Cut - es gibt ein ernstes Problem mit dem Gasthund im Hinblick auf die nun vorhandenen gesundheitlichen Einschränkungen seines Frauchens und da brauche ich dringend Rat:
Zum Gasthund (sorry, wenn ich seinen Namen nicht nenne, aber ich weiß nicht, obs seinen Leuten recht wäre, diesen hier vorzufinden, deshalb belasse ichs bei dieser Titulierung, ok?):
Er ist 9 Jahre alt, wie erwähnt stark übergewichtig (da sind wir mit Erfolg und Einverständnis des Frauchens dran😉 ), aber ein sehr charakterstarker, in sich ruhender und absolut nicht ängstlicher Hund.
Bis auf eine Ausnahme: Er hat eine Treppenphobie, seit er klein war (Frauchen sprach von 15 Monaten; Näheres muss ich noch erfragen)
Anfangs dachte ich, dass er keine Treppen laufen würde, weil ers nicht kennt - er ist ja ein Dackel und diese sollen ja möglichst wenig Treppen steigen.
Aber das ist es nicht - Treppen erzeugen bei dem Gasthund regelrechte und sonst völlig ungewohnte Panik. Das reicht(e) soweit, dass er schon nicht mehr die Wohnung oder den Fahrstuhl verlassen wollte und "rausgeschoben oder -gezogen" werden musste, nur weil dahinter die fiese Treppe lauerte, die es zu überwinden galt.
Er fängt dann an zu zittern, zu hecheln, zu fiepen - es ist echt übel. So verhält er sich sonst in keiner einzigen Situation.
Mittlerweile haben wir einen kleinen Fortschritt erzielt: Nachdem mir klar war, dass diese Angst nichts mit Wohnungstür und Fahrstuhl zu tun hat, bin ich da einfach nur klar in der Ansage geblieben: "Hundi, komm".
Inzwischen klappt das problemlos und ohne Panikattacken - aber nur bis zu einem gewissen Abstand zur Treppe.... Dann ists aus - keinen Schritt weiter.🙁
Leider kennen das Frauchen und ich die Hintergründe nicht, aber ich denke, irgendwas muss da mal passiert sein, das sich traumatisch festgesetzt hat bei dem Gasthund.
Nun könnte man sagen: Ok, es ist zwar ein sehr schwerer, aber immerhin nur ein Dackel, dann schleppen wir ihn halt und gut ist. Würde ich, zumal nicht mein Hund, auch sagen, wäre da nun nicht die Situation des Frauchens.
Doch so gehts eben nun nicht weiter - wenn das Frauchen aus dem KH kommt, darf es längere Zeit nichts mehr tragen, erst recht keinen 10kg - Hund. Sehr längere Zeit....😱
Aber unsere Häuser hier sind so deppert gebaut, dass zwischen den Wohnungen und den Fahrstuhlausgängen immer eine Treppe liegt. Bestehend aus ca. 8 Stufen.
Es muss also eine Lösung her, denn die, den Hund abzugeben oder umzuziehen nur wegen dieser einen Phobie, ist sicherlich keine.
Ich werde den Gasthund wohl noch mindestens ein bis zwei Wochen haben, wie es aussieht. Wenn ich bedenke, dass es nur 2 Tage gedauert hat, bis er die Weigerung, aus dem Fahrstuhl auszusteigen oder durch die Wohnungstür zu gehen, aufgeben hat (das Frauchen hat ihn jahrelang immer hinaus geschoben oder gezogen...), dann muss es doch auch möglich sein, diese eigenartige Angst des ansonsten stoisch gelassenen Gasthundes vor den Treppen zu überwinden. 😕 Und es ist dringend notwendig, das zu tun um des Frauchens willen!
Mein Gedanke nun: Der Gasthund ist ja nun komplett verfressen und kann absolut nichts Essbares liegen lassen.
Wäre es ein gangbarer und dem Hund auch nicht schadender Weg, über eben diese Futtergier zu versuchen, ihn immer näher an die Treppe heranzuführen?
Mein Hund bekommt als Leckerli Rinti Reinfleischsticks, auf die der Gasthund auch voll abfährt. Für sie würde er morden.😀
Wenn ich nun - korrigiert mich bitte, wenn ich Shit labere und das alles Müll ist, aber ich suche angesichts der Situation des Frauchens händeringend eine Lösung dieses inzwischen wirklich ernsten Problems! - von der Stelle aus, bis zu der der Gasthund nach dem Verlassen des Fahrstuhls geht - ca. 2 m Abstand zur Treppe - eine Spur lege aus eben diesen Leckerlis, die er sonst nicht bekommt. damit er sich überhaupt erstmal in die Nähe der Treppe und bis an sie heran traut? Wäre das eine Option, es so zu versuchen?
Weiter will ich noch gar nicht planen - würde er bis zur Treppe gehen, erst mit, dann ohne Leckerlispur, wäre das schon ein Riesenfortschritt. Wobei ich die Treppe aufwärts wählen würde - ich könnte mir denken, dass abwärts die Angst noch größer ist. Oder liege ich da falsch?
Bin gespannt auf eure statements und Ideen und Tipps (vielleicht kennt das ja sogar jemand) - es muss ja was passieren, denn auch das Frauchen quält sich mit diesen Gedanken, was mit ihrem Hund und ihr werden soll nach ihrem KH - Aufenthalt, wenn er die Treppen nicht überwindet...😱