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Geld verleihen an Mutter

Mit dem Geld kann auch nicht zurechtkommen, um ein menschenwürdiges Leben führen zu können.

Bitte keine Hartz 4 Diskussion. Meine Mutter hat in ihrem ganzen Leben nur bekommen.

Ich bin bei meinen Großeltern aufgewachsen. Meine Mutter hat sich weder um mich gekümmert, noch gezahlt. Mein Vater, der immer verteufelt wurde, hat mir immerhin 18 Jahre lang Unterhalt gezahlt. Am Ende hat mein Vater rund 100.000 € Unterhalt entrichtet, den meine Großeltern für mich angelegt haben.
Diese Geld sowie die sonstigen Ersparnisse meiner Großeltern sind später in den Hauskauf meiner Mutter geflossen. Ich beschwere mich darüber nicht, denn im Gegenzug, habe ich das Haus meiner Großeltern geerbt. Ein älteres Haus, welches ich seit dem renoviere, aber liebe!

Meine Mutter kann sich definitiv nicht beklagen, was sie von ihren Eltern und den Staat über Jahrzehnte bekommen hat. Wenn man alles zusammenrechnet, schätze ich, dass sie annähernd 300.000 € bekommen hat. Sie muss irgendwann auch mal selber klarkommen. Ich will nach Großeltern und Staat jetzt nicht der Dritte in der Reihe sein, der für sie zahlt.
 
na das ist doch eine klare Haltung. jetzt gilt es nur noch, die auch in Handlung zu überführen.
Also Du kannst ihr anbieten, ihr beim Verkauf behilflich zu sein und dabei, das geld das sie dabei erzieht gut anzulegen, aber dabei würde ich es dann auch belassen.
sie hat ein Haus, das sie verkaufen will, was bedeutet, sie braucht Dein Geld nicht: Wenn sie keins hat, dann nur aufgrund eigener Unfähigkeit.
Letztlich wirst Du wohl nicht drum herum kommen, ihr klar zu sagen, wo Deine Grenzen sind: SIE hatte ja offenbar auch keine Probleme damit, dir direkt zu sagen, dass sie Dir das Haus nicht überschreiben will, weil sie Dir da nicht traut. warum solltest Du nicht ebenso direkt sein?
Wenn sie die "Haus gegen Unterhalt"-Lösung nicht will: OK, ist ihr Recht. aber es ist ebenso Dein Recht, ihr klar zu sagen, dass du die "Unterhalt ohne Gegenleistung"-Lösung nicht willst.
Wie genau tritt sie denn an Dich ran? Also mit offenen Forderungen oder eher subtil?
Vielleicht schreibst Du Dir klar auf, was Du zu tun bereit bist (zB Hilfe beim Verkauf) und was nicht. Und dann bleibst Du dabei.
Bitte mach Dir klar: Deine Mutter ist nicht bedürftig: Ein haus zu besitzen bedetet in der Regel, ein zumindest kleineres Vermögen zu haben: Wer halbwegs mit Geld umgehen kann, kommt damit aus

Sie macht es eher subtil, weil ich ihr bereits Jahre zuvor klar gesagt habe, dass ich ihr keine größeren Summen schenken will.
Heute meinte sie der Makler hätte gesagt, ob "ihr nicht ihr Sohn aushelfen könne". Zuvor hatte sie mir mal gesagt, dass ich ihr doch bestimmt helfen würde damit "das Haus nicht unter den Hammer kommt".

Du hast im Ergebnis vollkommen Recht Violetta, meine Mutter ist nicht wirklich bedürftig. Deswegen habe ich ihr zwar stets meine Hilfe angeboten (beim Umzug, beim Kauf und Verkauf sowie bei einer möglichen Geldanlage) aber wollte ihr nie Geld geben.

Das derzeitige Problem ist entstanden, weil meine Mutter gewartet hat bis sie pleite ist. Und jetzt sie finanziell handlungsunfähig.
 
ich kann echt total nachvollziehen, wie Dich das seelisch mitnimmt: Weil es ja auch so viele alte Wunden aufreißt.
Zuvor hatte sie mir mal gesagt, dass ich ihr doch bestimmt helfen würde damit "das Haus nicht unter den Hammer kommt".
ja, wenn sie nicht bald in die Puschen kommt und das haus verkauft, dann kommt es unter den Hammer: Pech!
So ist das dann eben und damit muss sie sich dann abfinden. Also sollte sie es jetzt halt mal verkaufen.
Sobald das haus verkauft ist, hat sie genug Geld und die Zeit sollte doch eigentlich reichen, um eine neue Wohnung zu finden und umzuziehen.
Das derzeitige Problem ist entstanden, weil meine Mutter gewartet hat bis sie pleite ist. Und jetzt sie finanziell handlungsunfähig.
ich habe noch nicht so recht verstanden, warum eigentlich. Vielleicht ist das auch sowas, das sie Dir irgendwie einredet, um Dich weich zu klopfen?
Also normalerweise würde es doch so laufen: Sie sucht einen Käufer und gleichzeitig eine Mietwohnung. Idealerweise findet sie beides einigermaßen zeitgleich. Dann gäbe es doch das Problem überhaupt nicht, oder?
Und wenn sie zuerst einen Hauskäufer findet, wäre das Problem doch auch nicht groß.
Man zieht ja nicht sofort aus dem Haus aus, sondern vereinbart einen Übergabetermin der meist erst ein paar Monate später ist. Bis dahin wäre doch genug Zeit, sich eine Wohnung zu suchen. Da ist dann doch das Geld schon geflossen und wenn nicht, hätte sie mit einem notariellen Kaufvertrag doch eine ganz andere Grundlage auf der Bank, oder?
Kann es sein, dass sie sich da bewusst "dumm" stellt und garnicht in die Pötte kommen WILL?
 
Hallo Andreas.
Wenn das Verhältnis zu Deiner Mutter nicht so gut ist, gibt es aktuell nur ein verhältnis wie zu einem dritten.
Daran ändert auch die finanzielle Situation nichts, auch nicht, dass Du ihr Kind bist.
Wenn sie - wie Du schreibst, ein Leben lang mehr ausgegeben als eingenommen hat, wird sich das auch nicht mehr ändern.
Du hast nun aktuell Dein Haus und eine Zukunft, die dann gefährdet wäre, wenn Du Geld i ein Loch wirfst.
Also kann nur gelten, dass das Loch Dein Sparstrumpf ist, aber nichts anderes.

Du müsstest prüfen, ob das Haus schuldenfrei ist. Dies steht im Grundbuch.
Wenn es schuldenfrei ist, bekommt sie zwar keinen Kredit von der Bank, aber Du könntest ihr einen geben - und im Grundbuch im ersten Rang eine Grundschuld eintragen lassen.
Das Ergebnis wäre für Deine Mutter neutral, weil die Grundschuld gegen Geld steht. Ausgeben muss sie es ja nicht, kann es auch behalten.
Ob sie durch Schulden "mehr" Geld zu ihrem Unterhalt hat und dadurch H4 Leistungen einbüßt, kann ich mir nicht vorstellen, da sie ja nichts veräußert hat?

Im Fall einer Veräußerung des Hauses müssten Deine Schulden zuerst bedient werden.
Erbst Du es, so hast Du Schulden an Dich selber geerbt, was auch nicht wirklich schlimm ist, da Du das Geld aktuell ja schon gespart hast.

Lass das mal prüfen, ob es geht.
 
Also normalerweise würde es doch so laufen: Sie sucht einen Käufer und gleichzeitig eine Mietwohnung. Idealerweise findet sie beides einigermaßen zeitgleich. Dann gäbe es doch das Problem überhaupt nicht, oder?
Und wenn sie zuerst einen Hauskäufer findet, wäre das Problem doch auch nicht groß.
Man zieht ja nicht sofort aus dem Haus aus, sondern vereinbart einen Übergabetermin der meist erst ein paar Monate später ist. Bis dahin wäre doch genug Zeit, sich eine Wohnung zu suchen. Da ist dann doch das Geld schon geflossen und wenn nicht, hätte sie mit einem notariellen Kaufvertrag doch eine ganz andere Grundlage auf der Bank, oder?
Kann es sein, dass sie sich da bewusst "dumm" stellt und garnicht in die Pötte kommen WILL?

Ich habe noch nie Immobilien verkauft und weiß nicht wie sowas läuft. Deswegen habe ich meiner Mutter bereits vor 2 Jahren einen Makler gesucht und wir haben das ganze gemeinsam besprochen. Auch waren wir gemeinsam bei einer Rentenberatung, die ich für sie bezahlt habe.

Der Makler war bereit sich um alles zu kümmern. Vom Verkauf, Entrümplung, Umzug bis Notartermin. Meine Mutter fand damals diesen Makler aber zu teuer und mochte ihn nicht.

Dann tat sie lange Zeit nichts bis sie aufgrund finanzieller Nöte nun doch anfing neue Makler und Wohnungen zu suchen. Dabei wechselst sie die Makler alle paar Tage je nachdem wer ihr die höchste Verkaufssumme für ihr Haus veranschlagt.

Im Grund hast du Recht, dass sie nicht in die Pötte kommt und immer Gründe sucht warum sie alles hinauszögert.

Ich vermute, dass es darauf hinausläuft, dass sie sich nicht entscheiden kann/wird umzuziehen. Sie überlegt derzeit ob sie einen Teilverkauf des Hauses machen soll. Also 50% des Hauses an ein Unternehmen verkaufen und gegen Miete drin wohnen bleiben. Finanziell die schlechteste Entscheidung, aber eben auch jene, die für sie die kleine Entscheidung und kleinste Veränderung bedeutet.
 
Hallo Andreas,

Das Problem des Unterhaltes an meine Mutter ist das daraus entstehende Abhängigkeitsverhältnis in Kombination mit einem "Loch ohne Ende".
Das sehe ich als den ausschlaggebenden Punkt.
Du hast schon im Eingangspost geschrieben, dass du in den letzten 1-2 Jahren geschafft hast, dich gut von deiner Mutter zu distanzieren. Wenn du ihr Geld leihst, lässt du wieder eine (andere) Abhängigkeit zu ihr zu, die du eigentlich nicht willst. Und von der du auch weißt, dass sie dir nicht gut tut. Der Druck, den sie schon vorab aufbaut, kommt auch noch dazu.

Geld zu verleihen kann schon in gut funktionierenden Verwandtschaftsbeziehungen schnell schwierig werden. Erst recht aber, wenn es von Anfang an nicht unkompliziert ist. Verträge schützen nicht davor, denn ein unterschriebener Vertrag ist noch lang keine Garantie dafür, dass das Geld zurück gezahlt wird, wie es vereinbart wurde.
Wie lange ein Hausverkauf und das Suchen einer neuen Wohnung dauert kann man schlecht sagen. Man kann planen und überlegen, wie man sich das vorstellt, aber wie es dann wirklich kommt hat man nicht wirklich in der Hand. Deine Beiträge lesen sich auch nicht so, als wäre deine Mutter wirklich dahinter her, etwas umzusetzen.

Dass deine Großmutter deiner Mutter das Geld geliehen hätte, ist wieder eine andere Geschichte.
Du bist eben nicht deine Großmutter und du hast einen ganz anderen Bezug zu deiner Mutter, als deine Großmutter ihn hatte. Was für sie richtig und selbstverständlich gewesen wäre, muss es für dich noch lange nicht zwangsläufig sein.

Meiner persönlichen Meinung nach und davon ausgehend, was du hier geschrieben hast, täte es dir nicht gut, dich darauf einzulassen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hatte meiner Mutter vor über einem Jahr mal angeboten, dass sie mir das Haus übertragen könnte (so wäre das Haus wenigstens sicher) und ich dafür ihren Lebensunterhalt bestreite, alles natürlich vertraglich geregelt. Wollte sie aber nach langem hin und her nicht, weil sie mir "nicht vertraut".

Zitat Ende

Wenn du ihr regelmässig etwas Geld geben würdest, wäre es von deiner Mutter fair, wenn sie dir das Haus überträgt und ihr vertraglich regelt, dass sie im Haus bleiben kann, .
 
Zuletzt bearbeitet:

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