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Der Sinn des Lebens

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Es gibt eine Vielzahl von Experten, die Homosexualität als Störung ansehen. Nicht nur der wegen seiner Therapien umstrittene Richard Cohen. Etliche Experten sind in der NARTH vertreten.

Es handelt sich dabei lediglich um eine Vereinigung aus verschiedenen religiösen Gruppierungen. Nichts an dieser Vereinigung ist auch nur im Ansatz objektiv oder neutral. Sie vertreten eine Ideologie bzw. einen Glauben und keine ergebnisoffene Forschung. Solche Menschen als Experten zu bezeichnen ist mehr als unsachlich.
 
Das ein Kult ggf. das gleiche Briefpapier benutzt, qualifiziert sie auch nicht für eine Gleichstellung mit anderen Religionen. Wenn man sagt, dass Kulte und Weltreligionen wissenschaftlich nicht nachvollziehbare bzw. beweisbare Elemente beherbergen, ist das soweit richtig. Danach aber macht es wenig Sinn, auf jegliche Differenzierung zu verzichten. Jedenfalls dann, wenn man sachlich argumentieren will anstatt zu polemisieren.

Homosexualität:
Meine Meinung ist, dass jeder Mensch zu respektieren ist, ob mir seine Meinung oder Sexualität oder Haarfarbe gefällt oder nicht. Homosexuelle Menschen sind genauso wenig zu verfolgen, wie Heterosexuelle, die die Meinung äussern, dass Homosexualität eben nicht „natürlich“ ist.

Aber ist Homosexualität wirklich so „natürlich“ wie Heterosexualität, wie es oft behauptet wird?
Meine Meinung zu dieser Frage basiert auf Studien zu diesem Thema.
Ganz besonders möchte ich auf die Veröffentlichungen des amerikanischen Psychologen Richard Cohen aufmerksam machen. Richard Cohen war homosexuel. Cohen blickt aus persönlicher Erfahrung auf die Homosexualität. Nach Jahren homosexueller Aktivität richtete er seine sexuelle Orientierung neu aus und wurde völlig heterosexuell.
Der Autor betrachtet Homosexualität als Symptom einer unterschwelligen Affektivitätsstörung. Von hier aus untersucht er sie methodisch anhand seines eigenen und des Lebens anderer homosexueller Patienten, die den Wunsch hegten, ihre Tendenz zu überwinden, Hilfe suchten und denen es gelang, ihre sexuelle Orientierung neu auszurichten.
Cohen ist verheiratet und Vater von drei Kindern. Der therapeutische Psychologe leitet eine Internationale Stiftung, die Erziehungsleitfäden zur Heilung der Homosexualität entwickelt sowie diesbezügliche Beratungen und Seminare durchführt.


Richard Cohen stellt sich einer Reihe von Mythen, die rund um das Thema Homosexualität als unumstößliche Dogmen existieren: «Es geht um ein recht simples Prinzip, das folgendermaßen funktioniert: Wiederholt man etwas hinreichend lange und ausreichend laut, dann wird es mit der Zeit als Faktum akzeptiert. Einige Beispiele für diese große Lüge, die von Mythen zu unumstößlichen Fakten wurden, lauten: “Homosexuelle werden so geboren”, “Wenn du gay bist, bleibst du immer gay”, “Homosexuelle können nicht anders”, “10 Prozent der Bevölkerung sind homosexuell”».
Die Streichung der Homosexualität aus dem Katalog psychischer Erkrankungen war eine erzwungene politische Entscheidung und nicht das Ergebnis einer wissenschaftlichen Analyse.
In den folgenden Jahren wurde die Homosexualität aus der Liste der Erkrankungen der Weltgesundheitsorganisation, 1986 auch die Pädophilie, also die sexuelle Anziehung zu Kindern, gelöscht. All das führte dazu, dass heutzutage ein großer Bevölkerungsteil Homosexualität als eine natürliche, normale und angeborene Eigenart akzeptiert.

Nun ist die deutlichste Art, eine Theorie zu widerlegen, die Erfahrung. Heutzutage ist bekannt, dass sich Männer und Frauen, die nicht mehr homosexuell sein wollten, ändern konnten, um heterosexuell zu sein. Therapeuten, die bestätigten, befriedigende Ergebnisse bei ihren Behandlungen erhalten zu haben, sind unter anderen: Bieber (1) , Soccaridis (2) , Nicolosi, Hatteter, Gershman (3) , Hadden (4) , Hamilton, Van den Aardweg (5) , Barnhouse, Ellis (6) . Die Mehrzahl dieser Autoren haben ihre Arbeiten vor der Streichung der Homosexualität aus der DSM 1973 publiziert.
Das Buch von Richard Cohen greift aktuelles Zahlenmaterial auf und bezieht die persönliche Erfahrung mit ein. Cohen sichtet die Untersuchungen, die Homosexualität als genetisch bedingt charakterisieren und in denen ein Ausweg aus der Situation als unmöglich erscheint. Die maßgeblichen Studien, die der Homosexualität eine strikt genetische Verbindlichkeit zuweisen sind im wesentlichen drei: der LeVay-, der Baylyie-Pillard- und der Hammer-Bericht; alle drei wurden schließlich von der wissenschaftlichen Gemeinde wegen ihres Mangels an Stringenz als wenig schlüssig zurückgewiesen (siehe Aceprensa 67/99, 45/94, 35/96). Gegenwärtig liegen keine Daten vor, um zu behaupten, Homosexualität sei eine organische Störung auf hormonaler bzw. neurologischer Grundlage.
Richard Cohen sichtet aber nicht bloß die Untersuchungen, die der Homosexualität eine hormonale oder neurologische Basis zuerkennen, sondern vereint auch eine Reihe von Forschungsergebnissen anderen Typs, die klärend dazu beitragen, dass das homosexuelle Verhalten nicht etwas Normales oder Natürliches ist. So weist er unter anderen auf die folgenden hin. Das Kinsey-Institut veröffentlichte eine Studie über homosexuelle Männer, die in San Francisco lebten. Derzufolge hatten 43 Prozent der Untersuchten im Lauf ihres Lebens homosexuelle Beziehungen mit 500 oder mehr Männern. 79 Prozent erklärten, dass sie mehr als die Hälfte ihrer sexuellen Intimi zuvor nicht gekannt haben. Nach einer Umfrage der Amerikanischen Vereinigung für Öffentliche Gesundheit haben 78 Prozent der Homosexuellen an einer sexuell übertragenen Erkrankung gelitten. Und ein Bericht der Nationalvereinigung der Gays und Lesben bestätigte, dass Alkoholismus und Drogenmissbrauch dreimal höher als bei Heterosexuellen ist.


Zu den Ursachen der Homosexualität, so analysiert Cohen – im Unterschied zur Psychoanalyse, die auf Beziehungsprobleme zwischen Eltern und Kindern und sexuelle Traumata in der Kindheit verweist – eine Serie von komplexen Variablen, die einen Menschen dazu führen, die Anziehung zu Personen desselben Geschlechts zu erleben. Unter anderem ist da auch die Variable Familie, verstanden als das Beziehungsgeflecht von Problemen, die in einer Familie auftauchen und häufig nicht gelöst werden können.
Eine weitere Variable, die auf die Entwicklung des homosexuellen Verhaltens Einfluss nimmt, ist das Temperament. Es ist augenscheinlich so, dass bei homosexuellen Männern eine größere Sensibilität vorliegt; ein hochsensibles Kind reagiert schmerzhafter und frustrierter auf schwierige Themen, die im Familienleben vorkommen. Viele homosexuelle Männer haben statt eines kämpferischen Charakters eine devote Natur. Auch besitzen solche Kinder für gewöhnlich eine künstlerische Neigung; sich jedoch einer künstlerischen Natur zu erfreuen, kann dann zur Belastung werden, wenn in der Familie die Gaben des Kindes abgelehnt oder falsch verstanden werden.
Cohen weist darauf hin, dass unter den Ursachen für Homosexualität die in Kindheit und Jugend empfangenen Verwundungen stehen, die er als homoemotionale und heteroemotionale Verwundungen klassifiziert, je nachdem, ob sie von Angehörigen verursacht wurden bzw. von Zugehörigen desselben oder anderen Geschlechts. Diese Wunden verletzen hochsensible Persönlichkeiten mehr, gerade wenn sie sich in der Pubertät Schwierigkeiten gegenübersehen, die eigene sexuelle Rolle anzunehmen. Es ist jedoch ebenso gut möglich, dass sie die erlittenen affektiven Mankos mit sexuellen Anhänglichkeiten und Verhaltensweisen, die sie zum selben Geschlecht hingleiten lassen, kompensieren wollen.

Cohens Buch endet mit einer Bezugnahme auf Homophobie und die Probleme, die in Familien und Gemeinschaften durch das Auftreten eines homosexuellen Menschen entstehen können. Es sei aufrichtig zu bedauern, dass homosexuelle Menschen immer noch Gegenstand von böse gemeinten Sprüchen und aggressiven Handlungen sind. Die personeneigene Würde jedes Menschen sei stets zu achten in Worten, Gesetzgebungen und Taten. Doch lasse sich ebenso wenig akzeptieren, dass auch nur die leiseste Kritik an homosexuellem Verhalten oder der wissenschaftliche Versuch, es tiefer zu ergründen, als Homophobie disqualifiziert werde. Man müsse fortschreiten können zu einer wirklich vorurteilsfreien Forschung, bei der untersucht werden kann, ob nicht doch viele scheinbar unheilbare Fälle von Homosexualität mittels moderner psychotherapeutischer Techniken zu heilen sind.


(1) Bieber I, Bieber TB. “Male homosexuality”. Can J Psychiatry. 1979 Aug; 24(5): 409-21.
(2) Socarides CW. “Some problems encountered in the psychoanalytic treatment of overt male homosexuality”. Am J Psychother. 1979 Oct; 33(4): 506-20.
(3) Gershman H. “The use of the dream in the therapy of homosexuality”. Am J Psychoanal. 1971; 31(1): 80-94.
(4) Hadden SB. “Group psychotherapy with homosexual men”. Int Psychiatry Clin. 1971; 8(4): 81-94.
(5) Sieh Aceprensa 45/94 und 35/96.
(6) Ellis A. “The effectiveness of psychotherapy with individuals who have severe homosexual problems”. Consult Psychol. 1956 Jun; 20(3): 191-5.
(7) A. Belly A. & M. Weinberg, Homosexualities: an study of diversities between men and women, Simon & Schuster, New York (1978), pp. 308-312.
(8) E. Rueda, The Homosexuals Network: Public and Private Policy, Old Greenwich, CT (1983).
(9) D. van Pelt. “Gay are more prone to Substance Abuse”. Insight, 1990, p. 53.
(10) Cameron P. “Molestations by homosexual foster parents: newspaper accounts vs official records”.
Psychol Rep. 2003 Dec; 93(3 Pt 1): 793-802.
[Wichtige Links zum Thema]
Die Daten stammen aus www.narth.com, der Webseite der National Association for Research & Therapy of Homosexuality.

Na und? Hier werden Unterschiede zwischen Homo und Hetero beschrieben und die Homosexualität in Richtung einer Krankheit eingestuft, wenn ich das richtig verstanden habe. Die Belege für Letzteres halte ich für dürftig.

Vor allem will es sich mir nicht erschließen, warum Homosexuelle aus religiöser Perspektive herabgestuft werden sollen. Da hilft auch nicht die Unterscheidung "homosexuell orientiert sein" und "es tun".

Ich kenne kein einziges Argument - auch außerhalb des oben zitierten Autors - , das belegt, dass das Ausleben einer homosexuellen Neigung in irgendeiner Form moralisch negativ wäre! Dies wäre die Vorraussetzung, um von einem eventuellen Gott abgestuft werden zu können. Man nenne mir nur ein einziges Argument! Die oben fettgedruckte Erfahrung ist bestimmt keins. Dann müßten auch rothaarige (als Minderheit) abgestuft werden.

Umso trauriger empfinde ich es, dass man ohne ein solches Argument nennen zu können, Homosexuelle abwertet.
 
Jop, "sogenannte" Experten. Und klar, dass die aus USA kommen. Laut Paulus mag Homosexualität ja unchristlich sein, aber ich denk, da ist er nicht inspiriert worden, wird seine eigene Meinung gewesen sein. Hat der nicht auch gesagt, die Frau sei dem Mann untertan ? Naja. Sein Verdienst ist sicher, die urchristlichen Gemeinden aufgebaut und mit Briefen und Besuchen zusammengehalten zu haben - aber so tolerant wie ein Jesus, der sich mit Zöllnern und Sündern abgegeben hat, war er nicht. Noch heute wirst du mit mir im Paradiese sein, hat Jesus zu dem mitgekreuzigten Verbrecher gesagt.

Damit will ich auf garkeinen Fall sagen, dass Homosexualität eine Sünde sei. Nein, ich hab mich selber mal für schwul gehalten. Was ist eine Sünde ? Wider besseres Wissen nicht das Gute zu tun, und das Böse zu lassen, denke ich. Handeln gegen eine Moral, die man erkannt hat. Eine sexuelle Orientierung dagegen nicht. Krass find ich ja auch, dass sich die katholische Kirche anmasst, anhand von Beichte und irgendeiner Busse dem "Sünder" selbst Sünden vergeben zu können. Naja.

Ich bin aus sämtlichen christlichen Konfessionen raus. Könnte mich - das wäre Definitionssache - auch wie Mikenull als Atheist bezeichnen, weil ich Gott nicht so sehr als Person sehe, sondern als Urliebe, Urseele, Urenergie, als Alles Was Ist halt. Und uns Menschen nicht als Krone der Schöpfung - schliesslich könnte es ja sein, dass wir Menschen nur ein Teil des grossen Ganzen in Materie und geistiger Welt wären.

Das macht demütig, Gottes Grösse anzuerkennen, aber auch stolz - hat mit Unterwürfigkeit überhaupt nichts zu tun. Ein winzig kleines, aber wichtiges, und vor allem gottgewolltes Teil - wie ein Sandkorn in einer Wüste - zu sein. Dem keine Erbsünde vergeben werden muss, weil er/sie vom Baum der Erkenntnis gegessen hat und isst, dies wäre Unterwürfigkeit.

Peter
 
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Na und? Hier werden Unterschiede zwischen Homo und Hetero beschrieben und die Homosexualität in Richtung einer Krankheit eingestuft, wenn ich das richtig verstanden habe.

Das ganze Leben ist doch eine einzige Krankheit. Homosexuelle haben nur andere Symltome als Heteros. Die Heilung von dieser Krankheit erwartet uns alle früher oder später, das ist der positive Aspekt am Leben wie wir es kennen 🙂

Genaugenommen ist Homosexualität aber tatsächlich zusätzlich eine Krankheit des Lebens selbst, denn ich habe bislang noch keinen schwangeren Mann gesehen, egal wie angestrenkt er sich dem Liebesakt mit dem Partner hingegeben hat, und Frauen werden ohne zutun der Männer auch keine Kinder kriegen. Auch künstliche Befruchtungen ändern an dieser Tatsache nichts, sondern nur an der Technik.

Insofern hat die Bibel hier recht, Homosexualität ist wohl sogar die einzige Krankheit die das Leben selbst gefährdet, da können Schwule und Lesben noch so sehr auf die Heteros herabschauen wie sie wollen: Hätten ihre Eltern nicht gepimpert, wären sie nicht auf dieser Welt und wären alle Menschen homosexuell, würde die menschliche Rasse aussterben.

Glücklicherweise(?) ist dem aber nicht so und der Großteil der Menschheit ist hetereosexuell und vergnügt sich mit dem anderen Geschlecht, bis das "Wunder Leben" wieder von neuem entsteht, Halleluja!
 
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Das ist ja völlig absurd. Wenn ein "Gott" die Menschen erschaffen hat - dann hat er auch Homosexualiät erschaffen.
Insofern würde er ja seine eigene Kunst verdammen. Das passt also gar nicht.
Die Frage ist: Wozu ist Homosexualität nützlich?
Wozu ist Religion nützlich? Normalerweise schafft die Evolution nichts, was nicht irgendiwie nützlich wäre.......
 
Es handelt sich dabei lediglich um eine Vereinigung aus verschiedenen religiösen Gruppierungen. Nichts an dieser Vereinigung ist auch nur im Ansatz objektiv oder neutral. Sie vertreten eine Ideologie bzw. einen Glauben und keine ergebnisoffene Forschung. Solche Menschen als Experten zu bezeichnen ist mehr als unsachlich.

friek, Du verschweigst, dass die Mitarbeiter dieser Gruppen Fachleute mit hoher Qualifikation sind. Ob sie darüber hinaus das mit einer Ideologie, Glauben verbinden, mindert nicht ihren Verdienst, sich beruflich qualifiziert zu haben.
Das führt zu der Frage: Welche Qualifikation hast Du Dir beruflich erworben?
(Bekomme ich darauf eine Antwort?)

Falls Du Probleme siehst, die berufliche Qualifikation dieser Experten mit einer bestimmten Ideologie oder Glauben zu verbinden, dann sprich doch diese Experten darauf an und frage sie direkt, wie das möglich ist. Oder willst Du es nicht herausfinden? Dann, wenn Du es nicht tust, bist Du es wohl, der nicht ergebnisoffen ist.

Du solltest den anderen nicht in der Ecke suchen, in der Du selbst stehst.

Um herauszufinden, ob diese Experten mit Ihren Theorien und Forschungen richtig liegen, schau Dir ihre Therapie-Ergebnisse an. Ich denke, ihr Erfolg gibt Ihnen Recht. Wenn sie keinen Erfolg hätten, bliebe es beim Streit über Theorien. Aber über Therapie-Erfolge, also Fakten, lässt sich nicht streiten.


 
Das ist ja völlig absurd. Wenn ein "Gott" die Menschen erschaffen hat - dann hat er auch Homosexualiät erschaffen.
Insofern würde er ja seine eigene Kunst verdammen. Das passt also gar nicht.
Die Frage ist: Wozu ist Homosexualität nützlich?
Wozu ist Religion nützlich? Normalerweise schafft die Evolution nichts, was nicht irgendiwie nützlich wäre.......







Vorneweg: Mir fällt auf, Du sprichst von der Evolution, als ob das ein denkendes bzw. Entscheidung treffendes Wesen wäre.

Mike, Du hast eine scheinbar gute Frage gestellt. Aber nur scheinbar. Du hast übersehen, dass ich auf folgendes aufmerksam machte: Es gibt Pädophilie und auch Menschen, die das ausleben. Ebenso ist zu unterscheiden zwischen Homophilie und Homosexualität. Die Veranlagung und das Ausleben sind zwei verschiedene Dinge. Vielleicht wird der wesentliche Unterschied am Beispiel der Pädophilie deutlicher. Während die Veranlagung Pädophilie nicht strafbar ist – ist das Ausleben schon

( in Deutschland) strafbar.




Deine Annahme, mike, dass Gott solche Veranlagungen geschaffen hat, ist nach meiner Meinung falsch. Wenn Du die Bibel kennst, dann kennst Du auch die (für mich) symbolische Geschichte von Adam und Eva. Durch diese symbolische Geschichte wird mitgeteilt, dass die Menschen den Respekt vor Gott verloren, aufgegeben haben. Wenn Du z.B. mit einem Freund/Freundin zusammenlebst, dann muss man sich nicht von morgens bis abends um den Hals fallen. Aber das Mindeste, was jedes Zusammenleben erfordert, ist Respekt. Geht der Respekt verloren, kann man nicht mehr harmonisch miteinander leben. Es kommt zur Trennung. Das war damals so, das ist bis heute so. So informiert die Bibel, warum wir nicht bei Ihm sondern in einer gott-losen Welt leben. Wenn Du Dich entscheidest, in einem radioverstrahlten Gebiet zu leben, dann trägst Du auch die Folgen, z.B. Krankheiten, körperliche und psychische Störungen etc. etc. Und die Menschheit trägt die Folgen, die durch den Respektverlust „ins Rollen“ kamen. Dazu gehören Krieg, existentielle Nöte aller Art, Verbrechen, Krankheiten, Tod. Sinn der Bibel ist es NICHT, uns Menschen das ständig vorzuwerfen und uns zu verurteilen. Im Gegenteil: Die Bibel macht deutlich, was uns von einem harmonischen Leben, ohne Krankheiten, Krieg, existentielle Nöte etc. trennt. Diese Hindernisse (Gier, Bosheit, Egoismus, Streitsucht, Unzucht etc.) werden deutlich genannt. Gott lädt jeden ein, wieder den Respekt aufzunehmen und zu Ihm zurückzukommen. Siehe die biblische Erzählung vom verlorenen Sohn. Der Mensch kann nicht beides haben: An den Hindernissen festhalten, schönreden und gleichzeitig harmonisch mit Gott leben wollen.

 
Wir reden hier, das fällt Dir anscheinden gar nicht auf, von Homosexualität und nicht von Pädos.
Wenn es einen Gott gibt, der Menschen erschaffen ahben will, dann hat er auch homsexuelle Menschen erschaffen. Deine übliche Herumlaviererei hilft Dir da gar nichts. Homosexualität ist keine Krankheit, sondern eine sexuelle Ausrichtung ab Geburt. ( vielleicht auch schon früher )
Sicherlich gibt es in den USA ( und anscheinden auch hier ) Gruppierungen - man nennt sie treffenderweise "amerikanische Taliban", die alles mögliche schon mal untersucht haben. Es gibt aber keinen seriösen Arzt, der Homsosexualität für eine heilbare Krankheit hielte.
Ich schicke Dir gern mal ein paar Zitate, was z.B. Kirchenobere in den USA sagen:
Reverend Jerry Falwell: AIDS ist nicht nur die Strafe Gottes für Homosexuelle, es ist die Strafe für diejenigen, die Homosexualität tolerieren.
Pat Robertson ( mal fast Präsidentschaftskandidat geworden ) Homosexuelle wollen in die Kirchen kommen, den Gottesdienst stören, und Blut verspritzen, damit alle Menschen AIDS bekommen.

Und: Selbst wenn sich Homosexuelle normal verhalten und untereinander Gschlechtsverkehr haben - wem tun sie damit weh? Es beweist nur wieder mal, daß "gläubige" Taliban in jedem Bereich bestimmen wollen. Auch wenn das wirklich völlig privat ist.

Und natürlich ist die Evolution eine Tatsache.
 
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Wir reden hier, das fällt Dir anscheinden gar nicht auf, von Homosexualität und nicht von Pädos.
Wenn es einen Gott gibt, der Menschen erschaffen ahben will, dann hat er auch homsexuelle Menschen erschaffen. Deine übliche Herumlaviererei hilft Dir da gar nichts. Homosexualität ist keine Krankheit, sondern eine sexuelle Ausrichtung ab Geburt. ( vielleicht auch schon früher )
Sicherlich gibt es in den USA ( und anscheinden auch hier ) Gruppierungen - man nennt sie treffenderweise "amerikanische Taliban", die alles mögliche schon mal untersucht haben. Es gibt aber keinen seriösen Arzt, der Homsosexualität für eine heilbare Krankheit hielte.
Ich schicke Dir gern mal ein paar Zitate, was z.B. Kirchenobere in den USA sagen:
Reverend Jerry Falwell: AIDS ist nicht nur die Strafe Gottes für Homosexuelle, es ist die Strafe für diejenigen, die Homosexualität tolerieren.
Pat Robertson ( mal fast Präsidentschaftskandidat geworden ) Homosexuelle wollen in die Kirchen kommen, den Gottesdienst stören, und Blut verspritzen, damit alle Menschen AIDS bekommen.

Und: Selbst wenn sich Homosexuelle normal verhalten und untereinander Gschlechtsverkehr haben - wem tun sie damit weh? Es beweist nur wieder mal, daß "gläubige" Taliban in jedem Bereich bestimmen wollen. Auch wenn das wirklich völlig privat ist.

Und natürlich ist die Evolution eine Tatsache.

Wenn Du so fest behauptest, Homosexualität sei eine sexuelle Ausrichtung seit Geburt – oder noch früher. Dann differenzierst Du schon wieder nicht zwischen Homophilie und Homosexualität. Ich dachte, ich hätte das verständlich ausgedrückt.

Die Zitate der Kirchenoberen finde ich schlimm und distanziere mich davon.

Natürlich tun Homosexuelle Menschen niemandem weh oder schädigen jemanden, wenn sie untereinander Sex haben. Wenn sie das wollen, so sollen sie es tun. Das geht mich nichts an. Ein solcher Mensch steht mit seinem Handeln lediglich in Opposition zu Gott.
Wenn ein homophil veranlagter Mensch seine Sexualität ausleben will und gleichzeitig in Harmonie mit Gott leben möchte, hat er ein Problem. Frage: Bist Du selbst – oder jemand aus Deinem persönlichen Umfeld – homosexuell? Oder ist unsere Diskussion hier nur theoretisch?
 
Falls Du Probleme siehst, die berufliche Qualifikation dieser Experten mit einer bestimmten Ideologie oder Glauben zu verbinden, dann sprich doch diese Experten darauf an und frage sie direkt, wie das möglich ist. Oder willst Du es nicht herausfinden? Dann, wenn Du es nicht tust, bist Du es wohl, der nicht ergebnisoffen ist.

Man sollte nicht vergessen, dass sich die NARTH mit ihren "Experten" von Herrn Cohen distanziert hat. Weitere kritische Töne zu Cohen kann man in dem dazugehörigen Wikipedia-Artikel lesen.

Aber entscheidend sollte doch sein, dass weder "Experten"-Meinungen noch Bibelstellen etwas in dieser Sache entscheiden können. Die einzigen Instanzen sind dafür Verstand und auf ihr stehende Vernunft. Daher: Nordrheiner - nenne mir mindestens ein Argument gegen die Homosexualität! Bevor Du hier weiteren Schaden anrichtest. In meinen Augen ist das Diskrimination, die vermutlich schon gegen die hiesigen Forumsregeln verstößt!

Um herauszufinden, ob diese Experten mit Ihren Theorien und Forschungen richtig liegen, schau Dir ihre Therapie-Ergebnisse an. Ich denke, ihr Erfolg gibt Ihnen Recht.

Ja sicher kann man auch Fußballfans therapieren, sodaß sie kein Interesse mehr an ihrem Hobby haben. Allgemein ausgedrückt: das erfolgreiche Ändern von Menschen (=Therapieren) ist noch kein Beweis für die Notwendigkeit so einer Änderung. Dasselbe gilt für erfolgreich durchgeführte Tanzverbote 🙄🙄🙄.
 
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