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Geld verleihen an Mutter

Hallo Andreas,
eben hattest Du erwähnt, "dass sie alle paar Tage den Makler wechselt".
Denk mal mit an Fallen.

Sollte... sie dies nämlich erst nach Vertragsausfertigung mit einem Makler tun, so könnten - je nach Vereinbarung - gleich mehrere Makler versuchen, Provisionsansprüche bei Deiner Mutter anzumelden, was ärgerlich wäre.

Ganz ärgerlich wird es, wenn sie mehr als 28 Makler beauftragt hat und tatsächlich jedem über 3,5% Provision schuldet, denn dann übersteigen die Provisionsforderungen langsam schon den Verkaufspreis.....
 
Ich würde an deiner Stelle keinen Finger krumm machen. Deine Mutter war nie für dich da, also bist du nicht verpflichtet, für sie da zu sein. Vielleicht ist es auch mal gut, dass sie merkt wie es ist, wenn man keine Unterstützung erhält. In die Schei*e hat sie sich jetzt selbst reingeritten. Sie hat immer nur genommen, nie gegeben. Sie hat zudem über ihre Verhältnisse gelebt und zu allem Überfluss auch noch so lange mit dem Hausverkauf und dem Umzug gewartet, bis ihre Ersparnisse aufgebraucht waren. Sie hätte hier schon viel früher handeln müssen. Dann hätte sie auch noch Geld für einen Umzug gehabt. Aber jetzt hofft sie, dass du für sie einspringst. Ich finde aber, dass sie selber versuchen muss, aus der Misere wieder rauszukommen. Nur so kann sie daraus lernen.
 
Ich vermute, dass es darauf hinausläuft, dass sie sich nicht entscheiden kann/wird umzuziehen. Sie überlegt derzeit ob sie einen Teilverkauf des Hauses machen soll. Also 50% des Hauses an ein Unternehmen verkaufen und gegen Miete drin wohnen bleiben. Finanziell die schlechteste Entscheidung, aber eben auch jene, die für sie die kleine Entscheidung und kleinste Veränderung bedeutet.
So einen Deal wird vermutlich keiner mitmachen: Da hat keiner was von, es sei denn, das Haus liegt in begehrter Innenstadtlage von München: DANN kann sich sowas lohnen aber sonst... kaum.
Aber es zeigt doch, dass sie es mit ihren "Bemühungen" das Haus zu verkaufen garnicht ernst meint und nicht kapiert hat, dass sie etwas tun MUSS! Der Sohnemann wirds schon regeln.
Diesen Zahn solltest Du ihr ziehen. Anstatt eines Teilverkaufs könnte sie Dir auch einen Teil überschreiben...darauf kommt sie nicht, Dir dies anzubieten? Sagt doch schon alles!
Sie könnte auch komplett alles Dir übertragen und sich einen Nießbrauch sichern lassen.
Sie hat X Möglichkeiten tut aber nichts....dafür sollst Du herhalten.
Also vielleicht legst Du ihr mal ganz klar auf den Tisch, welche Alternativen Du ihr anbieten kannst und gehst keinen Schritt weiter. Also zB WENN sie das haus Dir überträgt und sich einen Nießbrauch sichern lässt, dann hilfst Du ihr bei der Vermietung und von den Mieteinnahmen wird dann ihre Wohnung bezahlt.
Das wäre ein fairer Deal.
oder aber: Sie sucht einen Käufer und sobald sie einen Kaufvertrag hat, gewährst Du ihr einen schriftlichen Kredit für den Fall, dass sie eine Zeitlang überbrücken muss. den Kredit zahlt sie dann zurück, sobald der Verkauf über die Bühne ist, und das geld geflossen ist. Auch das wäre fair.

Aber wenn sie sich auf keinen deiner Vorschläge einlässt, dann musst Du sie auflaufen lassen: So hart das ist!
Halt die Ohren steif! Das tut mir echt leid für Dich, aber vielleicht braucht es das, damit Du Dich endgültig lösen und Deinen Frieden finden kannst?
 
Das ist deutsche Mentalität wo Kinder 9 Monate unterm Herzen getragen werden und wenn sie groß werden der Mutter nichtmal Geld LEIHEN wollen 😁 ich würde mich so schämen meiner Mutter was zu leihen. Wenn sie fragt schenke ich es ihr und wenn ich dafür 3 Jobs machen müsste
 
Das ist deutsche Mentalität wo Kinder 9 Monate unterm Herzen getragen werden und wenn sie groß werden der Mutter nichtmal Geld LEIHEN wollen 😁 ich würde mich so schämen meiner Mutter was zu leihen. Wenn sie fragt schenke ich es ihr und wenn ich dafür 3 Jobs machen müsste

Ich betrachte nicht meine leibliche Mutter, die ungeplant mit mir 9 Monate schwanger war, sondern meine Großmutter, die mich 18 Jahre lang groß gezogen hat, als meine Mutter.
 
Das ist deutsche Mentalität wo Kinder 9 Monate unterm Herzen getragen werden und wenn sie groß werden der Mutter nichtmal Geld LEIHEN wollen 😁 ich würde mich so schämen meiner Mutter was zu leihen. Wenn sie fragt schenke ich es ihr und wenn ich dafür 3 Jobs machen müsste

Kannste DU ja gerne machen, aber übertrag Dein Leben nicht 1🤐 auf andere.
 
@DerDenker :
Fast 40 Jahre meines Lebens habe ich darunter gelitten, dass ich so gedacht habe wie du. Die mangelnde Liebe durch meine Mutter, verstoßen worden zu sein, als einziges Kind im Umfeld ohne Vater und Mutter groß geworden zu sein... all das hat mich in gewisser Weise bitter und einsam gemacht und ist wenn ich meinem Arzt glaube, der Grund warum ich schwer zu Beziehungen fähig bin.

Erst durch die Distanzierung zu meiner Mutter, habe ich dies teilweise überwunden. Mir machen aber Beiträge wie deine nochmal extrem klar, dass es für meine psychische Gesundheit absolut schädlich wäre, meiner Mutter Geld zu leihen oder gar zu schenken.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich käme generell nie auf die Idee, Geld zu verleihen.
Aber erst recht nicht an die eigene Mutter.
Entweder, ich schenke es oder ich lasse es.
 
Natürlich hoffe ich darauf, dass ein Erbe für mich übrig bleibt, aber die Form des Erbes (Geld, Haus, sonstwas) ist mir egal.

Denke mal nicht an Deine Mutter, sondern daran, wie Dein Erbe zu erhalten wäre.
Das erscheint mir in Deiner Situation als das einzig Sinnvolle.

Das Problem des Unterhaltes an meine Mutter ist das daraus entstehende Abhängigkeitsverhältnis in Kombination mit einem "Loch ohne Ende". Was geschieht wenn ich ihr jeden Monat Geld zahle und es doch nicht reicht, weil sie für ihre Haustiere mit einer 500 € Tierarztrechnung kommt. Dann wird sie sagen "Ich konnte das Tier ja nicht sterben lassen". Am nächsten Tag ist vielleicht die Heizung kaputt und die Reparatur kostet 2.000 €. Soll ich sie dann frieren lassen?

Würde ich so nicht machen.

Und am Ende wird sie pflegebedürftig und die Pflegekasse kassiert das Haus oder sie macht im Alter irgendeinen Blödsinn oder wir streiten uns und sie ändert ihr Testament?

Pflege zu finanzieren wird vielleicht tatsächlich irgendwann Thema.
Also solltest Du vorsorgen, Dich vorbereiten.

Meine Mutter will, dass ich ihr ohne Gegenleistung helfe.

Du willst auch keine Gegenleistung, Du willst eine Absicherung ihres möglichen Pflegebedarfs.
Und da Du nichts zu verschenken hast, kannst Du ihr nur einen Tauschhandel anbieten:

Das Haus wird nach Prüfung, ob eine Grundschuld vorliegt, umgehend auf Dich überschrieben, wenn es schuldenfrei ist.

Du baust das Haus so um, dass sie ein, zwei Räume plus Badezimmer für sich hat.
Die Heizkosten für diesen Bereich übernimmst Du (besser für Bausubstanz, wenn gleichmäßig geheizt wird, sollte unabhängig von ihrem Stromkreis sein). Sie kann da also warm und sicher leben.

Der Rest des Hauses wird vermietet (und finanziert so hoffentlich den Umbau, muss sie ja nicht wissen).
Zu Tierhaltung legst Du dann als Hausbesitzer Beschränkungen auf.

Und das möchte ich nicht.

Gut, vertritt diese klare Position ebenso klar.
Mach glasklar, dass es das so wie in ihren Vorstellungen nicht geben wird.
Du kannst dafür sorgen, dass sie in diesem Haus bleiben kann, nie mehr befürchten muss, ausziehen zu müssen oder nicht heizen zu können.
Wenn das Haus Dir übertragen wird und sie in einem Teil des Hauses Wohnrecht erhält sowie Du für diesen Teil die Heizkosten (oder Stromkosten, wie Du willst) trägst.

Heute meinte sie der Makler hätte gesagt, ob "ihr nicht ihr Sohn aushelfen könne". Zuvor hatte sie mir mal gesagt, dass ich ihr doch bestimmt helfen würde damit "das Haus nicht unter den Hammer kommt".

Nutze solche "Nettigkeiten" nächstes Mal direkt, um ihr Dein Angebot zu unterbreiten. Idealerweise mit Zahlen untermauert, Kosten, die auf sie zukommen und wo sie in einigen Jahren steht.
Dass Du ihr kein Pflegeheim bezahlen kannst, dafür ihr Haus erhalten werden muss.

Geh gar nicht mehr anders darauf ein, nutze jede Gelegenheit um Dein Angebot zu wiederholen. Sie wiederholt ihre indirekten Anspielungen schließlich auch immer wieder.

Das derzeitige Problem ist entstanden, weil meine Mutter gewartet hat bis sie pleite ist. Und jetzt sie finanziell handlungsunfähig.

Ein guter Zeitpunkt für Dich, eine vernünftige Lösung durchzusetzen.
 
Ich hatte meiner Mutter vor über einem Jahr mal angeboten, dass sie mir das Haus übertragen könnte (so wäre das Haus wenigstens sicher) und ich dafür ihren Lebensunterhalt bestreite, alles natürlich vertraglich geregelt. Wollte sie aber nach langem hin und her nicht, weil sie mir "nicht vertraut".

Zitat Ende

Wenn du ihr regelmässig etwas Geld geben würdest, wäre es von deiner Mutter fair, wenn sie dir das Haus überträgt und ihr vertraglich regelt, dass sie im Haus bleiben kann, .
Dazu muss d ie Mutter von @Andreas900 aber auch fair sein. War sie denn bisher fair?
 

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