Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Gasthund im Anmarsch.....

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Mein Hund hatte diese Treppenphobie auch. Sie kannte einfach keine Treppen und hat sich beharrlich geweigert diese zu laufen. Bei einem 20 kg Hund ganz schön blöde.

In einem anderen Forum habe ich einen Tipp gefunden: Hund in die Mitte der Treppe tragen und dort absetzen. Will er da wieder weg muss er wohl oder über rauf oder runter die Treppe laufen.

Ich hab das ausprobiert, hat geklappt. Seither gibt es mit Treppen keinerlei Probleme mehr. 😀
 
Genau die Idee hatte ich auch.

Aber auch das mit den Leckerchen müßte klappen. Mein Hund liebt seitdem Fahrstühle...


Wenn es keine Leckerchen zwischendurch gibt, aber auf der Treppe ist immer wieder mal was zu finden, dann ist so eine Treppe prima. Wichtig ist, daß es nicht nur die Treppe bei Dir zuhause ist, sonst verbindet er es damit, sondern immer mal wieder verschiedene Treppen.


Aber schau mal bitte, ob er überhaupt die Treppe gut laufen kann. Oder ob er evtl. wegrutscht. Dann kann es am Rücken liegen oder daß die Pfoten rutschig sind (Krallen, Haare an den Ballen zu lang?) Schau auch mal, ob es einen Unterschied macht, ob er die Treppe hoch oder runter geht.


Ich würde die Attraktivität der Treppen auch immer mal ein bißchen variieren, damit es interessant bleibt. Mal liegt da einfach ein Leckerchen. Mal muß er am Fußende sitzen bleiben und beobachten, wie Du eine Spur legst und darf erst dann, wenn die Spannung richtig groß ist, los. Mal sitzt ihr zwei einfach gemütlich auf der Treppe. Mal wuselt Ihr zusammen auf der Treppe rum. Mal bekommt er das Leckerchen erst wenn er die Treppe ganz allein hoch oder runter gegangen ist und wieder bei Dir angekommen ist.


Also, wenn er grds. Treppen laufen kann und keine Schmerzen hat oder wegrutscht, bin ich ziemlich zuversichtlich, daß er Treppen irgendwann gut findet.
 
Mein Hund hatte diese Treppenphobie auch. Sie kannte einfach keine Treppen und hat sich beharrlich geweigert diese zu laufen. Bei einem 20 kg Hund ganz schön blöde.

In einem anderen Forum habe ich einen Tipp gefunden: Hund in die Mitte der Treppe tragen und dort absetzen. Will er da wieder weg muss er wohl oder über rauf oder runter die Treppe laufen.

Ich hab das ausprobiert, hat geklappt. Seither gibt es mit Treppen keinerlei Probleme mehr. 😀



Zumindest ists eine Idee, die ich ausprobieren werde - aber ich würde ihm vorher gern ein bisschen von dieser panischen Angst nehmen. Vielleicht ists ja auch ein Gedanke, ihn auf der Treppenmitte abzusetzen und ihm dann, wenn er dort ist ohne Fiepen, ein Leckerli zu geben?
Oder würde es seine Angst eher verstärken?

Denn sonst - ich würde ihm derzeit echt zutrauen, dass er einfach dort sitzen bleibt und fürchterlich jammert....
Man kann ihn im Moment unten vor der Treppe ableinen, nach oben gehen, in die Wohnung, sein Futter fertig machen, es oben hinstellen - aber er kommt nicht.....😱
 
Genau die Idee hatte ich auch.

Aber auch das mit den Leckerchen müßte klappen. Mein Hund liebt seitdem Fahrstühle...


Wenn es keine Leckerchen zwischendurch gibt, aber auf der Treppe ist immer wieder mal was zu finden, dann ist so eine Treppe prima. Wichtig ist, daß es nicht nur die Treppe bei Dir zuhause ist, sonst verbindet er es damit, sondern immer mal wieder verschiedene Treppen.


Aber schau mal bitte, ob er überhaupt die Treppe gut laufen kann. Oder ob er evtl. wegrutscht. Dann kann es am Rücken liegen oder daß die Pfoten rutschig sind (Krallen, Haare an den Ballen zu lang?) Schau auch mal, ob es einen Unterschied macht, ob er die Treppe hoch oder runter geht.


Ich würde die Attraktivität der Treppen auch immer mal ein bißchen variieren, damit es interessant bleibt. Mal liegt da einfach ein Leckerchen. Mal muß er am Fußende sitzen bleiben und beobachten, wie Du eine Spur legst und darf erst dann, wenn die Spannung richtig groß ist, los. Mal sitzt ihr zwei einfach gemütlich auf der Treppe. Mal wuselt Ihr zusammen auf der Treppe rum. Mal bekommt er das Leckerchen erst wenn er die Treppe ganz allein hoch oder runter gegangen ist und wieder bei Dir angekommen ist.


Also, wenn er grds. Treppen laufen kann und keine Schmerzen hat oder wegrutscht, bin ich ziemlich zuversichtlich, daß er Treppen irgendwann gut findet.




Ach, wenn wir man schon soweit wären, dass ich irgendwas gucken könnte.... Bisher sind wir ja immer nur 2m von der Treppe entfernt... Ich wäre ja schon froh, wenn er einfach nur ohne Angst bis zur Treppe ginge...😱
 
Setz ihn einfach in der Mitte der Treppe ab und lass ihn machen. Ich denke, die Angst kommt nicht von irgendeinem traumatischen Erlebnis, sondern weil der jeweilige Hund das Treppelaufen nicht kennt und sich vielleicht nicht zutraut. Erst wenn Hundi merkt, dass ihm nichts passiert, dann gehts auf einmal, war zumindest bei meiner Dame so. 🙂

Die Leckerli würd ich erst mal weglassen. Wenn es mit meiner Methode nicht klappt, kannst du es mit den Leckerlis immer noch versuchen.
 
Versuch mal das Futter im Napf wegzulassen. Und stattdessen Trockenfutter vor und auf der Treppe zu füttern. Wenn der Hunger groß genug ist, wird die Angst beim Hund normalerweise klein.
 
Ich fasse es nicht, sisandra!!!! Ich fasse es echt nicht!!!

Grad haben wir angefangen zu üben. Zuerst wie von mir geplant mit Leckerli Richtung Treppe. Er ging auch hin und auch mit den Vorderpfoten auf die erste Stufe - aber dann war die Verlockung, zum Fahrstuhl zu rennen, leider größer.

Danach dachte ich mir: Ok, was haben wir zu verlieren? Mehr als Angst kann er nicht bekommen und die hat er schon.
Und hab genau das gemacht, was du mir geraten hattest (MIT Einverständnis des Frauchens). - ihn treppaufwärts in der Mitte abgesetzt.

Und was geschah? Schwuppdiwupp war er oben!!!!! Von Laufproblemen keine Spur - damit kommt der Dicke gut zurecht!
Oben gabs natürlich die restlichen Leckerli - und der einzige, der grad etwas verstört ist, ist mein eigener Hund, dieweil er in der Wohnung bleiben musste und nur das Geschehen im Treppenhaus akustisch mitverfolgen konnte.

Wir scheinen auf dem richtigen Weg zu sein - ich fasse es echt nicht! Dieser Hund ist noch NIEMALS auch nur EINE EINZIGE Treppe gelaufen!!! Tausend Dank - daran arbeiten wir nun jeden Tag, bis das Frauchen wiederkommt!
Ich könnte heulen - endlich scheint da ein bisschen Licht am Horizont und die Arbeit, die nun auf uns zukommt, die nehm ich gern in Kauf, wenns dem Frauchen hilft!:wein:

1000 Dank, sisandra!
 
Du wirst sehen, die Treppen werden für den Gasthund in Zukunft kein Problem mehr darstellen. 😀

Freut mich super, dass es so gut geklappt hat. :daumen:
 
Inzwischen hat der Gasthund bereits 3x die halben Treppen genommen - sowohl auf- als auch abwärts. Vom Laufen her hat er mit keiner Richtung Probleme; einmal hatte ich Sorge, weil er seiner nassen Pfoten wegen etwas ausgerutscht war (ist meinem auch schon desöfteren passiert, unsere Treppenhäuser sind arg glatt), aber der Dicke hoppelte unbeirrt den Rest weiter nach oben und lief zur Wohnungstür. Nicht einmal das Leckerli war noch wichtig. Er war oben und gut, so wirkte er auf mich.

Und das für mich Wunderschöne daran ist: Er wirkte in keiner Weise auch nur irgendwie verstört oder verängstigt, sondern eher so, als hätte er nie etwas anderes gemacht! Mein eigener Hund schaute weitaus verdutzter als der Gasthund selbst 😀

Nun hilf uns bitte weiter dadurch, sisandra - wie gehe ich nun weiter vor und handhabe das, damit es nicht zur Überfoderung wird und damit wieder zu dem Rückschritt, den wir nun so gar nicht brauchen können angesichts der Situation des Frauchens, das schon fürchtet, nun doch noch den Hund abgeben zu müssen....?

Mein Gedanke ist im Moment, dass ich das nun konsequent durchziehen muss - d.h., dass der Gasthund nun immer erst einmal die halbe Treppe auf- und abwärts laufen muss ohne Ausnahme. Liege ich mit diesem Gefühl richtig?
Denn der Kerl ist clever - wenn er auch nur annähernd das Gefühl hat, er könne es sich aussuchen, dann, so mein Empfinden, habe ich verloren und das wars.

Ich würde es also - bitte korrigiere mich, wo immer ich falsch liege! Ich brauche da jetzt echt deine Unterstützung, die du das ja schon erfolgreich durchgezogen hast - jetzt erst einmal so machen, dass ich ihn die nächsten 2 Tage auf der Treppenmitte absetze und den Rest laufen lasse. Und dann so nach und nach immer eine Treppenstufe mehr dazu nehmen. Okay so?

Ob ich soweit komme, dass er ohne Angst zur Treppe und diese dann auch rauf und runter marschiert, bezweifle ich, dazu geht der Spuk schon zu lange.
Aber dem Frauchen, das vermutlich nächste Woche ja aus dem KH kommt, wäre es sicherlich schon eine Riesenhilfe, wenn ich ihn bis dahin soweit hätte, dass sie ihn nur noch auf die erste Stufe hieven müsste und er dann allein weiterhoppelte.

Forcieren möchte ich jedoch nichts, denn - s.o. Aber der Dicke sollte in diesem neuen Treppenverhalten so sicher sein und auch auf sein Frauchen so wirken, dass sie dann nicht wieder in das alte Muster des "ich muss den armen Hund tragen" verfällt. Denn dann wäre sie bald wieder im KH...😱

Bitte begleite uns noch eine Weile dadurch, bis ich sicher sein kann, dass der Weg Bestand hat und ich nichts falsch mache, sisandra. Ganz doll lieben Dank dir!:blume:
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Anzeige (6)

Thema gelesen (Total: 0) Details

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben