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Der Sinn des Lebens?

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Re: Der Sinn des Lebens?
Wenn man es so sehen möchte, ist der Mensch ja auch programmiert und verhält sich seiner Programmierung entsprechend - unterscheidet sich insofern also nicht so extrem von einer KI.

~~~

Bei der Programmierung des Menschen sprechen wir natürlich von Prägung/Konditionierung durch bspw. Familie, Gesellschaft, Kulturkreis und einschneidende Ereignisse. Wenn der jeweilige Mensch diese Programmierung nun nicht für gut hält oder nach anderem strebt, ist der Mensch dann fähig, mehr oder etwas anderes als seine Programmierung zu sein?
 
Ich denke, wir hatten hier verschiedene Ansätze bzgl. dem, was der Sinn des Lebens sein könnte oder sein sollte.

Bewege mich da gewissermaßen auf Glatteis, aber ja, ergibt sich der Sinn des Lebens, alle Mühe und Anstrengung nicht aus dieser einzigen Frage:

"Was möchte ich in diesem Leben sein?"
 
Theoretisch finde ich Humanisten besser
Weil sie dieselben ethischen humanen Werte vertreten, aber ohne das, woran ich eben nicht glaube. Ich finde es auch nicht gut, sich einem höheren Wesen so demütig unterzuordnen..
Aber in der Praxis bemerkte ich schon, dass es oft die Religiösen sind, die die humanistischen Themen aufgreifen..
Dieser Zwiespalt gefällt mir nicht^^

Dazu fällt mir was ein:

 
Hm, ist schon lang her der Beitrag, aber ich meinte, eine Verbindung aus den Beiden..
Mir gefällt der Satz - Schnitze dein Leben aus dem Holz, aus dem du bist
Das individuelle Holz wäre die Natur und das Schnitzen man selbst
Oft spürt man ja gar nicht, was eigentlich an Talenten, Bedürfnissen,.. ( die eigene Natur) in einem drin wäre (ist), vor lauter Anforderungen des Alltags, Verdrängung, Ängsten, weil man schon so früh daran gewöhnt wurde, einfach nur äußeren Plänen zu folgen
Wenn man dann lernen könnte, mehr in sich zu hören und das zu entdecken, könnte man es vielleicht auch fördern.. - in dem Sinn dann etwas aus sich machen.

Also das mit der letztgenannten Angst meine ich - dass man das im Laufe des Lebens lernt zu werden und aus sich wieder rauszuholen und rauszuschälen, aus all den dicken Schichten, die das Leben mit der Zeit drumherum gelegt hat

Wenn man es genau nimmt, gibt es zumindest für viele von uns Menschen sehr viele Möglichkeiten, uns zu entscheiden, Wege zu wählen und unser Leben zu gestalten. Ob du richtig liegst oder nicht, verrät dir das Licht?

~~~

Man kann bspw. seinen Körper stählen und seinen Geist stählen. Das hat normalerweise keinen Nachteil und man kann damit vielleicht den Rahmen der Entscheidungs- und Handlungsmöglichkeiten erhöhen.

Was auch immer man tut, welchen Weg auch immer man geht, im Zweifel bleibt vielleicht nur, sich auf sein Gefühl zu verlassen. Also nicht so ein schwammiges/flüchtiges Gefühl, welches heute mal da ist und morgen nicht mehr, sondern ein tiefes und beständiges Gefühl, welches wie ein innerer Kompass funktioniert, der Kern deines Wesens ist - wer möchte, nennt das gottgegeben oder naturgegeben.

Äußere Pläne/Umstände oder die Aussagen anderer Personen sind aus meiner Sicht nur bedingt bzw. weniger aussagekräftig, ob sie nun zustimmend oder ablehnend sind. In letzter Instanz und eigentlich für das ganze Leben muss man selbst mit sich und seinem Weg klarkommen, nicht wirklich die anderen, die einen womöglich auch nur für einen begrenzten Abschnitt des Lebens begleiten.
 
Ich würde sagen, dass ganz allgemein manche Dinge richtiger erscheinen als andere. Ob man das dann auch tut?

Das Richtige zu tun, ist nicht immer einfach, mag sogar eines ganzen Lebens bedürfen, aber es ergibt für gewöhnlich einen Sinn.
 
Dazu fällt mir was ein:

Ja, das ist genau das, was ich gemeint hab! Ist echt ein riesengroßes Manko in der Gesellschaft, find ich..

Allerdings glaub ich nicht, dass, wenn sich der Kapitalismus der emotionalen Bedürfnisse annehmen würde (so wie er sagt), dass die dann dadurch befriedigt werden würden..
Solche Bedürfnisse erfüllen ist ja nicht einfach, und wenn es dann im Grunde eigentlich gar nicht mal darum geht sondern eigentlich nur um Gewinnmaximierung, glaub ich nicht, dass das funktionieren würde..
 

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