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Hallo mikenull,
schau mal hier: Das neue schwedische Sexualstrafrecht. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Selbst die Blickrichtung sollte man👎 sich schon genau überlegen, damit es nicht als sex. Belästigung ausgelegt wird. Ja, die Gesellschaft gleitet langsam aber sicher ab von der Paranoia zur Hysterie...
Das ist doch schon längst so, Beispiele wurden genannt, ich will mich nicht ständig wiederholen müssen. Weiter hinten (hab' rückwärts gelesen) schreibst Du, im Rechtsstaat wäre eine Umkehr der Beweislast unmöglich - falsch gedacht, sonst gäbe es keine unschuldig einsitzenden vermeintlichen Straftäter. Ob Ihr das nun wahr haben wollt oder nicht, in dieser zunehmend feministisch geprägten Gesellschaft stehen i. d. R. Männer vor Gericht von vornherein als unglaubwürdig da. Prinzip Tränendrüse von der anderen Seite läßt auch die letzten Zweifel (in dubio pro reor) bei der Richterin schwinden. Da geht es nicht um Recht und Gerechtigkeit, da geht es einzig und allein um die Durchsetzung feministischer Ziele und die sehen nun mal keine Gleichberechtigung vor. Zum Glück wurde ich persönlich noch nicht beschuldigt (und angeklagt) und ich bedauere jeden unschuldig angeklagten Mann, der dieses Martyrium ertragen muß. Nun vereinfachen die Schweden den Rechtsmißbrauch noch, in dem das vermeintliche Opfer nur noch behaupten braucht: "ich habe nicht 'ja' gesagt." Das reicht völlig aus, damit der vermeintliche Täter richterlich verfügt im Knast vermodert. Mit wirklichen Straftätern habe ich kein Mitleid, sie sollen ihre gerechte Strafe bekommen und auch verbüßen. Doch wehre ich mich gegen die Hexenjagd, der mit solchen Gesetzen, die sich NATÜRLICH auf die Rechtsprechung auswirken, Tür und Tor geöffnet wird.Also würde eine reine Behauptung für eine Strafe reichen? Glaube ich nicht.
Der Anlaß für den Richter ist doch bereits gegeben, wenn der Beschuldigte vor Gericht steht. Wer glaubt ihm denn schon die Beteuerungen seiner Unschuld? - Übrigens, es ist der schwedische, nicht der deutsche Staat.Und deshalb sollte man das Gesetz sein lassen? Wenn eine Opfer sich wehrt und es Aussage gegen Aussage steht, dann passiert genauso wenig wie wenn ein Opfer nicht dazu in der Lage war sich zu wehren und auch dort Aussage gegen Aussage steht. Aber dann wird vom deutschen Staat endlich mal anerkannt, dass das eine Vergewaltigung ohne Wenn und Aber ist. Wer sagt denn überhaupt, dass sich nicht doch irgendwo ein Beweis finden lässt? Möglich wäre es. Ansonsten ist es eben wie gehabt Aussage gegen Aussage. Den Angeklagten, ob zurecht oder nicht, wird dennoch nichts passieren, wenn es keinen Anlass dafür gibt, der den Richter dazu bewegt, ihn zu verurteilen.
Tja, nach dem neuen Gesetz muss ich dann wohl jetzt meinen italienischen Exfreund vor 17 Jahren anzeigen, er wollte sehr oft Sex auch mehrmals am Tag, nicht immer hatte ich Lust dazu und gab oft nach, einfach weil er mich so nervte deswegen. Ich liebt ihn sehr und darum machte ich oft mit, ohne jetzt "voll Bock zu haben".
War das jetzt eine Vergewaltigung, Belästigung? Schwachsinn, ich hätte ja nein sagen können, tat es aber nicht aus Liebe zu ihm, und mir würde nie einfallen, ihn jetzt deswegen anzuzeigen, gibt ja auch noch so etwas wie Eigenverantwortung.
*Wer den Zynismus findet, darf ihn gerne bemerken*. 😉
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