G
GrayBear
Gast
Entscheidungen sollten dies und das und jenes auch noch sein. Und sie sollten intelligent, überlegt und sinnvoll sein. Alles gut und schön. Aber wenn sie es nicht immer sind, wenn man unsicher ist, einfach Fehler macht und sich dämlich benimmt, dann ... war man wohl noch nie Freunde, war nie intelligent, war alles ein Irrtum. Echt?
Was mich an dieser ganzen Diskussion so ärgert und auch traurig stimmt ist, dass einige SchreiberInnen sooo sicher sind und soooo genau wissen, was in anderen vorgeht und warum dies und jedes getan und gesagt wurde und daraufhin ihr hartes Urteil fällen. Wie kann man sich soooo sicher sein und wozu?
DIE sind solche Leute und JENE sind diese Leute! Schubladen über Schubladen und wer nicht ebenso spricht und handelt ist eben einer von denen. Warum nicht einfach mit Verständnis und Nachsicht agieren und reagieren? Ich hätte auch nicht damit gerechnet, dass ich mich einmal gefühlte 10min vor einem Windelregal im Supermarkt aufhalten würde und mich die Unterschiede brennend interessieren würden. Heute ist diese Neugier ziemlich abgeflaut, aber damals fand ich die Erfahrungsberichte anderer Eltern zu diesem Thema hoch interessant. Hat das meinen IQ gesenkt? Möglich ist es schon.
Kritik, nun ja, warum nicht? Aber warum so harsch, warum so anklagend und so unversöhnlich? "Brutpflege" ist sehr vereinnahmend und anstrengend. Ein wenig mehr Verständnis für die gerade Verständnislosen und Geknechteten macht so manche Front einfach unnötig. Und ja natürlich!! Auch die "Kinderlosen" haben ein Recht auf Verständnis und Mitgefühl! Ich bitte alle um Verzeihung, gegenüber denen ich meine Vaterrolle zu wichtig genommen habe. Meine Entscheidungen entstanden aus meiner Verunsicherung, meinem Wunsch, es richtig zu machen, meinen positiven und negativen Erfahrungen, meinem Zeitdruck und noch aus so vielen anderen Gründen heraus.
Heute versuche ich für die Familie in unserem Haus Verständnis zu haben, auch wenn mir das gerade sehr schwer fällt, denn der kleine Sonnenschein hat mich vor einer Stunde mit einem Spurt durch die Wohnung geweckt und trampelt gerade wie eine Horde Marines während einer Nachtübung über meinem Kopf hin und her. Schlagartig bin ich von Wohnungstür eintreten, Fussfesseln, Narkotika und Freiheitsentzug ohne Gerichtsverfahren nicht mehr so abgeneigt und finde, dass Toleranz ihre Grenzen haben darf. Tief atmen ... Ohmmmm.
Was mich an dieser ganzen Diskussion so ärgert und auch traurig stimmt ist, dass einige SchreiberInnen sooo sicher sind und soooo genau wissen, was in anderen vorgeht und warum dies und jedes getan und gesagt wurde und daraufhin ihr hartes Urteil fällen. Wie kann man sich soooo sicher sein und wozu?
DIE sind solche Leute und JENE sind diese Leute! Schubladen über Schubladen und wer nicht ebenso spricht und handelt ist eben einer von denen. Warum nicht einfach mit Verständnis und Nachsicht agieren und reagieren? Ich hätte auch nicht damit gerechnet, dass ich mich einmal gefühlte 10min vor einem Windelregal im Supermarkt aufhalten würde und mich die Unterschiede brennend interessieren würden. Heute ist diese Neugier ziemlich abgeflaut, aber damals fand ich die Erfahrungsberichte anderer Eltern zu diesem Thema hoch interessant. Hat das meinen IQ gesenkt? Möglich ist es schon.
Kritik, nun ja, warum nicht? Aber warum so harsch, warum so anklagend und so unversöhnlich? "Brutpflege" ist sehr vereinnahmend und anstrengend. Ein wenig mehr Verständnis für die gerade Verständnislosen und Geknechteten macht so manche Front einfach unnötig. Und ja natürlich!! Auch die "Kinderlosen" haben ein Recht auf Verständnis und Mitgefühl! Ich bitte alle um Verzeihung, gegenüber denen ich meine Vaterrolle zu wichtig genommen habe. Meine Entscheidungen entstanden aus meiner Verunsicherung, meinem Wunsch, es richtig zu machen, meinen positiven und negativen Erfahrungen, meinem Zeitdruck und noch aus so vielen anderen Gründen heraus.
Heute versuche ich für die Familie in unserem Haus Verständnis zu haben, auch wenn mir das gerade sehr schwer fällt, denn der kleine Sonnenschein hat mich vor einer Stunde mit einem Spurt durch die Wohnung geweckt und trampelt gerade wie eine Horde Marines während einer Nachtübung über meinem Kopf hin und her. Schlagartig bin ich von Wohnungstür eintreten, Fussfesseln, Narkotika und Freiheitsentzug ohne Gerichtsverfahren nicht mehr so abgeneigt und finde, dass Toleranz ihre Grenzen haben darf. Tief atmen ... Ohmmmm.
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