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Bindungsangst, hoffen oder gehen?

Vielleicht solltet ihr beide mal miteinander telefonieren und euch treffen.
Das werden wir auch. Sie ist aktuell in der Heimat und arbeitet daran, dass es ihr bald wieder besser geht, sobald sie wieder in der Stadt ist, meldet sie sich und dann werden wir uns sehen.

Das klingt ja erst mal ganz positiv bei euch.

Ich kann das soooo gut nachvollziehen, wie du dich fühlst. Man fühlt sich sehr wohl mit dieser Person, genießt die Gespräche, die Nähe und doch ist da dieses Gefühl, geht es diesmal wirklich gut oder rutscht man wieder in die alte Dynamik.
Auch ich denke mittlerweile, auch wenn es klappen sollte, er sich bemüht, das hat er ja schon einmal geschafft und es war wirklich wunderschön über fast vier Wochen, wie lange wird diese „gute“ Phase anhalten?
Und ich merke, wie anstrengend diese Zeit war bzw. gerade ist und das möchte ich ehrlich gesagt nicht.
Ich habe auch einiges in meinem Leben erlebt, jeder hat sein Päckchen zu tragen, aber es kommt darauf an, wie man selbst damit umgeht. Ich bin da eher ein sehr positiver Mensch und bin dadurch eigentlich nur stärker geworden, schätze die schönen Momente sehr und für mich sind alles Erfahrungen, ob positive oder negative, die einen im Leben weiterbringen.

Ich habe ihm heute diesmal sehr klar geschrieben, was ich mir wünsche und das mir das was gerade ist nicht ausreicht.
Das ich eher das Gefühl habe dass der Kontakt eher ausläuft und ich keine Entwicklung sehe und ich meine Zeit nicht mehr damit verbringen möchte, immer wieder abzuwarten.
Er hat mir auch direkt geantwortet, dass es nicht seine Absicht gewesen wäre der wenige Kontakt in letzter Zeit.
Ich weiß, dass er aktuell in der Familie eine wirklich schwere Situation hat und ch habe wirklich Verständnis und auch sehr viel Geduld, aber es wird immer wieder solche Situationen im Leben geben. Man kann sich deshalb nicht immer komplett zurückziehen.

Naja, ich warte jetzt einfach entspannt ab, ob etwas von ihm kommt, ansonsten ziehe ich mich zurück, denn es fühlt sich nicht gut an, so wie es gerade läuft.

Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Glück und hör auf deine Gefühl, das täuscht einen nie. 😉
Ich finde es übrigens bemerkenswert, dass du dem Ganzen eine Chance geben willst, obwohl dir bewusst ist, dass es auch in Zukunft schwierig sein wird.
Aber so ticke ich auch, ist nur die Frage, ob wir uns damit einen Gefallen tun.
Deine Entscheidung, dass du dir eine Grenze bis Ende Mai setzt, finde ich gut.
Jaa! Genau das. Und diese Phasen sind Ausdruck davon, dass es schön sein kann, aber auf Dauer nicht tragfähig ist. Es braucht Stabilität und die kann aus meiner Sicht nur durch Verbindlichkeit entstehen. Wir hatten immerhin zwei richtig schöne Monate im Dezember und Januar, in denen sie mir sagte, dass sie verliebt sei, sie ihrer Familie von mir erzählt hat, meinen Bruder kennenlernen wollte, obwohl ich mir zu dem Zeitpunkt unsicher war. Sie sich mit mir verabredet hat, als ihre kleine Schwester zu Besuch war, wodurch ich ihren Lieblingsmenschen kennenlernen konnte. Wir uns regelmäßig Zeit für körperliche Intimität (Kuscheln, Küssen, Trockensex etc.) genommen haben, ohne dass irgendetwas passieren musste. Sie stolz meine Kleidung vor ihren Leuten getragen hat, sie laut ihrer Aussage ständig meine Nähe wollte, sie nach der Arbeit angerufen und gefragt hat, wie mein Tag war. Sie davon sprach, wie viel besser verbindliches Dating im Vergleich zu unverbindlichem Dating sei. Wie schön es sei, sich endlich offen vor anderen zu zeigen. Wir haben über alles gesprochen, über unseren Stand, über unsere Wünsche, Sorgen, unsere Haltung zu Themen wie Familie/Kindern, zukünftige Wohnsituationen, Ambitionen im Beruf/Studium, welche Dinge wir beim Sex mögen und welche nicht. Es war verbindlich im Ton, im Verhalten und im Gefühl, all das fehlt seit Februar. Es war von dem einen auf den anderen Tag wie abgeschnitten. Wir haben immer noch Zeit miteinander verbracht, es gab immer noch nahe Momente, aber die Verbindlichkeit im Kennenlernen war weg.

Das Wissen darum, wie schön es war und wie schön es sein kann, macht all das so schwer. Aber, diese schönen Zeiten liegen nun fast drei Monate in der Vergangenheit. Ja, wir hatten große Teile durch die von mir gewünschte Kontaktpause keinen Kontakt, aber das ändert ja nicht so viel daran. Die Verbindlichkeit ist immer noch nicht wieder da, sie ist sich weiterhin unsicher, was sie will und wahrscheinlich wird sich das die nächsten Wochen auch nicht ändern. Um es später nicht zu bereuen, werde ich dem Ganzen noch einige Woche/Treffen geben, um dann eine Entscheidung auf Basis von Gefühl und Kopf treffen, die sich für mich auch in sechs Monaten noch richtig und alternativlos anfühlen wird.

Ich finde es wahnsinnig mutig von dir, dass du ihm klar geschrieben hast, was du brauchst und dir wünscht, und dass du das aktuell in der Bindung nicht erhältst. Die Haltung, entspannt abzuwarten und sich bei fehlender Initiative seinerseits zurückzuziehen, klingt sehr gesund und konsequent. Der Ball liegt bei ihm und entweder passt er ihn dir zurück oder es reicht einfach nicht aus. Ich halte das genauso und wir bekommen das hin, dass wir am Ende jeweils eine gute Entscheidung für uns treffen, weil wir es uns wert sind. Danke für dein offenes Ohr und die Möglichkeit mir mein Inneres mal aus dem Kopf und Herzen zu schreiben.
 
In jungen Jahren ist man noch Romantiker und stellt sich solche Fragen. Später weiß man dann: Es ist nicht die Wahl zwischen Hoffnung oder potentieller Besserung und dem Ende. Es ist immer nur die Wahl: Kann man damit leben, dass es immer so bleibt wie jetzt oder nicht? Die Beziehung wird immer im Schwebezustand bleiben und Drama verursachen. Das kannst du haben oder gehen.
 
In jungen Jahren ist man noch Romantiker und stellt sich solche Fragen. Später weiß man dann: Es ist nicht die Wahl zwischen Hoffnung oder potentieller Besserung und dem Ende. Es ist immer nur die Wahl: Kann man damit leben, dass es immer so bleibt wie jetzt oder nicht? Die Beziehung wird immer im Schwebezustand bleiben und Drama verursachen. Das kannst du haben oder gehen.
Deine Frage halte ich für zielführend, insofern, dass es für Entwicklung zum einen keinen Garantie gibt und diese zum anderen Zeit benötigt. Grundsätzlich würde ich oder vielleicht auch der Romantiker in mir, das anders sehen: Wenn ich zurückblicke, wie wenig bindungsfähig ich noch vor einigen Monaten war, wie ich wortwörtlich angefangen habe, zu zittern, wenn das Wort Beziehung fiel. Wie ich vor einigen Jahren geghosted habe, da mir die Vorstellung von verbindlicher Nähe in panische Angst versetzt hat. Wie ich, nachdem ich realisiert habe, was für ein Ar*** ich war, beschlossen habe, gar nicht mehr ernsthaft zu daten, sondern stattdessen mein Bedürfnis nach Nähe durch einmalige/unverbindliche Geschichten füllen wollte. Irgendwann habe ich mein Problem benennen können: Bindungen bereiten mir panische Angst.

Dann habe ich die Ursache festgestellt: Das erste Mal, dass ich verliebt war, endete damit, dass sie mit einem engen Freund von mir zusammenkam. Ich habe das jahrelang für mich behalten, es niemanden erzählt. Und irgendwann habe ich angefangen darüber zu reden. Die ersten Male waren die reinste Tortur. Mein Selbstbild, mein Außenbild, alles fühlte sich so fragil an und ich habe mich beim Teilen geschützt: Ich habe gesprochen wie ein Roboter, als würde ich nichts dabei fühlen, weil ich mir vor dem Tsunami schützen wollte, der drohte, über mich hereinzubrechen.

Entwicklung ist möglich, aber sie benötigt mehre Zutaten: Erstens muss man für sich erkennen, dass man ein Problem hat. Dann muss man willens sein, sich an eben jenes heranzuwagen. Als nächstes bedarf es externer Hilfe, entweder in Form von ausgebildetem Personal oder von Bezugspersonen, denen man genug vertraut, um sich verletzlich zu machen. Sie holt sich aktuell Unterstützung ein, nicht explizit für das Thema, sondern generell. Sprich, grundsätzlich ist sie bereit, etwas zu verändern. Ändert das grundsätzlich etwas an unserem aktuellen Stand? Nein. Ich kann das Drama nicht auf Ewigkeiten aushalten, auch wenn es mich nicht mehr so tangiert, wie noch im Februar. Ich bin viel mehr bei mir, aber es fühlt sich dennoch nicht gut an. Und Bindungen sollten sich gut anfühlen, ansonsten lasse ich sie los. Sie wird sich auch niemals für mich verändern, zum Glück nicht, das muss aus ihr selbst kommen. Und sie macht das auch für sich und nicht für mich oder uns. All das ist mir bewusst. Dem Ganzen bis Mitte/Ende Mai zu geben, ist ein kalkuliertes Risiko, mit einem gutem Schuss Hoffnung und einem viel größeren Schuss Realismus, dass es wahrscheinlich nicht mehr tragfähig werden wird. Ich bin verliebt, bestimmt ein wenig naiv, aber ich bin mir selbst am nächsten und werde mich nicht wieder verlieren.
 
Oh, ja so ergibt der Beitrag mehr Sinn. Ich hätte nur nicht gedacht, dass "hilferuf.de" eine inoffizielle Partnerbörse darstellt. Am Namen müsste man dann allerdings noch arbeiten.

Was fehlt noch an Informationen? Meine Mängel habe ich hier ja bereits in Hülle und Fülle ausgebreitet.
 
Das werden wir auch. Sie ist aktuell in der Heimat und arbeitet daran, dass es ihr bald wieder besser geht, sobald sie wieder in der Stadt ist, meldet sie sich und dann werden wir uns sehen.


Jaa! Genau das. Und diese Phasen sind Ausdruck davon, dass es schön sein kann, aber auf Dauer nicht tragfähig ist. Es braucht Stabilität und die kann aus meiner Sicht nur durch Verbindlichkeit entstehen. Wir hatten immerhin zwei richtig schöne Monate im Dezember und Januar, in denen sie mir sagte, dass sie verliebt sei, sie ihrer Familie von mir erzählt hat, meinen Bruder kennenlernen wollte, obwohl ich mir zu dem Zeitpunkt unsicher war. Sie sich mit mir verabredet hat, als ihre kleine Schwester zu Besuch war, wodurch ich ihren Lieblingsmenschen kennenlernen konnte. Wir uns regelmäßig Zeit für körperliche Intimität (Kuscheln, Küssen, Trockensex etc.) genommen haben, ohne dass irgendetwas passieren musste. Sie stolz meine Kleidung vor ihren Leuten getragen hat, sie laut ihrer Aussage ständig meine Nähe wollte, sie nach der Arbeit angerufen und gefragt hat, wie mein Tag war. Sie davon sprach, wie viel besser verbindliches Dating im Vergleich zu unverbindlichem Dating sei. Wie schön es sei, sich endlich offen vor anderen zu zeigen. Wir haben über alles gesprochen, über unseren Stand, über unsere Wünsche, Sorgen, unsere Haltung zu Themen wie Familie/Kindern, zukünftige Wohnsituationen, Ambitionen im Beruf/Studium, welche Dinge wir beim Sex mögen und welche nicht. Es war verbindlich im Ton, im Verhalten und im Gefühl, all das fehlt seit Februar. Es war von dem einen auf den anderen Tag wie abgeschnitten. Wir haben immer noch Zeit miteinander verbracht, es gab immer noch nahe Momente, aber die Verbindlichkeit im Kennenlernen war weg.

Das Wissen darum, wie schön es war und wie schön es sein kann, macht all das so schwer. Aber, diese schönen Zeiten liegen nun fast drei Monate in der Vergangenheit. Ja, wir hatten große Teile durch die von mir gewünschte Kontaktpause keinen Kontakt, aber das ändert ja nicht so viel daran. Die Verbindlichkeit ist immer noch nicht wieder da, sie ist sich weiterhin unsicher, was sie will und wahrscheinlich wird sich das die nächsten Wochen auch nicht ändern. Um es später nicht zu bereuen, werde ich dem Ganzen noch einige Woche/Treffen geben, um dann eine Entscheidung auf Basis von Gefühl und Kopf treffen, die sich für mich auch in sechs Monaten noch richtig und alternativlos anfühlen wird.

Ich finde es wahnsinnig mutig von dir, dass du ihm klar geschrieben hast, was du brauchst und dir wünscht, und dass du das aktuell in der Bindung nicht erhältst. Die Haltung, entspannt abzuwarten und sich bei fehlender Initiative seinerseits zurückzuziehen, klingt sehr gesund und konsequent. Der Ball liegt bei ihm und entweder passt er ihn dir zurück oder es reicht einfach nicht aus. Ich halte das genauso und wir bekommen das hin, dass wir am Ende jeweils eine gute Entscheidung für uns treffen, weil wir es uns wert sind. Danke für dein offenes Ohr und die Möglichkeit mir mein Inneres mal aus dem Kopf und Herzen zu schreiben.
Das klingt nach einer sehr schönen Zeit, die ihr miteinander verbracht habt und dann tut es umso mehr weh, wenn von einem auf den anderen Tag plötzlich diese Verbindung weg ist.
Das ist bei uns nicht anders.
Wir haben auch offen über seine Probleme und Ängste gesprochen, er war da nach ca. 3 Monaten unserer Kennenlernphase sehr ehrlich zu mir und das schätze ich auch sehr. Er wollte, dass ich es weiß und damit auch sein Verhalten in der vergangenen Zeit erklären.
Er hat mich sogar mit zu dem Familienurlaub eingeladen, welcher allerdings abgesagt wurde aufgrund des aktuell familiären Notfalls. Er wollte, dass ich mich an Karneval seiner Freundesgruppe anschließe, ich bin in seinem Fitnessstudio gewesen, in dem er jeden Tag trainier usw. Das bedeutet für mich, dass er mich schon an seiner Seite sieht.
Die Mama habe ich auf zufällig beim Einkaufen kennengelernt und sie hat sich sichtlich gefreut, mich bzw. uns zu sehen.
Sie wusste von mir, dass hat man ihr angemerkt.

Wir hatten eine Zeit, die sehr verbindlich war. Er hat zum Beispiel darauf bestanden, dass wir abends noch miteinander telefonieren um uns eine gute Nacht zu wünschen. Er hat direkt nach Feierabend immer angerufen.
Das war einfach eine super schöne Zeit und diese wünsche ich mir zurück.
Ich will einfach wissen, was in ihm vorgeht bzw. ob er mir das überhaupt geben kann, was ich mir wünsche. Warum auf einmal alles wieder anders ist.
Aber das ist wahrscheinlich eben sein Hauptproblem. Viel Nähe und danach wieder Rückzug.
Er hat mir zu Beginn unseres Kennenlernens gesagt, dass er nichts lockeres sucht, dass man wenn es nur um das Eine geht, diese Person an jeder Ecke findet. Das ist heute sehr einfach.
Er wollte mich richtig kennenlernen und hat sich mit dem ersten Sex auch wirklich lange Zeit gelassen. Was ich an sich auch gut fand.

Nun ja, wir haben heute telefoniert, er war sehr verlässlich. Ich habe ihm nämlich letzte Nacht eine Nachricht geschickt, die sehr deutlich und klar war. Ich habe ihm geschrieben, was ich mir wünsche und ob er mir das geben kann.
Wenn er diesen Kontakt weiterführen möchte und bereit ist, daran zu arbeiten, dann kann er mich gerne anrufen.
Das hat er dann auch getan.
Aber im Gespräch merkte ich schon, dass er zwar will, aber selbst nicht sagen kann, ob er es wirklich schafft.
Er möchte regelmäßige Treffen und auch wieder mehr Kontakt im Alltag, aber es kommt keine Handlung und das ist unser Hauptproblem.
Ich warte jetzt mal ab, wie er sich in den kommenden Wochen verhält und ob mehr Initiative von seiner Seite aus kommt. Ich zeige mich allerdings jetzt etwas zurück in dürfe dann auch meine Entscheidung treffen.
Ich warte nur noch auf jemanden, der mich wirklich will und sich genau so bemüht, wie ich es tue.

Auch ich wünsche dir, dass sich für dich alles zum positiven entwickelt und DU glücklich mit deiner Entscheidung wirst.
 
Das klingt nach einer sehr schönen Zeit, die ihr miteinander verbracht habt und dann tut es umso mehr weh, wenn von einem auf den anderen Tag plötzlich diese Verbindung weg ist.
Das ist bei uns nicht anders.
Wir haben auch offen über seine Probleme und Ängste gesprochen, er war da nach ca. 3 Monaten unserer Kennenlernphase sehr ehrlich zu mir und das schätze ich auch sehr. Er wollte, dass ich es weiß und damit auch sein Verhalten in der vergangenen Zeit erklären.
Er hat mich sogar mit zu dem Familienurlaub eingeladen, welcher allerdings abgesagt wurde aufgrund des aktuell familiären Notfalls. Er wollte, dass ich mich an Karneval seiner Freundesgruppe anschließe, ich bin in seinem Fitnessstudio gewesen, in dem er jeden Tag trainier usw. Das bedeutet für mich, dass er mich schon an seiner Seite sieht.
Die Mama habe ich auf zufällig beim Einkaufen kennengelernt und sie hat sich sichtlich gefreut, mich bzw. uns zu sehen.
Sie wusste von mir, dass hat man ihr angemerkt.

Wir hatten eine Zeit, die sehr verbindlich war. Er hat zum Beispiel darauf bestanden, dass wir abends noch miteinander telefonieren um uns eine gute Nacht zu wünschen. Er hat direkt nach Feierabend immer angerufen.
Das war einfach eine super schöne Zeit und diese wünsche ich mir zurück.
Ich will einfach wissen, was in ihm vorgeht bzw. ob er mir das überhaupt geben kann, was ich mir wünsche. Warum auf einmal alles wieder anders ist.
Aber das ist wahrscheinlich eben sein Hauptproblem. Viel Nähe und danach wieder Rückzug.
Er hat mir zu Beginn unseres Kennenlernens gesagt, dass er nichts lockeres sucht, dass man wenn es nur um das Eine geht, diese Person an jeder Ecke findet. Das ist heute sehr einfach.
Er wollte mich richtig kennenlernen und hat sich mit dem ersten Sex auch wirklich lange Zeit gelassen. Was ich an sich auch gut fand.

Nun ja, wir haben heute telefoniert, er war sehr verlässlich. Ich habe ihm nämlich letzte Nacht eine Nachricht geschickt, die sehr deutlich und klar war. Ich habe ihm geschrieben, was ich mir wünsche und ob er mir das geben kann.
Wenn er diesen Kontakt weiterführen möchte und bereit ist, daran zu arbeiten, dann kann er mich gerne anrufen.
Das hat er dann auch getan.
Aber im Gespräch merkte ich schon, dass er zwar will, aber selbst nicht sagen kann, ob er es wirklich schafft.
Er möchte regelmäßige Treffen und auch wieder mehr Kontakt im Alltag, aber es kommt keine Handlung und das ist unser Hauptproblem.
Ich warte jetzt mal ab, wie er sich in den kommenden Wochen verhält und ob mehr Initiative von seiner Seite aus kommt. Ich zeige mich allerdings jetzt etwas zurück in dürfe dann auch meine Entscheidung treffen.
Ich warte nur noch auf jemanden, der mich wirklich will und sich genau so bemüht, wie ich es tue.

Auch ich wünsche dir, dass sich für dich alles zum positiven entwickelt und DU glücklich mit deiner Entscheidung wirst.
Insbesondere das Integrieren in sein Leben ist für mich schon ein starkes Indiz dafür, dass er dich wirklich, wirklich mag. Ach man, es könnte alles so einfach und schön sein. Dieses Gefühl bleibt ja auch als Referenz und wenn es sich anders anfühlt, dann schlägt der Alarm an. Und ich glaube dieses "nicht sagen können", ob er den Schritt gehen kann, das macht es kompliziert, weil es dadurch auf unbegrenzte Zeit im Schwebezustand bleibt. Ein Schwebezustand ist allerdings nie auf Dauer, er hat ein Ablaufdatum, selbst in der Atmosphäre - zumindest hinsichtlich der Lebendigkeit. Vielleicht ist seine Angst dich zu verlieren ja größer als die Angst vor Verbindlichkeit, es sei dir von Herzen gewünscht. Aber wie du schon sagst, Worten müssen auch Taten folgen und wenn keine Entwicklung folgt, es sich weiterhin nicht verbindlich und sicher anfühlt, dann müssen wir wohl den Schritt gehen, den wir beide nicht gehen wollen. Es ist schon frappierend, wie sehr sich unsere Situationen ähneln. Für mich ist es übrigens ganz ehrlich gar kein Problem, wenn du hier regelmäßig deine Lage schildest; ich fühle mich auch dadurch sehr verstanden.
Ich glaube, hier ging es eher um Austausch als um eine Partnerbörse 😄.
Aber grundsätzlich ist es schon spannend, sich mit jemandem auszutauschen, der in einer ähnlichen Situation ist.
So habe ich das auch verstanden 😆: Mein Bedarf an Gefühlen wäre dann auch erstmal für einige Monate gedeckt, der Quatsch kann mir vorerst gestohlen bleiben. Wer sich das ausgedacht hat...
Same!
 

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