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Beziehung, Verlust, Kinderwunsch, Trennung

Warum es keinen gemeinsamen Mietvertrag gibt verstehe ich allerdings auch nicht. Es gibt an diesem Fall nichts, was auf eine gemeinsame Lebensplanung und Einvernehmen hinweist.

Es gibt keinen gemeinsamen Mietvertrage, weil sie zu mir in meine Wohnung gezogen ist und die Hälfte der Miete nicht zahlen kann. Ich zahle also mehr als sie, und somit ist es immer nur meine Wohnung geblieben.

Sie muss sich eine Unterkunft suchen.
Du könntest ihr ein paar Tage Zeit geben....und euch beide in der Wohnung für die kurze Zeit vertragen ..
Ihr Verhalten ist nicht okay, aber deins auch nicht. Du hast es nicht für nötig gehalten, angemessen mit ihr zu kommunizieren und schiebst ihr jetzt alleine den schwarzen Peter zu? Nice.

Das Gespräch ist genau so gelaufen, wie ich es geahnt hatte. Es war auch eigentlich kein richtiges Gespräch. Nachdem ich einigermaßen ausgesprochen habe, was Sache ist, ist sie ausgerastet und hat nur noch rumgeschrien. Ich bin an allem Schuld. Ich bin Schuld, dass sie unser Kind verloren hat und ihr noch kein neues gemacht habe. Ich bin Schuld, dass unsere Beziehung kaputt ist, weil ich immer arbeite. Ich habe angeblich eine neue usw. usw. Sie will auch nicht ausziehen, weil ich ja zu meiner neuen ziehen kann.
Es war also alles in allem ein sehr schlechtes Gespräch, und bevor ich gegangen bin, habe ich ihr nochmal gesagt, dass sie in einer Woche hier verschwunden ist.
Ich gebe ihr nicht die Schuld an allem, weil ich definitiv auch nicht alles richtig gemacht habe, und ich gebe ihr ja ein paar Tage Zeit. Es ist mir natürlich auch klar, dass sie so schnell keine Wohnung findet, aber eine Woche ist genug Zeit, um eine Übergangslösung zu finden.
 
Sie will Kinder und ich weder jetzt noch in 5 Jahren.
Wenn du ihr das schon mitgeteilt hättest, als es dir klar wurde, wäre es vielleicht gar nicht so eskaliert.

Mit deiner Vermeidungsstrategie hast du dazu beigetragen, dass sie jetzt so ausflippt.

Du hast nicht mit ihr darüber gesprochen, dass du gar kein Kind willst, sondern hast dich entzogen, Nähe und Sex vermieden.

Da ist es doch kein Wunder, dass sie denkt, dass du eine Andere hast.
Also sollte sie den Ball flach halten, sonst kann sie direkt ausziehen.
Diese Eiseskälte deinerseits finde ich sehr irritierend. Immerhin habt ihr euch genug geliebt, dass sie nach kurzer Zeit zu dir gezogen ist. Oder hat sie das allein entschieden und du nur zugestimmt, um Konflikte zu vermeiden?

Deine (Ex-)Freundin hat von einer gemeinsamen Zukunft mit dir geträumt, wollte gern euer gemeinsames Kind bekommen und ist jetzt zurecht zutiefst enttäuscht.

Hör auf sie hier schlechtzureden, sondern versuch dich mal in ihre Situation reinzuversetzen.

Der Mann, mit dem sie ein Kind kriegen wollte, ist erleichtert über die Fehlgeburt, schafft es aber trotzdem nicht, mal Klartext zu reden, dass er gar kein Kind will. Sie wusste einfach nicht mehr, woran sie bei dir ist.
 
Wenn du ihr das schon mitgeteilt hättest, als es dir klar wurde, wäre es vielleicht gar nicht so eskaliert.

Mit deiner Vermeidungsstrategie hast du dazu beigetragen, dass sie jetzt so ausflippt.

Du hast nicht mit ihr darüber gesprochen, dass du gar kein Kind willst, sondern hast dich entzogen, Nähe und Sex vermieden.

Da ist es doch kein Wunder, dass sie denkt, dass du eine Andere hast.

Diese Eiseskälte deinerseits finde ich sehr irritierend. Immerhin habt ihr euch genug geliebt, dass sie nach kurzer Zeit zu dir gezogen ist. Oder hat sie das allein entschieden und du nur zugestimmt, um Konflikte zu vermeiden?

Deine (Ex-)Freundin hat von einer gemeinsamen Zukunft mit dir geträumt, wollte gern euer gemeinsames Kind bekommen und ist jetzt zurecht zutiefst enttäuscht.

Hör auf sie hier schlechtzureden, sondern versuch dich mal in ihre Situation reinzuversetzen.

Der Mann, mit dem sie ein Kind kriegen wollte, ist erleichtert über die Fehlgeburt, schafft es aber trotzdem nicht, mal Klartext zu reden, dass er gar kein Kind will. Sie wusste einfach nicht mehr, woran sie bei dir ist.

Ich war natürlich damit einverstanden, dass sie zu mir zieht. Es ging aber wirklich immer nur ums zusammenziehen. ich habe nicht gesagt, sie zieht her, und dann gründen wir eine Familie. Leere Versprechungen gab es nie.

Außerdem war der erste Auslöser, dass ich mich von ihr distanziert habe, nicht die Tatsache, dass ich keine Kinder will, sondern ihr Verhalten. Sie ist nach der Fehlgeburt zu einem anderen Menschen geworden. Es gab nur noch ein Thema. Sie hätte am liebsten gehabt, dass wir es direkt, nachdem sie aus dem Krankenhaus kam, nochmal versuchen. Und jedes mal, wenn es dann nicht zum Sex kam, ist sie ausgerastet, und ich musste auf dem Sofa schlafen.

Ich habe nie gesagt, dass ich alles richtig gemacht habe und richtig mit der Situation umgegangen bin. Es ist jedoch nicht so, dass ich komisch geworden bin und sie darauf hin auch. Es ist genau anders herum. Und ich muss sie nicht als super tolle Frau darstellen, die nur wegen mir so ein Verhalten an den Tag legt. Ich trage sicherlich mit dazu bei, aber letztendlich kommt das Verhalten von ihr alleine.
 
Und ich muss sie nicht als super tolle Frau darstellen, die nur wegen mir so ein Verhalten an den Tag legt.
Nein, musst du nicht, aber mehr Verständnis wäre schon angebracht. Sie hat euer Kind, auf das sie sich schon gefreut hat, verloren. Das ist schon eine große Sache, auch wenn du das nicht empfinden kannst.
Ich trage sicherlich mit dazu bei, aber letztendlich kommt das Verhalten von ihr alleine.
Nein, dazu hast du schon sehr viel beigetragen mit deiner Konfliktscheu.

Versuch jetzt einfach, das nicht allzusehr eskalieren zu lassen. Gib ihr ein bisschen Zeit, sich neu zu orientieren.

"In einer Woche setz ich dich auf die Strasse" ist nicht sonderlich kompromissorientiert.
 
Nein, musst du nicht, aber mehr Verständnis wäre schon angebracht. Sie hat euer Kind, auf das sie sich schon gefreut hat, verloren. Das ist schon eine große Sache, auch wenn du das nicht empfinden kannst.

Nein, dazu hast du schon sehr viel beigetragen mit deiner Konfliktscheu.

Versuch jetzt einfach, das nicht allzusehr eskalieren zu lassen. Gib ihr ein bisschen Zeit, sich neu zu orientieren.

"In einer Woche setz ich dich auf die Strasse" ist nicht sonderlich kompromissorientiert.

Ich soll ihr also alle Zeit der Welt geben, damit sie sich jetzt ganz in Ruhe neu orientieren kann. Und in der Zeit wohne ich wo? Auf der Straße? Im Auto?
 
Wenn dich jemand anschreit, aus der Wohnung schmeißt die dir allein gehört und deine Klamotten vor die Tür stellt, dann ist das "miese Stimmung?" Hier wird mit zweierlei Mass gemessen, in jeder Hinsicht. Wir haben ja zudem noch gehört, dass der TE erwartet, dass die Frau sich weigert die Wohnung zu verlassen nebst der Unterstellung, er habe längst eine Neue. Ich denke eher, diese Frau versucht den TE so zu destabilisieren, dass er zu allem ja und amen sagt und vor ihr kapituliert.

Warum es keinen gemeinsamen Mietvertrag gibt verstehe ich allerdings auch nicht. Es gibt an diesem Fall nichts, was auf eine gemeinsame Lebensplanung und Einvernehmen hinweist.

Klar wird hier mit zweierlei Mass gemessen: auf der einen Seite ist hier eine Frau, die ihren Job gekündigt und ihre Wohnung aufgegeben hat, um zu dir zu ziehen, lieber TE : offenbar in der (falschen) Annahme, dass du mit ihr eine Familie gründen willst und die die Fehlgeburt offenbar sehr schlecht verkraftet hat und psychisch völlig labil ist.

Auf der anderen Seite du, lieber TE: du bist offenbar völlig in der Lage, rational zu denken, warst allerdings nicht willens oder nicht fähig, deine Exfreundin entweder emotional zu unterstützen, damit sie stabiler wird oder früher einen klaren Schlussstrich zu ziehen.

Vermutlich sind die Sympathien hier - trotz des unmöglichen Benehmens deiner Ex - hier teilweise ungleich verteilt, weil du in einer viel stärkeren Position bist und gleichzeitig wenig Mitgefühl zeigst.

Kennst du Familie oder Freunde deiner Ex? Hast du da eine Telefonnummer oder kannst sie herausfinden?

Vielleicht könntest du sie kontaktieren und ihnen von ihrer misslichen Lage berichten. Sie braucht emotionale und vielleicht auch praktische Unterstützung, die du weder leisten kannst noch willst.

Meiner Meinung nach ist es auch in deinem Interesse, dass sie diese Hilfe bekommt. Auch, wenn deine Liebe offenbar sehr gründlich erloschen ist: du liest dich hier nicht unfair und deine Ex hat sehr viel aufgegeben aufgrund einer offenbar völlig falschen Annahme.

Auch, wenn dieser Irrtum nicht deine Verantwortung ist, wäre es angebracht, wenn du tust, was du kannst, um ihr wieder auf die Beine zu helfen.

Zum einen kann das Wirbel vermeiden helfen. Zum anderen denke ich, dass du implizit versprochen hast, ihr zu helfen, wenn sie am neuen Wohnort Hilfe braucht, als ihr euch einig wurdet, dass sie zu dir zieht. Oder? Wenn ein Partner in einer Beziehung die Arbeit kündigt, um über eine weitere Distanz zum anderen zu ziehen, dann geht er ein Wagnis ein und vertraut doch wohl darauf, dass der andere ihn auffängt, wenn das Wagnis scheitert (z B wenn der Arbeitgeberwechsel nicht problemlos läuft und er in der Probezeit gefeuert wird).
 
Ok, du willst sie einfach nur noch so schnell wie möglich loswerden.

Dann sag ihr das halt einfach so, trau dich einfach mal, direkt deine Meinung zu sagen.
 
Ich soll ihr also alle Zeit der Welt geben, damit sie sich jetzt ganz in Ruhe neu orientieren kann. Und in der Zeit wohne ich wo? Auf der Straße? Im Auto?
Du bist doch da im Ort verwurzelt. Hast du denn niemanden, bei dem du vielleicht ein paar Wochen unterkommen könntest, Freunde, Familie?... Während sie sich (eventuell mit deiner Hilfe auch) eine neue Wohnung sucht. Einen Job hatte sie ja schon gefunden?
Steh zu deiner Verantwortung. Sie ist zu dir gezogen, ihr habt gemeinsam ein Kind gezeugt. Und dass sie es nun verloren hat, macht sie besonders verwundbar und emotional. Gib ihr doch ein bisschen Starthilfe in ein neues Leben.
 

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