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Demente Oma ist anstrengend

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Irgendein Argument gibt es immer. Ich habe locker mehrere Tausend Patienten gehabt und nicht einer war dabei, den ich nicht mit dem richtigen Argument gekriegt habe.
Nicht einer.

(...)
Schön für dich. Du kennst meine Oma halt nicht. Die war schon immer stur wie ein Ochse. Sie hat seit 30 Jahren nicht mehr freiwillig großartig das Haus verlassen bis auf Arztbesuche und eine Beerdigung. Aber darum gehts jetzt auch gar nicht und ich möchte sowieso keine Tipps von dir, danke.
 
Mich macht das innerlich so aggressiv.
Aggression in der Pflege ist sehr sehr schlecht.
Bitte tu dir selbst und deiner Oma den Gefallen und ändere etwas an der Situation.
Ambulante Pflegedienste sind am Tag nur drei bis viermal da und erledigen nur das Allernötigste. Das ergibt sich aus den Regelungen des SGB XI, die dort festgelegten pflegerischen Leistungen in der ambulanten Pflege reichen nicht.

Bewährt haben sich osteuropäische 24h Betreuungskräfte. Die arbeiten auf osteuropäischem Lohnniveau, weit unterhalb des dt. Mindestlohns.
Du kannst dir dann das Pflegegeld auszahlen lassen, dann könnt ihr noch ein paar Hundert Euro drauflegen und ihr habt eine bezahlbare 24h Kraft.

In der Wohnung deiner Oma sollte natürlich eine Schlafmöglichkeit für diese vorhanden sein.

Zudem könnt ihr für Behandlungspflegen wie Medikamente nahezu kostenfrei einen Pflegedienst dazuholen. Die Kosten dafür sind auf -ich glaube- aktuell 160€/ Jahr gedeckelt. Mit Zuzahlungsbefreiung ist es umsonst.

Das hat den Vorteil, dass der Pflegedienst durch seine täglichen Besuche auch ein wenig mit überprüft, dass die 24h Kraft sich gut kümmert.
Ich habe da aber nahezu nie schlechtes erlebt, diese 24h Kräfte freuen sich über die gute Verdienstmöglichkeit.

Dann gibt es noch den Entlastungsbetrag von -ich glaube- aktuell 126€ mtl.
Den kannst Du für eine Putzfrau von einem Pflegedienst einsetzen, deren Stundensätze liegen aber bei fast 40€.
Dennoch sind es 3 Stunden Putzen im Monat umsonst.

Ich bin nicht mehr ganz firm mit den aktuellen Geldsätzen, ich arbeite mittlerweile für eine Uni und bin aus der Pflegebranche raus.

Fakt ist, so gehts nicht weiter. Du bist nervlich mit der Pflegesituation überlastet.
 
Natürlich würde ich das dann genauso machen... 🙂
Nur wäre ich deutlich überforderter und wirklich emotionaler
 
Du kannst dir dann das Pflegegeld auszahlen lassen (...)
Dazu muss es aber erstmal einen Pflegegrad geben. So, wie ich es verstanden habe, ist der ja erst beantragt.

Erdnussmutter, hast Du schon mit dem Hausarzt Deiner Oma gesprochen? Ärzte sehen solche Situationen doch öfter, vielleicht hat der ja auch eine Idee.
 
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