Mich macht das innerlich so aggressiv.
Aggression in der Pflege ist sehr sehr schlecht.
Bitte tu dir selbst und deiner Oma den Gefallen und ändere etwas an der Situation.
Ambulante Pflegedienste sind am Tag nur drei bis viermal da und erledigen nur das Allernötigste. Das ergibt sich aus den Regelungen des SGB XI, die dort festgelegten pflegerischen Leistungen in der ambulanten Pflege reichen nicht.
Bewährt haben sich osteuropäische 24h Betreuungskräfte. Die arbeiten auf osteuropäischem Lohnniveau, weit unterhalb des dt. Mindestlohns.
Du kannst dir dann das Pflegegeld auszahlen lassen, dann könnt ihr noch ein paar Hundert Euro drauflegen und ihr habt eine bezahlbare 24h Kraft.
In der Wohnung deiner Oma sollte natürlich eine Schlafmöglichkeit für diese vorhanden sein.
Zudem könnt ihr für Behandlungspflegen wie Medikamente nahezu kostenfrei einen Pflegedienst dazuholen. Die Kosten dafür sind auf -ich glaube- aktuell 160€/ Jahr gedeckelt. Mit Zuzahlungsbefreiung ist es umsonst.
Das hat den Vorteil, dass der Pflegedienst durch seine täglichen Besuche auch ein wenig mit überprüft, dass die 24h Kraft sich gut kümmert.
Ich habe da aber nahezu nie schlechtes erlebt, diese 24h Kräfte freuen sich über die gute Verdienstmöglichkeit.
Dann gibt es noch den Entlastungsbetrag von -ich glaube- aktuell 126€ mtl.
Den kannst Du für eine Putzfrau von einem Pflegedienst einsetzen, deren Stundensätze liegen aber bei fast 40€.
Dennoch sind es 3 Stunden Putzen im Monat umsonst.
Ich bin nicht mehr ganz firm mit den aktuellen Geldsätzen, ich arbeite mittlerweile für eine Uni und bin aus der Pflegebranche raus.
Fakt ist, so gehts nicht weiter. Du bist nervlich mit der Pflegesituation überlastet.