Hallo DrakeSF,
nein, es handelt sich hier tatsächlich um meinen ehemals besten Freund.
Ich habe das Problem heute angesprochen. Voller Motivation berichtete ich ihr, dass mir insbesondere gestern beim Zusammentreffen mit ihm auffiel, dass ich Gesagtes negativ interpretiere und erstmal nur das Schlechteste annehme. Daraufhin stoppte sie mich und fragte mich, warum ich den Fehler wieder nur bei mir suche, ob es nicht mein Recht sei, mich auch in dieser Angelegenheit erstmal Abzugrenzen?
Das passiert ja auch nicht immer bewusst. Mein ehemals bester Freund warf mir zum Beispiel vor, dass ich bei der Begegnung erstmal drei Schritte zurück ging. Dies fiel mir aber nicht mal auf noch war es Absicht. Es ist mein Körper der so reagiert, ohne dass mein Geist das will. Das wieder umzulernen wird dauern. Vielleicht wirke ich deshalb auch so komisch.
Naja, am Ende kam heraus, dass ich mich der Herausforderung stellen muss, den Spagat zwischen "auf mein Bauchgefühl hören", darauf vertrauen und eine Entscheidung zu treffen UND die schlechten Erfahrungen mit Menschen "da will mir jemand etwas Böses", die Alarmbereitschaft auszubalancieren, um dann eine für mich stabile Entscheidung treffen zu können , hinter der ich dann auch mit allen Konsequenzen stehe.
Puh, und das, wo ich mich so sehr davor scheue, Fehler zu machen in zwischenmenschlichen Beziehungen... (diese ja aber trotzdem mache🙈).
Ich soll also lernen bei mir zu bleiben. Blöd nur, wenn man aber so eine Schreckschraube ist, die alle vergrault. 😵
PS: Der andere Typ schreibt nach wie vor. Ich versuche das weiterhin zu ignorieren. Er schrieb mir neulich erst, dass es ihm nicht gut ginge und ob ich nicht zu ihm kommen könnte. Etwas, das für mich gar nicht geht. Ich ignorierte dies auch. Fühle mich natürlich wie der letzte A****, weil ich ungern nicht helfe.