. daß Du bei so ziemlich allen anderen "Gläubigen" auch diese Tendenz feststellen müßtest. ( Entschuldigung an Sori, ich wollte das nicht nochmal aufwärmen, zum einen weil mir das auch zu blöd ist, sich Menschen auch überraschend schnell ändern können, und man ihenen auch einen Ausgang offenlassen muß )
Im übrigen stelle ich Dior gerne nochmal den Link zu Dittmars Webseite ein - ich bin mir sicher, Du könntest Dich mit Ihm perfekt unterhalten. Bring aber Zeit mit, denn es gibt viel zu lesen.

Ich machs am Mittag, weil ich mit Mike Hund weg sollte.
 
Hallo Benjamin-29!

Er kritisiert dogmatischen Glauben - da werden ihm Viele zustimmen. Das er dann aber die Mehrheit der Christen als Ignorant bezeichnet... Wofür soll das gut sein?
Ich find den ein bischen kautzig, diesen Dittmar. Aber nix für ungut.
Volker Dittmar sagt, dass er Atheist ist, weil es keine Beweise für Gott gibt.

Selbstverständlich muss man im Leben auch mit Sachverhalten umgehen, für die es keine Beweise gibt. Die Willensfreiheit kann ich zB auch nicht beweisen und dennoch lebe ich gut mit meinem Glauben an dieselbe. Würde ich dem Determinismus (= keine Willensfreiheit) verfallen, dann könnte dies ziemlich gefährlich werden.

Aber das brauche ich Dir ja wohl nicht zu sagen 🙂.
 
Zitat Dittmar:

Von der Ausbildung her bin ich Diplom-Psychologe, aber von der Tätigkeit her ein Systemanalytiker - d. h. ich beschäftige mich mit der (Computer-) technischen Umsetzung von komplexen Systemen im Börsenumfeld (Depotverwaltung, Portfolio Management, Portfolio Analyse, Performancerechnung, Reporting etc.). In meinen über zehn Jahren Arbeit bei einer großen Vermögensverwaltung konnte ich mich intensiv mit dem Thema Börse auseinander setzen. Obwohl ich dies als Systemanalytiker getan habe: Meinen durch Studium erlernten Beruf als Psychologe habe ich nie völlig vergessen. Und in dieser Kombination - als Analytiker mit Kenntnissen in Statistik und menschlichem Verhalten - gewann ich eine Perspektive, die viele überraschen mag. Die so gewonnenen Erkenntnisse möchte ich hier darlegen.

Mein großer Schwerpunkt - der Glauben - resultiert aus der langjährigen Auseinandersetzung mit verschiedenen Formen des Glaubens, vor allem der eigenen christlichen (römisch-katholischen) Erziehung sowie dem Studium der verschiedenen philosophischen Erkenntnistheorien (insbesonders der evolutionären Erkenntnistheorie). Ich halte es nicht für gerechtfertigt, an etwas zu glauben, was sich nicht mit der menschlichen Vernunft rechtfertigen lässt oder gar im Widerspruch dazu steht. Da wir auch weitgehend für das verantwortlich sind, woran wir glauben - besonders dann, wenn wir es an Kinder weitergeben - sollten wir uns darüber im Klaren sein, dass wir auch nur das weitergeben und vertreten können, was wir vor der Vernunft verantworten können. Die Unvernunft hat stets auch die Intoleranz nach sich gezogen.

Meine eigene Haltung ist die eines Atheisten und eines (pan)kritischen Rationalisten. Was den Glauben an den christlichen Gott angeht, bin ich starker Atheist [1]. Ich fühle mich der Aufklärung verpflichtet, in diesem Sinne: "Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbst verschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines andern zu bedienen" (Immanuel Kant - dazu sollte ich noch erwähnen, dass Kant Theist war, in diesem Fall berufe ich mich auf ihn, gerade weil er kein Atheist war, ja sogar den Atheismus strikt abgelehnt hat).
 
A propos Willensfreiheit:

Vor kurzem hat jemand in einer Fernsehdiskussion hier etwas präzisiert (ich habe leider vergessen, wer das war): er meinte, statt "Willensfreiheit" müsste man eigentlich besser den Begriff "Handlungsfreiheit" verwenden. Denn man habe zwar idealerweise die Möglichkeit, frei zu handeln, aber man habe nicht wirklich die Möglichkeit frei zu wollen. Der vermeintlich freie Wille beruht ja zu großen Teilen in der Befriedigung von Bedürfnissen, die einem durch die Biologie des eigenen Körpers, durch die Gesellschaft, usw. diktiert werden.

Beispiele: Warum will ich denn unbedingt die neue trendige Jacke kaufen? Womöglich nur, weil mir in den Medien oder vom Freundeskreis suggeriert wurde, dass ich diese Jacke unbedingt haben muss?

Und mein Wille, etwas zu essen ist ja in Wirklichkeit nur auf ein biologisches Signal meines Körpers zurückzuführen.

Hätte man seinen Willen wirklich unter Kontrolle wäre ja beispielsweise Abnehmen, Raucherentwöhnung usw. kein Problem.
 
Als Beispiel mag aber Sori stehen: Die hat mir zumindest zweimal gesagt, daß es ja ( sinngemäß ) nicht angehen könne, daß ich Sie, als Atheist, kritisieren dürfe. Wie würdest Du das denn bezeichnen: Als besonders kritikfähig? Und - ich bin mir sicher. daß Du bei so ziemlich allen anderen "Gläubigen" auch diese Tendenz feststellen müßtest. ( Entschuldigung an Sori, ich wollte das nicht nochmal aufwärmen, zum einen weil mir das auch zu blöd ist, sich Menschen auch überraschend schnell ändern können, und man ihenen auch einen Ausgang offenlassen muß )

Es ist mir wurscht, wenn du mich als Beispiel für irgendwas nimmst. Aber dann bitte auch konkret. Wo hab ich gesagt, (sinngemäß) dass du mich nicht kritisieren darfst?

vermutlich meinst du folgendes Zitat

von mir meinte:
Ich finde es nur frech, wenn sich hier Leute hinstellen, die laut eigener Aussage nicht an Gott glauben, dann alles ins Lächerliche ziehen oder sich anmaßen, zu wissen, was wahrer Glaube ist und was geheuchelt und wie das auszusehen hat...
Das ist einfach respektlos. Aber das Thema hatten wir ja bereits....

Da steht nicht drin, dass man den Glauben nicht kritisieren darf.

Sondern, dass ich persönlich es frech finde, wenn Leute (die selbst gar nicht gläubig sind) behaupten, der Glaube des anderen sei nur geheuchelt.

Das war alles, und dazu stehe ich. Was das jetzt allerdings mit meiner eigenen Kritikfähigkeit zu tun, kann ich nicht nachvollziehen. Wieso dann meine Kritikfähigkeit mit meinem Glauben zusammenhängt, kann ich ebenfalls nicht nachvollziehen.

Und das Zitat von Dittmar finde ich auch nicht besser, nur weil es jetzt nochmal da steht.
Ich denke, er macht seine zum größten Teil vernünftigen Argumente (ich habe mich durch die Website gearbeitet) durch diese Verallgemeinerungen und den Wunsch, auf jedes Argument ein Gegenargument zu finden kaputt.
Aber er muss ja ALLES auseinander nehmen und dadurch wird für mich die ganze Seite lächerlich, weil es eben nur schwarz-weiß ist und so ist diese Welt nun mal eben nicht und so ist der Glauben eben auch nicht.
Vernünftige Argumentationen laufen für mich anders ab. Nicht im totreden und ins Lächerliche ziehen, sondern eben auch mit zuhören und Aspekte der anderen Meinung respektieren und akzeptieren...
 
Für die Nichtkritikfähigkeit von Gläubigemn warst Du aber soweiso nicht das einzigste Beispiel. Ich brauche da keine Namen zu nennen, konnte ja jeder lesen.

Ich gebe aber gerne zu, daß es die Atheisten in diesem Punkt leicht haben. Gläubige bieten natürlich mehr Platz für Kritik. Was willste denn einem Nichtgläubigen schon vorhalten? Das er möglicherweise später in "der Hölle schmoren" muß? Lachhaftes Zeug. Und deshalb passiert das, was Dittmar schon eingangs schreibt: Gläubige kritisieren die Kritik, weil es nichts anderes gibt.
Insofern ist der teilweise lustige bis absurde Schleuderkurs der "Gläubigen" für mich voll verständlich.
Ich habe mich gestern nur aufgeregt, weil mir hier Unterstellungen gemacht wurden. Aber das Thema hatten wir auch schon.
 
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