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Gedankenspiel: Umzug von Haus in Wohnung

Ruhe ist ein sehr wichtiger Punkt, stimmt, da habt ihr Recht.

Wenn ich in eine Eigentumswohnung umziehe, wir das vermutlich ein Neubau/junge Wohnung in guter, ruhiger Lage. Ich bin so naiv zu glauben, dass diese gut gedämmt ist und ein gewissen "Problemklientel" dort allein des Preises wegen nicht hinziehen wird.
Es ist aber ein Trugschluss zu glauben, die Kinder von ordentlichen Menschen seien nicht laut und könnten nicht nerven. 😉
Die spielen nämlich genauso und wissen nicht das sie eigentlich zum vernünftigen Klientel gehören! Kann schnell zum Problem werden, wenn man dieser "Narrenfreiheit" ausgesetzt ist.

Aber für mich alleine würde ich nun mal auch kein ganzes Haus mit großem Garten halten wollen. Sehe da keinen Sinn drin.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es ist doch deine Sache was du mit dem Haus machst.
Du wurdest doch auch nicht bei der Anschaffung gefragt.

Mir ist nicht wichtig das die Kinder in dem Haus leben. Sie können es gerne verhökern und
sich von dem Geld woanders einen Kasten hinstellen der ihnen besser gefällt.
Mir wäre wichtig das es Käufer findet, die es genauso zu schätzen wissen und weiter pflegen.
Die vielen Tiere an unserer Feldrandlage unterstützen, etc. Wäre schön, aber beeinflussen können wir das natürlich nicht.
 
Meine Eltern sind 1954 in ein Haus gezogen, haben es gekauft mit großem Garten. Ich weiß nicht mehr wie groß der war. Mein Vater hat versucht alles in Ordnung zu halten, war aber auch kein großer Handwerker. 1973 ist er gestorben und nun saß meine Mutter in der Hütte. Keine Heizung, Ofenheizung, kein Warmwasser, kaputte alte Holzfenster. Das alles hätte man bei vernünftiger Geldplanung machen können. Es wurde aber nichts gemacht, meine Mutter war kaufsüchtig später kam noch Alkohol dazu. 1986 ist meine Mutter gestorben und so wie sie sagte, sollte ich das Haus mal erben, es gab kein Testament. Mein Schwester wollte die Hütte haben. Ich hätte mir das finanziell überhaupt nicht leisten können. Ich war froh, dass ich den Klotz am Bein los war. Hätte meine Schwester die Hütte nicht übernommen, wäre sie verkauft worden. Warum ich immer von Hütte spreche: Ich habe in dem Haus nicht viel Gutes erlebt. Meine Eltern waren kriegstraumatisiert und mein Vater hatte gegenüber Kindern eine Vorstellung mit "die müssen parieren". Von daher war es mir ziemlich egal, was aus dem Haus wird. Ich habe da nicht dran gehangen. Zumal ich mir das auch nicht hätte leisten können und auch nicht wollen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Man könnte meinen, dass es kein Problem mehr sein müsste. Aber ich habe schon von Problemen gelesen.
Bei bewusst preisgünstigen Neubauten kann ich mir das auch vorstellen. Aber bei Projekten, die eher die Zielgruppe "gutsituierte Singles und Paare in der zweiten Lebenshälfte" ansprechen sollen (wozu dann eben auch Menschen gehören, die sich verkleinern und vom eigenen Haus in eine komfortable kleinere Wohnung umziehen wollen), dürfte eigentlich an der Lärmdämmung nicht gespart werden... das ist ja etwas, worauf die potenziellen Käufer voraussichtlich großen Wert legen werden.

Es ist aber ein Trugschluss zu glauben, die Kinder von ordentlichen Menschen seien nicht laut und könnten nicht nerven. 😉
Die spielen nämlich genauso und wissen nicht das sie eigentlich zum vernünftigen Klientel gehören! Kann schnell zum Problem werden, wenn man dieser "Narrenfreiheit" ausgesetzt ist.
Wenn man sich von Kinderlärm wirklich sehr gestört fühlt und sichergehen will, dass keine jungen Familien in der direkten Nachbarschaft wohnen, könnte man sich auch mal nach 50plus-Wohnen umsehen und schauen, ob das das Richtige wäre...
 
Bei bewusst preisgünstigen Neubauten kann ich mir das auch vorstellen. Aber bei Projekten, die eher die Zielgruppe "gutsituierte Singles und Paare in der zweiten Lebenshälfte" ansprechen sollen (wozu dann eben auch Menschen gehören, die sich verkleinern und vom eigenen Haus in eine komfortable kleinere Wohnung umziehen wollen), dürfte eigentlich an der Lärmdämmung nicht gespart werden... das ist ja etwas, worauf die potenziellen Käufer voraussichtlich großen Wert legen werden.


Wenn man sich von Kinderlärm wirklich sehr gestört fühlt und sichergehen will, dass keine jungen Familien in der direkten Nachbarschaft wohnen, könnte man sich auch mal nach 50plus-Wohnen umsehen und schauen, ob das das Richtige wäre...
Es wird an vielem gespart. Aber nach so Erfahrungen kann ja jeder selbst googlen. Das, was ich gelesen habe, hat sich nicht auf Billigneubau bezogen.

Übrigens ist es auch nicht ratsam mit lauter Rentnern unter einem Dach zu wohnen, die schwerhörig sind.

Aber ich will da gar nicht zu viel dazu schreiben. Ich habe so viel durch mit Lärm.
 
Dein Gefühl sagt dir, dass die jetzige Wohnsituation sehr viel Verpflichtung, Investbedarf und Eigenleistung erfordert. Daneben der ursprüngliche 'Traum' vom freistehenden Einfamilienhaus mit allen dazugehörigen romantischen Vorstellungen.

Einige haben dir bereits dahingehend geantwortet, dass im Falle von Familienplanung dies auch das perfekte Zuhause für Kinder bedeuten würde.

Aus meiner persönlichen Sicht - basierend auf meiner persönlichen Erinnerung - ist das jedoch keineswegs der Automatismus.

Ich bin als Kind in genau so einem 'Zuhause' aufgewachsen. Und ja - im Alltag hatte ich nennenswerte Vorteile gegenüber Schulfreund/innen. Ich hatte immer 'Platz', immer mein eigenes Zimmer mit eigenem Bad.

Aber: Das Familienleben war sehr stark auf das Haus ausgerichtet. Immer musste was gemacht werden, was Zeit, Geld und Arbeit bedeutete. Ferienplanung? Dauerkarte fürs Freibad und allenfalls Ferienlager mit dem Turnverein für die Kinder.

Familienurlaub? Fehlanzeige - eins der Badezimmer muss neu gemacht werden, das Dach ist fällig, neue Heizung oder irgendwelche Anbauten, Umbauten oder Renovierung stehen an. Im Garten sitzen und genießen ist auch nur mal angesagt, wenn Besuch kommt. Sonst wird da gekrampft.

Für mich war immer klar, dass ich das für mich mal NICHT will. Ich wohne gewählt zur Miete und finde es fantastisch einen Hausmeisterdienst zu haben der verantwortlich ist für Schnee schaufeln, Mülltonnen, Treppenhaus, etc.

Nachbarschaft ist auch super, da gehobene Mietpreise und nur sehr angenehmes Klientel im Haus.

Ich will nicht mehr im Einfamilienhaus wohnen.
 

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