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Bindungsangst, hoffen oder gehen?

Ich glaube bezüglich ihrer Gefühle ist sie sich schon relativ sicher, aber nicht, ob sie eine Beziehung führen kann. Das eine bedingt natürlich auch das andere, aber als jemand dem Bindungen auch nicht leicht fallen, kann ich das relativ gut trennen.

Sie war in den Ferien entweder im Urlaub - zu einem war ich eingeladen, aber ich konnte nicht - oder aber sie hat fünf Tage die Woche gearbeitet. Sie hält Ruhe auch einfach schwer aus und muss immer leisten und funktionieren. Dennoch hat sie sich in der Zeit distanziert. Sie nimmt das allerdings auch rückblickend nicht so wahr. Ich habe mir keine Frist gesetzt, aber ich brauche von ihrer Seite wieder mehr Richtung. Wenn der Februar unser neues Uns ist, dann würde ich das Ganze wohl relativ bald beenden. Wenn wir wieder zurück zur Zeit im Dezember, Januar finden, dann wäre es davon abhängig, ob ich darauf vertrauen kann, dass sie sich nicht wieder zurücknimmt, wenn es sich für sie zu verbindlich anfühlt. Tendenz nein, ich kann darauf nicht mehr vertrauen.

Deshalb würde ich mich derzeit deinem Fazit anschließen, aber ich bin aktuell auch noch nicht genug zur Ruhe gekommen, um Zukunftsentscheidungen zu treffen. Ich möchte das auch nicht aus einem Impuls, der meiner Angst entspringt, wegwerfen, sondern eine bewusste Entscheidung für mich treffen.

@anAlle: Mein Ausgangsbeitrag enthält naturgemäß in erster Linie Inhalte, die an das "Problem" geknüpft sind. Es fehlt ihre fürsorgliche Seite, ihre Bereitschaft, wenn irgendetwas ist, sofort bei mir auf der Matte zu stehen und notfalls bis 3 Uhr Nachts mir zuzuhören und für mich da zu sein. Es fehlt, dass sie für mich kocht, während ich krank bei mir im Bett liege, es fehlt, dass sie immer auf meine Unverträglichkeiten Rücksicht nimmt und wir dasselbe essen. Das klingt wie eine Kleinigkeit, aber ich habe kürzlich mit Arbeitskolleginnen darüber gesprochen und die meinten durch die Bank weg, dass sie das nicht könnten. Es fehlt, wie sehr sie mit mir mitfühlen kann, es fehlt, dass sie sich Stunden nimmt, um mir etwas selbstgebasteltes zu schenken, es fehlt, dass sie im Geschäft etwas sieht, an mich denkt und es für mich kauft. Es fehlt, dass sie das seit drei Jahren laufende, unverbindliche Dating "aufgegeben" hat und das auch ihren Freundinnen erzählt. Es fehlt so viel, aber es fehlt eben auch Nähe nicht nur zuzulassen, sondern sie zu halten. Auch dann, wenn es vielleicht zu viel ist und anstrengend wird. Ich glaube am Ende läuft es wahrscheinlich darauf hinaus, dass zwar Gefühle da sind, aber Timing und Kompatibilität nicht stimmen. Das ist bitter, aber im Fall der Fälle nun mal traurige Realität. Aber es ist zu früh für ein Fazit, ich lasse jetzt erstmal die Zeit wirken und werde dann in Ruhe für mich schauen, was mir gut tut. Ich danke euch allen schon mal für die Antworten, auch für die unterschiedlichen Perspektiven, weil ich einfach gefühlsblind unterwegs bin und unbefleckte Außenperspektiven mir dabei helfen können, wieder klarer zu sehen.
Hi Klassemacher,

ich kann dich so gut verstehen!
Ich bin in einer ähnlichen Situation und bin immer wieder unsicher, wie er uns sieht.
Vor ein paar Wochen haben wir uns regelmäßig getroffen, eine schöne Zeit zusammen verbracht und jetzt seit drei Wochen keine Treffen, immer wieder kommt etwas dazwischen, wenn es ums Treffen geht, von seiner Seite aus.
Andererseits haben wir täglich Kontakt und das seit 7 Monaten.
Es gibt eigentlich keinen Tag, an dem wir uns nicht schreiben oder telefonieren.
Aber, es ist keine richtige Entwicklung.
Bei viel Nähe kommt immer wieder Rückzug.
Das verunsichert mich sehr!
Allerdings sagt er mir immer wieder, es wäre alles in Ordnung von seiner Seite aus, aber er bräuchte mehr Zeit und er hat Angst vor Enttäuschung.
Ich merke ja auch, dass er Angst hat mich zu verlieren. Denn wenn ich wieder sehr unsicher bin, dann schreibe ich ihm das auch und er reagiert wirklich sofort darauf. Beruhigt mich, dass er manchmal selber nicht weiß, was bei ihm abgeht. Aber er hofft, dass es klappt mit uns.

Es ist unglaublich mühsam immer wieder dieses Mal viel Gefühl und dann wieder Rückzug.
Wie viel Zeit will man geben? Sind 7 Monate lange für eine Kennenlernphase? Ich weiß es nicht.
Ich war zuvor in einer langjährigen Beziehung und diese „Kennenlernphase“ ist neu für mich.
Er hat auch Exklusivität angesprochen und dass er nicht gerne teilt, das waren seine Worte.
Es fällt ihm schwer über Gefühle zu reden, er zeigt es eher. Aber dafür sehen wir uns leider wirklich selten. Wir wohnen allerdings auch 130 km voneinander entfernt.
Ich für mich benötige, so wie auch du, irgendwann eine Richtung.
Entweder gesteht man sich ein, wenn ch möchte es locker halten oder ich möchte es versuchen und weitergehen.
Darauf bekomme ich aber keine eindeutige Antwort.
 
Hi Klassemacher,

ich kann dich so gut verstehen!
Ich bin in einer ähnlichen Situation und bin immer wieder unsicher, wie er uns sieht.
Vor ein paar Wochen haben wir uns regelmäßig getroffen, eine schöne Zeit zusammen verbracht und jetzt seit drei Wochen keine Treffen, immer wieder kommt etwas dazwischen, wenn es ums Treffen geht, von seiner Seite aus.
Andererseits haben wir täglich Kontakt und das seit 7 Monaten.
Es gibt eigentlich keinen Tag, an dem wir uns nicht schreiben oder telefonieren.
Aber, es ist keine richtige Entwicklung.
Bei viel Nähe kommt immer wieder Rückzug.
Das verunsichert mich sehr!
Allerdings sagt er mir immer wieder, es wäre alles in Ordnung von seiner Seite aus, aber er bräuchte mehr Zeit und er hat Angst vor Enttäuschung.
Ich merke ja auch, dass er Angst hat mich zu verlieren. Denn wenn ich wieder sehr unsicher bin, dann schreibe ich ihm das auch und er reagiert wirklich sofort darauf. Beruhigt mich, dass er manchmal selber nicht weiß, was bei ihm abgeht. Aber er hofft, dass es klappt mit uns.

Es ist unglaublich mühsam immer wieder dieses Mal viel Gefühl und dann wieder Rückzug.
Wie viel Zeit will man geben? Sind 7 Monate lange für eine Kennenlernphase? Ich weiß es nicht.
Ich war zuvor in einer langjährigen Beziehung und diese „Kennenlernphase“ ist neu für mich.
Er hat auch Exklusivität angesprochen und dass er nicht gerne teilt, das waren seine Worte.
Es fällt ihm schwer über Gefühle zu reden, er zeigt es eher. Aber dafür sehen wir uns leider wirklich selten. Wir wohnen allerdings auch 130 km voneinander entfernt.
Ich für mich benötige, so wie auch du, irgendwann eine Richtung.
Entweder gesteht man sich ein, wenn ch möchte es locker halten oder ich möchte es versuchen und weitergehen.
Darauf bekomme ich aber keine eindeutige Antwort.
Hey,

fühl dich soooo verstanden!
Es ist so zermürbend auf Dauer, weil es eine hoffnungsvolle Seite gibt, die die schönen Momente sammelt und sich daran festhält, während dem gegenüber eine zweifelnde Seite steht, die sich fragt, ob die andere Person es wirklich (gleichermaßen) will. Ich bin ganz sicher nicht in der Position, dir Ratschläge zu erteilen, aber mir hat es so sehr geholfen, sie nicht mehr als Zentrum meines Lebens zu sehen, um das ich alles aufbaue, sondern wieder zu mir zu finden. Was sind meine Leidenschaften? Was erhoffe ich mir vom Leben? Wie komme ich dahin? Welche neuen Dinge wollte ich schon immer mal ausprobieren? Kurzgesagt: Ich habe mich wieder ins Zentrum gestellt und bin wieder bei mir. Mir ist das gelungen durch wirklich konsequente Kontaktpause in der Zeit. Zu Beginn hatte ich schon Entzugserscheinungen, aber nach so zwei Wochen ging es mir so viel besser. Und jetzt bin ich an dem Punkt, an dem ich ehrlich schauen und fühlen kann, ob es sich gut anfühlt oder eben nicht, um dann eine Entscheidung aus Klarheit zu treffen. Wenn wir uns in eine gemeinsame Richtung entwickeln und sie wieder verbindlicher im Kennenlernen wird, super, aber wenn nicht, dann weiß ich, dass es in meinem Leben so viel mehr noch gibt als sie. Es würde weh tun, das natürlich, aber ich würde klarkommen, weil ich dann für mich die beste Entscheidung getroffen hätte. Wir haben heute unser zweites Treffen nach der Kontaktpause und ich freue mich darauf, aber ich schaue für mich, ob sich der Kontakt gut anfühlt. Und das auch nicht über Monate, sondern über die nächsten Wochen.

Vielleicht ist das ja auch ein Ansatz, der für dich funktionieren könnte. Wieder mehr zu dir finden, dir deine Bedürfnisse und Grenzen klarmachen und diese dann auch klar kommunizieren. Und ja, das ist nicht einfach, weil man Angst davor hat, die andere Person unter Druck zu setzen und dadurch die Distanz zu erhöhen, aber es geht hierbei nicht um die andere Person, sondern um dich und unter welchen Umständen dir diese Verbindung gut tut. Und Angst davor haben, jemanden zu verlieren, ist etwas komplett anderes, als jemanden zu wollen. Das habe ich auch gelernt. Ich wünsche dir nur das beste, dass du einen für dich guten Weg findest und wenn dir nach Austausch ist, dann melde dich gerne.
 
Allerdings sagt er mir immer wieder, es wäre alles in Ordnung von seiner Seite aus, aber er bräuchte mehr Zeit und er hat Angst vor Enttäuschung.
Während dem unterhält er sich mit dir und findet immer wieder Argumente, dich bei Laune zu halten.

Das ist an und für sich nicht schlimm, du müsstest ebenso machen, ihn als Unterhaltung sehen, als Mensch, der mit dir die Wartezeit überbrückt. Du bist eindeutig nicht bei ihm an der richtigen Stelle. Es ist kein Zug da, eher nur Hinhalten und wie du sehen kannst, ein beständiges Ausweichen.
 
Hey,

fühl dich soooo verstanden!
Es ist so zermürbend auf Dauer, weil es eine hoffnungsvolle Seite gibt, die die schönen Momente sammelt und sich daran festhält, während dem gegenüber eine zweifelnde Seite steht, die sich fragt, ob die andere Person es wirklich (gleichermaßen) will. Ich bin ganz sicher nicht in der Position, dir Ratschläge zu erteilen, aber mir hat es so sehr geholfen, sie nicht mehr als Zentrum meines Lebens zu sehen, um das ich alles aufbaue, sondern wieder zu mir zu finden. Was sind meine Leidenschaften? Was erhoffe ich mir vom Leben? Wie komme ich dahin? Welche neuen Dinge wollte ich schon immer mal ausprobieren? Kurzgesagt: Ich habe mich wieder ins Zentrum gestellt und bin wieder bei mir. Mir ist das gelungen durch wirklich konsequente Kontaktpause in der Zeit. Zu Beginn hatte ich schon Entzugserscheinungen, aber nach so zwei Wochen ging es mir so viel besser. Und jetzt bin ich an dem Punkt, an dem ich ehrlich schauen und fühlen kann, ob es sich gut anfühlt oder eben nicht, um dann eine Entscheidung aus Klarheit zu treffen. Wenn wir uns in eine gemeinsame Richtung entwickeln und sie wieder verbindlicher im Kennenlernen wird, super, aber wenn nicht, dann weiß ich, dass es in meinem Leben so viel mehr noch gibt als sie. Es würde weh tun, das natürlich, aber ich würde klarkommen, weil ich dann für mich die beste Entscheidung getroffen hätte. Wir haben heute unser zweites Treffen nach der Kontaktpause und ich freue mich darauf, aber ich schaue für mich, ob sich der Kontakt gut anfühlt. Und das auch nicht über Monate, sondern über die nächsten Wochen.

Vielleicht ist das ja auch ein Ansatz, der für dich funktionieren könnte. Wieder mehr zu dir finden, dir deine Bedürfnisse und Grenzen klarmachen und diese dann auch klar kommunizieren. Und ja, das ist nicht einfach, weil man Angst davor hat, die andere Person unter Druck zu setzen und dadurch die Distanz zu erhöhen, aber es geht hierbei nicht um die andere Person, sondern um dich und unter welchen Umständen dir diese Verbindung gut tut. Und Angst davor haben, jemanden zu verlieren, ist etwas komplett anderes, als jemanden zu wollen. Das habe ich auch gelernt. Ich wünsche dir nur das beste, dass du einen für dich guten Weg findest und wenn dir nach Austausch ist, dann melde dich gerne.
Danke für deine Nachricht.

Es ist schön, dich mal mit jemandem auszutauschen, der in einer ähnlichen Situation ist.
Genau das tue ich gerade, ich ziehe mich aktuell etwas zurück und schaue, was b etwas von ihm kommt.
Man muss allerdings dazusagen, dass er in dem letzten halben Jahr wirklich viel durchmachten musste und aktuell hat er auch eine ganz schwere Zeit, da ein Familienmitglied im Sterben liegt.
Das sind Ausnahmesituationen und sollte man dafür nicht Verständnis haben? Trotz der harten Situation meldet er sich, schreibt mit täglich, ruft mich an.
Was mir eigentlich nur fehlt sind echte Treffen, welche aufgrund der Entfernung selten stattfinden.
Zudem ist er auch eher ein sehr entspannter Typ, der auch sehr gerne spontan plant. Das klappt bei mir allerdings nicht, da ich mich logischerweise am Wochenende verabrede oder meine Kids bei mir sind. Er führt einfach ein ganz anderes Leben, hat keine Kinder.

Und doch ist da etwas, was uns verbindet und was ich nicht einfach so aufgeben möchte.
Ich mag ihn wirklich sehr und den mag ch bin auch etwas verliebt, würde ich sagen.
Auch ich möchte es nicht überstürzen und ihn richtig kennenlernen, was allerdings schwierig ist, wenn man sich so selten sieht.
Er weiß auch ganz genau, dass ich lit mehr Verlässlichkeit und Engagement von seiner Seite aus wünsche und er setzt es auch teilweise um und bemüht sich wirklich.
Aber vielleicht sollte man auch einfach akzeptieren, dass er anders tickt wie man selbst.
Würde jemand, der einen nur hinhält, nicht einfach den Kontakt auslaufen lassen?
Das tut er eben nicht, sondern ist noch mehr bemüht, wenn ich es zum Beispiel anspreche.

Ich nehme mir aber jetzt bewusst mehr Zeit für mich, fahre morgen für ein paar Tage für mich an die Küste, einfach abschalten und Me Time genießen.
 
Danke für deine Nachricht.

Es ist schön, dich mal mit jemandem auszutauschen, der in einer ähnlichen Situation ist.
Genau das tue ich gerade, ich ziehe mich aktuell etwas zurück und schaue, was b etwas von ihm kommt.
Man muss allerdings dazusagen, dass er in dem letzten halben Jahr wirklich viel durchmachten musste und aktuell hat er auch eine ganz schwere Zeit, da ein Familienmitglied im Sterben liegt.
Das sind Ausnahmesituationen und sollte man dafür nicht Verständnis haben? Trotz der harten Situation meldet er sich, schreibt mit täglich, ruft mich an.
Was mir eigentlich nur fehlt sind echte Treffen, welche aufgrund der Entfernung selten stattfinden.
Zudem ist er auch eher ein sehr entspannter Typ, der auch sehr gerne spontan plant. Das klappt bei mir allerdings nicht, da ich mich logischerweise am Wochenende verabrede oder meine Kids bei mir sind. Er führt einfach ein ganz anderes Leben, hat keine Kinder.

Und doch ist da etwas, was uns verbindet und was ich nicht einfach so aufgeben möchte.
Ich mag ihn wirklich sehr und den mag ch bin auch etwas verliebt, würde ich sagen.
Auch ich möchte es nicht überstürzen und ihn richtig kennenlernen, was allerdings schwierig ist, wenn man sich so selten sieht.
Er weiß auch ganz genau, dass ich lit mehr Verlässlichkeit und Engagement von seiner Seite aus wünsche und er setzt es auch teilweise um und bemüht sich wirklich.
Aber vielleicht sollte man auch einfach akzeptieren, dass er anders tickt wie man selbst.
Würde jemand, der einen nur hinhält, nicht einfach den Kontakt auslaufen lassen?
Das tut er eben nicht, sondern ist noch mehr bemüht, wenn ich es zum Beispiel anspreche.

Ich nehme mir aber jetzt bewusst mehr Zeit für mich, fahre morgen für ein paar Tage für mich an die Küste, einfach abschalten und Me Time genießen.
Verständnis haben auf jeden Fall, das klingt schrecklich und es ist nur natürlich, dass er aktuell mit der Gesamtsituation überfordert ist. Die täglichen Anrufe und Nachrichten zeigen, dass du ihm gut tust, aber habt ihr innerhalb dieser auch Leichtigkeit oder ist dafür aktuell gar kein Raum? Und es geht in erster Linie um seine Probleme? Dass man in schwierigen Phasen für die andere Person da ist, das spricht für dich, aber dir fehlen Sachen in der Bindung und ich glaube es lohnt sich konkret zu schauen, was fehlt und wie man dann damit umgeht.

All das verstehe ich total, ich glaube auf Dauer muss man schauen, ob die Bindung einem gut tut oder eher Energie frisst. Ich bin auch gar kein Freund davon, zu schnell aufzugeben, nur weil es eine schwierigere Phase gibt, aber wenn es zum Dauerzustand wird und du darunter leidest, dann sollte man über Veränderungen nachdenken. Er mag dich offenkundig, aber jemanden zu mögen und bereit zu sein für Verbindlichkeit, sind zwei paar Schuhe. Ich glaube nicht, dass es zwangsläufig bewusstes hinhalten sein muss, ich glaube es kann genauso gut sein, dass er den Kontakt nicht verlieren möchte, aber er Angst vor der Verbindlichkeit hat. Allerdings bin ich mir unsicher, ob das Motiv so wichtig ist oder nicht viel eher dein Gefühl: Wie geht es dir mit der Situation?

Das klingt traumhaft! Hab eine schön und erholsame Zeit für dich 🙂
 
Verständnis haben auf jeden Fall, das klingt schrecklich und es ist nur natürlich, dass er aktuell mit der Gesamtsituation überfordert ist. Die täglichen Anrufe und Nachrichten zeigen, dass du ihm gut tust, aber habt ihr innerhalb dieser auch Leichtigkeit oder ist dafür aktuell gar kein Raum? Und es geht in erster Linie um seine Probleme? Dass man in schwierigen Phasen für die andere Person da ist, das spricht für dich, aber dir fehlen Sachen in der Bindung und ich glaube es lohnt sich konkret zu schauen, was fehlt und wie man dann damit umgeht.

All das verstehe ich total, ich glaube auf Dauer muss man schauen, ob die Bindung einem gut tut oder eher Energie frisst. Ich bin auch gar kein Freund davon, zu schnell aufzugeben, nur weil es eine schwierigere Phase gibt, aber wenn es zum Dauerzustand wird und du darunter leidest, dann sollte man über Veränderungen nachdenken. Er mag dich offenkundig, aber jemanden zu mögen und bereit zu sein für Verbindlichkeit, sind zwei paar Schuhe. Ich glaube nicht, dass es zwangsläufig bewusstes hinhalten sein muss, ich glaube es kann genauso gut sein, dass er den Kontakt nicht verlieren möchte, aber er Angst vor der Verbindlichkeit hat. Allerdings bin ich mir unsicher, ob das Motiv so wichtig ist oder nicht viel eher dein Gefühl: Wie geht es dir mit der Situation?

Das klingt traumhaft! Hab eine schön und erholsame Zeit für dich 🙂
Wir haben uns nun seit drei Wochen nicht gesehen und das ist mir definitiv zu wenig.
Ich habe mich bewusst in den letzten Tagen zurückgezogen, bin für mich ein paar Tage ans Meer gefahren und das tat mir unglaublich gut.
Ich habe ihm davon nichts erzählt, weil wir die Tage zuvor auch wieldop wenig Kontakt hatten.
Ich hatte ein schönes Strandbild in meinen WhatsApp Status gestellt und daraufhin hat es direkt reagiert, mich auch angerufen.
Mittlerweile glaube ich wirklich, dass er aktuell einfach emotional und mental total überfordert ist. Ich weiß auch, dass er Angst hat sich zu früh zu binden, das hat er mir relativ früh gesagt.
Er schafft es auch mit mir darüber zu sprechen und bemüht sich wieder mehr.
Aber das reicht mir nicht, denn dann kommt wieder eine Zeit, in der wir wenig Kontakt haben, wirklich nur sporadisch, Treffen werden von seiner Seite aus in den letzten Wochen nicht erwähnt oder nicht wahrgenommen. Jedes Wochenende immer wieder in Unklaren zu sein, ob ein Treffen stattfindet, das ist nichts für mich und ich habe ihn bereits in den letzten drei Wochen nicht eingeplant und habe mein Ding gemacht.
Und dann kommt er, dann wird er aktiver.
Aber auf Dauer ist es wirklich anstrengend, ja!

Du fragtest, ob es auch Leichtigkeit gibt. Ja die gibt es und zwar immer dann wenn wir sie ja wirklich sehen, wenn die Treffen auch stattfinden. Diese genießen wir auch beide.
Zum Thema Sex. Wir hatten in den 7 Monaten, dieweil uns kennen zweimal Sex. Ganz zu Beginn, wo wirklich noch nicht viele Gefühle mit im Spiel waren und vor drei Wochen.
Wir fanden es beide wirklich schön und an sich passen wir eigentlich wirklich gut zusammen. Im Gesamten passt es einfach richtig gut und deshalb macht es mich so traurig, dass nur dieses Thema regelmäßige Treffen und zu wenig Verlässlichkeit mich ins Grübeln bringen, ob es das Richtige ist.
Wir mögen uns beide sehr und wir haben auch beide Gefühle füreinander, das spüre ich vorallem dann, wenn wir zusammen sind.
Ich denke, er hat unglaublich viel Angst, sich weiter darauf einzulassen, sich fallen zu lassen.
Wie er mit mal sagte, er habe Angst vor Enttäuschung, er braucht etwas mehr Zeit, er könne mir noch nicht sagen, was ich vielleicht hören will.
Er lässt einfach nicht locker, obwohl ich ihm wirklich schon oft gesagt bzw. geschrieben habe, dass es mir so nicht reicht.
Under sagt immer wieder, wir schaffen das und ich würde mich freuen, wenn dass alles klappt.
Ich bin aktuell wirklich ganz kurz davor, ihn zu sagen, dass ich erstmal Abstand brauche.

Ich habe mich in letzter Zeit auch wirklich etwas zurückgezogen und dann kommt er auch wieder mehr auf mich zu. Aber es reicht mir nicht.
Die Treffen müssen stattfinden, sonst fühlt es sich für mich, wie eine lose Bekanntschaft an.

Aber jetzt genug zu mir!

Wie läuft es bei euch?
Ihr hattet ja Kontaktpause und habt euch danach bereits zweimal getroffen. Wie war das Treffen? Wie hat es sich für dich angefühlt und wie geht es bei euch weiter, wenn ich fragen darf?
 
Wir haben uns nun seit drei Wochen nicht gesehen und das ist mir definitiv zu wenig.
Ich habe mich bewusst in den letzten Tagen zurückgezogen, bin für mich ein paar Tage ans Meer gefahren und das tat mir unglaublich gut.
Ich habe ihm davon nichts erzählt, weil wir die Tage zuvor auch wieldop wenig Kontakt hatten.
Ich hatte ein schönes Strandbild in meinen WhatsApp Status gestellt und daraufhin hat es direkt reagiert, mich auch angerufen.
Mittlerweile glaube ich wirklich, dass er aktuell einfach emotional und mental total überfordert ist. Ich weiß auch, dass er Angst hat sich zu früh zu binden, das hat er mir relativ früh gesagt.
Er schafft es auch mit mir darüber zu sprechen und bemüht sich wieder mehr.
Aber das reicht mir nicht, denn dann kommt wieder eine Zeit, in der wir wenig Kontakt haben, wirklich nur sporadisch, Treffen werden von seiner Seite aus in den letzten Wochen nicht erwähnt oder nicht wahrgenommen. Jedes Wochenende immer wieder in Unklaren zu sein, ob ein Treffen stattfindet, das ist nichts für mich und ich habe ihn bereits in den letzten drei Wochen nicht eingeplant und habe mein Ding gemacht.
Und dann kommt er, dann wird er aktiver.
Aber auf Dauer ist es wirklich anstrengend, ja!

Du fragtest, ob es auch Leichtigkeit gibt. Ja die gibt es und zwar immer dann wenn wir sie ja wirklich sehen, wenn die Treffen auch stattfinden. Diese genießen wir auch beide.
Zum Thema Sex. Wir hatten in den 7 Monaten, dieweil uns kennen zweimal Sex. Ganz zu Beginn, wo wirklich noch nicht viele Gefühle mit im Spiel waren und vor drei Wochen.
Wir fanden es beide wirklich schön und an sich passen wir eigentlich wirklich gut zusammen. Im Gesamten passt es einfach richtig gut und deshalb macht es mich so traurig, dass nur dieses Thema regelmäßige Treffen und zu wenig Verlässlichkeit mich ins Grübeln bringen, ob es das Richtige ist.
Wir mögen uns beide sehr und wir haben auch beide Gefühle füreinander, das spüre ich vorallem dann, wenn wir zusammen sind.
Ich denke, er hat unglaublich viel Angst, sich weiter darauf einzulassen, sich fallen zu lassen.
Wie er mit mal sagte, er habe Angst vor Enttäuschung, er braucht etwas mehr Zeit, er könne mir noch nicht sagen, was ich vielleicht hören will.
Er lässt einfach nicht locker, obwohl ich ihm wirklich schon oft gesagt bzw. geschrieben habe, dass es mir so nicht reicht.
Under sagt immer wieder, wir schaffen das und ich würde mich freuen, wenn dass alles klappt.
Ich bin aktuell wirklich ganz kurz davor, ihn zu sagen, dass ich erstmal Abstand brauche.

Ich habe mich in letzter Zeit auch wirklich etwas zurückgezogen und dann kommt er auch wieder mehr auf mich zu. Aber es reicht mir nicht.
Die Treffen müssen stattfinden, sonst fühlt es sich für mich, wie eine lose Bekanntschaft an.

Aber jetzt genug zu mir!
Das freut mich, dass du eine schöne Zeit für dich am Meer hattest. Solche Zeiten können richtig Energie spenden. Für mich klingt es auch danach als hätte er dich wirklich gerne, ist aber aus Gründen blockiert. Habt ihr schon mal darüber gesprochen, warum es ihm schwer fällt sich zu binden? Das verstehe ich so gut, ohne Stabilität und Verlässlichkeit ist es auf Dauer dermaßen zermürbend, weil man so abhängig von der anderen Person wird. Und jedes Mal, wenn etwas geplant ist, hat man Angst davor, dass noch eine Absage kommt. Man kann sich gar nicht mehr darauf freuen, sondern hofft einfach nur, dass es klappen wird. Und die Enttäuschung, wenn es nicht klappt, ist so groß und man fühlt sich nicht gewollt. Gefühlt ist es jedes Mal eine Entscheidung gegen "dich" als Person, was es bei Menschen mit bindungsängstlichen Tendenzen ja tatsächlich nicht ist. Und dann drei Wochen ohne Treffen nach schönem Sex, stelle ich mir super schwer vor. Ja, das verstehe ich soooo sehr: Das ist kein Zustand, der dir auf Dauer gut tut. Also "muss" sich etwas ändern, aber wie und was, das ist selbst ohne emotionales Chaos nicht leicht zu beantworten. Ich wünsche dir so sehr, dass du einen Weg für dich findest, der sich gut für dich anfühlt und Klarheit gewinnst.


Wie es bei mir bzw. uns läuft, lässt sich gar nicht so einfach beantworten. Von außen würde man das erste Treffen nach der Kontaktpause wahrscheinlich als total positiv bewerten: Es gab keine komische Phase zu Beginn, wir konnten sofort wieder miteinander lachen, haben die schönen Dinge der letzten Wochen geteilt, uns geküsst, aber auch darüber gesprochen wie es sich angefühlt hat, warum die Kontaktpause nötig war und so ein wenig wie der aktuelle Stand ist, aber das wollte ich eher gar nicht zu umfangreich im ersten Treffen bereden. Es ging mir eher darum zu schauen, wie es sich anfühlt.

Danach hat sie gefragt, ob ich noch zu ihr mitkommen möchte. Dort haben wir etwas gekuschelt und herumgeblödelt, sie hat auch körperliche Nähe vor ihren Leuten gesucht und uns wieder als Duo gezeigt, was im Februar eingeschlafen war. Dann hat sie mich noch gefragt, ob ich mit ihr und Freunden in eine Bar gehen möchte und es war ein schöner Abend. Und trotzdem ist da dieses Gefühl, dass irgendetwas fehlt. Vielleicht ist das aber auch normal nach dem komplizierten Februar und der Kontaktpause im März.

Sie hat sich dann ein paar Tage danach mit einem Vorschlag zu einem Treffen gemeldet, der aus mehreren Dingen bestand, die uns immer verbunden haben. Also sie gibt sich Mühe, sie zeigt wieder Initiative, all das sehe ich. Ihr ging es dann an dem Tag so gar nicht gut, sie hat auch geteilt was aktuell bei ihr im Leben los ist und was sie belastet. Einerseits finde ich es gut, dass sie sich mittteilt, sie hat extrem viel tragen muss, das kann niemand alleine. Andererseits war unter anderem das Teil der Dynamik im Februar: Ihr geht es schlecht, sie braucht mich, ich bin für sie da. Ich konnte sie in dem Moment dann auch einfach nicht umarmen, obwohl sie total verloren wirkte und sie mir unglaublich leid getan hat. Aber ich kann einfach nicht mehr zurück in diese Rolle aus dem Februar, das geht einfach nicht.

Einen Tag später wollte sie mit mir spazieren gehen, ich konnte nicht und ehrlich gesagt war das für mich eher eine Erleichterung. Sie hat mich am Telefon auch wissen lassen, dass ihr das Gespräch geholfen hat und hat mir noch eine schöne Sache geteilt, aber ich war innerlich irgendwie woanders.

Ich habe für mich jetzt festgelegt, dass ich dem Ganzen bis Ende Mai gebe. Bis dahin möchte ich ehrlich schauen, ob es sich wieder gut anfühlen kann. Das heißt, ich muss den Spagat zwischen "wirklich offen dafür sein, dass es nochmal gut werden kann" und "nicht zu sehr in die alte Dynamik aus Februar rutschen" hinbekommen. Das wird herausfordernd, aber ich weiß, wenn ich es sofort beenden würde, ohne dem Ganzen nach der Kontaktpause eine ehrliche Chance gegeben zu haben, dann würde ich es irgendwann bereuen. Am Ende soll eine Entscheidung aus Klarheit stehen, dafür fehlen noch Treffen und Raum für Entwicklung. Und ja, bei aller Offenheit, bin ich mir schon auch bewusst, dass die Aussichten nicht die rosigsten sind. Ich möchte den Versuch dennoch wagen.
 
Das freut mich, dass du eine schöne Zeit für dich am Meer hattest. Solche Zeiten können richtig Energie spenden. Für mich klingt es auch danach als hätte er dich wirklich gerne, ist aber aus Gründen blockiert. Habt ihr schon mal darüber gesprochen, warum es ihm schwer fällt sich zu binden? Das verstehe ich so gut, ohne Stabilität und Verlässlichkeit ist es auf Dauer dermaßen zermürbend, weil man so abhängig von der anderen Person wird. Und jedes Mal, wenn etwas geplant ist, hat man Angst davor, dass noch eine Absage kommt. Man kann sich gar nicht mehr darauf freuen, sondern hofft einfach nur, dass es klappen wird. Und die Enttäuschung, wenn es nicht klappt, ist so groß und man fühlt sich nicht gewollt. Gefühlt ist es jedes Mal eine Entscheidung gegen "dich" als Person, was es bei Menschen mit bindungsängstlichen Tendenzen ja tatsächlich nicht ist. Und dann drei Wochen ohne Treffen nach schönem Sex, stelle ich mir super schwer vor. Ja, das verstehe ich soooo sehr: Das ist kein Zustand, der dir auf Dauer gut tut. Also "muss" sich etwas ändern, aber wie und was, das ist selbst ohne emotionales Chaos nicht leicht zu beantworten. Ich wünsche dir so sehr, dass du einen Weg für dich findest, der sich gut für dich anfühlt und Klarheit gewinnst.


Wie es bei mir bzw. uns läuft, lässt sich gar nicht so einfach beantworten. Von außen würde man das erste Treffen nach der Kontaktpause wahrscheinlich als total positiv bewerten: Es gab keine komische Phase zu Beginn, wir konnten sofort wieder miteinander lachen, haben die schönen Dinge der letzten Wochen geteilt, uns geküsst, aber auch darüber gesprochen wie es sich angefühlt hat, warum die Kontaktpause nötig war und so ein wenig wie der aktuelle Stand ist, aber das wollte ich eher gar nicht zu umfangreich im ersten Treffen bereden. Es ging mir eher darum zu schauen, wie es sich anfühlt.

Danach hat sie gefragt, ob ich noch zu ihr mitkommen möchte. Dort haben wir etwas gekuschelt und herumgeblödelt, sie hat auch körperliche Nähe vor ihren Leuten gesucht und uns wieder als Duo gezeigt, was im Februar eingeschlafen war. Dann hat sie mich noch gefragt, ob ich mit ihr und Freunden in eine Bar gehen möchte und es war ein schöner Abend. Und trotzdem ist da dieses Gefühl, dass irgendetwas fehlt. Vielleicht ist das aber auch normal nach dem komplizierten Februar und der Kontaktpause im März.

Sie hat sich dann ein paar Tage danach mit einem Vorschlag zu einem Treffen gemeldet, der aus mehreren Dingen bestand, die uns immer verbunden haben. Also sie gibt sich Mühe, sie zeigt wieder Initiative, all das sehe ich. Ihr ging es dann an dem Tag so gar nicht gut, sie hat auch geteilt was aktuell bei ihr im Leben los ist und was sie belastet. Einerseits finde ich es gut, dass sie sich mittteilt, sie hat extrem viel tragen muss, das kann niemand alleine. Andererseits war unter anderem das Teil der Dynamik im Februar: Ihr geht es schlecht, sie braucht mich, ich bin für sie da. Ich konnte sie in dem Moment dann auch einfach nicht umarmen, obwohl sie total verloren wirkte und sie mir unglaublich leid getan hat. Aber ich kann einfach nicht mehr zurück in diese Rolle aus dem Februar, das geht einfach nicht.

Einen Tag später wollte sie mit mir spazieren gehen, ich konnte nicht und ehrlich gesagt war das für mich eher eine Erleichterung. Sie hat mich am Telefon auch wissen lassen, dass ihr das Gespräch geholfen hat und hat mir noch eine schöne Sache geteilt, aber ich war innerlich irgendwie woanders.

Ich habe für mich jetzt festgelegt, dass ich dem Ganzen bis Ende Mai gebe. Bis dahin möchte ich ehrlich schauen, ob es sich wieder gut anfühlen kann. Das heißt, ich muss den Spagat zwischen "wirklich offen dafür sein, dass es nochmal gut werden kann" und "nicht zu sehr in die alte Dynamik aus Februar rutschen" hinbekommen. Das wird herausfordernd, aber ich weiß, wenn ich es sofort beenden würde, ohne dem Ganzen nach der Kontaktpause eine ehrliche Chance gegeben zu haben, dann würde ich es irgendwann bereuen. Am Ende soll eine Entscheidung aus Klarheit stehen, dafür fehlen noch Treffen und Raum für Entwicklung. Und ja, bei aller Offenheit, bin ich mir schon auch bewusst, dass die Aussichten nicht die rosigsten sind. Ich möchte den Versuch dennoch wagen.
Das klingt ja erst mal ganz positiv bei euch.

Ich kann das soooo gut nachvollziehen, wie du dich fühlst. Man fühlt sich sehr wohl mit dieser Person, genießt die Gespräche, die Nähe und doch ist da dieses Gefühl, geht es diesmal wirklich gut oder rutscht man wieder in die alte Dynamik.
Auch ich denke mittlerweile, auch wenn es klappen sollte, er sich bemüht, das hat er ja schon einmal geschafft und es war wirklich wunderschön über fast vier Wochen, wie lange wird diese „gute“ Phase anhalten?
Und ich merke, wie anstrengend diese Zeit war bzw. gerade ist und das möchte ich ehrlich gesagt nicht.
Ich habe auch einiges in meinem Leben erlebt, jeder hat sein Päckchen zu tragen, aber es kommt darauf an, wie man selbst damit umgeht. Ich bin da eher ein sehr positiver Mensch und bin dadurch eigentlich nur stärker geworden, schätze die schönen Momente sehr und für mich sind alles Erfahrungen, ob positive oder negative, die einen im Leben weiterbringen.

Ich habe ihm heute diesmal sehr klar geschrieben, was ich mir wünsche und das mir das was gerade ist nicht ausreicht.
Das ich eher das Gefühl habe dass der Kontakt eher ausläuft und ich keine Entwicklung sehe und ich meine Zeit nicht mehr damit verbringen möchte, immer wieder abzuwarten.
Er hat mir auch direkt geantwortet, dass es nicht seine Absicht gewesen wäre der wenige Kontakt in letzter Zeit.
Ich weiß, dass er aktuell in der Familie eine wirklich schwere Situation hat und ch habe wirklich Verständnis und auch sehr viel Geduld, aber es wird immer wieder solche Situationen im Leben geben. Man kann sich deshalb nicht immer komplett zurückziehen.

Naja, ich warte jetzt einfach entspannt ab, ob etwas von ihm kommt, ansonsten ziehe ich mich zurück, denn es fühlt sich nicht gut an, so wie es gerade läuft.

Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Glück und hör auf deine Gefühl, das täuscht einen nie. 😉
Ich finde es übrigens bemerkenswert, dass du dem Ganzen eine Chance geben willst, obwohl dir bewusst ist, dass es auch in Zukunft schwierig sein wird.
Aber so ticke ich auch, ist nur die Frage, ob wir uns damit einen Gefallen tun.
Deine Entscheidung, dass du dir eine Grenze bis Ende Mai setzt, finde ich gut.
 

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