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Gerichtstermin - die Uhren stehen still

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Ich verstehe es auch als Vermutung. Etwas anderes ist ja auch nicht möglich. Ich versuche nun trotzdem das irgendwie positiv zu verstehen, zumindest deshalb, damit ich schlafen kann. Vielleicht mache ich mir auch zu viele Gedanken und lege Gesagtes zu sehr auf die Goldwaage. Wenn er die Freundschaft beendet wissen will, soll er es mir deutlich sagen, ansonsten halte ich es mit dem Schwan. 🙂 😊
 
Da ich ihm aber aus dem Weg gehe und das Gespräch beim zufälligen Zusammentreffen auch heute nicht gesucht habe,

ich habe mich da zurückgehalten.
Wenn ich zufällig jemandem begegne und ignoriert werde und mir die kalte Schulter gezeigt wird, würde ich wahrscheinlich auch eine Auflösung dieser Freundschaft anbieten. Das ist ja wie ein Shirt mit der Aufschrift "du bist nicht erwünscht".

Du schaffst das schon, lass dir vom Prozessdruck keine schwarzen Gedanken in den Kopf setzen,

Klingt so als hättest du wirklich gute Hilfe, wenn du sie brauchst.
 
Wenn ich zufällig jemandem begegne und ignoriert werde und mir die kalte Schulter gezeigt wird, würde ich wahrscheinlich auch eine Auflösung dieser Freundschaft anbieten. Das ist ja wie ein Shirt mit der Aufschrift "du bist nicht erwünscht".
Ja, vielleicht hast du recht. Danke dir.

Mein Plan es positiv zu sehen hat funktioniert. Ich konnte einigermaßen gut schlafen.

Ich habe inzwischen die Tendenz alles negativ aufzufassen und gegen mich gerichtet. Erst wenn dann Input von außen kommt, denke ich um. Ich habe verlernt, das Gute am Menschen wahrzunehmen. Echt schlimm. Gleich habe ich einen Termin bei meiner Therapeutin, ich bespreche das mal mit ihr. Vielleicht hilft es mir ja im Hinblick auf den Prozess.
 
Zuletzt bearbeitet:
Klingt gut mit der Therapeutin. Ist das der selbe Freund / Bekannte, der den Stress macht ? Aus dem anderen Beitrag? Dann unbedingt auflösen.
 
Hallo DrakeSF,
nein, es handelt sich hier tatsächlich um meinen ehemals besten Freund.
Ich habe das Problem heute angesprochen. Voller Motivation berichtete ich ihr, dass mir insbesondere gestern beim Zusammentreffen mit ihm auffiel, dass ich Gesagtes negativ interpretiere und erstmal nur das Schlechteste annehme. Daraufhin stoppte sie mich und fragte mich, warum ich den Fehler wieder nur bei mir suche, ob es nicht mein Recht sei, mich auch in dieser Angelegenheit erstmal Abzugrenzen?

Das passiert ja auch nicht immer bewusst. Mein ehemals bester Freund warf mir zum Beispiel vor, dass ich bei der Begegnung erstmal drei Schritte zurück ging. Dies fiel mir aber nicht mal auf noch war es Absicht. Es ist mein Körper der so reagiert, ohne dass mein Geist das will. Das wieder umzulernen wird dauern. Vielleicht wirke ich deshalb auch so komisch.

Naja, am Ende kam heraus, dass ich mich der Herausforderung stellen muss, den Spagat zwischen "auf mein Bauchgefühl hören", darauf vertrauen und eine Entscheidung zu treffen UND die schlechten Erfahrungen mit Menschen "da will mir jemand etwas Böses", die Alarmbereitschaft auszubalancieren, um dann eine für mich stabile Entscheidung treffen zu können , hinter der ich dann auch mit allen Konsequenzen stehe.

Puh, und das, wo ich mich so sehr davor scheue, Fehler zu machen in zwischenmenschlichen Beziehungen... (diese ja aber trotzdem mache🙈).

Ich soll also lernen bei mir zu bleiben. Blöd nur, wenn man aber so eine Schreckschraube ist, die alle vergrault. 😵

PS: Der andere Typ schreibt nach wie vor. Ich versuche das weiterhin zu ignorieren. Er schrieb mir neulich erst, dass es ihm nicht gut ginge und ob ich nicht zu ihm kommen könnte. Etwas, das für mich gar nicht geht. Ich ignorierte dies auch. Fühle mich natürlich wie der letzte A****, weil ich ungern nicht helfe.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Bumblebee,

da hast Du grad viel zum Grübeln, zum Gedankenkreisen, ist sehr nachvollziehbar, dass das so anstrengend ist.

Zu diesem einen Typ: vielleicht doch einfach ihn löschen?
Wenn der sehen kann, dass Du seine Nachrichten noch liest ( kann er das durch diese blauen Häkchen sehen, oder hast Du das abgestellt?), treibt ihndas evtl immer weiter an, zu schreiben.

Für Dich stell ich mir das auch sehr schwierig vor, da Du evtl unterbewusst immer denkst „hoffentlich schreibt der nicht“ und wenn er das dann macht, löst es wieder jedes Mal aufs Neue Unbehagen und Sorgen aus.

Zu Deinem ehemals besten Freund: ich hab jetzt überlegt, wie ich selber mich als ehemals beste Freundin von Dir fühlen könnte.
Ich wäre bei dem Treffen durch das Zurückweichen und Deine Distanziertheit wohl verletzt gewesen und hätte vielleicht aus einer Art „Torschlusspanik“, dass Du sowieso mich nicht mehr leiden kannst, auch vorgeschlagen, die Freundschaft zu beenden.
Weil es mich traurig gemacht hätte, Dich so reagieren zu sehen.
Hoffe, ich hab das jetzt verständlich erklärt, hab manchmal regelrechte Wortfindungsschwierigkeiten 🙂

Ansonsten lenkt es Dich evtl gut ab, hier über das, was Dich bewegt, zu schreiben.
Wir sind hier, wir hören Dir zu.

Liebe Grüße
FarbSpiel
 
Ja, er sagte, dass ihn mein Verhalten verletzt. In der Situation konnte ich damit noch nichts anfangen. Aber wahrscheinlich hast du da recht. Ich hätte vielleicht auch so reagiert.
 
Hallo DrakeSF,
nein, es handelt sich hier tatsächlich um meinen ehemals besten Freund.
Ich habe das Problem heute angesprochen. Voller Motivation berichtete ich ihr, dass mir insbesondere gestern beim Zusammentreffen mit ihm auffiel, dass ich Gesagtes negativ interpretiere und erstmal nur das Schlechteste annehme. Daraufhin stoppte sie mich und fragte mich, warum ich den Fehler wieder nur bei mir suche, ob es nicht mein Recht sei, mich auch in dieser Angelegenheit erstmal Abzugrenzen?

Das passiert ja auch nicht immer bewusst. Mein ehemals bester Freund warf mir zum Beispiel vor, dass ich bei der Begegnung erstmal drei Schritte zurück ging. Dies fiel mir aber nicht mal auf noch war es Absicht. Es ist mein Körper der so reagiert, ohne dass mein Geist das will. Das wieder umzulernen wird dauern. Vielleicht wirke ich deshalb auch so komisch.

Naja, am Ende kam heraus, dass ich mich der Herausforderung stellen muss, den Spagat zwischen "auf mein Bauchgefühl hören", darauf vertrauen und eine Entscheidung zu treffen UND die schlechten Erfahrungen mit Menschen "da will mir jemand etwas Böses", die Alarmbereitschaft auszubalancieren, um dann eine für mich stabile Entscheidung treffen zu können , hinter der ich dann auch mit allen Konsequenzen stehe.

Puh, und das, wo ich mich so sehr davor scheue, Fehler zu machen in zwischenmenschlichen Beziehungen... (diese ja aber trotzdem mache🙈).

Ich soll also lernen bei mir zu bleiben. Blöd nur, wenn man aber so eine Schreckschraube ist, die alle vergrault. 😵

PS: Der andere Typ schreibt nach wie vor. Ich versuche das weiterhin zu ignorieren. Er schrieb mir neulich erst, dass es ihm nicht gut ginge und ob ich nicht zu ihm kommen könnte. Etwas, das für mich gar nicht geht. Ich ignorierte dies auch. Fühle mich natürlich wie der letzte A****, weil ich ungern nicht helfe.
Bist du dir sicher es war ein Vorwurf ?
Man muss A****** nicht helfen und der Typ verhält sich wie ein A********. Du machst alles richtig dasA********* hat sich selber deiner Hilfe beraubt .
 
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