Die Fehler lagen 8, 6 Jahre zurück und werden immer wieder thematisiert
Es klingt einfach nur demotivierend. Fehler abstellen ist doch nichts für eine zielvereinbarung. Aber wenn du nicht konkret wirst, kann man nicht viel dazu sagen.
Es geht um die Korrektur einer Jahre zurück liegenden Arbeit. Ich habe ein zu großzügiges Raster verwendet. Die Kids kamen also zu gut weg. Das eigentliche Problem war, dass ich den Sohn einer Kollegin hatte, die in der Chefetage oben drüber anriefen und forderten, dass die Arbeit gelten sollte. Deshalb sollte dann die Wertung gelten, obwohl der Chef es nicht wollte und neu shcreiben lassen wollte. Seitdem kommt immer wieder dieses Thema auf. Ununterbrüchen in jedem Personalgespräch.
Ich habe seitdem einmal eine Arbeit in einem ganz anderen Fach zu gut bewertet, weil ich einem Kind mit persönlichen Problemen keine 6 geben wollte. Ich musste es vom Chef aus abändern, das KInd hat die schlechtere Note bekommen.
Und seitdem muss ich meine Arbeiten im Vorfeld abgeben, ich musste meine Noten zeigen, etc.
Verallgemeinernd sagt er, dass ich immer Fehler bei der Korrektur geben würde. Das stimmt natürlich nicht, ich mache sehr viele Noten aus verschiedensten Bereichen.
Zuletzt wurde ich zum Gespräch zitiert mit zweitem Chef dabei. Er möchte nicht mehr mit mir allein reden, nachdem ich gesagt hatte, dass er sich mir gegenüber im Ton vergriffen habe und die Beleidigung gerade noch verschluckt habe.
Da ging es um die Bewertung einer Aufgabe, die in einer Vertretungsstunde stattgefunden hat. Der Kollege hat den Schülern aber keine Tablets für die Recherche ausgegeben, was vorgesehen war. Der Chef war mir unprofessionnelles Verhalten vor, ich würde nie korrekt arbeiten und ich würde immer wieder dasselbe machen. Das stimmt aus meiner Sicht so nicht und ich habe widersprochen. Er unterstellte mir, dass ich in allen Gruppen desselben Fachs dieselben Aufgaben machen würde, was natürlich nicht stimmt. Ich gebe mir viel Mühe, Aufgaben zu erstellen, Materialien zu recherchieren, außerschulische Tätigekiten zur Verteifung zu unternehmen. Deshalb gab es Streit, ich fühlte mich auch bedroht, weil er mit geballten Fäusten vor mir stand zuletzt. Zuvor versuchte er noch den ÖPR auf seine Seite zu ziehen. Die Kollegin hielt sich raus.