Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Glaubt ihr an Gott?

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Ich glaube nicht an Gott, so wie die christl. Kirche es vorschreibt.
Noch nie konnte ich damit leben, dass man ein Gotteshaus aufsuchen "muss", um mit Gott zu sprechen oder eine Gebühr für die Kirche abgeben soll, damit man auf dem richtigen Weg bleibt.
Dafür gibt es die 10 Gebote.

Aber ich glaube und bete auch, gehöre dabei keiner Glaubensgemeinschaft an

👍
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich glaube an Gott. Habe vor 40 Jahren mein Leben bewusst Jesus Christus übergeben. Ich kann es mir überhaupt nicht mehr vorstellen, wie es ohne ihn wäre.
Ich lebe mein Leben jeden Tag ganz bewusst mit Jesus. Mein Leben war und ist manchmal nicht immer einfach, aber ich weiß dass Gott alles lenkt. Er ist es der ja auch im Leben die Prüfungen zulässt. Aber er hilft mir durch alles hindurch wenn ich ihm fest vertraue, und ihm alles abgebe. Das erlebe ich immer wieder.
Auch wenn ich in finanzieller Hinsicht geprüft werde, - was ich schon oft erlebt habe, hilft Gott mir da hindurch, auch wenn ich es mir vorher nicht vorstellen kann wie das funktionieren kann. Ich kann mit allen Problemen zu ihm kommen, mit allen schwierigen Situationen, egal was, und ihm vertrauen dass er eine Lösung hat. Und die hat er immer!
Das heißt natürlich nicht, dass alles immer ganz einfach ist.
 
Ich glaube an Gott. Habe vor 40 Jahren mein Leben bewusst Jesus Christus übergeben. Ich kann es mir überhaupt nicht mehr vorstellen, wie es ohne ihn wäre.
Ich lebe mein Leben jeden Tag ganz bewusst mit Jesus. Mein Leben war und ist manchmal nicht immer einfach, aber ich weiß dass Gott alles lenkt. Er ist es der ja auch im Leben die Prüfungen zulässt. Aber er hilft mir durch alles hindurch wenn ich ihm fest vertraue, und ihm alles abgebe. Das erlebe ich immer wieder.
Auch wenn ich in finanzieller Hinsicht geprüft werde, - was ich schon oft erlebt habe, hilft Gott mir da hindurch, auch wenn ich es mir vorher nicht vorstellen kann wie das funktionieren kann. Ich kann mit allen Problemen zu ihm kommen, mit allen schwierigen Situationen, egal was, und ihm vertrauen dass er eine Lösung hat. Und die hat er immer!
Das heißt natürlich nicht, dass alles immer ganz einfach ist.
Liest sich wie eine Lebensbeschreibung von Ungläubigen ohne Gott oder Jesus. Da geht es auch immer wieder weiter, irgendwie, solange man den Mut nicht verliert. Oft ohne daß man vorher einen Plan hat, und dann wendet sich irgendwie doch alles zum Guten. Scheint in dieser Hinsicht also keinerlei Unterschied zu sein ob man mit oder ohne Gottglauben lebt.
 
Das heißt natürlich nicht, dass alles immer ganz einfach ist.
Also wie bei jedem anderen auch der nicht Gläubig ist. ^^ Wozu sein Leben dann jemand anderem übergeben?
Es wäre ja mal richtig gelungen zu lesen, dass Menschen einfach alles gelingt was sie anfassen, weil sie von Gott gelenkt werden. Jedoch liest man leider aus unzähligen Beiträgen heraus, das es das Schicks..., pardon "der Lenker", eigentlich gar nicht so gut mit ihnen meint.
Ich finde es merkwürdig, jemanden ans Steuer zu lassen der uns oftmals in den Graben lenkt...

Weil, DAS hätte ich auch alleine hinbekommen.
 
Ich stimme mit @Lena7 völlig überein. Wer nicht glaubt, kann das leider nicht nach vollziehen.

Ich selbst habe die meiste Zeit Ungläubig gelebt, aber dann auch, vor 15 Jahren Jesus mein Leben übergeben. Von daher kann ich ganz gut vergleichen, wie es vorher war und danach. Aber für Menschen, die kein Interesse an dem Thema haben, ist es sinnlos darüber zu reden/schreiben.

Das soll kein Angriff an die Ungläubigen sein, weil ich mich an diese Zeiten selbst auch noch gut erinnern kann. Vielleicht mit dem Unterschied, dass ich nie wirklich dagegen geredet habe, sondern mich eher raus gehalten habe.
 
Höchstwahrscheinlich habe ich den längsten Teil meines Lebens hinter mir. Und weil mir das hin und wieder bewusst wird, stelle ich immer wieder fest, dass ich ein wenig neidisch auf Menschen und ihren Glauben an einen/viele Gott/Götter bin, denn für mich ist die Chance relativ hoch, dass mein letzter Atemzug das finale Ende meiner Existenz sein könnte. Ok, ein wenig Hoffnung besteht noch, dass "Energie" etwas viel komplexeres sein könnte, als wir bisher begreifen und dass der Energieerhaltungssatz noch viel weitreichendere Folgen haben könnte, als mir mein Physiklehrer weiß machen wollte, aber es ist nur ein Gedanke.

Jemand hat mir einmal gesagt, dass Glauben nichts anderes bedeutet, als sich für seinen Glauben zu entscheiden und daran festzuhalten. Glaube beflügelt, Glaube kann Mut machen, Glaube kann einen besseren Menschen aus mir machen. Das habe ich schon mehrfach erlebt. Was also spricht dagegen? Wenn der Glaube so viel Gutes bewirken kann, dann wäre es doch völlig dämlich nicht zu glauben. Und die Angst vor dem Tod reduziert sich auf ein Schulterzucken, denn vielleicht hatte Dietrich Bonhoeffer ja doch recht: "Von guten Mächten wunderbar geborgen erwarten wir getrost, was kommen mag. Gott ist bei uns am Abend und am Morgen, und ganz gewiss an jedem neuen Tag." Wie oft haben mich die Worte meiner Oma als Kind vor meinen Albträumen bewahrt und meinen Glauben gestärkt.

Aber seit einigen Jahren bin ich erwachsen. Ich habe die Macht von Gedanken und Visionen in vielen anderen Zusammenhängen erfahren. Manchmal bin ich erschrocken, manchmal war ich froh und noch vieles mehr. Aber mein kindlicher Glaube ist mit den Jahren immer stiller geworden. Heute ist er nur noch eine sehnsuchtsvolle Erinnerung, Vergangenheit. Die Beliebigkeit meiner Erfahrungen hat meinen Glauben begraben, langsam verschüttet. Was macht mein Glaube für einen Unterschied? Ist "an den Weihnachtsmann glauben" weniger? Warum komme ich in die Hölle, nur weil ich nicht katholisch bin? So viele Fragen, auf die ich keine Antwort finde. Aber inzwischen brauche ich diese Antworten auch nicht mehr, denn ich kann auch ohne die Fragen leben. Ja, vielleicht bin ich manchmal etwas niedergeschlagener, als zu den Zeiten, als ich gläubig war. Vielleicht frage ich mich heute häufiger: "Was soll der Sch...ß"?! Weil ich nicht mehr darauf vertraue, dass alles seine Richtigkeit haben wird. Und dann flüstert so eine Stimme in mir: "Ist 'an Gott glauben' dann vielleicht doch nur Egoismus, damit Du Dich nicht so fürchten musst und Deine Einsamkeit nicht so sehr spürst?". Auch darauf habe ich keine Antwort.

PS: Liebe @Eva, Dein "Angriff an die Ungläubigen" hat mir einen Lachanfall beschert, danke dafür. Das meine ich nicht zynisch oder abfällig. Wer heute alles "ungläubig" ist und zu den "Ungläubigen" zählt und ich sitze jetzt auch in dieser Schublade und drücke mir den Hintern platt. Ich bin eine "Ungläubige"!! Und es macht keinen Sinn, mit mir darüber zu reden. Jo, hmmm, also ... da fehlen mir jetzt doch ein wenig die Worte. Muss Glaube wirklich etwas Elitäres sein, das wertet und ausgrenzt? Na ja, dann schauen wir mal, ob die Kojen im Himmel Namensschildchen haben.

Aber eines weiß ich: es kommt der Moment der Wahrheit. Ein wenig gespannt bin ich dann doch, auch wenn ich gerne noch ein Weilchen hier sein möchte, denn das hier ist mein Leben. Und zu lieben ist das, was meinem Leben Sinn gibt, auch wenn diese Erde in ein paar Milliarden Jahren verglühen wird. Ein paar Fragen nerven mich heute nicht mehr so sehr und das ist durchaus in Ordnung. Und wenn es wirklich diesen Gott der Liebe gibt, wird er dann tatsächlich eine himmlische Grenzkontrollbehörde am Start haben, die mies gelaunte Engel Schalterdienst in der Eingangskontrolle schieben lässt? Aber was weiß ich schon!? Mal sehen, was da noch kommt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich glaube nicht an Gott, habe aber natürlich Glauben, bzw. Überzeugungen, die ich vertrete.

Für mich ist "Gottesglaube" sehr simpel gestrickt, gefolgt aus der Menschheitsgeschichte. Dieser Glaube ist ebenso Teil der Menschheitsgeschichte, wie es Tempel oder Beerdigungen gibt. Man weiß nicht welche Religion, die "Urreligion" als solches war, aber man vermutet dass es beim Animismus anfing und sich über die Jahre entwickelt hat zum Judentum, Christentum und so weiter. Den Animismus gab es schon vor über 100.000 Jahren. Im Mittleren Osten hat sich daraus der Schamanismus entwickelt, daraus dann der Polytheismus in Mesopotamien und daraus dann das Judentum und folglich das Christentum.

Natürlich haben sie die Glaubensrichtungen und "Ideen" dahinter verändert - was ja normal ist, eine Gesellschaft verändert sich und somit auch das Weltbild der Gesellschaft.

Das Christentum wurde zum Beispiel vom Mithraismus beeinflusst, hat ihn aber letztendlich unterdrückt und "ausgemerzt", weil er sich als bessere Religion empfand. "Er" mal so gesagt. Konstantin der Große oder auch Alexander der Große machten das Christentum überhaupt erst populär in unseren "Regionen", wenn auch vielleicht eher durch Furcht als durch Willen. Wären das also andere gewesen, wärt ihr wohl vielleicht sogar Buddhisten. Who knows.

Wäre jetzt zu langatmig hier einen Essay über die Bibel und ihren "damaligen" Zweck zu diskutieren, aber ihr eigentlich Zweck war, so sagt man, eine Staatsordnung zu etablieren. Die Menschen waren damals Analphabeten und auch nicht unbedingt sehr gelehrte Menschen, deswegen wurden Überlieferungen erzählt, die den Menschen ein Leit- und Ethikmotiv an die Hand geben sollte.

Auch hat sie viele Einflüsse aus dem Atenismus, welche, so sagt man, eine der ersten monotheistischen Religionen war. Die ägyptische Religion, in der der Sonnengott Aten "vergöttert" wurde. Sie ging nur 20 Jahre lang, aber beeinflusste dennoch die "Möglichkeit" des monotheistischen Glaubens und somit das Judentum und wiederum das Christentum.

Also - "Gott" hat in der Menschheitsgeschichte viele Namen und Gesichter gehabt, manchmal mehr, manchmal weniger, manchmal garnicht. Aber alle hatten den Grundgedanken - sich die Welt zu erklären und den Ursprung des eigenen Selbsts. Quasi die ersten Versuche Forschungen zu betreiben. Über diesen Punkt, und das ist meine Meinung, sind wir in der modernen Welt hinaus. Wir können uns schon vieles über die Welt erklären. Dennoch fehlt es in der Forschung auch an Zauber, so muss man sagen.

Somit hat "Gottesglaube" auch nicht nur den Zweck sich die Welt zu erklären, sondern vielleicht auch, auch wenn das existentiell klingt, sie sich zu erhalten (sowohl in ihr weiterzuleben, als sie auch zu pflegen).

Well, whatever floats your boat.
 
Ich halte es mit dem schönen Spruch, man kann auf Glaubensinhalte hoffen, aber man sollte sich lieber nicht drauf verlassen. Sonst wird man (mit mehr oder weniger großer Wahrscheinlichkeit) enttäuscht werden. Ein Garant für ein gutes, sicheres und einfaches Leben ist Glauben nicht, Gläubige haben genauso ihre Sorgen, Ängste und zuweilen Katastrophen im Leben wie jeder Ungläubige. Und am Ende gehen wir ohnehin alle den gleichen Weg, ob wir wollen oder nicht. Also lieber das Leben so gut wie möglich nutzen, für egal was einem liegt. Und es sich nicht von anderen Leuten madig machen oder versauen lassen.
 
Nein ich glaube an das universum, an gut und böse, an karma und schicksal. Trotz allem hat m.M.n. jeder sein Leben selbst im Griff und kann es steuern. Eine positive Lebenseinstellung ist alles und wie man mit niederlagen umgeht.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
M Glaubt ihr an Astrologie/ Sternzeichen? Sonstiges 99

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben