Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Frusttagebuch: Mutter

Danke @Soley
Genau das ist aber auch der Punkt: Ich weiß nicht was für mich heilsam wäre.
Ich glaube sowohl ein Kontaktabbruch als auch das Weiterbestehen des Kontaktes ist für mich nicht ideal. Deswegen gehe ich für mich in letzter zeit den Weg einer Kontaktreduzierung ohne vollständigen Abbruch. Das funktioniert für mich ganz ok.

Ich denke dennoch oft über das Thema nach, weil meine Kindheit und Jugend für mich einprägsam und definierend waren. Ich habe selber Probleme damit tiefere Beziehungen zu Menschen einzugehen. Mein Arzt meinte, dass dies auch daraus resultieren kann, dass ich A) von meiner Mutter "abgeschoben" wurde und B) bei meinen Großeltern nicht das typische Beziehungsverhältnis als Vorbild erlebt habe.

Ich habe meine Großeltern geliebt! Und dennoch war es etwas anderes bei seinen Großeltern aufzuwachsen. Wir sind nie in Urlaub gefahren, meine Großeltern haben beide nicht mehr gearbeitet und ich habe mein ganzes Leben lang zwar immer Liebe und Fürsorge erfahren, aber erkämpfen musste ich mir alles selber.

Das fing mit Kleinigkeiten an: Mein Opa konnte nicht mehr gut Auto fahren und war sehr alt. Wenn alle anderen Kinder nachmittags vom Sportunterricht von den Eltern abgeholt wurden, stand ich an der Bushaltestelle. Wenn alle Kinder von ihrem Urlaub erzählten, war ich 6 Wochen Sommerferien zuhause. Ich habe mich immer anders gefühlt.

Und vermutlich habe ich mich auch immer insgeheim gefragt warum mich meine Eltern nicht behalten haben.

Ich glaube ich habe es hier noch nicht erzählt. Als ich ungefähr 8 war, ist meine Mutter erneut ungewollt schwanger geworden und ich saß bei einem Gespräch am Küchentisch dabei. Meine Mutter fragte meine damals fast 70 jährige Oma, was sie tun solle. Und meine Oma sagte, dass meine Mutter das selber entscheiden müsse, aber meine Mutter nicht darauf zählen dürfe, dass meine Oma "das zweite Kind auch noch erzieht". Meine Mutter hat daraufhin das Kind abgetrieben. Später habe ich erfahren, dass ich auch kein gewolltes Kind war und meine Mutter mich vermutlich abgetrieben hätte, wenn meine Oma sich nicht sehr für mich eingesetzt und ihre Unterstützung angeboten hätte.

Ich will ja garnicht, dass mich das beeinflusst. Tut es aber. Vermutlich tickt in mir der Gedanke "Außer meiner Oma wollte und will mich niemand auf der Welt". Und vielleicht tickt in mir deswegen die Angst vor Ablehnung wenn ich mich auf engere Beziehungen einlasse.

Dabei kann ich so offen sagen, dass ich meine Muttern nicht dafür verurteile mich nicht groß gezogen zu haben, aber ich verurteile sie für den Anspruch den sie erhebt. Den Anspruch für nichts verantwortlich zu sein, dass immer Andere Schuld haben und Alle (auch ich) böse und gemein zu ihr seien. Den Anspruch, dass SIE das Opfer sei. Ich hasse ihre narzistische Opferhaltung.
Ich verstehe das sehr gut 😔

Hast du eigentlich Therapie gemacht?
Diese hier kann ich empfehlen: Link (Traumatherapeuten).
Es hilft wirklich, sich mit dem inneren Kind auseinanderzusetzen und verletzte Anteile zu heilen auch im Hinblick auf Bindungen / Beziehungen.
 
Ich verstehe das sehr gut 😔

Hast du eigentlich Therapie gemacht?
Diese hier kann ich empfehlen: Link (Traumatherapeuten).
Es hilft wirklich, sich mit dem inneren Kind auseinanderzusetzen und verletzte Anteile zu heilen auch im Hinblick auf Bindungen / Beziehungen.
Ich habe darüber nachgedacht und mein Hausarzt hat mir sogar angeboten mich zu einem Therapeuten zu vermitteln.
Irgendwie habe ich aber Angst vor einem Therapeuten. Außerdem finde ich dass es irgendwie zu spät ist. Im Alter von 20 oder 30 hätte ich diesen Strohhalm vielleicht noch ergreifen können um mein Leben in eine soziale Richtung zu lenken, aber heute bin ich über 40.

Ich suche eher Möglichkeiten um mich sozial noch weiter zu isolieren. Ich weiß, dass es bekloppt ist, aber ich mach das mein Leben lang. Ich bin früher vor Schulausflügen immer krank geworden und habe alles getan um mich davor zu drücken.

Wenn mir jemand sagt, dass ein Therapeut mir die Angst vor Nähe nehmen könnte, sage ich "Um Gottes willen, ich will keine Nähe!" Und ja, ich weiß es ist bekloppt.
 
Ich bin z.B. aktuell zu dem Geburtstag einer Kollegin eingeladen. Ich drücke mich seit einer Woche um eine Antwort. Ich kenne die Kollegin seit vielen Jahren gut und war auch schonmal bei ihr zuhause. Man könnte uns durchaus als Freunde bezeichnen.
In mir sträubt sich dennoch alles gegen diese Einladung.

Ich will nicht hin. Ich werde dort einige Menschen treffen, die ich beruflich kenne und einige mir unbekannte. Alles nichts schlimmes aber alles stresst mich. Bei jeder Unterhaltung werde ich mir denken "wann ist es endlich vorbei?". Ich werde in der Nacht nach der Geburtstagsparty nicht schlafen können, weil ich völlig fertig von den sozialen Interaktionen bin.

Seit einer Woche überlege ich wie ich meiner Kollegin nett und ohne dass sie es mir böse nimmt absage.
 
Ich habe darüber nachgedacht und mein Hausarzt hat mir sogar angeboten mich zu einem Therapeuten zu vermitteln.
Irgendwie habe ich aber Angst vor einem Therapeuten. Außerdem finde ich dass es irgendwie zu spät ist. Im Alter von 20 oder 30 hätte ich diesen Strohhalm vielleicht noch ergreifen können um mein Leben in eine soziale Richtung zu lenken, aber heute bin ich über 40.
Ich suche eher Möglichkeiten um mich sozial noch weiter zu isolieren. Ich weiß, dass es bekloppt ist, aber ich mach das mein Leben lang. Ich bin früher vor Schulausflügen immer krank geworden und habe alles getan um mich davor zu drücken.
Wenn mir jemand sagt, dass ein Therapeut mir die Angst vor Nähe nehmen könnte, sage ich "Um Gottes willen, ich will keine Nähe!" Und ja, ich weiß es ist bekloppt.
Das ist keine Angst vor Nähe, sondern unbewußte Selbstbestrafung, weil Du halt als Kind schon wußtest daß Deine Mutter total "falsch" ist, aber wie viele Kinder in dieser Lage panische Angst davor gehabt hast, irgendwann (per Zufall wenn unter Schulkameraden die Rede darauf kommt, worauf in der ungezwungenen Atmosphäre von Ausflügen besonders hohe Chancen bestehen) die Wahrheit darüber sagen zu müssen, denn "über die eigene Mutter darf man doch nichts böses sagen!" Oder? Genau das lese ich aus den bisherigen Posts bis heute raus, "ja sie hat jede Menge Fehler, aber, sie ist doch die Mutter, und als solche müßte sie doch heilig und unantastbar sein!". Solange Du diese kindlich-naive Denkweise nicht überwinden kannst, kannst Du Dich nie komplett von ihr und Deiner bösen Vergangenheit mit ihr abnabeln.

Sieh es einfach so: wenn man mit jemandem nicht kann, egal ob verwandt oder nicht, bricht man den Kontakt total ab und klopft alle damit verbundenen Erinnerungen in eine große imaginäre Mülltonne, damit sie einem im weiteren Leben nicht mehr unnötig belasten, denn passiert ist passiert, vergangen ist vergangen und wird durch nichts mehr besser gemacht, und böse Gesinnung und Handlungen damals werden auch durch Zeitablauf nicht zu Gutem umdeklariert.
In dem Alter gehen andere heute erst in Rente. Was hat sie die ganzen Jahre gemacht? Nur ihren Bosheiten nachgehangen?
 
Seit einer Woche überlege ich wie ich meiner Kollegin nett und ohne dass sie es mir böse nimmt absage.

Vielleicht genau so, nämlich dass es nichts mit ihr zu tun hat und du von zu vielen Menschen etwas überfordert bist. Dass du ihr natürlich trotzdem ein ganz tolles Fest wünschen tust und dich für die Einladung bedanken möchtest.

Das Problem haben sehr viele Menschen. Nur Mut 🙂

PS: Falls es dir zu persönlich ist, kannst du auch eine Notlüge nehmen.
Dann hast du eben schon was vor.
 
Das ist keine Angst vor Nähe, sondern unbewußte Selbstbestrafung, weil Du halt als Kind schon wußtest daß Deine Mutter total "falsch" ist, aber wie viele Kinder in dieser Lage panische Angst davor gehabt hast, irgendwann (per Zufall wenn unter Schulkameraden die Rede darauf kommt, worauf in der ungezwungenen Atmosphäre von Ausflügen besonders hohe Chancen bestehen) die Wahrheit darüber sagen zu müssen, denn "über die eigene Mutter darf man doch nichts böses sagen!" Oder? Genau das lese ich aus den bisherigen Posts bis heute raus, "ja sie hat jede Menge Fehler, aber, sie ist doch die Mutter, und als solche müßte sie doch heilig und unantastbar sein!". Solange Du diese kindlich-naive Denkweise nicht überwinden kannst, kannst Du Dich nie komplett von ihr und Deiner bösen Vergangenheit mit ihr abnabeln.
Tatsächlich bin ich damit immer sehr offen umgegangen. Bereits als Kind habe ich jedem gesagt, dass ich bei meinen Großeltern lebe.
Ja als kleines Kind habe ich mich vor Nachfragen gefürchtet, später aber nicht mehr.

Allerdings stellte mich die Gesamtsituation auch später vor ungewöhnliche Herausforderungen. Als ich 20 war, verstarb mein Großvater. Als ich mit 21 meine Ausbildung fertig hatte, habe ich mich bewusst dagegen entschieden von zuhause auszuziehen, weil ich es als absolut unmöglich fand meine Oma alleine zu lassen. Als sie später pflegebedürftig wurde, übernahm ich auch die Pflege.

Ich will das alles weder positiv noch negativ darstellen, sondern einfach nur sagen, dass mich das alles geprägt hat. Dass ich vielleicht ein anderes Leben geführt hätte, wäre ich bei meinen Eltern aufgewachsen, vielleicht mit 21 ausgezogen, vielleicht eine Beziehung oder gar Ehe aufgebaut etc.

Und vielleicht nagt der Gedanke an mir, dass ich mir von der Situation auch eine vielleicht andere oder bessere Zukunft verbaut habe.

In dem Alter gehen andere heute erst in Rente. Was hat sie die ganzen Jahre gemacht? Nur ihren Bosheiten nachgehangen?
Gute Frage. Meine Mutter hat ca. bis 40 gearbeitet, danach folgten noch einige Gelegenheitsjobs, ab 50 war sie dann dauerhaft arbeitslos und hat Hartz 4 bezogen.
Sie hat jetzt rund 20 Jahre alleine in einem Haus gewohnt, welches zuvor von der Sparsumme meines Kindesunterhaltes und einer Vorab-Erbe bezahlt wurde. Wirklich gemacht hat sie in der Zeit nichts. Gespräche mit ihr basierten meisten darauf, dass sie sich über Nachbarn, ihr Leben, Migranten, die Politik oder sonstwas beklagt hat. Meistens mit einem großen Bogen dahin, dass meine "böse Oma" mich ihr weggenommen hat.
 
Ich habe mir mal den "Spass" erlaubt ChatGPT zum Verhalten meiner Mutter zu befragen:
_______________________________________________________________________________
1. Depression: Ihre ständige Unzufriedenheit, das Jammern über die Politik und die emotionale Instabilität könnten Anzeichen einer Depression sein. Menschen mit Depressionen fühlen sich oft hilflos und haben Schwierigkeiten, Freude oder Zufriedenheit im Leben zu empfinden.

2. Angststörungen: Ihre Abneigung gegen bestimmte Gruppen von Menschen könnte auf tiefere Ängste oder Vorurteile hinweisen, die möglicherweise mit sozialen Ängsten oder einer generalisierten Angststörung verbunden sind.

3. Persönlichkeitsstörungen: Es könnte auch Anzeichen für eine Persönlichkeitsstörung geben, wie z.B. eine narzisstische oder borderline Persönlichkeitsstörung, insbesondere wenn sie Schwierigkeiten hat, stabile Beziehungen aufrechtzuerhalten und oft in Konflikte gerät.

4. Soziale Isolation: Ihre Isolation und der Mangel an sozialen Kontakten können ebenfalls auf psychische Probleme hinweisen, die es ihr schwer machen, Beziehungen zu anderen Menschen aufzubauen oder aufrechtzuerhalten.
_______________________________________________________________________________
Zum Thema Persönlichkeitsstörungen habe ich nochmal nachgefragt:
_______________________________________________________________________________
Eine narzisstische Persönlichkeitsstörung (NPS) ist ein psychologisches Krankheitsbild, das durch ein übersteigertes Selbstwertgefühl, ein starkes Bedürfnis nach Bewunderung und ein mangelndes Einfühlungsvermögen gegenüber anderen gekennzeichnet ist. Menschen mit dieser Störung neigen dazu, sich selbst als überlegen zu betrachten und erwarten oft, dass andere sie ebenfalls so sehen. Sie können Schwierigkeiten haben, Kritik zu akzeptieren, und zeigen häufig ein Gefühl der Berechtigung.

Hier sind einige Verhaltensweisen, die bei deiner Mutter auf narzisstische Züge hinweisen könnten:
  1. Schuldzuweisungen: Deine Mutter gibt anderen, insbesondere deiner Großmutter, die Schuld für ihre Entscheidungen und die Umstände ihres Lebens. Dies könnte darauf hindeuten, dass sie Schwierigkeiten hat, Verantwortung für ihr eigenes Verhalten und ihre Entscheidungen zu übernehmen, was ein typisches Merkmal von Narzissmus ist.
  2. Emotionale Instabilität: Ihre extreme Reaktion auf Kleinigkeiten und ihre ständige Unzufriedenheit könnten darauf hinweisen, dass sie sich in ihrer eigenen Wahrnehmung und ihrem Selbstwertgefühl unsicher fühlt. Narzissten können sehr empfindlich auf Kritik oder wahrgenommene Angriffe reagieren.
  3. Mangelndes Einfühlungsvermögen: Wenn sie sich über andere beschwert oder Vorurteile gegenüber bestimmten Gruppen hat, könnte dies auf ein mangelndes Einfühlungsvermögen hinweisen. Narzissten haben oft Schwierigkeiten, die Perspektiven und Gefühle anderer zu verstehen oder zu akzeptieren.
  4. Anhänglichkeitsverhalten: Ihre starke Anhänglichkeit dir gegenüber könnte darauf hindeuten, dass sie emotionale Unterstützung und Bestätigung von dir sucht, um ihr eigenes Selbstwertgefühl zu stärken. Dies kann auch zu einer Form von emotionaler Abhängigkeit führen.
  5. Konflikte in Beziehungen: Die Tatsache, dass sie mit vielen Menschen in ihrem Leben zerstritten ist, könnte darauf hinweisen, dass sie Schwierigkeiten hat, gesunde, stabile Beziehungen aufzubauen und aufrechtzuerhalten. Narzissten neigen dazu, Beziehungen zu belasten, da sie oft im Mittelpunkt stehen wollen und wenig Raum für die Bedürfnisse anderer lassen.
_______________________________________________________________________________
Und natürlich habe ich noch gefragt wie man mit einem Narzisten umgeht:
_______________________________________________________________________________
  1. Setze klare Grenzen: Es ist wichtig, klare und gesunde Grenzen zu setzen. Lass die Person wissen, was für dich akzeptabel ist und was nicht. Narzissten neigen dazu, Grenzen zu überschreiten, daher ist es wichtig, konsequent zu sein.
  2. Vermeide Konfrontationen: Narzissten reagieren oft empfindlich auf Kritik oder Konfrontationen. Versuche, Konflikte ruhig und sachlich zu lösen, ohne sie direkt anzugreifen. Verwende „Ich-Botschaften“, um deine Gefühle auszudrücken, ohne sie zu beschuldigen.
  3. Erkenne ihre Bedürfnisse: Narzissten haben oft ein starkes Bedürfnis nach Bestätigung und Bewunderung. Wenn du in der Lage bist, ihre positiven Eigenschaften anzuerkennen, kann das helfen, Spannungen zu reduzieren. Achte jedoch darauf, dass dies nicht zu einer übermäßigen Bestätigung führt, die ihre narzisstischen Tendenzen verstärken könnte.
  4. Bleibe emotional distanziert: Versuche, dich emotional nicht zu sehr in die Dynamik einzulassen. Narzissten können manipulativ sein und versuchen, deine Emotionen zu steuern. Halte eine gewisse Distanz, um dich selbst zu schützen.
  5. Sei geduldig, aber realistisch: Veränderungen im Verhalten eines narzisstischen Menschen sind oft langsam und schwierig. Sei geduldig, aber erkenne auch, dass du möglicherweise nicht die gewünschte Veränderung herbeiführen kannst.
  6. Suche Unterstützung: Der Umgang mit narzisstischen Menschen kann emotional belastend sein. Es kann hilfreich sein, Unterstützung von Freunden, Familie oder einem Therapeuten zu suchen, um deine eigenen Gefühle und Erfahrungen zu verarbeiten.
  7. Fokussiere auf dich selbst: Achte darauf, dass du deine eigenen Bedürfnisse und dein Wohlbefinden nicht aus den Augen verlierst. Es ist wichtig, für dich selbst zu sorgen und dich nicht von der Dynamik mit der narzisstischen Person überwältigen zu lassen.
  8. Erkenne, wann es Zeit ist, loszulassen: In einigen Fällen kann es notwendig sein, den Kontakt zu einer narzisstischen Person zu reduzieren oder ganz abzubrechen, insbesondere wenn die Beziehung toxisch oder schädlich für dein Wohlbefinden ist.
_______________________________________________________________________________
Was mich besonders überrascht hat, ist das mein Arzt mir sehr ähnliches geraten hatte. Er hat zwar das Wort "Narzismus" nicht in den Mund genommen aber mir auch empfohlen klare Grenzen zu setzen, mich emotional nicht auf das Spiel einzulassen und auf mich selber zu achten, insbesondere wenn die Beziehung zu meiner Mutter für mich "toxisch" ist.
Der Text ist gut...
 
Ich habe darüber nachgedacht und mein Hausarzt hat mir sogar angeboten mich zu einem Therapeuten zu vermitteln.
Irgendwie habe ich aber Angst vor einem Therapeuten. Außerdem finde ich dass es irgendwie zu spät ist. Im Alter von 20 oder 30 hätte ich diesen Strohhalm vielleicht noch ergreifen können um mein Leben in eine soziale Richtung zu lenken, aber heute bin ich über 40.

Ich suche eher Möglichkeiten um mich sozial noch weiter zu isolieren. Ich weiß, dass es bekloppt ist, aber ich mach das mein Leben lang. Ich bin früher vor Schulausflügen immer krank geworden und habe alles getan um mich davor zu drücken.

Wenn mir jemand sagt, dass ein Therapeut mir die Angst vor Nähe nehmen könnte, sage ich "Um Gottes willen, ich will keine Nähe!" Und ja, ich weiß es ist bekloppt.

Ich habe meine Therapie mit 51 begonnen und bin gottfroh darum. Warum hast du Angst vor einem Therapeuten? Ein guter Therapeut wird keinesfalls versuchen, dir etwas "einzutrichtern", was du nicht willst.

Ob komplette soziale Isolation die Lösung ist, halte ich auch für fraglich. Du hattest doch hier mal eine Partnerin gesucht, was ist daraus geworden?
 
Deine Mutter wirkt psychisch schwer krank.
Das ist für ein Kind schrecklich und kann Liebesbeziehungen im späteren Leben extrem erschweren.

Von dieser Mutter würde ich mich sehr distanzieren.
Ihre Eltern werden sie vermutlich psychisch krank gemacht haben und sie hätte dringend eine Therapie gebraucht.

Nimm das Verhalten deiner mum und ihr Gequatsche nicht so ernst und persönlich.

Mit Sicherheit hätte ich mir an deiner Stelle einen guten Therapeuten gesucht.

Genogrammarbeit und Familienaufstellungen können helfen..
 
Zuletzt bearbeitet:

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben