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Bringen Zielvereinbarungen im Job etwas?

Dann würde ich mir die Ziele und Formulierung genau anschauen. Aber auch das ist, bei richtiger Umsetzung, ein gutes Tool. Dann weißt du genau was erwartest wird und kannst es dementsprechend umsetzen.
ok verstehe.
In meinem Fall wurde ich zwei Stunden lang auseinander genommen mit jedem minimalen Fehler von vor Jahren.
Dann wollte er, der allein geredet hat, die Vereinbarung aufsetzen.
Um das Gespräch hatte ich gebeten, weil er zuvor ausfallend in einem anderen Gespräch geworden war, die persönliche Beleidigung hat er nicht ausgesprochen, sondern da abgebrochen.
Und genau deshalb ist das Ganze mit Zielvereinbarung da gescheitert.
 
Zuletzt bearbeitet:
ok verstehe.
In meinem Fall wurde ich zwei Stunden lang auseinander genommen mit jedem minimalen Fehler von vor Jahren.
Dann wollte er, der allein geredet hat, die Vereinbarung aufsetzen.
Um das Gespräch hatte ich gebeten, weil er zuvor ausfallend in einem anderen Gespräch geworden war, die persönliche Beleidigung hat er nicht ausgesprochen, sondern da abgebrochen.
Und genau deshalb ist das Ganze mit Zielvereinbarung da gescheitert.
Das musste doch scheitern. Habt ihr einen Personalrat?

Was soll die Zielvereinbarung bringen? Du verpflichtest dich, keine Fehler mehr zu machen?
 
Klingt für mich gar nicht nach einer konstruktiven Zielvereinbarung eher wie ein Ultimatum und einem durchsetzen des eigenen Willens (Vom Vorgesetzten). Wer nun von euch beiden richtig liegt kann hier vermutlich keiner beurteilen. Es ist in der heutigen Zeit aber auch keine seltenheit das Vorgesetzte ihre Ansichten und Meinungen auch über Druck und Abmahnungen weiter geben ohne das sie irgendeinen Sinn haben. Ich würde auch wenn möglich zum Betriebsrat gehen, oder ggf die Initiative ergreifen und das ganze mal ganz offen vor dem obersten Chef vorbringen... in meinem Betrieb hat das zumindest geholfen.
 
PR würde ich auch erst einmal befragen!
Ist so schwer zu sagen. Es wäre interessant was das für ein Laden ist? Was dort gemacht wird?
Und was das für ein Fehler war, bzw. Fehler sind.

Fehler verschwinden in der Regel auch nicht durch Vereinbarungen, sondern durch Analyse und anschließende konstruktive Gespräche.

Allerdings kenn ich auch so Vögel.
Kommen gerade von der BWL Uni. Noch nicht mal alle Haare am S.ck, aber meine von allem ne Ahnung zu haben.
Einsatzpläne, bunt wie ein Kindergeburtstag. Nur klappen die nie.
Und den ganzen Laden nur vom PC lenken, am besten gar keine Gespräche mehr.
Aber leider geht auch das meist in die Buxe. 😉
 
Solche Vereinbarungen mögen klappen wenn Du Brötchen schmieren mußt.
Bei komplexeren Aufgaben, wo Du womöglich auf Zuarbeit und Informationen anderer angewiesen bist, wir das immer komplizierter.
Das ist wie mit nem Autoverkäufer, der jede Woche x Autos verkaufen soll. Das klappt halt nicht immer.
 
Das musste doch scheitern. Habt ihr einen Personalrat?

Was soll die Zielvereinbarung bringen? Du verpflichtest dich, keine Fehler mehr zu machen?
Der ÖPR hat ihm weitgehend Recht gegeben.
Aus meiner Sicht geht es darum, schriftlich und unterschrieben alles zu haben, was er der Etage drüber vorlegen muss, um eine Maßgabe für meine Versetzung zu haben.
 
Bei uns wird zwischen strategischen und persönlichen Zielen unterschieden bzw. beide werden vereinbart und dienen am Ende dazu, die Zielerreichung überprüfen und daran bestimmte Boni knüpfen zu können.
Persönliche Ziele werden allerdings konstruktiv formuliert. Sie beinhalten keine Fehler, sondern werden konstruktiv formuliert z. B. auf Stärkung bestimmter Skills (Verbesserung der Konfliktmanagementskills durch Besuch eines Seminars zur gewaltfreien Kommunikation).

Das Instrument wird bei uns azsschließlich konstruktiv genutzt und unterfüttert die Unternehmensziele. Es hilft bei der Orientierung, ob man im Laufe des Geschäftsjahres richtig unterwegs ist oder ob nachjustiert werden muss. Unterjährig gibt es dazu dann immer wieder Feedback-Gespräche. Grundsätzlich ein gutes Tool, wie ich finde. Die leitenden Mitarbeiter müssen es nutzen, die Tarifler können.

Was du hier machen sollst verfolgt aber einen anderen Zweck. Deinen Chef stört etwas und er möchte, dass du das änderst oder er will dokumentieren, dass du es nicht ändern kannst. Die Zielerreichung wird damit zur Verschriftlichung eures Problems. Dich unter Druck setzen zu wollen geht m. E. gar nicht. Ich würde beim Betriebsrat nachfragen, ob du verpflichtet bist, das zu tun.

Wie ist denn die Situation? Willst du da weg? Sollst du da weg? Grundsätzlich könnte es dir auch helfen aufzuzeigen, dass und wie du an dir arbeitest. Ein Chef darf das schon erwarten. Der Klavierspielerbestimmt schließlich die Musik und dafür braucht er eigentlich noch nicht einmal die Formulierung eines Ziels.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es klingt einfach nur demotivierend. Fehler abstellen ist doch nichts für eine zielvereinbarung. Aber wenn du nicht konkret wirst, kann man nicht viel dazu sagen.
 
ok verstehe.
In meinem Fall wurde ich zwei Stunden lang auseinander genommen mit jedem minimalen Fehler von vor Jahren.
Dann wollte er, der allein geredet hat, die Vereinbarung aufsetzen.
Um das Gespräch hatte ich gebeten, weil er zuvor ausfallend in einem anderen Gespräch geworden war, die persönliche Beleidigung hat er nicht ausgesprochen, sondern da abgebrochen.
Und genau deshalb ist das Ganze mit Zielvereinbarung da gescheitert.
Ich würde Gespräche nur noch zusammen mit dem Betriebsrat/Personalrat führen, wenn ihr sowas habt. Ansonsten immer nach konkreten Beispielen fragen. Wenn diese 2 Jahre zurück liegen ist die Frage, wieso sie jetzt aufs Tablett kommen.
 
Ich LIEBE Zielvereinbarungen, bei denen abgesprochen wird, dass man zukünftig etwas weniger als bis dato tun soll um niemanden zu überlasten.


(Werden die Ziele aber immer höher gesteckt, so wird das Gegenteil eintreten.
Oder seh ich das falsch??)
 

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