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Geld verleihen an Mutter

Ich glaube, dass alle eure und meine Überlegungen am Kernproblem, dass sie nicht umziehen will und keine eigenverantwortlichen Entscheidungen treffen will, vorbeigehen.
Ich dachte mir gestern Abend noch, was für ein Brocken das sein muss.... Ich meine: Wenn man -wie viele Jahre? - in einem Haus gelebt hat, ist das ja nicht nur ein Gebäude, sondern sein Zuhause, sein gewohntes Umfeld und Rückzugsort. Das ganze zu verkaufen, wohlwissend dass man nie wieder zurückkehren kann, um anschließend in ein kleines "Loch" von Mietwohnung zu ziehen (so schön und toll sie auch sein mag!) muss man erstmal verkraften können.

Das nicht zu wollen und zu schaffen kann ich jetzt nicht umbedingt negativ beurteilen, aber es fällt mir dann nur um so schwerer das hier zu verstehen:
Sie(!) kam schließlich auf die Idee mir das Haus gegen eine lebenslange Rentenzahlung zu überschreiben. Ich rechnete das für mich aus und schlug ihr eine Zahlung von 1.300 € monatlich vor (zuzüglich zu ihrer kleinen Rente von 600 €). Damit hätte ich ihr je nach dem wie alt sie wird deutlich mehr ausgezahlt als das Haus wert ist, aber das Haus wäre "safe". Das Thema ruhte wieder bis sie aus dem nichts sehr erbost auf mich zukam, dass mein Angebot unfair sei und sie mir nicht vertrauen würde.
Hast du das nochmal in aktueller Lage angesprochen? (Wenn du überhaupt noch bereit dazu bist und es dir auch leisten kannst, ist ja doch eine ordentliche finanzielle Belastung)
Denn egal wie klein der Geldbetrag wäre (müssten ja auch genügend Angebote für das Haus da sein um einen realistischen Wert berechnen zu können), lässt sich das nicht ablehnen.
Das wäre für sie der angenehmste Weg, aber wenn sie das schon ablehnt, wird alles andere auch nicht funktionieren und du kannst nichts tun...
Keine schöne Situation, mein Beileid o.o
 
Ich dachte mir gestern Abend noch, was für ein Brocken das sein muss.... Ich meine: Wenn man -wie viele Jahre? - in einem Haus gelebt hat, ist das ja nicht nur ein Gebäude, sondern sein Zuhause, sein gewohntes Umfeld und Rückzugsort. Das ganze zu verkaufen, wohlwissend dass man nie wieder zurückkehren kann, um anschließend in ein kleines "Loch" von Mietwohnung zu ziehen (so schön und toll sie auch sein mag!) muss man erstmal verkraften können.

Ich kann das absolut verstehen. Andererseits weiß meine Mutter, dass sie alleine mit dem Haus überfordert ist und mit zunehmendem Alter immer mehr wird. Sie hat sich von Anfang an mit dem Haus übernommen und das Haus ist teilweise sogar noch im Rohbauzustand. Weder wurden Wände gestrichen, noch irgendetwas jemals renoviert.

Dass ein Umzug schwer ist, verstehe ich. Aber nach Jahren muss man irgendwann dann doch mal in die Pötte kommen...

Das nicht zu wollen und zu schaffen kann ich jetzt nicht umbedingt negativ beurteilen, aber es fällt mir dann nur um so schwerer das hier zu verstehen:

Hast du das nochmal in aktueller Lage angesprochen? (Wenn du überhaupt noch bereit dazu bist und es dir auch leisten kannst, ist ja doch eine ordentliche finanzielle Belastung)
Denn egal wie klein der Geldbetrag wäre (müssten ja auch genügend Angebote für das Haus da sein um einen realistischen Wert berechnen zu können), lässt sich das nicht ablehnen.
Das wäre für sie der angenehmste Weg, aber wenn sie das schon ablehnt, wird alles andere auch nicht funktionieren und du kannst nichts tun...
Keine schöne Situation, mein Beileid o.o

Nachdem meine Mutter ungefähr bei einem Dutzend Maklern war und auch jeder Makler einer potenziellen Mietwohnung nur zu gerne ihr Haus verkaufen würde, hat sie nun sozusagen die Makler gegenseitig hochgeboten. Ihre Erwartungshaltung vom Verkaufspreis des Hauses ist ungefähr doppelt so hoch wie im letzten Jahr und fast dreimal so hoch wie der Baupreis.

Aufgrund dieser Erwartungshaltung sehe ich garkeine Chance mehr, dass meine Mutter mir das Haus überschreibt, weil sie auch eine extreme Erwartung hat, was ich ihr im Gegenzug zahlen müsste.

Ich habe manchmal das Gefühl, sie sucht "Mondpreise", damit sie das Haus am Ende nicht verkauft bekommt und auch eine Regelung mit mir scheitern muss.
Und genau da sehe ich das Kernproblem: Sie will nicht!
 
Das passt alles nicht zusammen im Eingangspost bist du zu geizig ihr einfach 5000euro zu schenken und dann schlägst du ihr vor Monatlich eine Rente von 1300 Euro zugeben nur das du am Ende eine Bruchbude erbst.
 
Ich kann das absolut verstehen. Andererseits weiß meine Mutter, dass sie alleine mit dem Haus überfordert ist und mit zunehmendem Alter immer mehr wird. Sie hat sich von Anfang an mit dem Haus übernommen und das Haus ist teilweise sogar noch im Rohbauzustand. Weder wurden Wände gestrichen, noch irgendetwas jemals renoviert.

Dass ein Umzug schwer ist, verstehe ich. Aber nach Jahren muss man irgendwann dann doch mal in die Pötte kommen...



Nachdem meine Mutter ungefähr bei einem Dutzend Maklern war und auch jeder Makler einer potenziellen Mietwohnung nur zu gerne ihr Haus verkaufen würde, hat sie nun sozusagen die Makler gegenseitig hochgeboten. Ihre Erwartungshaltung vom Verkaufspreis des Hauses ist ungefähr doppelt so hoch wie im letzten Jahr und fast dreimal so hoch wie der Baupreis.

Aufgrund dieser Erwartungshaltung sehe ich garkeine Chance mehr, dass meine Mutter mir das Haus überschreibt, weil sie auch eine extreme Erwartung hat, was ich ihr im Gegenzug zahlen müsste.

Ich habe manchmal das Gefühl, sie sucht "Mondpreise", damit sie das Haus am Ende nicht verkauft bekommt und auch eine Regelung mit mir scheitern muss.
Und genau da sehe ich das Kernproblem: Sie will nicht!

Wenn das Haus teilweise im noch Rohbau ist und nie renoviert wurde, willst du das wirklich haben? Ich würde da einen Gutachter bestellen, der sieht in welchen Zustand das Haus ist. Hättest du überhaupt genug Geld es wieder zu richten? In dem Zustand findet man schwer neue Mieter.
 
Das passt alles nicht zusammen im Eingangspost bist du zu geizig ihr einfach 5000euro zu schenken und dann schlägst du ihr vor Monatlich eine Rente von 1300 Euro zugeben nur das du am Ende eine Bruchbude erbst.

Die monatliche Rente bezog sich darauf, dass meine Mutter mir das Haus jetzt überschreibt.

Sprich dann könnte ich durch Vermietung oder Anlage des Vermögens zumindest einen Teil der 1.300 € reinholen. Zudem wäre das Vermögen wäre sicher und meine Mutter könnte weder Mist damit bauen noch würde es auf dem Sparkonto von der Inflation weggefressen.
 
Wenn das Haus teilweise im noch Rohbau ist und nie renoviert wurde, willst du das wirklich haben? Ich würde da einen Gutachter bestellen, der sieht in welchen Zustand das Haus ist. Hättest du überhaupt genug Geld es wieder zu richten? In dem Zustand findet man schwer neue Mieter.

Ich gehe unabhängig von den Maklern davon aus, dass das Haus mindestens 250.000 € wert ist. Es gibt keine Baumängel, das Gebäude ist erst knapp 20 Jahre alt, Niedrigenergiehaus und Massivbauweise.

Ja, ein neuer Eigentümer oder Mieter müsste überdurchschnittliche viel machen. Aber das sind eher Schönheitsarbeiten wie Tapezieren oder Streichen. Nichts, was den Wert des Hauses an sich so negativ beeinflussen würde.

Eigentlich ist es ein schönes kleines Haus aus dem man viel machen könnte. Wobei ich persönlich es verkaufen würde, da ich kein Vermieter sein will.
 
@Andreas900 :

Jetzt hats mich doch so in der Fingern gejuckt, dass ich doch etwas posten muss.

Ich hatte dir meinen Rat ja schon per PN mitgeteilt. Daran hat sich nichts geändert.

Deine Mutter hat starke psycbhische Probleme. Ich möchte meine Warnung vor einem "Kredit" an dieser Stelle nochmal erneuern.

Was das Thema "Geiselhaft durch Familie" und "Erbe" betrifft, bin ich aufgrund meiner eigenen Vergangenheit quasi "Experte". Hierzu noch folgende Ergänzung von mir:

Betrachte dein Leben möglichst objekiv, wie es ist:

- Du lebst in einer schönen, abbezahlten Immobilie im Eigentum (geerbt seitens Großeltern)
- Du hast wohl einiges an Ersparnissen angehäuft (selbst erarbeitet)
- Du hast einen gutbezahlten und sehr sicheren Job, auf den du dich bis ans Lebensende verlassen kannst

Desweiteren:

- Du sagst du lebst weitgehend isoliert mit wenig Kontakten. Einer der wenigen Vorteile dieser Lebensform ist, dass man an dem allgemeinen Kosum-Spielchen und gegenseitigen Überbieten nicht teilnehmen muss. Hat man keine oberflächlichen Freunde und Bekannte, muss man nicht mit Häusern, Autos, Reisen, Gehältern etc. protzen. In anderen Feldern deines Lebens hast du das sehr wohl verstanden, zumindest wenn ich deine Andeutungen bezüglich Auto und Reiseverhalten richtig interpretiere.

Welchen tatsächlichen Wert also hätte dieses Erbe eines halbfertigen Hauses für dich?

Natürlich widerstrebt es einem sachlich, rational und in Zahlen denkenden Menschen, sowas einfach liegen zu lassen.
Doch inwieweit würde dieser Sachwert dein Leben wirklich noch bereichern bzw. in seiner Qualität steigern.
Würdest du das Haus später verkaufen, würde ein Teil des Preises nur Ausgleich für deine Zahlungen an deine Mutter sein... den Überhang würdest du mit hoher Wahrscheinlichkeit gut anlegen, wie man dich kennt... doch wo ist der konkrete Mehrwert für dich.

Stellst du das Haus fertig / Sanierst du es und vermietest es, ist das Zeitaufwand für dich. Es dauert, bis du das Geld wieder drinne hast und duch investierst weitere Zeit, deine Lebenszeit in Mietangelegenheiten.

Ich so eine Rechnung gehört immer auch der non-finanzielle Part, den man zahlen muss. Eine lebenslange Verbandelung mit deiner Mutter und ein gehöriges Aufbringen an Zeit.

Überlege dir gut, ob das "heilige Erbe" all das wirklich wert ist...
 
Welchen tatsächlichen Wert also hätte dieses Erbe eines halbfertigen Hauses für dich?

Natürlich widerstrebt es einem sachlich, rational und in Zahlen denkenden Menschen, sowas einfach liegen zu lassen.
Doch inwieweit würde dieser Sachwert dein Leben wirklich noch bereichern bzw. in seiner Qualität steigern.

Um es kurz zu machen: Das Erbe hat keinen besonderen Wert für mich, weil es mein Leben nicht wesentlich verändern würde.
Wie du zurecht sagst, habe ich bereits Eigentum und lebe sparsam.

Ich erwische mich manchmal bei dem Gedanken, dass es mir garnicht so sehr um mich geht, sondern eher um das Vermögen. Da das Haus meiner Mutter überwiegend aus dem Erbe von meinen Großeltern bezahlt wurde, denke ich manchmal: Wie schade, wenn meine Mutter das Erbe und damit einen Teil der Lebensleistung meiner Großeltern aufbraucht.

Für meine Oma war es immer wichtig, dass Vermögen in der Familie bleibt und auch möglichst von Generation zu Generation vererbt wird. Sollte ich keine Kinder haben, werden deswegen auch meine Cousinen bzw. deren Kinder mein Vermögen erben.

Ich weiß, dass ich mir zu viele Gedanken um meine Mutter und Erbe mache. Es beeinflusst meine Gefühlswelt negativ. Deswegen ziehe ich mich jetzt auch wieder aus der Nummer zurück und lass meine Mutter machen, was sie eben will.
 
Meine Mutter hat mir daraufhin klar gemacht, dass ich von ihr KEINE Gegenleistung erwarten könne und sie mir nicht vertraut.

Auf welche Weise hast Du ihr das unterbreitet?
Ich würde eine Präsentation mit allen zusammengefassten Infos erstellen und ihr das geben. Lass sie in Ruhe darüber nachdenken, setze einen Termin an, an dem ihr Euch zusammensetzt und Du ihre Antwort möchtest.

Einzelne Punkte können da eventuell nachverhandelt werden, werden schriftlich erfasst und von beiden unterschrieben.

Eine solche Präsentation beruhend auf und in Verbindung mit einem Gutachten wäre sicher eine sehr gute Möglichkeit, doch dann bräuchtest Du ihre Einwilligung und müsstest die Kosten tragen. Doch Du wüsstest woran Du bist.
Es könnten jede Menge unentdeckter Schäden entstanden sein.

Und der Renovierungsdruck ist entsprechend groß, wenn nie etwas gemacht wurde, die Kosten entsprechend.

Ich würde das Angebot an die Mutter auch gut überdenken. Bargeld zur Verfügung ist ein Risiko, sie kann dann möglicherweise dennoch wichtige Rechnungen nicht bezahlen.

Mietfreiheit, Heizkostenübernahme, Stromrechnung, ich würde eher auf derartige Punkte setzen. Maximal ein überschaubarer Bargeldbetrag.

Dazu die Gegenrechnung präsentieren, berechneten Zeitraum Aufbrauch des zu erwartenden Erlöses vom Hausverkauf.
Was soll dann folgen? Wie würde sie das lösen?

dass sie alleine mit dem Haus überfordert ist und mit zunehmendem Alter immer mehr wird.

Ein Punkt, der in die Aufstellung gehören würde, inkl. Kosten für Lösungen.

habe manchmal das Gefühl, sie sucht "Mondpreise", damit sie das Haus am Ende nicht verkauft bekommt und auch eine Regelung mit mir scheitern muss.

Gut möglich, sie hat Angst ihr Zuhause zu verlieren.
Deshalb gehört in die Aufstellung, dass sie lebenslang in einem Teil des Hauses wohnen kann und sich nie wieder um Heizkosten etc. Sorgen machen muss.
Dass dies vertraglich festgehalten wird beim Notar, damit sie sich sicher sein kann, nie ihr Zuhause zu verlieren.

dann könnte ich durch Vermietung oder Anlage des Vermögens zumindest einen Teil der 1.300 € reinholen.

Mietee für einen teilweisen Rohbau mit starkem Renovierungsdruck? Puh.
Du müsstest vorher wohl investieren.
 
Für meine Oma war es immer wichtig, dass Vermögen in der Familie bleibt und auch möglichst von Generation zu Generation vererbt wird. Sollte ich keine Kinder haben, werden deswegen auch meine Cousinen bzw. deren Kinder mein Vermögen erben.

Ok... sehr wichtige Info.
Wenn ich jetzt richtig verstanden habe, ist deine Mutter die Tochert dieser Oma... korrigiere mich hier bitte wenn ich falsch liege.

So eine Maxime ist schön und gut... gibt es tatsächlich in den meisten vermögenden Familien. Doch wenn man so eine Maxime zum "Heiligtum" erklärt, wie es deine Großmutter hier offensichtlich hält, ist es auch an einem selber, die entsprechende Voraussetzungen zu schaffen.

Tatsächlich wäre es Aufgabe deiner Großeltern gewesen, ihre Tochter (= Mutter) auch auf ein Leben mit dieser Verantwortung vorzubreiten. Sie durch ihre Erziehung selbsttändig zu machen, zu fördern, sie zu einem nachdenkenden, mündigen Menschen zu erziehen.

Hat das so stattgefunden?

So wie du deine Mutter beschreibst, war sie immer von anderen abhgängig... erst von deinen Großeltern, nun von dir. Klingt für mich nach dem goldenen Käfig bzw. starker Überbehütung. Auch "ihre" Immobilie stammt nun wohl aus der Arbeitsleistung deiner Großeltern nicht von ihr selber.

Kernpunkt, auf welchen ich hinauswill ist, dass du dir hier Verantwortung aufbürdest, die eigentlich deine Großeltern hätten übernehmen müssen.
Sie waren sicherlich finanziell erfolgreiche Leute nach deiner Beschreibung und fleißig im Leben... bei der Erziehung des eigenen unmittelbaren Nachwuchses aber scheint es grobe Lücken zu geben.

Dieser Wunsch deiner Oma / deiner Großeltern also in allen Ehren, aber es bist tatsächlich nicht du, der im Fall der Fälle scheitert, sondern in erster Linie deine Mutter, in zweiter Linie dann sogar deine Großeltern selber, die es zur passenden Zeit in der Hand gehabt hätten.
 

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