Ich habe einfach gesagt, dass ich nicht da bin, um mir noch mehr aufhalsen zu lassen und das auch noch zu unterschriebn, sondern mit ihm wegen seines Ausrasters reden wollte.Kollegiale Hospitation, der Chef persönlich spioniert auch mit herum, Fortbildung. Ergo: Deine Fehler werden dokumentiert, es gibt Zeugen. Der Chef tritt als Hauptbelastungszeuge auf. Damit du nicht entrinnen kannst, wird die Kontrollmassnahme als Zielvereinbarung getarnt.
Fortbildung steht in diesem Zusammenhang für bereits feststehende Defizite, die behoben werden sollen. Die Zielvereinbarung sagt also aus, daß die Defizite in der Arbeit bereits vorhanden sind. Die Hospitationen sollen dann belegen, daß sich (trotz Fortbildung) nichts geändert hat.
Ich würde dem Chef sagen, das in der Vereinbarung keine Ziele stehen, sondern Maßnahmen. Und eine Kopie der Vereinbarung an den Personal/Betriebsrat. Du möchtest dich bereits jetzt absichern, wenn Infolge der Vereinbarung gegen dich vorgegangen wird. Vielmehr kann man auch "zur Kenntnis genommen" unter so ein Pamphlet schreiben.
Der Chef muss verstehen, daß er mit der Vereinbarung mehr Probleme bekommt, als er löst.
Ich wurde als Lügnerin hingestellt und Konrektor und ÖPR gaben ihm indirekt noch Recht. Ich habe nicht gelogen, nutzt mir aber herzlich wenig in diesem Zusammenhang.
Ich werde auch keine "Zielvereinbarung" mit ihm unterzeichnen, weil ich das genauso sehe, wie du. Der will schriftlich in Richtung arbeiten, wo er sich ans Ministerium wenden kann. Deshalb auch der Versuch mit dem angeblich gleichen Material in verschiedenen Klassenstufen.
Das stimmt nicht, dass dasselbe gemacht worden wäre, versucht es mir anzuhängen hat er trotzdem.
Einem Lehrer kann man über Leistungsmessung und Vorbereitung beikommen evtl. Genau das versucht er immer wieder.