Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Der Sinn des Lebens

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
friek, Du verschweigst, dass die Mitarbeiter dieser Gruppen Fachleute mit hoher Qualifikation sind. Ob sie darüber hinaus das mit einer Ideologie, Glauben verbinden, mindert nicht ihren Verdienst, sich beruflich qualifiziert zu haben.

In jedem totalitären System gab/gibt es hoch Qualifizierte Wissenschaftler. Und? Wenn sie Anhänger eines Regimes, einer Ideologie oder Religion sind, die nur eine richtige Lösung kennt, kann es keine Forschung geben. Das Ergebnis steht ja schon fest und Gott irrt sich niemals.
Es kann nicht sein, was nicht sein darf.

Um herauszufinden, ob diese Experten mit Ihren Theorien und Forschungen richtig liegen, schau Dir ihre Therapie-Ergebnisse an. Ich denke, ihr Erfolg gibt Ihnen Recht. Wenn sie keinen Erfolg hätten, bliebe es beim Streit über Theorien. Aber über Therapie-Erfolge, also Fakten, lässt sich nicht streiten.

Nein denn ihre "Therapieerfolge" beschränken sich darauf Homosexuelle dazu zu erziehen ihre Neigungen lediglich nicht auszuleben sie also bewusst zu unterdrücken. Und das alles mit dem drohenden Zeigefinger Gottes also mit Angst als Motivation. Ganz toll.

Und dein ständiges Gerede von der Unterscheidung zwischen Homophilie und Homosexualität ist auch nur eine Hintertür um die Tatsache zu umgehen, dass Gott auch die Homosexualität geschaffen hat und er macht ja nun mal keine Fehler. Aber gleichzeitig hasst er sie und sieht es als Fehler an. Hmm klingt irgendwie ziemlich widersprüchlich für so eine unfehlbare Gottheit.

Es existiert nicht mal eine einheitliche Definition zu Homophilie außerhalb deiner religiösen Vereine. Aber so oder so ist es nur eine differenziertere Formulierung für Homosexualität, die eben auch die romantischen Gefühle und erotischen Gedanken gesondert mit auflistet, neben den ausgeführten sexuellen Praktiken.

So oder so, sie finden andere Männer/Frauen geil. Das hasst und verabscheut dein Gott und deshalb musst du es auch hassen und verabscheuen, denn so sind nun mal die Regeln.
Auch wenn du dich hier noch so sehr versuchst als toleranten Menschenfreund darzustellen.

Glauben verpflichtet und "leben und leben lassen" ist eben nicht nach Gottes Gusto.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zitat Nordrheiner:

Natürlich tun Homosexuelle Menschen niemandem weh oder schädigen jemanden, wenn sie untereinander Sex haben. Wenn sie das wollen, so sollen sie es tun. Das geht mich nichts an. Ein solcher Mensch steht mit seinem Handeln lediglich in Opposition zu Gott.
Wenn ein homophil veranlagter Mensch seine Sexualität ausleben will und gleichzeitig in Harmonie mit Gott leben möchte, hat er ein Problem. Frage: Bist Du selbst – oder jemand aus Deinem persönlichen Umfeld – homosexuell? Oder ist unsere Diskussion hier nur theoretisch?
-----------------------------------------------

Nein, die Diskussion ist nicht theoretisch. Ich hatte es in meinem Leben längere Zeiten und immer wieder mit Homosexuellen zu tun. Was glaubst Du, wo ich meine Theater-Karten herbekommen habe. Auf jeden Fall mal von Menschen, die ich hier ausdrücklich in Schutz nehmen will.
Es geht hier um Glauben, den Du uns hier gut verkaufen willst, Dich aber dauernd in den Stolperfallen fängst.
Ich finde Menschen mit Deiner Einstellung - was eben Homosexualität betrifft - äußerst traurig.
Übrigens: Im "befreiten" Afghanistan ist gelebte Homosexualität immer noch strafbar - und nicht nur dort. Wer dort der "Tat" überführt ist ( man mag sich denken, wie das vor sich geht ) wird an eine hohe Mauer gestellt und ein Panzer wirft das Dingens dann drauf. Lebendig begraben.
 
Hier wurde wohl schon länger das Thema verfehlt.
Streitet euch doch in einem thematisch passenden Forum über sexuelle Prägungen, das hat doch mit dem Sinn des Lebens kaum etwas zu tun.
 
Ich glaube das wichtigste ist zuerst Gott überhaupt kennen zu lernen, natürlich vorausgesetzt man ist dafür offen.
Dann wird man "von selbst" nach und nach erkennen, was nicht nach seinem Willen ist. Und für das was Er einem zeigt, dafür gibt Er selbst dann auch die Kraft.
 
Zuletzt bearbeitet:
Na und? Hier werden Unterschiede zwischen Homo und Hetero beschrieben und die Homosexualität in Richtung einer Krankheit eingestuft, wenn ich das richtig verstanden habe. Die Belege für Letzteres halte ich für dürftig.

Vor allem will es sich mir nicht erschließen, warum Homosexuelle aus religiöser Perspektive herabgestuft werden sollen. Da hilft auch nicht die Unterscheidung "homosexuell orientiert sein" und "es tun".

Ich kenne kein einziges Argument - auch außerhalb des oben zitierten Autors - , das belegt, dass das Ausleben einer homosexuellen Neigung in irgendeiner Form moralisch negativ wäre! Dies wäre die Vorraussetzung, um von einem eventuellen Gott abgestuft werden zu können. Man nenne mir nur ein einziges Argument! Die oben fettgedruckte Erfahrung ist bestimmt keins. Dann müßten auch rothaarige (als Minderheit) abgestuft werden.

Umso trauriger empfinde ich es, dass man ohne ein solches Argument nennen zu können, Homosexuelle abwertet.

Hallo Elephant, hallo Forum,

wie ich schon schrieb, respektiere ich jeden Menschen, unabhängig von seiner Rasse, Religion oder sexuellen Orientierung. Bei dem Thema Homosexualität bin ich selbst indirekt betroffen. Mein Neffe ist nicht nur homophil veranlagt, er lebt es auch aus. Diesen Jungen – inzwischen 25 J. jung – habe ich echt lieb. Er ist hochsensibel und super intelligent. Er neigte dazu, nur zu bestimmten Tagen zur Schule zu gehen. Dort schrieb er dann seine Klassenarbeit (Note üblicherweise eine 1) – und nach der Klassenarbeit ging er wieder. Das hat mich amüsiert. Irgendwie fand ich das toll. So ein Überflieger! Die Schule fand das nicht lustig und hat ihn der Schule verwiesen. Er beendete keine Schule und findet daher auch keinen Ausbildungsplatz. Er lebt von Sozialleistungen. Er wird von der ganzen Familie geachtet – mehr noch – geliebt. Er hat es echt schwer im Leben – trotz oder gerade wegen seiner super hohen Sensibilität und der mangelnden Fähigkeiten, mit und nach den Spielregeln der Gesellschaft zu leben. Es tut mir weh, das mitzuerleben. Das Thema Homosexualität ist zwischen ihm und mir bisher kein Thema. Er weiß selbst, was in der Bibel steht. Warum soll jemand aus der Familie mit ihm noch darüber diskutieren? Er wird nicht nur respektiert, sondern auch geliebt. Das ist genug.

Es gibt Männer, die lieber als

Frau leben möchten – und umgekehrt. Durch Operationen und Hormongaben erfolgen Änderungen. Sie haben den freien Willen.

Aber wenn Homosexuelle das wünschen, stehen sofort Menschen auf, die das zu diffamieren suchen. Wieso? Haben Homosexuelle weniger Rechte als andere Menschen, die eine Umorientierung wünschen?

Homosexuelle, die eine Umorientierung wünschen, haben

das gleiche Recht. Niemand wird dazu gezwungen. Wenn jemand einen Homosexuellen angreift, weil dieser eine Umorientierung wünscht, so ist das respektlos. Einen Homosexuellen anzugreifen, weil er aus religiösen Motiven handelt, ist Einschränkung der Religionsfreiheit.


 
DER SINN DES LEBENS

ist für mich ganz einfach:

Einr Frau zu haben, die mich liebt und die ich liebe

Kinder zu zeugen und ihnen die Möglichkeit einer Lebenspespektive zu vermitteln

Einen Beruf zu haben, der mir (fast immer) Freude macht und genug Einkommen generiert uns einen angemessenen Lebensstandard zu ermöglichen

In einer Gemeinschaft mit Freunden, Bekannten, Nachbarn friedlich miteinander umzugehen.

Und mich immer an meinen Opa zu erinnern, dem ich mein Lebensmotto verdanke:" Wenn Du eine helfende Hand suchst, schau auf das Ende Deiner Arme!"

Wünsche noch angenehmes Weiterphilosophieren.
 
Es passt ja wirklich nur marginal mehr zum Thread.

Mir ist ein junger Mann persönlich bekannt, der sich als Frau fühlt und diese Hormonbehandlung jetzt macht. Aber niemand, der als Homosexueller eine Umorientierung wünschte. Mags geben, vielleicht auf religiösen Druck, und das wäre übel.

Ausserdem ist die Unterteilung Homo vs Hetero viel zu grob. Es gibt die sogenannte Kinsey-Scala mit 6 Stufen dazwischen - ich denke aber aus eigener Erfahrung, dass die Grenzen fliessend sind. Schon die Worte Homosexuell und Heterosexuell sind zu einseitig, als ob es nur um die sexuelle Orientierung ginge. Tuts auch, aber doch nicht so einseitig. Ein gereifter Mensch sucht doch einen Partner/Partnerin, um sich zu zweit sein Leben aufzubauen - also ist ausser Sex doch auch Liebe im Spiel.

Aber ich selbst habe mir als junger Mensch mal anhören müssen, dass Homos doch alle potentielle Kinderfi...... wären. Bin bi - und aus meiner Sicht der Wiedergeburt habe ich schonmal als Mann und schonmal als Frau gelebt. Ist eine Ahnung, die ich natürlich nicht beweisen kann.

Peter
 
Natürlich tun Homosexuelle Menschen niemandem weh oder schädigen jemanden, wenn sie untereinander Sex haben. Wenn sie das wollen, so sollen sie es tun. Das geht mich nichts an. Ein solcher Mensch steht mit seinem Handeln lediglich in Opposition zu Gott.
Wenn ein homophil veranlagter Mensch seine Sexualität ausleben will und gleichzeitig in Harmonie mit Gott leben möchte, hat er ein Problem.

Das finde ich schon ein "starkes" Stück, welches mit (meinem) Verstand bzw. Vernunft nicht nachzuvollziehen ist.

In wie fern steht ein Homosexueller in Disharmonie zu Gott? Ein Homosexueller kann nicht an Gott glauben? Und wenn er es tut, kann er kein Schwuler sein?

Oh je. Was hätte wohl "Jesus Christus" dazu gesagt?

"Die Nächstenliebe ist nur für Heteros, nicht für Homos." Wirklich?

Habe ich noch nie gehört. Ist das ein "christliches Gebot", welches man nur denkt, aber nicht sagt? Warum?

Begründung? Und was für ein Problem genau sollte ein Homosexueller mit Gott haben? Oder andersrum gefragt, was für ein Problem sollte Gott mit einem Homosexuellen haben?

---

Ist es nicht viel eher so, dass Gott kein Problem mit Homosexuellen hat, sondern du selbst?

Heißt es denn nicht, dass Gott alle Menschen liebt?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich denke, ein Problem mit Gott hätte ein praktizierender Homosexueller eher nicht, sondern mit dem christlichen Glauben, und dem Bild, was da von Gott gezeichnet wird.

Peter
 
Das ist ja völlig absurd. Wenn ein "Gott" die Menschen erschaffen hat - dann hat er auch Homosexualiät erschaffen.
Insofern würde er ja seine eigene Kunst verdammen. Das passt also gar nicht.
Die Frage ist: Wozu ist Homosexualität nützlich?
Wozu ist Religion nützlich? Normalerweise schafft die Evolution nichts, was nicht irgendiwie nützlich wäre.......

Homosexualität hat per se keinen Nutzen, braucht sie auch nicht. Genauso wie die vielen Mutationen die uns irgendwann zu dem Wesen werden ließen, das wir aktuell sind. Weisheitszähne braucht kein Mensch, der Blinddarm ist auch recht unnütz und dennoch haben wir diese Dinge, manche Menschen haben keine Weisheitszähne, andere sind schwul oder lesbisch, that's life.

Ich habe mich zu wenig mit der Herkunft von Homosexualität beschäftigt um dir sagen zu können, wieso es sie genau gibt, wo der Ursprung ist, ich weiß allerdings, dass sie selbst unter Tieren nichts ungewöhnliches, wenn auch nicht die Regel darstellt.

"Gott" ist das Leben selbst, und das Leben findet immer einen (Um)Weg...
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
K-i-r-a Sinn eures Lebens Leben 36
_Tsunami_ Die krassen Kriege und Kämpfe des Lebens Leben 66
G Suche nach Hilfsmittel zum Eincremen des Rückens Leben 25

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben