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Geld verleihen an Mutter

An deiner Stelle würde ich ihr zwar helfen, zB wie schon vorgeschlagen, einen Makler zu finden, der ihr gleichzeitig eine Mietwohnung sucht, damit sie nicht so viel Stress beim Hausverkauf hat.

Geld würde ich ihr höchstens schenken, denn verliehenes Geld wirst du sowieso nie wiedersehen. Das würde ich aber nur tun, wenn es mir selbst gar nicht weh täte. Ansonsten nicht, denn sie war dir keine gute Mutter und du bist ihr nichts schuldig.
 
Ich hatte meiner Mutter vor über einem Jahr mal angeboten, dass sie mir das Haus übertragen könnte (so wäre das Haus wenigstens sicher) und ich dafür ihren Lebensunterhalt bestreite, alles natürlich vertraglich geregelt. Wollte sie aber nach langem hin und her nicht, weil sie mir "nicht vertraut".
Achso. Sie vertraut dir nicht. Aber du sollst ihr vertrauen. Ja dann.

Im Endeffekt vielleicht die bessere Entscheidung, da ich eigentlich keine finanziellen Abhängigkeiten von oder zu meiner Mutter wünsche. Mein Arzt hat mir sehr deutlich gemacht, dass meine Mutter mich emotional erpresst. Sie droht gerne mit Selbstmord, weint oder schreit. Vereinbarungen vergisst sie gerne mal oder sagt plötzlich sie "könne" nicht.
Da hat der Arzt etwas kluges gesagt. Ich kenne deine Vorgeschichte nicht, aber was ich in diesem Thread lese, reicht mir aus, um dir zu versichern, dass du lieber das Weite suchen solltest, wenn du des Lebens froh werden willst. Stell dir mal vor, die Frau wäre nicht deine Mutter, sondern irgendjemand. Würdest du dieser Person, so wie sie sich dir gegenüber verhält, helfen? Oder tust du das alles nur, weil du denkst, dass man das als Sohn eben so machen muss?

Davon abgesehen, was soll denn von ihrem Erbe noch übrig bleiben? Insofern sie nicht in nächster Zeit verstirbt, wird ihr Lebensabend das Vermögen auffressen.

Ich würde ihr trotzdem helfen. Das zeugt von Größe 🙂
Das führt nur dazu, dass Andreas früher oder später einen saftigen Nervenzusammenbruch erleidet.
 
"Ich hatte meiner Mutter vor über einem Jahr mal angeboten, dass sie mir das Haus übertragen könnte (so wäre das Haus wenigstens sicher) und ich dafür ihren Lebensunterhalt bestreite, alles natürlich vertraglich geregelt. Wollte sie aber nach langem hin und her nicht, weil sie mir "nicht vertraut"."


Also nach der Aussage von ihr... würde ich mich da raus halten.
Hilfe nach solchen Aussagen find ich schwierig.

Vielleicht könntest du mal ne Anzeige auf Kleinanzeigen schalten.

Hausverkauf <-> Wohnungstausch.
Wäre möglich es findet sich ein privater Käufer der eine Wohnung am Start hat.

Immerhin ein Versuch bei dem du finanziell nicht einspringen mußt.
 
Ich hatte meiner Mutter vor über einem Jahr mal angeboten, dass sie mir das Haus übertragen könnte (so wäre das Haus wenigstens sicher) und ich dafür ihren Lebensunterhalt bestreite, alles natürlich vertraglich geregelt. Wollte sie aber nach langem hin und her nicht, weil sie mir "nicht vertraut".
Das hätte ich jetzt auch vorgeschlagen. Das könnte man alles notariell absichern.

Wenn sie alles gegen die Wand fährt, dann wirst Du Dich sicherlich nicht darüber freuen, weil Du ein herzensguter Mensch bist. Wahrscheinlich kommt dann sogar nach das Sozialamt zu Dir, weil Du für sie zahlen sollst. Das wäre dann sicherlich total verkehrte Welt.
 
Das hätte ich jetzt auch vorgeschlagen. Das könnte man alles notariell absichern.

Wenn sie alles gegen die Wand fährt, dann wirst Du Dich sicherlich nicht darüber freuen, weil Du ein herzensguter Mensch bist. Wahrscheinlich kommt dann sogar nach das Sozialamt zu Dir, weil Du für sie zahlen sollst. Das wäre dann sicherlich total verkehrte Welt.

Ansprüche vom Sozialamt an mich bestehen nicht. Sie bekommt ja bereits Hartz 4. Davon kann sie Strom, Lebensmittel und das nötigste zahlen. Sie verbraucht halt mehr als sie Hartz 4 erhält, weil sie davon Haustiere, Auto und co unterhält.

Worst Case wäre, dass sie irgendwann Dinge nicht mehr zahlen kann. Sei es die Tierarztrechnung, Benzin, Strom, Grundsteuer oder sonstwas. Sie steht vermutlich kurz davor. Je nachdem was sie dann nicht zahlt, wird dies entsprechende Konsequenzen haben wie dass man ihr z.B. den Strom abstellt.

Ich weiß nicht ob ich ein herzensguter Mensch bin, aber es ist einfach ein Unfall, den ich seit Jahren in Zeitlupe miterlebe. Wie meine Mutter ihre Existenz, ihr Erbe und alles was sie hat gegen die Wand fährt.
 
Was wäre DIR denn am liebsten? Wenn sie das Haus verkauft und davon irgendwie lebt oder wenn sie es behält und Du es eines tages erbst? Ich finde, es wäre wichtig, dass du auf Dich schaust und das was DIR gut tut.
Also wenn ich mich zB in Deine Lage reinversetze, wäre es mir schon wichtig, dass das Haus eines Tages mir gehört. Dafür würde ich persönlich lieber kosten auf mich nehmen und zB monatlichen Unterhalt an die Mutter zahlen und mich um die Vermietung kümmern. So wie ich das verstanden habe, wäre es ja nicht das Geld, sondern es ist eher der Wunsch, deine Ruhe zu haben und mit der ganzen Sache abschließen zu können, richtig?
 
"Ich hatte meiner Mutter vor über einem Jahr mal angeboten, dass sie mir das Haus übertragen könnte (so wäre das Haus wenigstens sicher) und ich dafür ihren Lebensunterhalt bestreite, alles natürlich vertraglich geregelt. Wollte sie aber nach langem hin und her nicht, weil sie mir "nicht vertraut"."


Also nach der Aussage von ihr... würde ich mich da raus halten.
Hilfe nach solchen Aussagen find ich schwierig.

Vielleicht könntest du mal ne Anzeige auf Kleinanzeigen schalten.

Hausverkauf <-> Wohnungstausch.
Wäre möglich es findet sich ein privater Käufer der eine Wohnung am Start hat.

Immerhin ein Versuch bei dem du finanziell nicht einspringen mußt.

Der Tausch ist eine an sich gute Idee. Andererseits hat sich meine Mutter inzwischen über 15 Wohnungen angeschaut und nur eine kam in Frage. Es dürfte extrem unwahrscheinlich sein eine passende Tauschgelegenheit zu finden.

Ich habe ihr aber auch schon gesagt, sie solle mit einem Makler über solche Möglichkeiten sprechen. Leider hat sie den Makler, den ich ihr empfohlen habe abserviert und rennt seit dem immer wieder neuen Maklern hinterher und sucht immer die aus, welche ihr den höchsten Verkaufspreis versprechen...
 
Ansprüche vom Sozialamt an mich bestehen nicht. Sie bekommt ja bereits Hartz 4. Davon kann sie Strom, Lebensmittel und das nötigste zahlen. Sie verbraucht halt mehr als sie Hartz 4 erhält, weil sie davon Haustiere, Auto und co unterhält.

Worst Case wäre, dass sie irgendwann Dinge nicht mehr zahlen kann. Sei es die Tierarztrechnung, Benzin, Strom, Grundsteuer oder sonstwas. Sie steht vermutlich kurz davor. Je nachdem was sie dann nicht zahlt, wird dies entsprechende Konsequenzen haben wie dass man ihr z.B. den Strom abstellt.

Ich weiß nicht ob ich ein herzensguter Mensch bin, aber es ist einfach ein Unfall, den ich seit Jahren in Zeitlupe miterlebe. Wie meine Mutter ihre Existenz, ihr Erbe und alles was sie hat gegen die Wand fährt.

Mit dem Geld kann auch nicht zurechtkommen, um ein menschenwürdiges Leben führen zu können.
 
Was wäre DIR denn am liebsten? Wenn sie das Haus verkauft und davon irgendwie lebt oder wenn sie es behält und Du es eines tages erbst? Ich finde, es wäre wichtig, dass du auf Dich schaust und das was DIR gut tut.
Also wenn ich mich zB in Deine Lage reinversetze, wäre es mir schon wichtig, dass das Haus eines Tages mir gehört. Dafür würde ich persönlich lieber kosten auf mich nehmen und zB monatlichen Unterhalt an die Mutter zahlen und mich um die Vermietung kümmern. So wie ich das verstanden habe, wäre es ja nicht das Geld, sondern es ist eher der Wunsch, deine Ruhe zu haben und mit der ganzen Sache abschließen zu können, richtig?

Das Haus ist mir egal. Wenn ich es erben würde, würde ich es verkaufen. Weder will ich darin leben noch will ich Vermieter sein.
Natürlich hoffe ich darauf, dass ein Erbe für mich übrig bleibt, aber die Form des Erbes (Geld, Haus, sonstwas) ist mir egal.
Das Problem des Unterhaltes an meine Mutter ist das daraus entstehende Abhängigkeitsverhältnis in Kombination mit einem "Loch ohne Ende". Was geschieht wenn ich ihr jeden Monat Geld zahle und es doch nicht reicht, weil sie für ihre Haustiere mit einer 500 € Tierarztrechnung kommt. Dann wird sie sagen "Ich konnte das Tier ja nicht sterben lassen". Am nächsten Tag ist vielleicht die Heizung kaputt und die Reparatur kostet 2.000 €. Soll ich sie dann frieren lassen? Und am Ende wird sie pflegebedürftig und die Pflegekasse kassiert das Haus oder sie macht im Alter irgendeinen Blödsinn oder wir streiten uns und sie ändert ihr Testament?

Auf ein solches Verhältnis würde ich mich nur einlassen wenn es vertraglich geklärt wäre. Z.B. Haus gegen Unterhalt. Aber das will meine Mutter nicht. Meine Mutter will, dass ich ihr ohne Gegenleistung helfe. Und das möchte ich nicht. Ich glaube nicht, dass meine Mutter mich absichtlich abzocken würde, aber ich halte es für wahrscheinlich, dass sie Mist baut.
 
Auf ein solches Verhältnis würde ich mich nur einlassen wenn es vertraglich geklärt wäre. Z.B. Haus gegen Unterhalt. Aber das will meine Mutter nicht. Meine Mutter will, dass ich ihr ohne Gegenleistung helfe. Und das möchte ich nicht. Ich glaube nicht, dass meine Mutter mich absichtlich abzocken würde, aber ich halte es für wahrscheinlich, dass sie Mist baut.
na das ist doch eine klare Haltung. jetzt gilt es nur noch, die auch in Handlung zu überführen.
Also Du kannst ihr anbieten, ihr beim Verkauf behilflich zu sein und dabei, das geld das sie dabei erzieht gut anzulegen, aber dabei würde ich es dann auch belassen.
sie hat ein Haus, das sie verkaufen will, was bedeutet, sie braucht Dein Geld nicht: Wenn sie keins hat, dann nur aufgrund eigener Unfähigkeit.
Letztlich wirst Du wohl nicht drum herum kommen, ihr klar zu sagen, wo Deine Grenzen sind: SIE hatte ja offenbar auch keine Probleme damit, dir direkt zu sagen, dass sie Dir das Haus nicht überschreiben will, weil sie Dir da nicht traut. warum solltest Du nicht ebenso direkt sein?
Wenn sie die "Haus gegen Unterhalt"-Lösung nicht will: OK, ist ihr Recht. aber es ist ebenso Dein Recht, ihr klar zu sagen, dass du die "Unterhalt ohne Gegenleistung"-Lösung nicht willst.
Wie genau tritt sie denn an Dich ran? Also mit offenen Forderungen oder eher subtil?
Vielleicht schreibst Du Dir klar auf, was Du zu tun bereit bist (zB Hilfe beim Verkauf) und was nicht. Und dann bleibst Du dabei.
Bitte mach Dir klar: Deine Mutter ist nicht bedürftig: Ein haus zu besitzen bedetet in der Regel, ein zumindest kleineres Vermögen zu haben: Wer halbwegs mit Geld umgehen kann, kommt damit aus
 

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