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Es ist natürlich okay, dass es Jugendämter gibt. Und natürlich holen sie auch berechtigt Kinder aus Familen. Und natürlich irren sich die Mitarbeiter der Jugendämter auch.

Bei der Diskussion ist mir aufgefallen, dass viele User wohl einfach voraussetzen, dass die Mitarbeiter jeden Jugendamts immer die richtigen Entscheidungen treffen.

Es kann doch auch sein, dass sich die Mitarbeiter der Jugendämter irren. Nicht jeder Mitarbeiter ist gleich geeignet.

Das Problem dabei ist: Instanzen, die nicht kontrolliert werden, verlieren auch selbst die Übersicht.

Dabei wäre es genau an diesen Stellen gut, dass die Einschätzung der Mitarbeiter auch noch mal von anderer Stelle eingeschätzt wird.

Es ist nie!!! gut, wenn ein Amt zu viel Macht hat.

Es ist immer gut, wenn überprüft wird, wer was wie wo entschieden hat.

Und wenn es eine tatsächliche Option ist, dass man überprüfen lassen kann, wer die Entscheidung, warum und wie gefällt hat.

Das ist in Deutschland nciht gewährleistet.

Dafür wurde Deutschland noch mehrfach - zu Recht - von der EU abgemahnt.

Ich bin immer dagegen, dass Ämter selbstherrlich 'regieren' können

Lieben Gruß
Fragende
 
Zuletzt bearbeitet:
Es ist natürlich okay, dass es Jugendämter gibt. Und natürlich holen sie auch berechtigt Kinder aus Familen. Und natürlich irren sich die Mitarbeiter der Jugendämter auch.

Bei der Diskussion ist mir aufgefallen, dass viele User wohl einfach voraussetzen, dass die Mitarbeiter jeden Jugendamts immer die richtigen Entscheidungen treffen.

Es kann doch auch sein, dass sich die Mitarbeiter der Jugendämter irren. Nicht jeder Mitarbeiter ist gleich geeignet.

Das Problem dabei ist: Instanzen, die nicht kontrolliert werden, verlieren auch selbst die Übersicht.

Dabei wäre es genau an diesen Stellen gut, dass die Einschätzung der Mitarbeiter auch noch mal von anderer Stelle eingeschätzt wird.

Es ist nie!!! gut, wenn ein Amt zu viel Macht hat.

Es ist immer gut, wenn überprüft wird, wer was wie wo entschieden hat.

Und wenn es eine tatsächliche Option ist, dass man überprüfen lassen kann, wer die Entscheidung, warum und wie gefällt hat.

Das ist in Deutschland nciht gewährleistet.

Dafür wurde Deutschland noch mehrfach - zu Recht - von der EU abgemahnt.

Ich bin immer dagegen, dass Ämter selbstherrlich 'regieren' können

Genau so ist es! Wo keine externe und unabhängige Kontrolle stattfindet, können (absichtliche und unabschitliche) Fehler passieren. Gerade wenn es um Kinder geht, darf das aber nicht sein.
Jedes Gericht, jeder Richter und jeder Staatsanwalt kann von einer anderen Stelle überprüft und zur Rechenschaft gezogen werden. Warum wird gerade beim Jugendamt auf diese Kontrollen verzichtet? Warum haben kleine Menschlein weniger Schutz in unserem Rechtssystem, als ein Erwachsener, der auch nicht einfach auf Entscheidung eines einzelnen (überlasteten) Beamten hinter Schloß und Riegel verschwindet?
 
Super, Klasse, Spitze endlich können wir alle Zeugen eines fast ungebremsten Schlagaustauschs von Rhenus und Burbacher werden! Hey, Jungs, wo gibt es diese Testesteronpillen? Und wie so oft BEIDE HABEN RECHT. Ich maße es mir an, dies beurteilen zu können, denn ich kenne Euch beide nicht....


Ich denke, dass meine Konversation mit Burbacher vorbildlich zu nennen ist... und zudem auf gehobenem Niveau basiert.
Männer haben übrigens beide Hormone... nicht nur Testosteron, sondern auch Östrogen... auf die gesunde Mischung (besser gesagt, auf die guten Argumente!) kommt es an. 🙂

Mangel an Östrogen kann übrigens Depressionen beim Mann auslösen...

Ich persönlich kenne allerdings Deutsche Jugendämter, nicht nur im Kontext von Inobhutnamen von Kindern, sondern und vielmehr als Frauenamt, dass sich als Spitze von Umgangsverwei - gerinnen und Sorgerechtspatei für Frauen in Scheidungsfällen hervorgetan hat.

Nun, ich kenne es vornehmlich als vorschussleistendes Amt für zahlungsunfähige und zahlungsunwillige Männer, die nicht begreifen, dass es bei Kindern nicht um eine Ware geht, für die sie bezahlen sollen.
Dabei wird geflissentlich übersehen, welche Arbeit und Leistung Frauen (bereits mit der Schwangerschaft) erbringen.


Eine Verlängerung von feministisch unterwanderten Erfüllungsgehilfen, die selbst vor krimineller Kindesentziehung nicht halt macht.

Geschenkt... schon wieder eine Unterstellung, die auch nicht wahr wird, wenn sie wiederholt wird. Diesmal mit angeblichem Feminismus.
Gäbe es den Feminismus diesbezüglich wirklich, würde man Männer ernsthaft zwingen, ihren Unterhalt zu leisten.
Zudem höchst unlogisch, denn dann müsstest du doch die Rechtsgrundlage kritisieren.

Aber hier hoffe ich auf das von dir zitierte Urteil!
Denn dann werden Verfahren auch beschleunigt und Strafen höher ausfallen!?

Nicht zuletzt hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat am 15. Januar 2015 festgestellt, dass die deutschen Behörden wirksamere Maßnahmen vorsehen müssen, um den Rechtsanspruch auf Umgang von getrennt lebenden Elternteilen durchzusetzen.


Nein, haben sie nicht, sie haben in einem speziellen Fall geurteilt und in diesem Falle sowohl die Handhabung und die Verfahrensdauer gerügt.
Nur dieser eine Fall war Bestandteil des Urteils.
Das sehe ich sogar positiv, weil nun Richter eingestellt werden müssen und so Frauen und Kinder auch schneller zu ihrem Recht kommen.
Und ein Fehler ist dir unterlaufen...
Nicht Umgang zwischen getrenntlebenden Elternteile wird erzwungen, sondern der, der Eltern zu den Kindern.

Also keine Angst... Getrenntlebende müsse sich nicht mit gegenseitigem Pflicht-Umgang miteinander abfinden...😉

Der EGMR kritisierte, dass Verfahren für klagende Elternteile viel zu lange dauern und die vorgesehen Strafgelder bei Verstößen gegen richterliche Anordnungen auf Umgang zu niedrig und somit nicht wirksam seien. Im deutschen Recht stehen insgesamt zu wenig Mittel zur Durchsetzung des Umgangsrechts zur Verfügung. Deutschland verletze damit Artikel 8 der Europäischen Menschenrechtskonvention (Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens). Geklagt hatte ein Vater, nachdem die Mutter des gemeinsamen Sohnes den Umgang mit dem Kind über Jahre verhindert hatte.
Das stimmt so nicht!
Es ging um die Dauer der Erzwingung der Besuche!

Interessant ist jedoch, dass es sich dabei nicht etwa um eine Besonderheit des Deutschen Rechtes handelt, denn es werden Bezüge aus Italien und einigen Ländern der EU gezogen.
Zudem kommt das Gericht zu der zweifelhaften Auffassung, dass sogar ein Bußgeld gegen das Kind zu verhängen möglich sei... 🙄
Herzlichen Glückwunsch sage ich dann zu eingeforderten Menschenrechten!
Die Richter dürften doch wissen, dass nicht Eltern für ihre Kinder haften... Wie immer noch blöderweise vermutet wird. 🙂

Weiterhin hat sich das Gericht so weit vorgewagt, ungeachtet einer nicht erfolgten Beweisprüfung anzunehmen, dass 300 € offenbar zu gering erscheinen... 🙄
So... nun kenne ich das nur so, dass Strafen angemessen sein müssen, sie sich also an die Finanzkraft richten müssen, auch dann wenn im Gesetz eine Strafe bis 25.000 € möglich wäre.
Hier alleine sich an Zahlen zu orientieren, was für einen Millionär noch ein Klacks wäre, finde ich lächerlich.
Wird dies nicht berücksichtigt, ist das ebenfalls ein Fall für den Gerichtshof...🙂

Weiterhin versteigt sich der Gerichtshof zu der Meinung, dass die Mutter (ggf.?) ihr Kind hätte zwingen müssen, den Vater zu treffen...
Ich denke, dann diskreditiert sich ein Gericht selbst...

Man verlangt besondere Erziehungskompetenz...
Da stelle ich mir jetzt ungeachtet des konkreten Falles vor, wie sich ein Vater vorher vieleicht in der Familie vielleicht verhalten hat. Betrunken randalieren? Gewalttätig?
Wie gesagt, den Fall selbst hat das Gericht nicht zu würdigen, "es nimmt an"!

Sorry liebe Leute, das sind keine Einzelfälle, sondern das hat vielmehr System! Kinder inobhut zu nehmen ist dann nur noch die Spitze der Entrechtung von Vätern, von denen beleibe nicht jeder ein Heiliger (schöne Methapher, wenn man schon mal was von Anita Heiliger gehört hat (googelt danach und ihr werdet wissen von wem ich hier rede)) ist.Auf der Strecke bleiben dabei die Kinder......
Dein "Sorry" ist berechtigt, denn darum geht es gar nicht in dem Urteil...🙂
Wo geht es um eine Wegnahme des Kindes?

Ich wundere mich zudem, wer da alles von wem abschreibt, denn diese Meinungen und Ansichten sind vom Gericht gar nicht be- und geurteilt worden.

Es ist nicht Aufgabe des Gerichts den Fall selbst zu beurteilen, wie selbst Anwälte fälschlich im Netz behaupten...
Wie "Äußerungen Gericht stärkt Väter..."
Oder "Mütter werden zu lasch behandelt..."

Denn einerseits gilt das auch umgekehrt für Väter in vergleichbarer Situation und andererseits, wird nur ein Verfahrensablauf beurteilt.
Ob also ein Richter zu der Überzeugung kommt, dass 300 € Buße genug ist, bleibt nach wie vor dem urteilenden Richter in Deutschland vorbehalten...

Und was hast du Frau Heiliger vorzuwerfen?

Übrigens:
Eine Anwendungspflicht des Urteils, wo konkrete Maßgaben im Fall umzusetzen wären, gibt es faktisch nicht.
Ich bezweifele daher, dass das Urteil überhaupt wesentlich zu einer Verbesserung führen wird.

 
Genau so ist es! Wo keine externe und unabhängige Kontrolle stattfindet, können (absichtliche und unabschitliche) Fehler passieren. Gerade wenn es um Kinder geht, darf das aber nicht sein.
Jedes Gericht, jeder Richter und jeder Staatsanwalt kann von einer anderen Stelle überprüft und zur Rechenschaft gezogen werden. Warum wird gerade beim Jugendamt auf diese Kontrollen verzichtet? Warum haben kleine Menschlein weniger Schutz in unserem Rechtssystem, als ein Erwachsener, der auch nicht einfach auf Entscheidung eines einzelnen (überlasteten) Beamten hinter Schloß und Riegel verschwindet?

Und wann nimmt man zur Kenntnis dass deine Ausführungen nicht stimmen?
Wie oft habe ich nun schon geschrieben, dass die Kontrolle der Jugendämter in vielfacher Hinsicht erfolgen kann.
Durch übergeordnete Verwaltung, durch die Politik und die Justiz.

Und wer verschwindet hinter Schloss und Riegel?

Und welche externe Kontrolle sollte das sein, wenn nicht die Justiz?
 
Und wann nimmt man zur Kenntnis dass deine Ausführungen nicht stimmen?
Wie oft habe ich nun schon geschrieben, dass die Kontrolle der Jugendämter in vielfacher Hinsicht erfolgen kann.
Durch übergeordnete Verwaltung, durch die Politik und die Justiz.

Und wer verschwindet hinter Schloss und Riegel?

Und welche externe Kontrolle sollte das sein, wenn nicht die Justiz?

Hä- checke grad nicht, was Du meinst. Also sag ich nochmal, was ich meine:
In der Doku ging es darum dass Jugendämter überlastet sind. Soweit gehst Du sicher mit mir konform, oder?
Ein überlastetes Amt gibt Arbeit (Betreuung und Beurteilung der Fälle) an externe wirtschaftsunternehmen weiter. Diese Unternehmen unterliegen der Kontrolle des Jugendamtes, aber das überlastete Amt kann nicht richtig kontrollieren. also verlässt es sich auf das, was der Anbieter sagt. So dreht sich das ganze im Kreis und wenn ein Fehler auftritt- also zB ein Kind leidet, müssen Eltern einen jahrelangen Rechtsstreit führen, bis was passiert. Gäbe es eine engmaschige Kontrolle des JA dann würde auffallen, dass das JA seinerseits nicht genug Kontrolle über die Einrichtungen hat. Dann könnten Misstände schneller beseitigt werden, ohne dass Kinder unnötig leiden.
Ein gerichtlicher Prozess kann Jahre dauern- bis dahin ist das Kind dauerhaft geschädigt.

Ein Beispiel: in der Doku wurde ein Fall geschildert, in dem das JA zu Unrecht ein Kind aus der Familie genommen hat (dürfte nicht passieren, wenn es bessere Kontrollen- oder sagen wir Vernetzungen- der einzelnen JA Mitarbeiter gäbe).
Das Kind wurde untergebracht, aber es wurde nicht überprüft, ob es dem Kind dort gut geht, also wurde nicht festgestellt, dass das Kind leidet. (Dürfte nicht passieren, wenn das JA die Einrichtung kontrollieren würde.)
Das JA verließ sich auf die Aussage des Heims und schränkte die Besuche der Eltern ein, bzw verhinderte und zensierte den Kontakt (das meine ich mit "hinter schloss und Riegel").
Das JA hat die Aussagen des Heims nicht unabhängig geprüft. Wäre das JA seinerseits extern Rechenschaft schuldig, wäre das nicht möglich.
Nach Jahren wurde der Fehler erst aufgedeckt- zu spät!
Soweit so klar?

Wie oft habe ich nun schon geschrieben, dass die Kontrolle der Jugendämter in vielfacher Hinsicht erfolgen kann.

Ja genau das war das Thema! Kontrolle KANN erfolgen- tut sie aber in der Realität zu wenig. Das ist ja das schlimme.
 
Violetta Valerie,

ich kann dir da nur zustimmen.
Man geht ja in der Regel davon aus, dass in den Jugendämtern die Experten sitzen, gewissermaßen Fachleute für Kinder und Familie.
Das kann sein, ist aber kein Muss. Die Laufbahnen kommunaler Bediensteter sind sehr unterschiedlich und da sitzen in Jugendämtern keineswegs und ausschließlich Sozialarbeiter/innen oder Sozialpädagogen/innen. Da hat jemand nach der schulischen Ausbildung die Laufbahn des gehobenen Dienstes bei einer Kommune, einer Stadt angetreten und landet irgendwann, weil dort gerade eine Stelle frei ist, im Jugendamt.
Im Laufe seiner/ihrer Tätigkeit erwirbt sich eine solche Kraft dann Erfahrungen, ohne Zweifel, ist aber nicht wirklich nur Experte/Expertin für Jugend und Erziehung.
Ich behaupte ebenfalls, dass sie bei einer wachsenden Zahl prekärer Familienverhältnisse gar nicht mehr den Einblick haben können. Da haben Pädagogen, die mit solchen Kindern und Jugendlichen befasst sind, oft einen tieferen Einblick, sehen sie ihre Schüler/innen doch täglich.
Mich hat sowohl der unerwartete Zugriff eines Jugendamtes empört, wie aber auch, und das ist wohl in der Mehrzahl der "Fälle" so, eine gewisse Untätigkeit und ein Eingreifen zu einem Zeitpunkt, an dem sich die Katastrophe schon längst zeigte.

Burbacher
 
OH verdammt, ich habe hier über eine Stunde an einem Schreiben als Antwort auf so manche Dummheit dieses Blogs betreffend gearbeitet, aber, es ist weg, was ich nicht verstehe! Nur nochmal soviel: Ich selbst habe dieses pervertierte Jugendamt erlebt. Ich habe die überhebliche und arrogante Vorgehensweise von Jugendamtsmitarbeiterinnen erlebt. Ich habe erlebt, wie massenweise Väter um ihre Kinder gebracht wurden, einschliesslich meiner eigenen. Das sich die Zeiten geändert haben, ist dort noch nicht angekommen! Und eines muss man sich immer vergegenwertigen : Jugendämter wurden vorgeblich als Kontrollorgan der "DEUTSCHEN FAMILIE" von den Nationalsozialisten installiert!
Von daher, danke Burbacher.

Allen Kindern
Beide Eltern
 
Zuletzt bearbeitet:
OH verdammt, ich habe hier über eine Stunde an einem Schreiben als Antwort auf so manche Dummheit dieses Blogs betreffend gearbeitet, aber, es ist weg, was ich nicht verstehe! Nur nochmal soviel: Ich selbst habe dieses pervertierte Jugendamt erlebt. Ich habe die überhebliche und arrogante Vorgehensweise von Jugendamtsmitarbeiterinnen erlebt. Ich habe erlebt, wie massenweise Väter um ihre Kinder gebracht wurden, einschliesslich meiner eigenen. Das sich die Zeiten geändert haben, ist dort noch nicht angekommen! Und eines muss man sich immer vergegenwertigen : Jugendämter wurden vorgeblich als Kontrollorgan der "DEUTSCHEN FAMILIE" von den Nationalsozialisten installiert!
Von daher, danke Burbacher.

Allen Kindern
Beide Eltern

Das erklärt wenigstens, warum du das parteiisch siehst. 😉
Was schlägst du vor, wenn das Jugendamt "angeblich" ein Kontrollorgan der Nationalsozialisten ist?
Warum erwähnst du das?
Fährst du nun auch nicht mehr Autobahn?

Wie kommt es, dass solche Einrichtungen in allen zivilisierten Ländern anzutreffen ist?
Was sollte man zum Schutze der Kinder tun?
Wie sollte man verfahren mit Misshandlung, Vernachlässigung und Missbrauch?

Schade das dein Beitrag weg ist, es hätte mich interessiert.
Waren bestimmt "Emanzen" im Spiel... oder? 🙂
Aber sicher wirst du auf einschlägigen Seiten fündig werden... wo z.B. dein (in der Sache falscher) Text über die Wertung des Urteils herstammt.

@Burbacher

Gut, dass du Schulen nennst, denn da ist auch eine Riesenbaustelle.
Viele Lehrer haben innerlich gekündigt... denen ist auch alles schnurtzegal.

Außerdem ist die Einhaltung der Schulpflicht nicht so alltäglich, wie man das annehmen könnte.
 
Violetta Valerie,

ich kann dir da nur zustimmen.
Man geht ja in der Regel davon aus, dass in den Jugendämtern die Experten sitzen, gewissermaßen Fachleute für Kinder und Familie.
Das kann sein, ist aber kein Muss. Die Laufbahnen kommunaler Bediensteter sind sehr unterschiedlich und da sitzen in Jugendämtern keineswegs und ausschließlich Sozialarbeiter/innen oder Sozialpädagogen/innen. Da hat jemand nach der schulischen Ausbildung die Laufbahn des gehobenen Dienstes bei einer Kommune, einer Stadt angetreten und landet irgendwann, weil dort gerade eine Stelle frei ist, im Jugendamt.
Im Laufe seiner/ihrer Tätigkeit erwirbt sich eine solche Kraft dann Erfahrungen, ohne Zweifel, ist aber nicht wirklich nur Experte/Expertin für Jugend und Erziehung.

Muss er auch nicht, da das keine ihm übertragene Aufgabe ist. Das ist Aufgabe der Eltern und Schule.
Er muss in der Lage sein, eine Kindeswohlgefährdung zu erkennen.
Auch Sozialarbeiter/Sozialpädagogen sind nicht kompetent, Erziehungsfachleute zu sein.
Zudem kommt vielfach der der Anstoß einer Kindeswohlgefährdung aus der Polizeiarbeit, dem Gericht und der Nachbarschaft heraus.

Ich behaupte ebenfalls, dass sie bei einer wachsenden Zahl prekärer Familienverhältnisse gar nicht mehr den Einblick haben können. Da haben Pädagogen, die mit solchen Kindern und Jugendlichen befasst sind, oft einen tieferen Einblick, sehen sie ihre Schüler/innen doch täglich.

Genau richtig.

Mich hat sowohl der unerwartete Zugriff eines Jugendamtes empört, wie aber auch, und das ist wohl in der Mehrzahl der "Fälle" so, eine gewisse Untätigkeit und ein Eingreifen zu einem Zeitpunkt, an dem sich die Katastrophe schon längst zeigte.

Burbacher

Von welchem Fall sprichst du?
Eigenen?
"Zugriffe" sollen zum Schutz der Betroffenen (Prävention vor Spontan- und Gewalttaten) unerwartet erfolgen, das ist Stand der staatlichen Anordnung.

Ich verstehe, dass Betroffene das sehr hartherzig und willkürlich empfinden, doch die Erfahrung zeigt, dass dies leider notwendig ist.

Und ich sage mal... es wurde bewusst ein Fall gewählt wo sich das so darstellte, dass es unnötig war, doch war das vorher zu erkennen? Und was ist mit den vielen, vielen Fällen, wo es richtig war?

Weiß denn niemand, was in Deutschland los ist, wie viele Kinder einfach verschwunden sind?
Die niemand sucht! Die auf der Straße leben...
 
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