Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Gasthund im Anmarsch.....

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Also ich hab mir da seinerzeit nicht so einen Kopf drum gemacht. 😉

Mein Hundi hat nach dem ersten Mal bereits begriffen, dass die Treppe nichts ist wovor sie Angst haben muss und ab da ging es problemlos. An deiner Stelle würde ich das mit in die Mitte der Treppe tragen ganz schnell sein lassen, sonst denkt der Gasthund noch, dass er nur dann eine Treppe laufen kann.

Wenn der Hund vor der Treppe zögert, dann geh einfach unbeirrt weiter. Mach keine so große Geschichte draus. Den Weg im Treppenhaus kennt der Hund nun inzwischen und wenn er mal nicht will, dann geh voraus und ruf ihn von oben oder unten.

Ich glaub aber nicht, dass das nötig sein wird.

Die einzige Einschränkung bei der meine Süße die Treppe standhaft verweigert ist meine Kellertreppe. Da geht es nach ein paar Stufen um die Ecke und sie weiß nicht was dahinter ist. Da aber keine Notwendigkeit besteht, dass mein Hund in den Keller geht stöhrt mich das nicht weiter. Alle anderen Treppen geht sie seit ich sie einmal in der Mitte einer Treppe abgesetzt habe völlig problemlos.

In Häusern, die sie nicht kennt ist sie zwar etwas zögerlicher - bereits beim Betreten des Hauses - aber wenn sie merkt, dass ich mich dort ganz normal bewege kommt sie - vorsichtig- mit.
 
Das nicht son Kopp drum machen kam mir heute auch schon in den Sinn, als ich merkte, dass der Gasthund, erstmal oben oder unten angekommen, überhaupt nicht mehr nach Leckerlis Ausschau hielt, sondern es dann als völlig normal ansah, dorthin gekommen zu sein. Also hab ich die schon mal sofort gestrichen und ihm auch vermittelt, dass es einfach nur normal ist, was er da gemacht hat. Denn schließlich bekommt mein eigener Hund ja auch keine Leckerli oder Extrastreichler, nur weil er die Treppen gelaufen ist 🙄

Heute hab ich ihn nun den Tag über in der Treppenmitte abgesetzt und es ging super. Dann werde ich das also morgen schon ausdehnen und ihn unten auf die Treppe befördern.

Denn in einem Punkt läufts bei uns dann doch leider etwas anders: Er geht inzwischen zwar brav aus dem Fahrstuhl oder der Wohnung, aber nach wie vor nicht einmal annähernd in die Nähe der Treppe - da liegen immer noch die anfänglichen 2m zwischen. Und da bleibt er auch - ich bin schon vorgegangen auf die unteren Treppenstufen, auch nach oben, aber er rührt sich nicht vom Fleck, obwohl auch mein Hund inzwischen oben war.

Schätze, an dieser Stelle müssen wir noch eine ziemliche Hürde, die mir noch nicht so ganz klar ist, überwinden. Aber es wird schon ein Fortschritt sein, wenn er zumindest fast die ganze Treppe nimmt - vielleicht klappts dann ja auch mit dem Vorgehen und Rufen, ich muss sehen und bin selbst gespannt auf morgen.
Es war ja heute der erste Trainingstag überhaupt und ich hätte bei dem bisherigen Verhalten des Gasthundes nie gedacht, dass es so gut und rasch so laufen würde!

Jedenfalls freu ich mich echt heute superdoll über diesen Erfolg und deinen Klasse Tipp, der das ermöglichte! 🙂
 
So ein Flucht- bzw. Verweigerungsverhalten kenne ich von meiner Süßen wenn es darum geht ins Auto einzusteigen.

Lange hab ich sie reingehoben, bis mir das irgendwann zu blöde wurde. Dann hab ich ihr vor der Autofahrt ihr Geschirr angezogen und sie einfach mitgezogen bis dicht vors Auto. Was soll ich sagen? Auf einmal konnte Madam selber reinspringen. 😀

Wenn also dein Gasthund ein Hundegeschirr besitzt, dann zieh ihm das an und zieh ihn einfach mit. Wenn er dann merkt, dass seine Anstellerei nichts hilft, sollte das klappen.
 
Nein, ein Geschirr hat der Gasthund nicht. Er trägt Halsband, da er bei Frauchen die meiste Zeit eh ohne Leine läuft, aber angeleint sehr gut leinenführig ist und somit ihm das Band nicht schadet.
Dennoch ergab sich heute morgen mehr oder minder zunächst zufällig die Gelegenheit, auszutesten, wie weit der Hund in Sachen Treppen nun ist.
Abwärts hab ich ihn noch auf die 2. Stufe von oben gesetzt und er peste den Rest problemlos hinunter.

Als wir zurückkamen, blieb er wie gewohnt in 2m Entfernung von der Treppe stehen. Leichter Ruck an der Leine - und da seine Pfoten ob des schlechten Wetters hier nass waren, rutschte er dadurch von selbst quasi vor die Treppe.
Da er nun dort schon mal war, noch einen Ruck (ich weiß, mit Halsband nicht eben günstig, es war auch nur ein Versuch, ihm zu zeigen, dass ich sein Spiel nicht mehr mitmachen will), er war auf der Treppe und rannte dann auch nach oben.

Aber es war ihm deutlich anzumerken, dass ihm diese Aktion so nicht gut bekommen war....😱 Er fraß danach zwar wie gewohnt sein Frühstück, aber als ich dann ging - heute morgen ist er zuhause, weil ich noch einkaufen muss und nicht die Hunde mitnehmen will; nachher ist er dann wieder bei uns -, kam er nicht mit zur Tür, sondern flitzte unter den WZ-Tisch.... 😱

Das war also eindeutig ein Schritt zuviel oder zu früh oder beides - schau, wir haben ja gestern (!) erst mit diesem Training angefangen, mit einem Hund, der in 9 Jahren (!!) noch niemals auch nur eine einzige Treppe gelaufen ist!
Und jetzt, nach dieser ganz kurzen Zeit, ist er schon soweit, dass er problemlos bis auf eine Stufe die ganze Treppe rennt ohne Anzeichen von Stress oder Angst.
Das ist doch ein Riesenfortschritt, wie ich finde - und ich kann nur hoffen, dass ich dies nun durch diesen wohl doch zu krassen Übergriff nicht aufs Spiel gesetzt habe, was schon erreicht worden ist...😱

Ich werde da auf jeden Fall wieder eine Stufe zurückschalten und ihn erstmal wieder auf der Treppe absetzen und von dort laufen lassen. Das ging bisher ja super.
Denn das eben, das hat mir deutlich gezeigt - nee, es war da wirklich kein "Bock" des Hundes, da kam die alte Angst wieder durch -, dass ich behutsam sein und auf die Reaktion des Hundes achten muss.
Im Grunde habe ich - im Nachhinein ist mir das leider erst klar geworden - schon, als er vor die Treppe gerutscht war, sein Erschrecken gemerkt und hätte es da nicht weiter forcieren dürfen.😱
Aber ich kann halt nur lernen aus solchen Situationen, ich bin kein Hundetrainer und kenne den Hund zudem sonst ja nur von Gassitreffs. Hoffen wir das Beste, dass er da nun nicht wieder einen Rückfall erlitten hat durch meine Dummheit....😱

Und wenn ich nicht weiterkomme als bis zu diesem Schritt - schon das wäre für das kranke Frauchen eine Riesenhilfe, ihn nur noch eine Stufe hieven zu müssen anstatt mehrmals am Tag eine ganze Treppe (was schlichtweg nicht ginge).
 
Probier den Weg zur Treppe dann mit Leckerlis. Das halte ich für geschickter, als ihn weiterhin hochzuheben und auf irgendeiner Stufe abzusetzen. 😉

Oder du leinst ihn ab und gehst einfach weiter. Da sich so wie ich dich verstanden haben die Treppen alle im Haus befinden sollte das doch kein Problem darstellen.
 
Erinnert mich an meinen Frech, als ich ihn zum ersten Mal hierher gebracht habe. Vor meiner Eingangstür blieb er stehen wie ein Esel. Da mußte ich ihn die ersten drei Mal ins Haus tragen. Inzwischen nimmt er ( zusammen mit der Katze! ) meine enge und sehr steile Treppe ins Obergeschoß im Sprint.
 
Oder du leinst ihn ab und gehst einfach weiter. Da sich so wie ich dich verstanden haben die Treppen alle im Haus befinden sollte das doch kein Problem darstellen.


Doch da gibts son "klintzekleines" Problem: So ähnlich hatte ich mir das auch schon gedacht - ich lasse ihn einfach, wenn wir zu mir gehen, vor der Treppe, er ist dann hungrig, zudem ist mein Hund hier, auf den er sich freut, also wird er dann irgendwann vielleicht den Sprint nach oben wagen. Nen Versuch, so dachte ich Schaf, wärs wert.

Das "klitzekleine (=große) Problem" aber ist der Fahrstuhl, der sich in unseren Häusern immer genau zwischen den Wohnetagen befindet (alte Bauweise der 60er). Und damit also auch genau auf Höhe des Treppenanfangs - oder endes, wie man will. Also genau dort, wo der Gasthund dann erstmal hocken bleibt.

Als ichs einmal (und ganz sicher nie wieder...) so probierte, kam just eine Nachbarin mit dem Fahrstuhl angedüst - und die Chance nahm der clevere Dicke sofort wahr und verschwand mit erstaunlicher Geschwindigkeit schwupps im Fahrstuhl, um nur ja der bösen Treppe zu entgehen!😀

Zum Glück war die Nachbarin so firm, den Fahrstuhl offen und damit fest zu halten, bis ich den Dicken wieder einfangen konnte, damit er nicht erstmal eine Odyssee durchs ganze Haus vollführte.
Denn das hätte im Zweifelsfall auch sehr böse ausgehen können, wenn er zur Haustür gelangt und diese offen gewesen wäre.
Dieweil zwischen der Wohnung des Gasthundes und unserem Haus eine vielbefahrene Straße liegt - und ich wage mir nicht auszumalen, er hätte auch unten dann die Chance gehabt zum Entwischen und versucht, nach Hause zu laufen..... 😱:wein:

Sowat versuch ich also besser nicht nochmal - dazu ist der Dicke zu schlau und zu fix....
 
Die andere Variante wäre, du besorgst in Absprache mit dem Frauchen ein Geschirr für den Dicken. Dann stranguliert ihn das Halsband nicht, wenn er mal nicht mag und sein Frauchen muss ihn nicht hochheben, was sie ja wohl auch nicht soll.
 
Ok, das würde ich nun nicht auch noch packen, ich gehe derzeit gesundheitlich ziemlich auf dem Zahnfleisch und es gibt keinen Tiershop in der Nähe.

Aaaaaaaaaaber: Es ist auch gar nicht mehr nötig!😀 Denn du hattest schon wieder recht, sisandra!
Da hab ich mir ja nun wieder mal soooon Kopp gemacht, ich hätte dem "aaaarmen Hund" soooo böse Gewalt angetan mit dem Zwang, endlich auch die letzte (bzw. erste) Hürde in Sachen Treppen zu nehmen. Und hatte ja dementsprechend, wie zu lesen ist, ein furchtbar schlechtes Gewissen.

Und was war? Als ich ihn danach zu seinem Mittagsgang abholte, marschierte dieser Hund, der wie erwähnt in seinem 9jährigen Leben bis vor 3 Tagen noch niemals auch nur eine Treppe gelaufen war, stramm aus der Wohnung auf selbige zu und ging sie ohne auch nur das leiseste Zögern sofort hinunter! :daumen:

Ich war und bin - denn eben hat er sich genauso verhalten, es scheint für ihn tatsächlich schon normal zu sein, nach dem Verlassen der Wohnung einfach die Treppe runter zu latschen - genauso fassungslos wie beim ersten Erfolg😱😕🙂

Eine ganz kleine Bremse - aber auch die ist schon wesentlich geringer geworden und ich lasse da nun auch echt kein Mucken mehr zu - gibts noch in umgekehrter Richtung, sprich: Wenn wir aus dem Fahrstuhl kommen und er zur Treppe soll - da weigert er sich erst noch. Aber ein kurzer Ruck und ist er erst einmal bei der Treppe, gibt er seinen Widerstand auch auf und läuft sie anstandslos nach oben. Das schaffen wir auch noch bis Mittwoch; vorher kommt Frauchen leider nicht aus dem KH.

Ich fasse es echt nicht, was dieser Hund mit deiner Hilfe geschafft hat! Super - und danke, sisandra, dass du mich da in die richtige Richtung geschubst hast.
Ich mache mir echt immer zuviele Gedanken, auch bei meinem eigenen Wau. 😱

Aber ich wäre ja nun nicht ich😉, würde ich mir trotzdem nun noch Sorgen machen: Eigentlich sollen Dackel ja so wenig wie möglich Treppen laufen ihrer Anatomie und der Gefahr eines Rückenschadens wegen.
Nur: Welche Wahl haben wir denn sonst? Das Frauchen kann und darf für lange Zeit ihr Schwergewicht nicht mehr tragen - also muss der Gasthund wohl laufen. Zum Glück sind die Stufen nicht allzu hoch und es sieht nicht so aus, als müsse er sich sehr anstrengen, sie zu schaffen. Muss ich mir da nun echt massive Sorgen machen oder ist diese Maßnahme vertretbar angesichts der neuen Situation beim Frauchen?
Gibts hier Dackelhalter unter uns, deren Hunde auch Treppen laufen müssen - und falls, wie kommen die gesundheitlich damit klar?
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Anzeige (6)

Thema gelesen (Total: 0) Details

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben