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Das neue schwedische Sexualstrafrecht

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 66896
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Das Gesetz soll die Leute schützen, die sich nicht wehren können, weil sie in Schockstarre verfallen, die Dame die in der Liebesschmonzette in den Armen des Helden weich wird , weil sie es toll findet geküßt zu werden ist davon sehr weit entfernt.

Was Du geschrieben hast lieber stone ist , daß es Dich reizt Grenzüberschreitungen vorzunehmen, die Zustimmung nicht einzufordern, sozusagen, aber das stimmt ja so nicht, denn Du sagst ja selbst eine Frau gegen ihren Willen , nee das willst Du nicht und genau das ist der Punkt , der V*** will eine Frau gegen ihren Willen , jetzt klar ?

Genauso wie Du einen intuitiven Sinn dafür entwickelt hast , welche Dame in Deinen Armen dahinschmilzt und es toll findet , so entwickelt der V*** einen intuitiven Sinn dafür , mit wem ers machen kann.

Der Punkt ist das das Gesetz da greift, bei Dir greift es nicht, denn Du hörst auf, wenn Du ein Codewort hörst, was der vorherigen Absprache folgt oder merkst , da stimmt was nicht.

Und es ist irrelevant wie die Frau aussieht , die Dich mit einem Blowjob weckt, in diesem Beispiel, da ist nur relevant Du willst es nicht kannst Dich nicht wehren und die Frau nutzt das aus !!!!

Aber um es Dir begreiflich zu machen ist das Wort Blowjob sicher falsch, ne die verpasst Dir keinen Blowjob , sondern steht auf Grenzüberschreitungen und haut mit dem Schluppen drauf, bis der Pipimann grün und blau geprügelt ist und wenn Du Aua schreist und vor Schmertzen stöhnst sagt die " Ach Männer die Schmerzen haben finden das doch toll " .......

Jetzt verstanden ?

Und wenn sich Dein bisheriges Unverständnis daraus entwickelt, das Du denkst, Frauen sind alle irgendwie die passiven, die sich unterordnen wollen, wo das irgendwie genetisch vorgegeben ist, daß die auf der Suche nach dem Held sind und sich wünschen übermannt zu werden, so sei Dir gesagt , einige wenige sicherlich aber nur weil sie das wollen, nicht wegen der Genetik , aber ganz sicher nicht alle.

Klar gibt es Frauen, die einen Versorger suchen, weil sie denken das ist so richtig , aber es gibt auch Frauen, die versorgen, weil sie ihre Gleichberechtigung wahrnehmen und versorgen wollen.

Ich meine ist ja schön, wenn die Dame denkt, sie habe den Helden fürs Leben gefunden, wenn Du ihr gegenüberstehst und genau auf die Masche abfährt, aber sicherlich nur eine Minderheit. Daraus zus chließen alle Frauen wollen das ist schlichtweg falsch.

Es gibt genauso Frauen, die sich über den Sex im Vorfeld unterhalten wollen, wie es Frauen gibt , die das für ihr romatisches Bild als falsch betrachten.

Manche stehen auf dicke und manche auf reiche und manche stehen auf A********* und mache stehen auf korrekte, manche stehen auf Schmerzen und manche stehen auf Gummienten......

das alles ist aber nicht Inhalt des Gesetzes


Inhalt des Gesetzes ist, daß es eine Vergewaltigung ist , wenn keine Zustimmung einvernehmlich erfolgt ist .

Hier von Notaren, Beobachtern, Interpreteuren, oder irgendwelchen romatischen Selbstbildern zu sprechen, ist irrelevant, weils nichts damit zu tun hat.

Allerdings bin ich mir sicher, wenn Du genötigt wirst, gegen Deinen Willen, dann wehrst Du Dich, wenn Du kannst, was ist wenn Du nicht kannst ? Es eine drauf anlegt, das Du nicht kannst und Dir Medikamente verabreicht, damit Du nicht kannst oder Drogen ?
Dann befürwortest Du das Gesetz, das im übrigen für Männlein, genauso wie für Weiblein oder Transgender gilt , eben für alle Menschen.

Also gestehe den Frauen doch einfach zu, gleichberechtigt zu sein wenn sie es wollen oder laß es , Deine Wahl.
 
gutes beispiel! bringt es gut auf den punkt, warum wir so ein gesetz brauchen.

wenn jemand sich passiv verhält beim sex, ist es immer eine gute idee mal nachzufragen, warum das so ist. und wenn er eben einfach so davon ausgeht, solange er seinen spaß hat, passt das schon, dann ist er im besten fall ein mieser liebhaber und wenn es dumm läuft, tut er dem partner damit gewalt an.

Owei... Das makierte ist mehr oder weniger die einzige richtige Aussage. Dazu: Es ist natürlich viel praktikabler im ständigen Austausch zu stehen ob dies jetzt ok ist, ob das jetzt ok ist usw. und sofort, anstatt einfach zu sagen wann Grenzen erreicht sind. Wir sind schließlich keine verantwortungsvollen Erwachsenen, sondern Kinder die man ständig betreuen muss. Wer dem sich dem nicht gewachsen fühlt, der Möge doch bitte so viel Anstand haben und seinen Personalausweis wegschmeißen und sofern vorhanden, den alten Kinderpersonalausweis wieder rausholen. Ich frage mich im allen Ernste wie Leute, die nicht mal so viel Eigenverantwortung haben um auszudrücken ob sie etwas nicht wollen, Wahlberechtig sein können. Die Verantwortung muss für diese Leute gerade zu erdrückend sein.

Ganze ehrlich... Wenn ich nein sage und mir trotzdem etwas passiert, dann ist es nicht meine Schuld und ich habe meinen Part fertig. Wenn dann vor Gericht der Täter/in freikommt, abgesehen von den Beweisen, dann ist es die Schuld des Richters und nicht unserer Gesetze. Anstatt die Gesetze auf schwachsinnige Art zu ändern, würde ich lieber schauen warum Richter manchmal solche komischen Entscheidungen treffen und dort ansetzen.

dann hast du nicht mitbekommen, dass nicht jeder immer in der lage ist, widerspruch zu leisten? und wie schnell man in diese hilflosigkeit kommen kann?

laut deiner argumentation ist im grunde jede frau in deiner umgebung freiwild für dich, es sei denn sie sagt eindeutig nein. mit allen anderen kannst du treiben was du willst. ist das so gemeint?

In meiner Erzählung war die Frau also nicht in der Lage Widerspruch zu leisten? Warum?

Welche Lage meinst du denn? Die meisten sind bereits Strafbar bzw. sollten es sein. Wenn du bewusstlos bist, zu stark alkoholisiert bist, Androhung von Gewalt etc. D.h. wenn du nicht in der Lage bist, dann ist es ein default nein und sollte vor Gericht auch so behandelt werden.
Es gibt leider auch Fehlurteile, wie Rose hier schon gezeigt hat, aber das ist nicht ein Fehler der bestehenden Gesetze, sondern in diesem Fall der Richterin. Menschliches Versagen. Und solange ihr mit keiner Statistik kommt, die das Gegenteil beweist, glaube ich auch nicht, dass dies der Mehrheit entspricht und selbst wenn, dann liegt es am Personal (Richter) und nicht unserer Gesetze.

Genau. Jede Frau ist Freiwild für mich. Du hast mich durchschaut, sowas dummes aber auch. Ich gehe immer sofort von 0 auf 100, damit ich die Signale nicht deuten muss und gleich zur Sache komme. *hehehe er hat kommen gesagt das Schwein*

Laut deiner Argumentation können manche Frauen nicht mal für sich selbst Verantwortung übernehmen und sollte von ihnen auch nicht verlangt werden.
 
Danke Zeba, Du triffst es auf den Kopf.
Vielleicht würde es auch mal helfen, sich klar zu machen, dass NIEMAND- keine Frau und kein Mann- es toll findest, wenn etwas gegen seinen Willen gemacht wird.
selbst der größte Maso WILL es ja, sprich es ist sein erklärter Wille, dass der Partner dies oder das tut.
Eine Frau, die gerne "übermannt" wird oder es etwas härter mag, WILL es so. Nur weil eine Frau vielleicht diese romantischen Vorstellungen vom Helden, der sie im Sturm "nimmt" hat, so ist das dennoch erstmal ihre Wunschvorstellung- sprich ihr Wunsch und Wille. Egal wie passiv jemand beim Sex ist: einen bestimmten Willen hat jeder und der setzt die Grenzen.
Der Spaß hört da auf, wo der Wille des anderen endet und es gibt NIEMANDEN- wirklich niemanden, der es toll findet, wenn sich über diese persönliche Grenze gewaltsam hinweggesetzt wird. (wäre ja auch semantisch unlogisch, oder? Wer will denn schon etwas, das er nicht will😕)
Aber genau das ist die Annahme, die offenbar manche Täter sich zurechtlegen: Er/sie will es ja doch.

Und genau da schiebt der Gesetzgeber nun den endgültigen Riegel vor und fordert zurecht, den WILLEN des anderen einfach bedingungslos als persönliche Grenze zu akzeptieren: nicht mehr und nicht weniger.
Wer eine sexuelle Handlung gegen den Willen des anderen vornimmt, begeht eine Vergewaltigung: So einfach und so logisch ist das ganze. Nicht mehr und nicht weniger. Da braucht man nicht dran rum zu konstruieren, ob es vielleicht doch unter gewissen Umständen ok wäre, den Willen des anderen sausen zu lassen oder ihn irgendwie umzuinterpretieren. NEIN, ist es nicht. Punkt!
 
sobald jemand gefesselt ist trägst du 100 prozent der verantwortung. ich kenne keinen ernstzunehmenden dom, der das anders sieht.

Genau das ist nämlich der Punkt: Verantwortungsvolles SM bedeutet eben nicht einfach drauflos machen, sondern eben 100% Verantwortung beim Dom.
 
... es ist etwas privates, das zunächst (!!) garkeiner gesetzlichen Komponente bedarf! Ein Gesetz ist nur dann nötig, wenn Zweifel aufkommen...ich weiß, es gibt Frauen, die erfinden das ganze hinterher: Das ist natürlich das schäbigste überhaupt: Aber wie gesagt: Darauf hätte man auch mit lascheren Gesetzen keinen Einfluss. Falschaussage ist ja bereits verboten. Deswegen aber echte Übeltäter davonkommen zu lassen wäre doch absurd.
Dann sperren die Schweden lieber ein paar Unschuldige ein? Ein solcher Justizirrtum ist weniger falsch/schlecht als einen Täter laufen zu lassen? Was bitte ist das für eine Logik? -- o.k., der unschuldig Verurteilte leidet unter der Strafe nur allein (evtl. noch einige Angehörige oder Bekannte mit ihm, die dann am System zweifeln), während die Opfer eines Täters, die auch leiden, in der Mehrzahl sein können. Das ist dann "Demokratie" (= Mehrheitsentscheidung)? Der Unschuldige hat nicht dieselben Rechte? -- Kachelmanns Peinigerin z. B. hat sich selbst verraten, sonst wäre der Schwindel nie aufgedeckt worden. Vor allem bei jungen Leuten mit häufig wechselnden Partnern, die trotzdem mitunter maßlose Eifersucht empfinden und nach Rache dürsten, ist die Gefahr von falschen Beschuldigungen besonders hoch. Und gerade diese Altersgruppe ist die sexuell aktivste während die "langjährige Ehe" als Tathintergrund wohl kaum Relevanz besitzt. Zudem sind junge Leute heutzutage im Durchschnitt charakterlich unreifer als die Generation ihrer Eltern oder gar Großeltern (damals im selben Alter). Und da geschieht es eben gar nicht so selten, daß Lehrer, Mitglieder einer verfeindeten Clique, Nachbarn oder auch wildfremde Menschen mit frei erfundenen Horrorszenarien beschuldigt werden, weil man einen Typen haben (oder auch nicht haben) will, die Zensur auf dem Zeugnis nicht gefällt, man sich einfach nur "interessant" machen will oder, oder, oder. Da kann man dann als potentielles Justizopfer Kraft Geburt nur von Glück sagen, wenn man solche Leute mit so wirren Rachegelüsten oder Minderwertigkeitskomplexen gar nicht kennt.
 
Außerdem besagt das geltendes Gesetz, daß man lieber Schuldige laufen lassen soll, als Unschuldige einzusperren. Im Zweifel für den Angeklagten - das gilt und muß gelten.
 
Dann sperren die Schweden lieber ein paar Unschuldige ein?
😕😕😕
Hä??? wieso verknüpfst Du zwei Aussagen, die überhaupt nicht zusammenpassen, bzw unterstellst mir einen Zusammenhang, den ich überhaupt nicht hergestellt habe. was soll das? Wo habe ich behauptet, es wäre besser Justizirrtümer zu begehen (hältst Du mich für komplett hohl in der Birne?) ich habe das vollkommene GEGENTEIL davon gesagt: Nämlich dass das gesetz ja leider keinen Einfluss darauf hat, dass es -wie alle gesetze- Geborchen werden kann undd dass es - wie bei jeder Straftat- zu falschen Anschuldigungen kommen kann.
Nochmal zum Verständnis: DASS Unschuldige angezeigt und im schlimmsten fall verurteilt werden, kann bei JEDEM!!! Gesetz passieren. Wenn ein Mensch es drauf anlegt, kann das IMMER der Fall sein. Das neue Gesetz der Schweden macht das weder leichter noch schwerer: Es ändert an der Tatsache NICHTS, dass es weiterhin im Zweifel für den Angeklagten ausgeht und es ändert auch nichts daran, dass es leider immer weider Irrtümer und falsche Anklagen gibt: NOchmal: DARAN ändert das gesetz nichts! Kann es auch garnicht.
nach Deiner Logik wäre das Gesetz per se das Problem: Sprich wir schaffen zB das Gesetz, das Diebstahl verbietet ganz ab, damit keiner unschuldig eingesackt wird. Soll DAS die Lösung sein?

Wir haben es hier einfach mit zwei völlig unterschiedlichen Sachverhalten zu tun:
1. Das Sexualstrafrecht hat eine Lücke, die geschlossen werden sollte (es blendet einen bestimmten Aspekt- nämlich, dass ein Nein nicht wörtlich ausgesprochen werden muss, um erkennbar zu sein) also wird die geschlossen.

2. Jedes gesetz kann gebrochen werden und leider gibt es immer bei jedem Straftatbestand Justizirrtümer.

Diese beiden Fakten existieren unabhängig voneinader. kapiert?
Die Lösung kann nicht sein, ein Gesetz lückenhaft zu belassen, denn das hilft Opfern von Justizirrtum auch nicht. Wenn Eine Frau einen Mann hinhängen will tut sie dads so oder so: Egal wie das Gesetz nun genau ausformuliert ist.


irgendwie schmeckt es mir nicht, wie hier einem Sachen in den Mund gelegt werden bzw wie die verdreht werden.

Wenn ich jetzt sage. Hey ich mag gern Pizza, schreibst Du dann auch: Du hasst also Äpfel?

irgendwie hat eine Diskussion so wirklich keinen Wert!

Verstehen WOLLEN ist offenbar nicht überall gegeben: Aber hey, dann kann man es gleich lassen!
 
Außerdem besagt das geltendes Gesetz, daß man lieber Schuldige laufen lassen soll, als Unschuldige einzusperren. Im Zweifel für den Angeklagten - das gilt und muß gelten.
Tut es ja auch: Keiner hat gesagt, dass sich daran etwas ändert oder ändern soll, oder?
 
😕😕😕 Hä??? wieso verknüpfst Du zwei Aussagen, die überhaupt nicht zusammenpassen, bzw unterstellst mir einen Zusammenhang, den ich überhaupt nicht hergestellt habe. was soll das? Wo habe ich behauptet, es wäre besser Justizirrtümer zu begehen (hältst Du mich für komplett hohl in der Birne?) ich habe das vollkommene GEGENTEIL davon gesagt: Nämlich dass das gesetz ja leider keinen Einfluss darauf hat, dass es -wie alle gesetze- Geborchen werden kann undd dass es - wie bei jeder Straftat- zu falschen Anschuldigungen kommen kann. Nochmal zum Verständnis: DASS Unschuldige angezeigt und im schlimmsten fall verurteilt werden, kann bei JEDEM!!! Gesetz passieren. Wenn ein Mensch es drauf anlegt, kann das IMMER der Fall sein. Das neue Gesetz der Schweden macht das weder leichter noch schwerer: Es ändert an der Tatsache NICHTS, dass es weiterhin im Zweifel für den Angeklagten ausgeht und es ändert auch nichts daran, dass es leider immer weider Irrtümer und falsche Anklagen gibt: NOchmal: DARAN ändert das gesetz nichts! Kann es auch garnicht. nach Deiner Logik wäre das Gesetz per se das Problem: Sprich wir schaffen zB das Gesetz, das Diebstahl verbietet ganz ab, damit keiner unschuldig eingesackt wird. Soll DAS die Lösung sein? Wir haben es hier einfach mit zwei völlig unterschiedlichen Sachverhalten zu tun: 1. Das Sexualstrafrecht hat eine Lücke, die geschlossen werden sollte (es blendet einen bestimmten Aspekt- nämlich, dass ein Nein nicht wörtlich ausgesprochen werden muss, um erkennbar zu sein) also wird die geschlossen. 2. Jedes gesetz kann gebrochen werden und leider gibt es immer bei jedem Straftatbestand Justizirrtümer. Diese beiden Fakten existieren unabhängig voneinader. kapiert? Die Lösung kann nicht sein, ein Gesetz lückenhaft zu belassen, denn das hilft Opfern von Justizirrtum auch nicht. Wenn Eine Frau einen Mann hinhängen will tut sie dads so oder so: Egal wie das Gesetz nun genau ausformuliert ist. irgendwie schmeckt es mir nicht, wie hier einem Sachen in den Mund gelegt werden bzw wie die verdreht werden. Wenn ich jetzt sage. Hey ich mag gern Pizza, schreibst Du dann auch: Du hasst also Äpfel? irgendwie hat eine Diskussion so wirklich keinen Wert! Verstehen WOLLEN ist offenbar nicht überall gegeben: Aber hey, dann kann man es gleich lassen!
Um nicht zu sehr ins Einzelne zu gehen, es geht bei dem Thema um Sexualstrafrecht und nicht um tausend andere OT-Beispiele, die Du hier entschuldigend anführst. Und die Besonderheit im dieser Rechtssparte ist eben, daß es sich um ein sehr, sehr, sehr privates Thema i. d. R. OHNE Zeugen und OHNE irgendwelche Verträge handelt. Die Besonderheit ist weiter, daß es - vor Gericht - nur eine angebliche Gleichberechtigung gibt. Besonders Männer werden da gern mal vorverurteilt - und so gestaltet sich dann auch der Prozeßverlauf bis hin zur Umkehr der Beweislast. Das ist zwar nicht erlaubt, wird aber viel zu oft so gehandhabt. Immer noch steht deswegen die Eingangsfrage, wie die Schweden denn nun damit umgehen wollen, denn gerade in diesem Bereich ist eine falsche Beschuldigung leicht durchführbar, doch umso schwerer zu entkräften. Darum geht es, um unehrliche Menschen und die immer mehr um sich greifende Verlogenheit - auch und gerade vor Gericht - sowie Voreingenommenheit teilweise (je nach persönlicher Haltung dazu) gegen ein ganzes Geschlecht. Und da sehe ich das neue Gesetz kritisch im Bezug auf so eröffnete Möglichkeiten zu ausuferndem Mißbrauch dieser Rechtsnorm. Nirgends habe ich behauptet, daß das Gesetz falsch sei - nur das es schlecht ist, rattenschlecht - "aus der Hüfte geschossen" sozusagen. Hast DU das jetzt verstanden?
 
die Du hier entschuldigend anführst.
ich entschuldige nichts! Du hast meinen Beitrag nicht verstanden.

Immer noch steht deswegen die Eingangsfrage, wie die Schweden denn nun damit umgehen wollen,
Sie werden genauso damit umgehen wie bisher: Denn es ändert sich ja nichts daran (oder gibt es sonst noch irgendwelche Neuerungen im Schwedischen rechtssystem, die da greifen?). Diese neue Gesetz ändert an all diesen Zusammenhängen nichts. Falls sie vorhaben irgendwelche Maßnahmen gegen faslche Beschudligungen zu starten, so wäre das wünschenswert, aber eben ein völlig anderes Thema: Das hat mit dem Gesetz als solchen nichts zu tun.


denn gerade in diesem Bereich ist eine falsche Beschuldigung leicht durchführbar, doch umso schwerer zu entkräften.Darum geht es, um unehrliche Menschen und die immer mehr um sich greifende Verlogenheit - auch und gerade vor Gericht - sowie Voreingenommenheit teilweise (je nach persönlicher Haltung dazu) gegen ein ganzes Geschlecht.
Aber auch diese Tatsache bleibt von dem neuen Gesetz völlig unberührt. Das gesetz macht es weder leichter noch schwerer Menschen falsch zu beschuldigen. und genau deswegen kann die Möglichkeit der Falschen Beschuldigung kein Gegenargument gegen dieses Gesetz sein- einfach weil sich das gegenseitig nicht beeinflusst und es keinen Zusammenhang gibt.
ja ist denn das echt so schwer zu kapieren?

Und da sehe ich das neue Gesetz kritisch im Bezug auf so eröffnete Möglichkeiten zu ausuferndem Mißbrauch dieser Rechtsnorm.
Nö tut es nicht! Wo denn?
Wenn dich jemand fälschlich anklagen will ist es völlig wuppe, ob er/sie behauptet, nicht ja oder konkret nein gesagt zu haben: wenn es nicht beweisbar ist, ist die Situation genau die gleiche wie vorher. Das gesetz ändert nur was bei tatsächlicher Nachweisbarkeit: Wenn es nicht nachweisbar ist (was ja bei einer Lüge meist der Fall ist) ändert sich nichts!

Vielleicht sollte man es mal am Beispiel erklären:
1. Person A schläft mit B, nachdem B total besoffen gemacht wurde. B möchte eigentlich nicht, ist aber zu hacke, um das kund zu tun. A weiß das und nützt das aus. Hinterher geht das ganze vor Gericht: Früher wäre A davongekommen, jetzt nicht mehr: Richtig so, oder?

2. A und B haben Sex und es passiert einvernehmlich. Später zeigt B den A an und sagt, sie hätte deutlich nein gesagt. A leugnet das. Aussage gegen Aussage. Jetzt kommt das, was immer in solchen Fällen kommt: Glaubwürdigkeitsgutachten, Zeugen usw: Wenn das zu nichts führt, wird A aus mangel an beweisen freigesprochen.

3.A und B haben Sex und es passiert einvernehmlich. Später zeigt B den A an und sagt, es wäre ohne ein eindeutiges Ja erfolgt. A leugnet das. Aussage gegen Aussage. Jetzt kommt das, was immer in solchen Fällen kommt: Glaubwürdigkeitsgutachten, Zeugen usw: Wenn das zu nichts führt, wird A aus mangel an beweisen freigesprochen.

Ist es so klarer: Fall 2 und 3 laufen vollkommen paralell: Daran ändert sich nichts. Lediglich im fall 1 gibt es eine sinnvolle und gerechte Änderung.

Nirgends habe ich behauptet, daß das Gesetz falsch sei - nur das es schlecht ist, rattenschlecht - "aus der Hüfte geschossen" sozusagen. Hast DU das jetzt verstanden?
Du findest es nicht falsch, aber trotzdem schlecht? Nö sorry, das verstehe ich wirklich nicht.
 
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