Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Frusttagebuch: Mutter

Muss sie auch nicht. Frauen dieser Generation hatten meistens Männer, die so etwas erledigt haben.
Deine Mutter hatte keinen Mann. Der war weg, als sie mit dir schwanger war.
Sie hatte wahrscheinlich deren viele. Vorher und hinterher vielleicht auch noch. Ich bezweifle nämlich, daß die beendeten Schwangerschaften alle auf den gleichen Mann zurückgingen. Sie hätte sicher einen auf Dauer gewollt, aber die sie nicht, nachdem sie sie eine Weile kennengelernt hatten.
Der Frauentyp der sich Männern an den Hals wirft auf der Suche nach dem spendablen Sugardaddy mit der vollen Geldbörse und dabei gern mal die Pille vergißt, ist den Jugendämtern wohlvertraut. Ohne Abtreibung ergibt das irgendwann 5 Kinder und keine zwei davon vom selben Mann.
Aber wahrscheinlich scheute sie die Mühen von Schwangerschaft und Geburt, erst beim letzten hat sie eine Ausnahme gemacht, weil die biologische Uhr tickte und dieser Typ immerhin zu Unterhaltszahlungen bereit war. (Oder von ihr dazu gebracht wurde, müßte der TE wissen, ob das freiwillig lief oder über Unterhaltsklage.)

A propos, hattest Du jemals Kontakt mit Deinem Vater, @Andreas900 ?
 
Vielleicht wurde deine Mutter auch streng erzogen, es wurde nicht genug auf ihre Gefühle geachtet und es wurde ihr zuviel als Mädchen verboten....sodass sie unselbständig, unsicher und irgendwie kindlich blieb.
 
A propos, hattest Du jemals Kontakt mit Deinem Vater, @Andreas900 ?
Ja, ich habe meinen Vater kennen gelernt als ich 18 wurde. Meine Großmutter war der Meinung, ich solle meinen Vater zumindest mal sehen, auch wenn ich das selber nicht wollte.

Es war für meinen Vater und mich eine sehr unangenehme Situation, die ich aber nicht bereue. Es hat mir eher geholfen mit dem Kapital "unbekannter Vater" abzuschließen. Ich bin meinem Vater auch nicht böse. Und auch wenn es seine Pflicht war, rechne ich es ihm dennoch positiv an, dass er 18 Jahre lang vom ersten bis letzten Tag ohne Diskussion Unterhalt gezahlt hat.
Auch wenn wir nicht in die Tiefe gegangen sind hat er zum Ausdruck gebracht, dass er damals als junger Mann Fehler gemacht hat.

Damit kann ich leben. Ich könnte auch mit meiner Mutter leben wenn sie sagen würde "Hey ich habe es schwer gehabt und ich habe Fehler gemacht".
Was mich nervt und auch mein Wertebild beeinflusst ist diese fatalistische Opferhaltung. Dass jeder Schuld ist und man selber nie eine andere Wahl hatte. Ich habe es meiner Mutter gesagt und auch meinem Vater, dass es ok war wie es gelaufen ist.
Für meine Mutter ist es aber nicht ok. Sie wird bis in den Tod bereuen mich nicht selber erzogen zu haben.
 
Ja soll sie doch machen!
Aber sie wird nicht. Das Haus zu verkaufen wäre eine selbstständige und selbstverantwortliche Entscheidung. Solche Entscheidungen meidet meine Mutter wie die Pest.

Meine Mutter erzählt mir seit 5 Jahren, dass es doch "so schön" wäre wenn sie in eine kleinere Wohnung könnte, wo sie auch weniger Arbeit hat. Sie hatte auch schon Makler beauftragt ihr Wohnungen zu suchen. Obwohl die Makler ihr dutzende Wohnungen gesucht haben, endete jede Maklerbeauftragung im Streit, einmal bis vor Gericht weil ein Makler bereits alles fertig gestellt hatte, Kaufvertrag unterschrieben war und meine Mutter dann in letzter Sekunde den Notartermin hat sausen lassen.

Du hast Recht, ich werde meine Mutter nicht ändern. Meine Mutter wird sich aber auch selbst nicht ändern.
Ich finde, Du musst Dich nicht rechtfertigen. M.m.n. hast Du als Kind dieser Mutter ein Recht darauf, enttäuscht und wütend zu werden. Ich verstehe @goyang-i 's Einwürfe zwar, weil die Mutter sich hier nicht wehren kann. Aber, es geht ja um Deine Gefühle, Deine Frustration und wahrscheinlich auch Deine Trauer um eine Mutter, die Du nie hattest. Und meiner Meinung nach hast Du ein Recht auf Deine Gefühle, ihre Gründe, sich so zu verhalten sind nicht bei Dir zu suchen, Du warst als Kind das hilflose Opfer.
Und da dies hier Dein Frusttagebuch ist finde ich auch, dass die Hobbyanalysen hier nichts zu suchen haben.

Du hast ja schon viel berichtet in dem Thread, wo es um den Hausverkauf ging damals, wenn man sich das alles noch mal durchlesen würde, dann könnte man sehen, dass Du nicht annähernd so negativ auf sie reagierst, wie Du es vielleicht solltest. Also rechtfertige Dich bitte nicht.

Was Dir wahrscheinlich am ehesten helfen würde wäre tatsächlich ein Kontaktabbruch. Aus eigener Erfahrung weiß ich aber auch, wie schwer das ist...

Ich weiß nicht, hattest Du mal über therapeutische Unterstützung nachgedacht? Es würde Dir vielleicht helfen, die Knöpfe zu erkennen und zu deaktivieren, die sie bei Dir immer wieder erfolgreich drückt.
 
Sei froh..dass dich diese Mutter nicht erzogen hat.

Wegen ihrer blöden Kommentare würde ich mich wesentlich schärfer abgrenzen und mir ihren Mist nicht mehr anhören...so wie ich es dir vor einigen Seiten schrieb.

Ich würde ihr sagen sie solle aufhören....dies und jenes zu sagen...wie wir inhaltlich vorhin schrieben....sonst brichst du den Kontakt für eine gewisse Zeit ab.

Auf mich wirkst du zu gutmütig und du setzt zu wenig Grenzen.

Narzissten wie deine Mutter fühlen sich immer als Opfer und sie können keine eigenen Fehler zugeben.....dann würde ihre Welt zusammen brechen.

Nimm ihr teilweise dämliches Gequatsche nicht ernst und persönlich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Für meine Mutter ist es aber nicht ok. Sie wird bis in den Tod bereuen mich nicht selber erzogen zu haben.
Tut mir leid, diesen Zahn muss ich Dir ziehen, das ist ein frommer Wunsch Deinerseits. Sie bedauert es höchstens, Dich nicht nach Belieben hoffnungslos verdreht und zum psychischen Wrack gemacht zu haben, auf das sie heute verächtlich herabsehen kann, denn das würde ihr Ego garantiert pinseln. Sei froh dass Du ihr als Kind nicht ausgesetzt warst.

Du findest hier im Forum genug Beiträge von Leuten, die Eltern wie Deiner Mutter ausgeliefert waren und ihr ganzes Leben daran zu knabbern haben.
 
Andreas, ich finde ehrlich gesagt, dass das letzte was du tun solltest, traurig sein ist. Ich denke, dass du sehr gut aufgewachsen bist so wie es passiert ist... Und es dir nichts bringt dir darüber den Kopf zu zerbrechen wie es sonst gewesen wäre. Ich kann den Gedanken verstehen weil es eine Lücke ist, die nie geschlossen werden wird oder kann.

Es geht doch jetzt vielmehr darum, wie du dich mit ihr und ihrem Verhalten so arrangieren kannst, dass es dich am wenigsten Nerven kostet. Alles andere ist Anstrengung auf verlorenem Posten.
 
Tut mir leid, diesen Zahn muss ich Dir ziehen, das ist ein frommer Wunsch Deinerseits. Sie bedauert es höchstens, Dich nicht nach Belieben hoffnungslos verdreht und zum psychischen Wrack gemacht zu haben, auf das sie heute verächtlich herabsehen kann, denn das würde ihr Ego garantiert pinseln. Sei froh dass Du ihr als Kind nicht ausgesetzt warst.

Du findest hier im Forum genug Beiträge von Leuten, die Eltern wie Deiner Mutter ausgeliefert waren und ihr ganzes Leben daran zu knabbern haben.
Ich vermute auch, dass du bei ihr sehr schlechte Karten für dein Leben bekommen hättest,
daher sind ihre Ansichten zu diesem Thema komplett egal und unwichtig.

Es geht nur um ihr eigenes Egogefühl als Mutter.

Ihr Gequatsche sollte bei dir in ein Ohr rein und in das andere Ohr hinaus gehen.

Nimm sie nicht ernst, wenn sie so merkwürdig redet..

Sie lebt in ihrem eigenen Kinofilm..
 
So verhält sich eine Frau welche ein geringes Selbstwertgefühl hat, sich verzweifelt , hilflos und orientierungslos fühlt,
nach Liebe und Halt sucht,
Männern nicht vertraut und sich selber chaotisch und bindungsunfähig verhält.

Meine Güte, ich weiß nicht, welche Psychologieratgeber du liest, aber die Entwicklung von Menschen verläuft nicht nach Schema F. Es gibt so, so viele Gründe wieso sich Menschen entwickeln, wie sie sich entwickeln, nicht immer sind die Eltern an späteren Problemen Schuld & wechselnde sexuelle Beziehungen sind auch nicht immer ein Hinweis für tiefergehende psychische Probleme. Ich finde es übergriffig, ständig das selbe zu schreiben.
Und ich glaube, Andreas geht es hier auch gar nicht darum, seine Mutter zu analysieren oder? Zumindest empfinde ich es beim Lesen schwierig, dass es ständig nur um die Mutter geht und nicht um Andreas, der hier sein Thema geschildert hat.
 
Es gibt viele Verletzungen bei dir und deine Wur ist nachvollziehbar.

Es entstand unweigerlich eine starke Bindung zwischen meinen Großeltern und mir.

In Bezug auf deine Großmutter wirkt deine Sicht auf mich verklärend, idealisierend. So gut es dir dort ging, mir fällt z. B. dieser Punkt auf:

Dass sie nicht versteht, dass sich ein Kind nicht an einer Mutter orientiert, welche erst Nachts um 1 von ihren Dates nach Hause kommt. Im Flur dabei so viel Lärm macht, dass der Säugling wach wird, meine Großmutter mich wieder in den Schlaf wiegt während meine Mutter lauthals meckert wie schrecklich ihr Date war.

Du kannst dich nicht selbst erinnern, das wurde dir so erzählt. Liege ich richtig mit der Vermutung, von deiner Großmutter?
Aus welchem Grund erzählte sie dir das?
Warum diese Art von Einflussnahme?

Dinge wie diese würde ich meinen Kindern/Enkeln niemals erzählen über ein Elternteil. Aus Liebe. Weshalb sollte ich ihnen derartiges zumuten? Die Päckchen, die man im Laufe des Lebens aufgebürdet bekommt, gerade mit schwierigem Elternteil, wiegen schwer genug.
Derartiges ist nach meiner Erfahrung i.d.R. kein einmaliges Verhalten. Und solcher Input machte etwas mit dir.

Nein.
Das Kernproblem liegt offen auf dem Tisch, wenn eine junge Frau wahllos mit Männern schläft und mehrfach abtreibt. Das macht keine Frau, weil es ihr so prima geht und ihre Eltern immer gut zu ihr waren.

Das war auch sofort mein Gedanke.

In irgendeiner Form scheint sie Päckchen mitbekommen zu haben, die eine Nummer zu groß, zu schwer für sie waren. Sie hätte vermutlich psychotherapeutische Hilfe gebraucht.
Sie wird weitermachen wie bisher.
Du kannst aber etwas verändern. Dein Verhalten, deinen Umgang mit ihr.

Sie, ihr Verhalten, muss nicht diese Wichtigkeit für dich haben, dich immer wieder auf's Neue triggern. Das kannst du ändern.
 

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
JPreston Schwere Erkrankung der Mutter im Ausland Familie 103
F Meine Mutter Familie 13
R Mutter mit narzistischen Zügen mag meine Frau nicht Familie 18

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben