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Gedankenspiel: Umzug von Haus in Wohnung

Also was ich erst einmal ganz grundlegend nicht verstehe ist die Tatsache das es wohl keinen Hausmeisterservice gibt, der sich auch um ein Einfamilienhaus oder ein Mehrfamilienhaus kümmert, wenn man selbst darauf keinen Bock hat.
Was ich ebenfalls nicht verstehe ist die Tatsache , das die Gärtner dort eben nicht arbeiten ?

Wo ist denn der Unterschied - im Haus wohnen , da kannst Du doch auch Leute anstellen, die das regeln was zu tun ist.
Aber Du entscheidest wann was gemacht wird.

Hast Du eine Eigentumswohnung , ich rede jetzt auch gar nicht über die Größe, entscheidest Du doch nicht alleine , da entscheidet die Eigentümergemeinschaft - bestenfalls demokratisch - gehören aber einem in dem Huas mehrere Wohnungen und anderen nur eine - wer hat dann mehr Bestimmungsrecht ???

Wenn also einer seine Hütte zu Geld machen will hat er sagen wir mal 10 Wohnungen, dann behält er 6 verkauft 4 - so nun entscheidet er aber doch im Grunde weiterhin, Modernisierung Solaranlage - etc. aber er zahlt nur noch anteilig für 6 Wohnungen statt 100000 zahlt er nur noch 60.000 und die Leute denen die Wohnungen gehören zahlen anteilig !!!!!

Gängige Praxis , wenn die Leute nun nicht mehr zahlen können, weil die am Ende des Geldes angelangt sind und denken , neeeeee wir wohnen besser zur MIete, dann verkaufen sie die Wohnung wieder , oft dem eigentlichen Eigentümer, der bietet natürlich einen guten Preis ....
schließlich hat er die Jahre Geld gespart. einen dicken Kaufpreis eingeheimst , wenn er nur dafür Gold gekauft hat und zehn Jahre gewartet hat
lacht der sich doch tot.


Was ich nicht nachvollziehen kann, wenn man unter der Brücke lebt in einem Zelt und damit glücklich ist, super - man braucht nicht viel, lebt von 15 Euro am Tag - alle Kosten abgedeckt und das Geld kann auf der Bank liegenbleiben.....
lebt man zur Miete - wo auch immer und ist damit glücklich - super - dann wohnt man zur Miete
wohnt man in einem Haus - ist damit glücklich - super ......kann man ja da bleiben,

die Relation die hier gestrickt werden , wenn Du ein Haus hast dann musst Du viel Tun , viel Eigenleistung , viel Geld , viel irgendwas ....Hä ?

Was ist denn wenn man 20 Häuser hat - teilt man sich dann ?????????

Ich hab selten so einen Quatsch gelesen.

Du bist doch finanziell aufgestellt , bedeutet Du hast Einkommen und Ausgabe.
Wenn Du da am Rande planst - Monatsende Geld weg - Rücklagen aufbrauchen etc. Teil des Grundstückes verlaufen um zu ....etc.
dann machst Du das doch nur , weil nicht genug Kohle reinkommt ......bei vielen denke ich mir , würden die mehr verdienen, hätten sie viel weniger Stress.

Die Tatsache das die Leute alle versuchen mit wenig Geld das meiste herauszuholen ist doch nur der Gier geschuldet, mehr nicht.

Die könnten doch auch kürzer treten, nein , für die paar Kröten die sie haben, wollen sie dann leben wie die Fürsten .....
tu mir einen Gefallen lass Dich von der Dummheit nicht einlullen.

Entweder wohnst Du glücklich oder unglücklich - aber wodurch kommt das Glück oder das Unglück ?

Haus oder Eigentumswohnung oder Mietobjekt ????

Oder kommt es daher , ob Du Dich alleine fühlst oder Gesellschaft hast

oder kommt es daher das Du altersgerecht wohnst ????

Ich denke viele machen das Glück am Geld fest. Du wahrscheinlich nicht oder doch - rechnest ja fleissig hin und her .....

Aber mal ganz grundlegend - die Einstellung " Ich hab niemanden , ich bin so alleine " - ist doch Blödsinn - Du hast doch Dich selbst.

Wenn DU aber gerne Gesellschaft von anderen hast, such Dir Leute .

Überdenke das mal grundlegend und löse Dich von den erdachten nicht realen Relationen .....
 
Ich glaube der zentrale Gedankenknoten der mich bislang belastet hat, war: Ich muss im Haus bis ins Alter leben.
Deswegen hatte ich auch diverse Ängste um Instandhaltung, Kosten, Technik oder Schimmel.
Inzwischen ist bei mir der Knoten insofern geplatzt als dass ich mir sage: Ich kann jederzeit ausziehen, wenn es mir zu viel wird.

Für Manchen von euch mag das komisch klingen, aber ich kenne nur das Leben in diesem Haus und fühle mich emotional gebunden, von Kindheitserinnerungen bis Nachbarn, von jedem selbstgeführten Pinselstrich bis zur Erinnerung um den alten Hühnerstall ist dieses Haus für mich Teil meiner Existenz.

Mein Zwischenfazit ist, dass ich mir mehr überlegen werden, was ich im Haus noch sanieren will und nur Sanierungen mache, die sich in Hinblick auf den Verkaufswert des Hauses lohnen.
Derzeit saniere ich den Keller damit die Feuchtigkeit gestoppt wird (Paraffin Injektion). Eine PV Anlage wird auch noch kommen (die macht sich natürlich auch gut als Verkaufsargument). Darüber hinaus denke ich über eine Einblasdämmung nach. Diese ist sehr günstig, amortisiert sich in wenigen Jahren und steigert die Energieeffizienzklasse des Hauses und damit den Verkaufswert. Vielleicht noch eine Klimaanlage, jetzt wo ich dank PV Anlage im Sommer günstig Strom habe 😎
Aber weitere größere Sanierungspläne wie etwa den Fenstertausch oder eine neue Heizung stoppe ich erstmal. Das wären Investitionen, die ich nie beim Verkauf 1 zu 1 rausbekäme.

Ich werde mittel-/langfristig einen Absprung planen.
Wenn die aktuellen Sanierungsarbeiten abgeschlossen sind, habe ich erstmal Ruhe. Und für den Garten hole ich mir einen Gärtner.
Parallel schaue ich mich einfach mal in Ruhe um. Welche Bauprojekte gibt es? Was kosten Wohnungen? Vielleicht probiere ich mal das Probewohnen in einer Airbnb Unterkunft für ein Wochenende und taste mich so langsam an das Thema Wohnung heran.

So dass ich den Absprung schaffe bevor mich im Alter irgendwann immer mehr Sanierungsaufwand ereilt und mir körperliche Einschränkungen das Leben im Haus erschweren. Derzeit macht es mir noch nichts in der alten Wanne zu duschen aber irgendwann schwinge ich mein Bein vielleicht nicht mehr jugendlich fitt über die Wannenkante. Irgendwann bin ich vermutlich froh über eine barrierefreie Wohnung, Aufzug und einer zentralen Lage mit Ärzten und Geschäften in der Nähe.
Insofern ist für mich gedanklich der genaue Zeitpunkt meines Auszuges zwar noch ungewiss, aber ich habe keine Angst mehr davor.
 
Für Manchen von euch mag das komisch klingen, aber ich kenne nur das Leben in diesem Haus und fühle mich emotional gebunden, von Kindheitserinnerungen bis Nachbarn, von jedem selbstgeführten Pinselstrich bis zur Erinnerung um den alten Hühnerstall ist dieses Haus für mich Teil meiner Existenz.
Für mich klingt das überhaupt nicht komisch. Und es ist auch überhaupt nichts Schlimmes daran, im Gegenteil, es ist doch schön, wenn man da, wo man wohnt, eine Art Heimatgefühl hat.
Ich finde deinen Plan, rechtzeitig an den Absprung zu denken, total vernünftig. Das muss man ja auch tun, wenn man in einer Mietwohnung im 3. Stock ohne Lift lebt. Irgendwann braucht man eben was anderes zum altersgerechten Wohnen.
 
Aber wir kennen Andreas. Wäre ich mit Mitte 40 immer noch ohne Partnerin, würde ich mein Leben auch so planen und nicht jetzt noch an Kinder denken und deshalb ein marodes Haus finanzieren in welchem ich eher gar nicht wohnen möchte.
 
Ich glaube der zentrale Gedankenknoten der mich bislang belastet hat, war: Ich muss im Haus bis ins Alter leben.
Deswegen hatte ich auch diverse Ängste um Instandhaltung, Kosten, Technik oder Schimmel.
Inzwischen ist bei mir der Knoten insofern geplatzt als dass ich mir sage: Ich kann jederzeit ausziehen, wenn es mir zu viel wird.

Für Manchen von euch mag das komisch klingen, aber ich kenne nur das Leben in diesem Haus und fühle mich emotional gebunden, von Kindheitserinnerungen bis Nachbarn, von jedem selbstgeführten Pinselstrich bis zur Erinnerung um den alten Hühnerstall ist dieses Haus für mich Teil meiner Existenz.

Mein Zwischenfazit ist, dass ich mir mehr überlegen werden, was ich im Haus noch sanieren will und nur Sanierungen mache, die sich in Hinblick auf den Verkaufswert des Hauses lohnen.
Derzeit saniere ich den Keller damit die Feuchtigkeit gestoppt wird (Paraffin Injektion). Eine PV Anlage wird auch noch kommen (die macht sich natürlich auch gut als Verkaufsargument). Darüber hinaus denke ich über eine Einblasdämmung nach. Diese ist sehr günstig, amortisiert sich in wenigen Jahren und steigert die Energieeffizienzklasse des Hauses und damit den Verkaufswert. Vielleicht noch eine Klimaanlage, jetzt wo ich dank PV Anlage im Sommer günstig Strom habe 😎
Aber weitere größere Sanierungspläne wie etwa den Fenstertausch oder eine neue Heizung stoppe ich erstmal. Das wären Investitionen, die ich nie beim Verkauf 1 zu 1 rausbekäme.

Ich werde mittel-/langfristig einen Absprung planen.
Wenn die aktuellen Sanierungsarbeiten abgeschlossen sind, habe ich erstmal Ruhe. Und für den Garten hole ich mir einen Gärtner.
Parallel schaue ich mich einfach mal in Ruhe um. Welche Bauprojekte gibt es? Was kosten Wohnungen? Vielleicht probiere ich mal das Probewohnen in einer Airbnb Unterkunft für ein Wochenende und taste mich so langsam an das Thema Wohnung heran.

So dass ich den Absprung schaffe bevor mich im Alter irgendwann immer mehr Sanierungsaufwand ereilt und mir körperliche Einschränkungen das Leben im Haus erschweren. Derzeit macht es mir noch nichts in der alten Wanne zu duschen aber irgendwann schwinge ich mein Bein vielleicht nicht mehr jugendlich fitt über die Wannenkante. Irgendwann bin ich vermutlich froh über eine barrierefreie Wohnung, Aufzug und einer zentralen Lage mit Ärzten und Geschäften in der Nähe.
Insofern ist für mich gedanklich der genaue Zeitpunkt meines Auszuges zwar noch ungewiss, aber ich habe keine Angst mehr davor.
Das ist genau die richtige Strategie, finde ich. So kannst du es auch in aller Ruhe auf dich zukommen lassen, ob du in den nächsten Jahren die Verbindung mit deinem bisherigen Zuhause noch stärker empfindest und doch dortbleiben möchtest, so lange es geht... oder ob dein Wunsch nach einem modernen Wohnumfeld mit viel Flexibilität und Komfort, aber wenig Verpflichtung und Belastung mit der Zeit wichtiger für dich wird. Hab da keine so großen Sorgen - aller Voraussicht nach könntest du beide Varianten recht problemlos realisieren, also die Voraussetzungen sind bei dir doch richtig gut!
 
@Andreas900

Ich finde auch, was du in #32 geschrieben hast, klingt nach einem guten Plan.

Du bist alleine und hast auch sonst keine Geschwister oder Verwandten oder ggf. Freunde/gute Bekannte die ggf. irgendwann einmal Interesse am Haus hätten?

Ich frag nur, falls es dir dann wichtig ist, dass es dann, falls du dort irgendwann ausziehst "in gute Hände" gelangen soll, egal ob du dann verkaufst oder gar vermietest.

Letzteres, alo Vermieten ist ja generell auch noch eine Option.
Oder du könntest z.B. ja auch "in Teilen" vermieten, z. B. Garagen als Lagerplatz vermieten.
Dann fiele z.B. der ganze Krampf, wie Nebenkostenabrechnung erstellen, oder etwaige sonstige Kosten weg, die man als Vermieter eben hätte.

Das mit den Garagen haben sie hier in der Nachbarschaft so.
Auf nem großen Grundstück mit Eigenheim hat Jmd., weil Jmd. Anderes Interesse bekundet hat, zwei Fertiggaragen draufstellen lassen und diese dann als Lagerstätte vermietet. Oder es war sogar so, dass der Interessent sich nach Rücksprache die Garagen selbst draufstellen durfte und mietet sie bzw. das Grundstück auf dem sie stehen nun an.

Es gibt also da auch noch andere, diverse Möglichkeiten...
 
@Andreas900

Ich finde auch, was du in #32 geschrieben hast, klingt nach einem guten Plan.

Du bist alleine und hast auch sonst keine Geschwister oder Verwandten oder ggf. Freunde/gute Bekannte die ggf. irgendwann einmal Interesse am Haus hätten?

Ich frag nur, falls es dir dann wichtig ist, dass es dann, falls du dort irgendwann ausziehst "in gute Hände" gelangen soll, egal ob du dann verkaufst oder gar vermietest.

Letzteres, alo Vermieten ist ja generell auch noch eine Option.
Oder du könntest z.B. ja auch "in Teilen" vermieten, z. B. Garagen als Lagerplatz vermieten.
Dann fiele z.B. der ganze Krampf, wie Nebenkostenabrechnung erstellen, oder etwaige sonstige Kosten weg, die man als Vermieter eben hätte.

Das mit den Garagen haben sie hier in der Nachbarschaft so.
Auf nem großen Grundstück mit Eigenheim hat Jmd., weil Jmd. Anderes Interesse bekundet hat, zwei Fertiggaragen draufstellen lassen und diese dann als Lagerstätte vermietet. Oder es war sogar so, dass der Interessent sich nach Rücksprache die Garagen selbst draufstellen durfte und mietet sie bzw. das Grundstück auf dem sie stehen nun an.

Es gibt also da auch noch andere, diverse Möglichkeiten...
Auch wenn es der Wunsch meiner Großeltern war, dass das Haus in Familienbesitz bleibt, habe ich niemanden aus der Verwandschaft zum Verkauf im Auge. Vermieten möchte ich nicht, weil damit bliebe ja der Instandhaltungsaufwand bei mir und ich möchte mich nicht im Alter um die Sanierung des Hauses kümmern.

Wenn es zum Umzug kommt, möchte ich einen emotionalen Schlussstrich ziehen. Ich möchte nicht irgendwann "zu Besuch" ins Haus kommen.
 

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