Nachtwolf
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Tag 49 meines Lebens nach dem Tode, die 3. Stunde nach Mitternacht.
Ruhe. Der Himmel über mir erstrahlt im weißen Licht des abnehmenden Mondes. Ich sehe die sterbende Sichel, noch einige Tage, dann wird sie verschwunden sein, dem Sternenlicht weichen, das dann den Himmel beleuchten darf. Wolken ziehen hinweg, vermögen in dieser Nacht nicht, das Mondlicht zu verdunkeln, trüb aber hell duchbricht es die eilig vorbeiziehenden weißen Schwaden, zerissen vom Wind, der mich frösteln läßt. Ich sehe auf den Wald, leises Rauschen dringt zu mir herüber. Im Augenblick scheint alles so ruhig.
Auch meine ewig rasenden Gedanken treiben in dieser Nacht ruhig über den Ozean von Gefühlen hinweg, dessen Wogen sich ein bisschen geglätteten. Der stählerne Ring, der meine Seele gefangen hält hat seinen steten Druck ein bisschen gelockert, stets bereit wieder zurückzuschnellen, doch nicht in dieser Nacht.
Ein Windstoß umfängt mich, streichelt meine Haut, Haare verfangen sich im Gesicht, verwehen im steten Wind, es stört nicht. Trübe Augen sehen etwas klarer in dieser Nacht. Einzelne Sterne trotzen am Himmel dem hellen Mondlicht, geben ihre Präsenz am Nachthimmel durch Lücken in den Wolken preis, die sich sofort wieder schließen. So wie das Aufblitzen der Sterne strahlen auch Hoffnungen durch meinen Geist, ein kurzes Aufflackern, sofortiges Verblassen, doch die Hoffnungsblitze hinterlassen einen hellen Schatten, etwas, das nicht greifbar ist, die gepeinigte Seele etwas streichelt, in dieser ruhigen Spätsommernacht...
Ruhe. Der Himmel über mir erstrahlt im weißen Licht des abnehmenden Mondes. Ich sehe die sterbende Sichel, noch einige Tage, dann wird sie verschwunden sein, dem Sternenlicht weichen, das dann den Himmel beleuchten darf. Wolken ziehen hinweg, vermögen in dieser Nacht nicht, das Mondlicht zu verdunkeln, trüb aber hell duchbricht es die eilig vorbeiziehenden weißen Schwaden, zerissen vom Wind, der mich frösteln läßt. Ich sehe auf den Wald, leises Rauschen dringt zu mir herüber. Im Augenblick scheint alles so ruhig.
Auch meine ewig rasenden Gedanken treiben in dieser Nacht ruhig über den Ozean von Gefühlen hinweg, dessen Wogen sich ein bisschen geglätteten. Der stählerne Ring, der meine Seele gefangen hält hat seinen steten Druck ein bisschen gelockert, stets bereit wieder zurückzuschnellen, doch nicht in dieser Nacht.
Ein Windstoß umfängt mich, streichelt meine Haut, Haare verfangen sich im Gesicht, verwehen im steten Wind, es stört nicht. Trübe Augen sehen etwas klarer in dieser Nacht. Einzelne Sterne trotzen am Himmel dem hellen Mondlicht, geben ihre Präsenz am Nachthimmel durch Lücken in den Wolken preis, die sich sofort wieder schließen. So wie das Aufblitzen der Sterne strahlen auch Hoffnungen durch meinen Geist, ein kurzes Aufflackern, sofortiges Verblassen, doch die Hoffnungsblitze hinterlassen einen hellen Schatten, etwas, das nicht greifbar ist, die gepeinigte Seele etwas streichelt, in dieser ruhigen Spätsommernacht...