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Frusttagebuch: Mutter

Anfangs hatte ich ein bisschen auf mein Erbe geschielt, weil meine Mutter ein Haus besitzt. Weniger aus Gier sondern eher, weil diese Haus damals zum größten Teil aus meinem Kindesunterhalt bezahlt wurde. Meine Großmutter hat den Kindesunterhalt meines Vaters 18 Jahre lang auf einem Konto angespart und dann das Geld meiner Mutter gegeben damit sie das Haus kaufen konnte. Das waren über 100.000 €. Meine Mutter benutzt ihr Haus aber eher als Waffe gegen mich indem sie sagt, dass ich ihr finanziell helfen solle, weil ich ja nicht wollen könne, dass das Haus und damit mein Erbe unter den Hammer komme.

Jahre nach dem Tod meiner Großmutter habe ich von ihr erfahren, dass sie Jahre lang geglaubt hatte, ich hätte sie um ihr Erbe betrogen, weil ich als Haupterbe das Schließfach meiner Oma aufgelöst hatte. Meine Oma habe angeblich meiner Mutter wörtlich gesagt "sie bekäme noch was". Und das hatte meine Mutter so interpretiert, dass im Schließfach noch was für sie sei. Das Schließfach war aber seit Jahren praktisch leer, weil meine Oma ihren alten Goldschmuck schon lange verkauft hatte. Meine Mutter hatte dies aber weder mir noch dem mit anwesenden Bankangestellten geglaubt. Sie beschimpfte ihn als "Jude".
Schieß das Haus in den Wind, ist ja nicht so daß Du lebensnotwendig drauf angewiesen wärst. Deine Oma war damals wahlweise dumm oder zu blauäugig, als sie ihr das Geld gab statt Dir (Dir stand es nämlich zu bzw. ihr für die geleistete Pflege, aber nicht der Mutter die sich nie gekümmert hat), vielleicht hat sie auf ein besseres Verhältnis zwischen Dir und Deiner Mutter irgendwann gehofft mit dem Haus als Beweis der Verbundenheit, aber stattdessen wird es zur Erpressung benutzt, und das solltest Du echt nicht mitmachen. An Deiner Stelle hätte ich längst jeden Kontakt eingestellt. Ihre Tiere, finanzielle Probleme und alles - alles ihre eigenen Angelegenheiten. Diesen Mühlstein solltest Du nicht länger um Deinen Hals tragen, sie ist ein erwachsener Mensch und sollte längst selber Verantwortung gelernt haben. Ghoste sie einfach, sei nicht mehr erreichbar für sie. Laß sie einfach auf ihrer selbstgebauten einsamen Insel sitzen. Wenn sie jeden um sich herum vergrätzt, ist das ihre eigene Schuld. Mal ein Jahr oder so (auf jeden Fall längere Frist) ohne jeden Kontakt wird Dir auf jeden Fall gut tun, und ihr vielleicht auch, obwohl sie es nicht so empfinden wird. Denn dann muß sie sich zwangsläufig einen anderen Blitzableiter suchen - oder sozialer im Verhalten werden.
 
Die Mutter hatte es ebenfalls nicht leicht.
Sie ist das "schwarze Schaf" einer ansonsten wunderbar gelungenen Familie und war von Jugend an ein faules, nichtsnutziges Stück, wie man hier so liest.
Perfekter Sündenbock.
Dass sie als schwarzes Schaf von ihrer Familie behandelt wurde und der Bruder als goldener Prinz vermute ich auch.
Dies wird ihr psychisch geschadet haben.
Dadurch werden erwachsene Kinder später depressiv.
 
Schieß das Haus in den Wind, ist ja nicht so daß Du lebensnotwendig drauf angewiesen wärst. Deine Oma war damals wahlweise dumm oder zu blauäugig, als sie ihr das Geld gab statt Dir (Dir stand es nämlich zu bzw. ihr für die geleistete Pflege, aber nicht der Mutter die sich nie gekümmert hat), vielleicht hat sie auf ein besseres Verhältnis zwischen Dir und Deiner Mutter irgendwann gehofft mit dem Haus als Beweis der Verbundenheit, aber stattdessen wird es zur Erpressung benutzt, und das solltest Du echt nicht mitmachen. An Deiner Stelle hätte ich längst jeden Kontakt eingestellt. Ihre Tiere, finanzielle Probleme und alles - alles ihre eigenen Angelegenheiten. Diesen Mühlstein solltest Du nicht länger um Deinen Hals tragen, sie ist ein erwachsener Mensch und sollte längst selber Verantwortung gelernt haben. Ghoste sie einfach, sei nicht mehr erreichbar für sie. Laß sie einfach auf ihrer selbstgebauten einsamen Insel sitzen. Wenn sie jeden um sich herum vergrätzt, ist das ihre eigene Schuld. Mal ein Jahr oder so (auf jeden Fall längere Frist) ohne jeden Kontakt wird Dir auf jeden Fall gut tun, und ihr vielleicht auch, obwohl sie es nicht so empfinden wird. Denn dann muß sie sich zwangsläufig einen anderen Blitzableiter suchen - oder sozialer im Verhalten werden.

Bis hierhin bin ich einverstanden.
Ghosten finde ich allerdings nur als allerletzte Notwehrmaßnahme diskutabel.
Aber Du kannst, brauchst und solltest deiner Mutter auch nicht so uneingeschränkt zur Verfügung stehen, wie sie das gern hätte. Das hilft Dir nicht und ihr auch nicht.
Du kannst Hilfe für sie organisieren, aber Du musst sie nicht selber leisten.
Was sie dann daraus macht bleibt bei ihr.
 
Die Mutter hatte es ebenfalls nicht leicht.
Sie ist das "schwarze Schaf" einer ansonsten wunderbar gelungenen Familie und war von Jugend an ein faules, nichtsnutziges Stück, wie man hier so liest.
Perfekter Sündenbock.
Das stimmt nicht. Soweit ich das von beiden Seite höre, war die Beziehung zwischen meiner Mutter und meinen Großeltern immer liebevoll und meine Mutter sagt selbst, dass sie eine tolle Kindheit hatte. Niemand hat meine Mutter direkt oder indirekt als "nichtsnutziges Stück" oder als Sündenbock deklariert.

Der Bruder wurde auch nicht besser als sie behandelt. Wenn, dann eher im Gegenteil: Als kleine Schwester wurde sie eher verwöhnt und sie war absolutes Wunschkind meiner Großeltern, vor allem auch von meinem Großvater.

Das Kernproblem entstand als ich geboren wurde und sie mit mir zurück zu ihren Eltern (also meinen Großeltern) gezogen ist. Sie hat mich ganztags dort geparkt, während sie selber weiter mit Männer ausgegangen ist, teilweise gearbeitet hat oder sonstwas. Es entstand unweigerlich eine starke Bindung zwischen meinen Großeltern und mir.

Ich will meine Mutter hier keine Schuld geben. Sie war gewiss mit einem Kind überfordert, hatte sich von meinem Vater wegen der Schwangerschaft getrennt und suchte Hilfe bei ihren Eltern. Es war auch gewiss nicht ihr Plan mich dauerhaft abzugeben.

Mein Problem ist nicht der Umstand wie es gelaufen sondern wie meine Mutter nachträglich damit umgeht.
Dass sie sich ein Weltbild schafft, in der meine Großeltern ihr Kind (mich) geklaut haben. Dass sie nicht versteht, dass sich ein Kind nicht an einer Mutter orientiert, welche erst Nachts um 1 von ihren Dates nach Hause kommt. Im Flur dabei so viel Lärm macht, dass der Säugling wach wird, meine Großmutter mich wieder in den Schlaf wiegt während meine Mutter lauthals meckert wie schrecklich ihr Date war.
Dass ich von Onkels und Tanten Geschenke zu Weihnachten bekommen habe und meine Mutter meiner Oma nur einen 10 DM Schein zusteckte damit sie sich um das Geschenk für mich kümmern solle.
Darum dass meine Mutter regelmäßig mit einem gut sichtbaren Einkaufskorb voller Süßigkeiten nach Hause kam und ich nie etwas von ihr bekommen habe. Eine meiner frühstens Kindheitserinnerungen ist, dass ich gesagt habe "für oben nicht". Womit ich bei einem Packung Schokolade, die mir eine Tante schenkte, meinte, dass diese Schokolade ausnahmsweise nicht für meine Mutter (die oben im Haus wohnte) sondern für mich bestimmt war.
Darum dass mir meine Mutter auch heute seit 10 Jahren(!) jedes Jahr zum Geburtstag die gleiche Packung Pralinen schenkt.
Meine Mutter sagt und glaubt vielleicht sogar dass sie mich liebt, aber ist das Liebe?
 
Die Mutter hatte es ebenfalls nicht leicht.
Sie ist das "schwarze Schaf" einer ansonsten wunderbar gelungenen Familie und war von Jugend an ein faules, nichtsnutziges Stück, wie man hier so liest.
Perfekter Sündenbock.
So wie ich das lese, wurde sie als Wunschkind hoffnungslos verhätschelt, der Wunsch nach dem angenehmen Leben als Prinzeßchen das sich die Fingerchen nie mit eigener Leistung dreckig machen will, zieht sich danach quer durch. Wahrscheinlich stammten die Schwangerschaften daraus, daß sie sich diversen Typen an den Hals geworfen hat, von denen sie sich das Luxusleben erhoffte, das ihr die "bösen" Eltern, die bei einer Erwachsenen dann doch auf Eigenleistung schauten (wie beim Bruder, über den wir zu wenig wissen) nicht mehr finanzieren wollten.
 
Das können wir nicht wissen, möglich ist es. Möglich sind aber auch noch ganz andere Scenarien.

Das Problem ist aber doch, wie @Andreas900 jetzt damit umgehen kann.

Und zu Deiner letzten Frage, @Andreas900 :
ich (nur ich!) glaube nicht, dass das Liebe ist. Sie liebt vor allem sich selbst.
Es tut mir leid.
 
Meine Mutter hat immer das Minimalprinzip gelebt. Schon im aktiven Berufsleben hat sie nur immer so lang gearbeitet, bis sie wieder einen Anspruch auf Arbeitslosengeld hatte und sich dann so oft krank schreiben lassen bis ihr gekündigt wurde. Lief das Arbeitslosengeld aus, suchte sie sich wieder einen Job.
Typisches Verhalten einer ziemlich faulen Person, die nie mehr tut als absolut nötig. Kein "nichtsnutziges Stück" oder "Sündenbock", sondern simple Fakten. Verhätscheltes Prinzeßchen, das von den Eltern auf Sparflamme gesetzt wurde und damit nicht klar kam, weil sie ihr ganzes Leben gefälligst auf Rosen gebettet verbringen wollte.
 

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