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Der Sinn des Lebens?

was soll dazwischen sein ?
Das, was da als Demut beschrieben wird, verstehe ich eigentlich unter dem 'dazwischen' - also sich weder größer noch kleiner machen als man ist..
Mit Demut assoziiere ich eigentlich mehr das, was da unter Herkunft des Wortes Demut steht:
Herkunft:
Der Begriff stammt vom althochdeutschen thiomuoti ab, was „dienstwillig“ bedeutet und eine Abstraktbildung zu þewa- („Sklave, Knecht“) ist.
Ist halt mein Zugang..
Im Duden steht das so:
"in der Einsicht in die Notwendigkeit und im Willen zum Hinnehmen der Gegebenheiten begründete Ergebenheit"
Aber diese Ergebenheit schließt ja quasi aus, dass man die Gegebenheiten vielleicht auch ändern können wollte (statt sie einfach hinzunehmen) und dass man sich überlegt, ob sie wirklich notwendig sind..
 
A

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Re: Der Sinn des Lebens?
Ja ,ich denke auch das Du da ein falsches Verständnis von Demut hast , das Gegenteil der Demut ist der Hochmut.

Das ist das was der Mensch macht, er ändert die Gegebenheiten, begradigt die Flüsse , rottet die Tiere und Pflanzen aus und versklavt andere Menschen , was im Grunde bedeutet , der Frieden wird nicht gewahrt.
Der Sinn des Lebens wird dann nicht der Friede sein und die Nachhaltigkeit , sondern der Krieg und die Zerstörung, die Täuschung , die Lüge und das Nichthalten von Versprechen.
Oft kommt dazu dann noch die Machtgeilheit und die Geldgier.

in der Demut ist nicht die Religion begründet , sondern das Verständnis dessen was ist.

Um zu verstehen, muss man aber erkennen, wenn der Mensch also etwas ändert , ist es mit Hochmut etwas negatives - für den Menschen selbst , wie für alle anderen Lebewesen, denn er ist das Gesetz das Maß aller Dinge .

Geschieht es in Demut - so versucht der Mensch sich in das Gefüge einzuleben , dass er vorfindet.

Beispiel- etliche Naturvölker leben seit tausenden von Jahren - ohne die Natur auszurotten oder ihr nachhaltig zu schaden.
Das ging lange gut - bis das System der Habgier und der Profitgier den Menschen die Einstellung diktierte sich daran anpassen zu müssen.
Also die Gesetze dieses von Menschen künstlich erschaffenen Systems zu respektieren.

Anstatt den gegebenen Regeln der Natur zu folgen.

Hier kommt für mich die Religion ins Spiel. Nach der Bibel ist es bspw. so, dass eine Natur in der kein Frieden herrscht, sondern der stärkere den Schwächeren frisst eigentlich für den Menschen nicht angedacht war.
Hätte der Mensch im Garten Eden nicht den Sündenfall begangen, so würde er dort noch leben.
Sein Leben wäre ewig und friedlich .

Für mich ist das eine tolle Vorstellung, viel besser als ständiger Krieg und Kampf ums Überleben der immer im Tode endet.

Von daher , wenn die Löwen Gras fressen und mit meinen Kindern spielen, ich kein Schloss mehr auf meiner Türe brauche , die Anleitung vom Chef ( Schöpfer ) klar ist und ich durch Pflanzen und Blätter die Heilung erfahre . die ich als Mensch brauche, dann der Tod abgeschafft wird , ist das für mich eine gute Vorstellung, denn sie schadet keinem.

Wenn aber die Selbstbestimmung des Menschen, die Gegebenheiten nicht achtet endet sie in hochmütiger Zerstörung dessen , was der Mensch wahrscheinlich gut gebrauchen könnte .

Keiner muss einem Hai die Flossen abschneiden, damit der im Meer verreckt .
Aber es wird gerne praktiziert , weil so ne Flosse viel Geld bringt.
Das ist nur ein Beispiel einer Tierart.

Es zeigt aber die Hochmütigkeit und nicht die Demut, in der es wie gesagt erst einmal gar nicht um Religion oder Glauben geht, sondern darum das Wasser nicht zu vergiften, die Luft nicht zu vergiften , die Erde nicht zu verdrecken.
Der Mensch erfindet Grenzen , warum - weil er denkt, ein Schloss auf der Türe zu brauchen.

Aber als Mensch muss man da nicht mit machen, man kann sich davon abgrenzen und eine demütige Haltung einnehmen und das ist eben nicht blinder Gehorsam, wie bspw. in den ganzen Kirchen und Religionsorganisationen, die ebenso zerstörerisch sind , weil sie demselben System der Habgier und Zerstörung folgen wollen , anstatt es nicht zu tun.

Eigentlich ganz einfach - na und da liegt es nahe , das Demut zu verteufeln sei und die Liebe und der Friede als langweilig betitelt werden, na und ich denke , wenn das System den Menschen in der Religion belügt, warum sollte es in der Politik oder im "Bestimmungsrecht" des Systems selbst anders sein.....
Fazit - der Mensch ist hochmütig - Demut stünde ihm besser, denke ich.
 
Zumindest wäre das Leben ohne Liebe deutlich langweiliger.

Und - auch wenn das jetzt abgedroschen klingen mag - bleibt sie doch ein guter Grund, nicht aufzugeben.
 
Das ist das was der Mensch macht
Vieles von dem, was du da sagst, kann ich sofort unterschreiben!
Aber unabhängig vom System Demut.
Du sprichst von Versklavung - was ist zB mit einem demütigen Sklaven - er wird gar nicht daran denken, dass er an den Gegebenheiten etwas andern könnte und dürfte. Vielleicht könnte er es eh nicht ändern, aber er wird es sich nicht einmal wünschen es zu versuchen.. weil er ja die Gegebenheiten glaubt, als gegeben annehmen und akzeptieren zu müssen..
Und das ist für alle Systeme, die Macht über Menschen ausüben, natürlich eine sehr wünschenswerte Haltung
 
Demut ist kein System , sondern eine Haltungsfrage. Der demütige Sklave verhält sich doch nicht demütig, weil er demütig sein will, sondern weil ihm der Tod droht wenn er nicht gehorcht.
Das in der Religion erschaffene Bild eines demütigen Glaubenssklavens ist eine Erfindung des Menschen, hier wird Demut dann neu definiert als Treue und Loyalität zum menschenerdachten System Religion ....
Was aber Demut betrifft und deren Definition so ist das erkennen der Lage im Realismus Voraussetzung.
Es ist ja auch keine "Befreiung" der Ukraine , wenn jemand sie überfällt und dem Volk es erzählt....sondern ein Angriffskrieg.

Alleine in der Tatsache das der Mensch sich als Vertreter Gottes einsetzt ist doch ohne Arbeitsvertrag des Arbeitgebers eine erstunkene und erlogene Stellung, die es aus Sicht des Schöpfers gar nicht gibt.
Das ist Hochmut, da wird die Realität völlig verkannt.

Vikarius Filii Dei ( Vetreter Gottes - Blödsinn ) ganz einfach.

Demut mit blindem Gehorsam zu verwechseln, hilft da nicht sonderlich .
Es verzerrt den Begriff , der eben Realismus voraussetzt.
 
Demut ist kein System , sondern eine Haltungsfrage. Der demütige Sklave verhält sich doch nicht demütig, weil er demütig sein will, sondern weil ihm der Tod droht wenn er nicht gehorcht.
Ich glaube, da hast du mich falsch verstanden. Ich meinte mit der "demütige Sklave" nicht sein Verhalten sondern eben seine innere Haltung.
Nicht, dass ein Mensch, der versklavt ist, gehorcht / 'sich demütig verhält', weil ihm sonst der Tod droht, meinte ich, überhaupt nicht!
Sondern jemanden, der eben innerlich demütig ist und glaubt, er sollte alle Gegebenheiten hinnehmen und akzeptieren, so wie sie sind. Derjenige wird dann auch nicht versuchen wollen, sich gegen seine Lebensumstände zu wehren, weil es seiner inneren Haltung entspricht, sein Schicksal hinnehmen zu sollen wie es ist
 

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