Outsider85
Neues Mitglied
Servus zusammen!
Bin neu hier und auf der Suche nach Hilfe und Gleichgesinnten.
Ich habe momentan ziemliche Probleme in meinem Job. Ich arbeite nun schon seit 4,5 Jahren in meinem aktuellen Unternehmen. Bis 2026 war eigentlich alles soweit gut und mochte auch meinen Job. Ich hab mich selber hochgearbeitet und genieße auch ein gewisses "Ansehen" in gewisser Richtung durch meine Leistungen. Allerdings hat sich seit 2026 nun immer mehr eine Sache eingebürgert, die nicht nur lokal begrenzt ist.
Ich bin hochsensibel. Das bedeutet, dass ich viele Reize ungefiltert und feiner wahrnehme. Das ist Fluch und Segen zugleich. Allerdings ist es in der modernen Arbeitswelt nach wie vor immer noch ein großer Fluch, da wir HSP von vielen Menschen umgeben sind, die sowas als Spinnerei abtun. Mein Problem hier ist, dass es einige Kolleginnen und Kollegen gibt, die sich mit Parfüm regelrecht zukleistern. Außerdem nutzen sie Parfüms oder Deos, sie extrem chemisch riechen - so wie dieses blaue Schlumpfeis z.B. schmeckt. Es ist Synthetik pur. Ich führe hier gerade einen Kampf, der mich ziemlich auslaugt. Ich muss mich jeden Tag mit FFP2-Maske hinsetzen, damit ich einigermaßen konzentriert arbeiten kann, da es ein Angriff auf mein Nervensystem ist. Die Maske filtert zumindest den Gestank weg.
Meine Chefs wissen davon und stellen mich mehr oder minder als "Spinner" hin, obwohl ich ihnen ein Attest von meinem Neurologen geliefert habe. Der nächste Schritt ist nun der Betriebsarzt. Die Sache ist nur: Mein nächster Chef kennt meine Problematik und knallt sich nach wie vor mit seinem widerlich süßlich stinkenden Moschusparfüm zu, obwohl ich ihnen erklärt hatte, was dieser synthetische Mist anstellt. Hier zu lüften ist wie ein Tropfen auf einem heißen Stein, da sich der Mist nicht so einfach weglüften lässt.
Die Crux an dem ganzen ist auch: Ich arbeite eigentlich für einen sozialen Arbeitgeber, der nicht nur behinderten Menschen die Kommunikation ermöglicht, sondern auch selber Behinderte anstellt. Allerdings wird hier mit zweierlei Maß gemessen, da man hier nur körperliche Behinderungen, sowie z.B. Aphasie, MS, ALS und Autismus kennt. Andere "Behinderungen" kennen sie nicht und wollen auch nicht verstehen, dass es solche Menschen gibt. Ich kann verstehen, dass sie Überfordert sind, weil sie noch nie sowas wie mich hatten, aber man sieht auch keine Besserung. Die Gespräche mit den Kollegen haben nicht gefruchtet und wenn der Chef auch noch so führungsunfähig ist und sich auch nach wie vor mit Stinkwasser zuknallt, dann kann da nichts draus werden.
Der Betriebsarzt wäre jetzt meine Jokerkarte. Ansonsten gibt es noch das ZBFS (Zentrum Bayern Familie und Soziales) bzw. das Integrationsamt. Man hat schon so angedeutet, dass man nach dem Betriebsarzttermin schauen muss, wie unser Arbeitsverhältnis dann so weitergeht. Das hatte für mich so unterschwellig den faden Beigeschmack von Kündigung. Da ich selber aber schwerbehindert bin und einen Ausweis habe, genieße ich einen vorzüglichen Kündigungsschutz, da der Arbeitgeber dann erst mal am Integrationsamt vorbei muss und wenn das hört, was hier so abgeht, dann bekommt der Arbeitgeber ein riesen Problem! Allerdings wäre das Integrationsamt sowieso meine nächste Stelle, wenn der Betriebsarzt auch so inkompetent ist. Allerdings weiß ich nicht, an welche Stelle ich mich da am besten wenden kann. Einen anderen Platz haben sie auch nicht, wo sie mich hinsetzen könnten, würde aus meiner Sicht aber auch das Problem nur verlagern. In Großraumbüros zu arbeiten ist einfach S****!
Es ist irgendwie allgemein schwer, als HSP in der momentanen Welt zu überleben. Überall Lärm und Reizüberflutungen. Fast alle Leute knallen sich mit diesem Modescheißduftwässern zu und verpesten die ganze Umgebung damit. Dabei gibt es auch natürliche Düfte! Aber man nimmt halt auch keine Rücksicht auf die anderen, was auch so ein Punkt ist. Man fühlt sich extrem hilflos und alleine, weil es irgendwie niemanden gibt, der einen den Rücken stärkt oder sich für einen einsetzt. Ich bin auch drauf und dran den gelben Schein in Erwägung zu ziehen, aber solange ich den Termin beim Betriebsarzt noch nicht hatte, wäre das S****.
Bin neu hier und auf der Suche nach Hilfe und Gleichgesinnten.
Ich habe momentan ziemliche Probleme in meinem Job. Ich arbeite nun schon seit 4,5 Jahren in meinem aktuellen Unternehmen. Bis 2026 war eigentlich alles soweit gut und mochte auch meinen Job. Ich hab mich selber hochgearbeitet und genieße auch ein gewisses "Ansehen" in gewisser Richtung durch meine Leistungen. Allerdings hat sich seit 2026 nun immer mehr eine Sache eingebürgert, die nicht nur lokal begrenzt ist.
Ich bin hochsensibel. Das bedeutet, dass ich viele Reize ungefiltert und feiner wahrnehme. Das ist Fluch und Segen zugleich. Allerdings ist es in der modernen Arbeitswelt nach wie vor immer noch ein großer Fluch, da wir HSP von vielen Menschen umgeben sind, die sowas als Spinnerei abtun. Mein Problem hier ist, dass es einige Kolleginnen und Kollegen gibt, die sich mit Parfüm regelrecht zukleistern. Außerdem nutzen sie Parfüms oder Deos, sie extrem chemisch riechen - so wie dieses blaue Schlumpfeis z.B. schmeckt. Es ist Synthetik pur. Ich führe hier gerade einen Kampf, der mich ziemlich auslaugt. Ich muss mich jeden Tag mit FFP2-Maske hinsetzen, damit ich einigermaßen konzentriert arbeiten kann, da es ein Angriff auf mein Nervensystem ist. Die Maske filtert zumindest den Gestank weg.
Meine Chefs wissen davon und stellen mich mehr oder minder als "Spinner" hin, obwohl ich ihnen ein Attest von meinem Neurologen geliefert habe. Der nächste Schritt ist nun der Betriebsarzt. Die Sache ist nur: Mein nächster Chef kennt meine Problematik und knallt sich nach wie vor mit seinem widerlich süßlich stinkenden Moschusparfüm zu, obwohl ich ihnen erklärt hatte, was dieser synthetische Mist anstellt. Hier zu lüften ist wie ein Tropfen auf einem heißen Stein, da sich der Mist nicht so einfach weglüften lässt.
Die Crux an dem ganzen ist auch: Ich arbeite eigentlich für einen sozialen Arbeitgeber, der nicht nur behinderten Menschen die Kommunikation ermöglicht, sondern auch selber Behinderte anstellt. Allerdings wird hier mit zweierlei Maß gemessen, da man hier nur körperliche Behinderungen, sowie z.B. Aphasie, MS, ALS und Autismus kennt. Andere "Behinderungen" kennen sie nicht und wollen auch nicht verstehen, dass es solche Menschen gibt. Ich kann verstehen, dass sie Überfordert sind, weil sie noch nie sowas wie mich hatten, aber man sieht auch keine Besserung. Die Gespräche mit den Kollegen haben nicht gefruchtet und wenn der Chef auch noch so führungsunfähig ist und sich auch nach wie vor mit Stinkwasser zuknallt, dann kann da nichts draus werden.
Der Betriebsarzt wäre jetzt meine Jokerkarte. Ansonsten gibt es noch das ZBFS (Zentrum Bayern Familie und Soziales) bzw. das Integrationsamt. Man hat schon so angedeutet, dass man nach dem Betriebsarzttermin schauen muss, wie unser Arbeitsverhältnis dann so weitergeht. Das hatte für mich so unterschwellig den faden Beigeschmack von Kündigung. Da ich selber aber schwerbehindert bin und einen Ausweis habe, genieße ich einen vorzüglichen Kündigungsschutz, da der Arbeitgeber dann erst mal am Integrationsamt vorbei muss und wenn das hört, was hier so abgeht, dann bekommt der Arbeitgeber ein riesen Problem! Allerdings wäre das Integrationsamt sowieso meine nächste Stelle, wenn der Betriebsarzt auch so inkompetent ist. Allerdings weiß ich nicht, an welche Stelle ich mich da am besten wenden kann. Einen anderen Platz haben sie auch nicht, wo sie mich hinsetzen könnten, würde aus meiner Sicht aber auch das Problem nur verlagern. In Großraumbüros zu arbeiten ist einfach S****!
Es ist irgendwie allgemein schwer, als HSP in der momentanen Welt zu überleben. Überall Lärm und Reizüberflutungen. Fast alle Leute knallen sich mit diesem Modescheißduftwässern zu und verpesten die ganze Umgebung damit. Dabei gibt es auch natürliche Düfte! Aber man nimmt halt auch keine Rücksicht auf die anderen, was auch so ein Punkt ist. Man fühlt sich extrem hilflos und alleine, weil es irgendwie niemanden gibt, der einen den Rücken stärkt oder sich für einen einsetzt. Ich bin auch drauf und dran den gelben Schein in Erwägung zu ziehen, aber solange ich den Termin beim Betriebsarzt noch nicht hatte, wäre das S****.