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Gasthund im Anmarsch.....

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Ja, das ist doof. Aber ich finde es immer noch gut, was Du machst. Ich glaube daran, daß irgendwie alles wieder zu einem zurückkommt. Was nicht heißen soll, daß Du das nicht anschließend deutlich benennst und natürlich Frauchen die Rechnung fürs Hundefutter präsentierst. Es muß kein bewußtes Ausnutzen Deiner Freundlichkeit sein. Ich vermute, eher, sie ist mit den Gedanken und Sorgen schon im Krankenhaus gewesen.
 
Das sollten ja alles auch die Kinder erledigen, aber genau das funzt so gar nicht. Die sind da wenig verlässlich - bin ja nur mal gespannt, ob sie wenigstens vor Mutters Rückkehr den versprochenen Großeinkauf machen oder ob der auch an mir hängen bleibt...😛

Aber was mich persönlich betrifft, hab ich mich inzwischen wieder beruhigt😉 - sauer bin ich dennoch, denn ich merke, dass inzwischen der Gasthund auch unter diesem ganzen Hickhack leidet.
Als ich ihn gestern Abend zum Gassi abholte, wollte er schon nicht so recht mehr nach Hause danach, sondern zog in Richtung meiner Wohnung.
Und heute morgen wars dann ganz aus - er legte sich an der Weggabelung platsch in seiner ganzen Fülle und Breite auf den Weg und bewegte sich erst wieder (das dann aber dafür umso schneller), als er merkte, dass er nun tatsächlich mit zu uns nach Hause kommen durfte.
Laut Frauchen kann "der Hund ja alles ab und kommt mit allem zurecht", weil er "alles ganz genau versteht, jedes Wort, und ganz genau weiß, warum das so sein muss"🙄
Bisschen sehr menschlich gedacht - dass dem nicht so ist, zeigte mir der arme Dicke dann ja gestern und heute mehr als deutlich. Und er ist heute morgen hier auch ungewöhnlich friedlich, obwohl am Haus das Gerüst abgebaut wird. So kanns bleiben😀

Der Wauzi tut mir echt Leid und ich werde zumindest jetzt schon mal zur Bedingung machen, dass es nun kein weiteres Hin und Her mehr gibt, sondern der Hund bis zu Frauchens Rückkehr ausschließlich in meiner Obhut bleibt. Ist doch schlimm genug, dass er seine "Mami" vermisst, aber noch mehr Unruhe muss nun echt nicht sein.
 
Das Frauchen, mit dem ich heute morgen kurz mühsam - dazu gleich - telefonierte, sahs genauso und möchte in spe solchen ständigen Ortswechsel auch nicht mehr.
Man merkt dem Hund heute auch an, dass er den jetzigen Rhythmus - mittags und nachts daheim zum Fressen und Pennen, die übrige Zeit bei mir - schon gut verinnerlicht hat.

Aber es gibt neuen Stress und die Zeit seines Aufenthalts kann uU einiges länger werden als geplant...
Letzte Nacht hatte das Frauchen einen kompletten Kreislaufzusammenbruch (sie meinte, aufgrund nicht vertragener Medis, aber sie war nur schwer zu verstehen....) und musste wiederbelebt werden😱
Es geht ihr heute sehr mies - ich mache mir echt Sorgen. Wer weiß - offenbar gabs auch schon während der OP einen Zwischenfall - , was wirklich dahinter steckt...😱
Und zum ersten Male kam bei ihr auch der Gedanke auf, was mit Frido werden soll, wenn sie nicht wieder gesund wird.

Ich werde in mich gehen müssen, um ihr darauf eine Antwort geben zu können, zu der ich ggf. dann auch stehen kann. Aber natürlich hoffe ich nun erstmal, dass es doch jetzt wieder aufwärts geht und der Dicke sein Frauchen wiederbekommt (und damit sein Gewicht - er hat tatsächlich schon 200 g abgenommen😉)
 
Vielleicht wird sie nach dem Krankenhaus noch jemand brauchen, der den Dicken eine Weile auf einen Spaziergang mitnimmt. Sie wird ja nicht fit sein nach der Entlassung. Aber wahrscheinlich wird es wichtig sein, daß sie und der Hund wieder zusammen sind. Er wird bestimmt Ansporn für ihre Genesung sein.
Aber ich verstehe, daß sie sich Gedanken macht. Die Zeit im Krankenhaus kann ganz schön verunsichernd sein. Der Körper ist schwach nach einer OP. Man kann da auch schon mal pessimistisch werden.

Ich würde an Deiner Stelle erst mal darauf vertrauen, daß das schon wieder wird mit Frauchen. Über alles andere kannst Du nachdenken, wenn echt ein Notfall eintritt. Dann muß man ja nicht ad hoc eine Lösung finden, sondern dann hast Du immer noch Zeit zum Nachdenken.
 
Hoffen wir das Beste..... Bisher hab ich noch nichts wieder von ihr gehört - und normalerweise teleklingelt sie mich non stop zu..... Irgendwie hab ich so ein Bauchgrummeln, ein ungutes Gefühl...😱

Die Hundis kommen gut klar mittlerweile, selbst das Bellen hat der Dicke mittlerweile sehr reduziert. Der "Welpenknuff" ist echt ne Supermaßnahme, auch ältere Tiere scheinen noch zu kapieren, was ihnen einst ihre Hundemamas beigebracht haben.

Im Moment liegen Beide hinter mir auf dem Sofa und pennen - ein zuckersüßes Bild!🙂
Wenn ich nicht befürchten müsste, sie zu wecken, würd ich ja jetzt glatt ein Foto machen und euch schicken, aber ich will sie nicht stören. Es ist zu herrlich, wie entspannt beide sind!:daumen:
 
Grad brechen beide Waus psychisch ein bisschen ein..... Aber das musste ja auch so kommen, denke ich - sie hatten es bisher einfach zu gut weggesteckt, diese gravierende Veränderung... 😱

Meiner kann just überhaupt nicht mehr und braucht nur noch Ruhe, und der arme Dicke beginnt nun doch vermehrt, nach seinem Frauchen zu jankern - sie ist ja nun schon auch fast eine Woche fort.

Daher trenne ich beide Hunde heute und damit mich auf 😉 - ich gehe getrennt Gassi (=7x...), füttere getrennt und lasse beide in ihren vertrauten Wohnungen ohne Kontakt zueinander, bin aber bei beiden Hunden über den Tag verteilt, damit sie nicht komplett isoliert sind.
Nicht so ganz ohne, da ich an CFS leide und auch mittlerweile etwas auf dem Zahnfleisch gehe, aber die Hunde sind mir einfach im Moment wichtiger.

Und die beiden Solospaziergänge heute früh zeigten mir schon, dass das wohl eine ganz gute Idee ist, es heute mal so zu machen. Meiner genießt die Morgenruhe ganz arg (ich hoffe, der Dicke auch...) und ratzt, ratzt, ratzt....:schlafen:

Habt ihr auch noch Ideen, wie wir die nächsten Tage gut überstehen können, sodass alle (außer mir, ich muss da nun einfach durch, da hilft nix) zu ihrem Recht kommen?
Denn nach dem Zusammenbruch des Gasthundfrauchens am Sonntag befürchte ich, dass sie nicht vor nächster Woche nach Hause kommen wird.... 😱
 
Ich bin mir da gar nicht so sicher, daß der Dicke unbedingt Frauchen hinterhertrauert.

Zumindest scheint seine Verunsicherungs- und Eingewöhnungsphase abgeschlossen zu sein. Er hat sich an den neuen Rhythmus gewöhnt. Ob und warum er jetzt anfängt zu jankern? Kann Sehnsucht nach Frauchen sein. Kann aber auch Langeweile, Aufmerksamkeit suchen, irgendetwas was ihm nicht paßt. Vielleicht auch Hunger? Oder Leckerchenbedarf? Du hast ihn ja etwas reduziert. Das wird ihm nicht so gut gefallen. Vielleicht ist er das jankern aber auch einfach gewohnt von zuhause, genau wie das Bellen.

Ich würde mir da nicht so einen Kopf machen, sondern ihm klar signalisieren, daß jankern nervig ist. Und ihn nur beachten, wenn er nicht jankert. Ihm dann wenn er ruhig ist, aber extra Beachtung schenken.

Mal ein getrennter Spaziergang finde ich gut. Aber mußt Du dafür gleich alle Spaziergänge an dem Tag doppelt machen?

Mach Dir nicht zu viel Streß, achte auch auf Dich. Mensch geht vor Hund, denn Mensch schafft die Voraussetzungen für ein friedliches und harmonisches Zusammenleben. Wenn es Mensch nicht gut geht, ist das für die Hunde doof.

Ansonsten hilft oft mal fremde Runden zu gehen. Und die gewohnte Routine zu durchbrechen. Ist auch für einen selbst mal schöner, weil man mal was anderes sieht.
 
Ja, heute muss ich das wohl, die Spaziergänge doppelt machen - um meines Hundes willen, der nun echt nicht mehr kann. Das heute muss und wird echt sein Ruhetag sein, denn sonst wird er mir wieder krank,ich kenne mein Kerlchen😱
Er schläft, da er Gasthund halt heute nun nicht da ist, nur noch - platt wie eine Flunder und endlich mal wieder komplett entspannt.

Aber generell ist der Gedanke gut, es nur etwas mehr einzuteilen. Das werde ich in spe tun, damit Beide mal ausschließlich zu ihrem Recht kommen. Und zu ihrer Ruhe.

Das Jankern des Gasthundes - hm. Oki, ich werds probieren, ob ers lässt, wenn er wieder etwas mehr bekommt, obwohl das Futter, das ich ihm gebe, mehr als ausreichend für einen Hund seiner Größe ist.
Aber stimmt schon, er ists ja gewohnt, überfüttert zu werden... Und daran gemessen "fehlt" natürlich jetzt was.

Könnte natürlich auch sein, dass er drauf reagiert, dass ihn im Park jeder fürchterlich bedauert, dass seine "Mami (????) nicht da" ist 🙄 Hilft ihm natürlich überhaupt nicht, aber steigert sein Gejaule und das Denken der anderen, dass ers bei mir doch so gar nicht gut hat und bei ihnen viiiielll besser aufgehoben wäre.
Öhm - warum hat ihn dann von all denen aber niemand genommen, als das Problem mit dem Frauchen anstand??😕
Anschließend meckern und madig machen ist immer super.:mad:

Danke für die Tipps, bird! Werds austesten und was passend ist,umsetzen!🙂
 
Nimm das Heititei der anderen Hundehalter im Park nicht persönlich. Laß es abperlen. Das hat nichts damit zu tun, ob sie meinen der Hund hat es bei Dir gut oder nicht.

Die denken nicht darüber nach, was sie mit einem Hund plaudern, sondern nur "ohhhh, da isser kleiner Hundi aaaber traaaauuuuriiiich" und erfreuen sich an der Reaktion des Hundes und machen dann damit immer weiter, weil sie Aufmerksamkeit durch den Hund bekommen.

Der Hund dagegen versteht kein Wort, aber wendet sich ihnen zu und schaut sie erwartungsvoll an, weil die nett, in hoher Stimmlage mit ihm reden. Und wahrscheinlich schaut er dann noch ein bißchen erbarmungsvoll, weil er die Erfahrung gemacht hat, daß immer die Chance besteht, daß wildfremde Leute ihm ein Leckerchen zuschieben, wenn er einbißchen elend guckt. Hunde sind ziemlich schlicht in ihren Gedanken.

Und Hundehalter oft auch ziemlich gedankenlos und stammeln irgendwelches sinnloses Zeug vor sich hin, nur um die Aufmerksamkeit des Hundes zu haben (ich weiß das so genau, weil ich auch ständig irgendwas sinnloses mit jemdem vorübergehenden Hund sabbele😀).

Laß das einfach an Dir abperlen und nimm es als das sinnlose Geplauder hin, das es ist.
 
Cut - es gibt ein ernstes Problem mit dem Gasthund im Hinblick auf die nun vorhandenen gesundheitlichen Einschränkungen seines Frauchens und da brauche ich dringend Rat:


Zum Gasthund (sorry, wenn ich seinen Namen nicht nenne, aber ich weiß nicht, obs seinen Leuten recht wäre, diesen hier vorzufinden, deshalb belasse ichs bei dieser Titulierung, ok?):

Er ist 9 Jahre alt, wie erwähnt stark übergewichtig (da sind wir mit Erfolg und Einverständnis des Frauchens dran😉 ), aber ein sehr charakterstarker, in sich ruhender und absolut nicht ängstlicher Hund.
Bis auf eine Ausnahme: Er hat eine Treppenphobie, seit er klein war (Frauchen sprach von 15 Monaten; Näheres muss ich noch erfragen)

Anfangs dachte ich, dass er keine Treppen laufen würde, weil ers nicht kennt - er ist ja ein Dackel und diese sollen ja möglichst wenig Treppen steigen.
Aber das ist es nicht - Treppen erzeugen bei dem Gasthund regelrechte und sonst völlig ungewohnte Panik. Das reicht(e) soweit, dass er schon nicht mehr die Wohnung oder den Fahrstuhl verlassen wollte und "rausgeschoben oder -gezogen" werden musste, nur weil dahinter die fiese Treppe lauerte, die es zu überwinden galt.
Er fängt dann an zu zittern, zu hecheln, zu fiepen - es ist echt übel. So verhält er sich sonst in keiner einzigen Situation.

Mittlerweile haben wir einen kleinen Fortschritt erzielt: Nachdem mir klar war, dass diese Angst nichts mit Wohnungstür und Fahrstuhl zu tun hat, bin ich da einfach nur klar in der Ansage geblieben: "Hundi, komm".
Inzwischen klappt das problemlos und ohne Panikattacken - aber nur bis zu einem gewissen Abstand zur Treppe.... Dann ists aus - keinen Schritt weiter.🙁
Leider kennen das Frauchen und ich die Hintergründe nicht, aber ich denke, irgendwas muss da mal passiert sein, das sich traumatisch festgesetzt hat bei dem Gasthund.

Nun könnte man sagen: Ok, es ist zwar ein sehr schwerer, aber immerhin nur ein Dackel, dann schleppen wir ihn halt und gut ist. Würde ich, zumal nicht mein Hund, auch sagen, wäre da nun nicht die Situation des Frauchens.

Doch so gehts eben nun nicht weiter - wenn das Frauchen aus dem KH kommt, darf es längere Zeit nichts mehr tragen, erst recht keinen 10kg - Hund. Sehr längere Zeit....😱
Aber unsere Häuser hier sind so deppert gebaut, dass zwischen den Wohnungen und den Fahrstuhlausgängen immer eine Treppe liegt. Bestehend aus ca. 8 Stufen.
Es muss also eine Lösung her, denn die, den Hund abzugeben oder umzuziehen nur wegen dieser einen Phobie, ist sicherlich keine.

Ich werde den Gasthund wohl noch mindestens ein bis zwei Wochen haben, wie es aussieht. Wenn ich bedenke, dass es nur 2 Tage gedauert hat, bis er die Weigerung, aus dem Fahrstuhl auszusteigen oder durch die Wohnungstür zu gehen, aufgeben hat (das Frauchen hat ihn jahrelang immer hinaus geschoben oder gezogen...), dann muss es doch auch möglich sein, diese eigenartige Angst des ansonsten stoisch gelassenen Gasthundes vor den Treppen zu überwinden. 😕 Und es ist dringend notwendig, das zu tun um des Frauchens willen!

Mein Gedanke nun: Der Gasthund ist ja nun komplett verfressen und kann absolut nichts Essbares liegen lassen.
Wäre es ein gangbarer und dem Hund auch nicht schadender Weg, über eben diese Futtergier zu versuchen, ihn immer näher an die Treppe heranzuführen?
Mein Hund bekommt als Leckerli Rinti Reinfleischsticks, auf die der Gasthund auch voll abfährt. Für sie würde er morden.😀

Wenn ich nun - korrigiert mich bitte, wenn ich Shit labere und das alles Müll ist, aber ich suche angesichts der Situation des Frauchens händeringend eine Lösung dieses inzwischen wirklich ernsten Problems! - von der Stelle aus, bis zu der der Gasthund nach dem Verlassen des Fahrstuhls geht - ca. 2 m Abstand zur Treppe - eine Spur lege aus eben diesen Leckerlis, die er sonst nicht bekommt. damit er sich überhaupt erstmal in die Nähe der Treppe und bis an sie heran traut? Wäre das eine Option, es so zu versuchen?

Weiter will ich noch gar nicht planen - würde er bis zur Treppe gehen, erst mit, dann ohne Leckerlispur, wäre das schon ein Riesenfortschritt. Wobei ich die Treppe aufwärts wählen würde - ich könnte mir denken, dass abwärts die Angst noch größer ist. Oder liege ich da falsch?

Bin gespannt auf eure statements und Ideen und Tipps (vielleicht kennt das ja sogar jemand) - es muss ja was passieren, denn auch das Frauchen quält sich mit diesen Gedanken, was mit ihrem Hund und ihr werden soll nach ihrem KH - Aufenthalt, wenn er die Treppen nicht überwindet...😱
 
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