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Beste Freundin ist jetzt Mutter, Freundschaft geht kaputt.

Mutter zu sein bedeutet nicht, sein ganzes ICH nur auf diese eine Rolle zu fokusieren.
Oft steckt die Angst dahinter, den neuen Anforderungen nicht gewachsen zu sein und man wird wirklich süchtig nach allem, wo man sich als Mutter bestätigt fühlen kann. Es ist auch ein Zeichen von Überforderung - auch wenn es nicht den Anschein hat.
Das Kind wird es sicher nicht leicht haben, mit so einer mutierenden Übermutter.

Sie will Dich nicht mehr in ihrem Freundeskreis, weil sie Dich nicht mehr als dazu passend einstuft.
Lass sie gehen und sollte sie irgendwann zurückblicken und wieder den Kontakt suchen - dann zeig ihr deutlich, das sie nicht mehr in Dein Leben passt - auch, wenn Du selbst inzwischen ein Kind haben solltest.
 
Ich hab das mit einigen Freundinnen erlebt. Nicht ganz so extrem wie bei deiner Freundin, aber doch auch so, daß es eben einige Zeit weniger Gemeinsamkeiten gab und meine Freundinnen sich anderen Müttern zugewandt haben und neue Freundschaften über die Kinder geschlossen haben.

Die meisten Kinder meiner Freundinnen sind inzwischen erwachsen. Die Freundschaften haben gehalten. Es gab im Laufe der Jahrzehnte immer wieder engere und weitere Phasen zwischen uns. Gerade hat eine meiner Freundinnen in relativ hohem Alter mit Mitte 40 eine Tochter bekommen. Das ist so eine krasse Veränderung, da ist aktuell und vielleicht auch in den nächsten Jahren wenig Raum für alles andere. Aber auch von meiner Seite ist der Drang mich mit den Kinderthemen zu beschäftigen nicht ganz so groß.

Das ist so. Ich bleib da einfach gelassen und in der Liebe. Andere Lebenssituationen führen schon mal zu Auszeiten in Freundschaften. Aber das heißt nicht, daß man nicht irgendwann wieder zueinander findet. Vielleicht auch in einer anderen Intensität wie früher. Und manchmal eben auch nicht. Das ist das Leben.

Ich würde mir darüber an Deiner Stelle nicht so große Gedanken machen. Es hat wohl wenig mit Dir und viel mit der Lebenssituation Deiner Freundin zu tun. Ich würde das nicht auf mich beziehen.

Zu Freundschaft gehört für mich auch das Vertrauen, daß die Basis sicher ist, auch wenn man mal mehrere Jahre sich kaum oder nur zu Familienfesten sieht. Sowas kann sich auch wieder verändern.

Gut ist es dann einen großen Freundeskreis zu haben und sich nicht zu sehr auf eine Freundin zu konzentrieren und um sie zu kreisen. Bei meinen Freundinnen hat sich das im Laufe der Jahrzehnte immer mal verändert. Mal war der Kontakt zur einen enger, mal zur anderen.

Nur über eines mußt Du Dir klar sein, die Enge und Häufigkeit des Zusammenseins wie in früheren Jahren, ist in den 30er bis 50er Jahren für die meisten Menschen mit Familie nicht mehr realisierbar. Einmal in der Woche treffen - oder selbst einmal im Monat - ist sowohl für mich als auch für meine Freundinnen gar nicht möglich. Dafür sind wir viel zu sehr in viele verschiedene Kreise eingebunden.

Ich würde mich an Deiner Stelle entspannen und die Tür erwartungsfrei offenlassen. Und gleichzeitig den eigenen Freundeskreis vergrößern.
 
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Ich hab das mit einigen Freundinnen erlebt. Nicht ganz so extrem wie bei deiner Freundin, aber doch auch so, daß es eben einige Zeit weniger Gemeinsamkeiten gab und meine Freundinnen sich anderen Müttern zugewandt haben und neue Freundschaften über die Kinder geschlossen haben.

Die meisten Kinder meiner Freundinnen sind inzwischen erwachsen. Die Freundschaften haben gehalten. Es gab im Laufe der Jahrzehnte immer wieder engere und weitere Phasen zwischen uns. Gerade hat eine meiner Freundinnen in relativ hohem Alter mit Mitte 40 eine Tochter bekommen. Das ist so eine krasse Veränderung, da ist aktuell und vielleicht auch in den nächsten Jahren wenig Raum für alles andere. Aber auch von meiner Seite ist der Drang mich mit den Kinderthemen zu beschäftigen nicht ganz so groß.

Das ist so. Ich bleib da einfach gelassen und in der Liebe. Andere Lebenssituationen führen schon mal zu Auszeiten in Freundschaften. Aber das heißt nicht, daß man nicht irgendwann wieder zueinander findet. Vielleicht auch in einer anderen Intensität wie früher. Und manchmal eben auch nicht. Das ist das Leben.

Ich würde mir darüber an Deiner Stelle nicht so große Gedanken machen. Es hat wohl wenig mit Dir und viel mit der Lebenssituation Deiner Freundin zu tun. Ich würde das nicht auf mich beziehen.

Zu Freundschaft gehört für mich auch das Vertrauen, daß die Basis sicher ist, auch wenn man mal mehrere Jahre sich kaum oder nur zu Familienfesten sieht. Sowas kann sich auch wieder verändern.

Gut ist es dann einen großen Freundeskreis zu haben und sich nicht zu sehr auf eine Freundin zu konzentrieren und um sie zu kreisen. Bei meinen Freundinnen hat sich das im Laufe der Jahrzehnte immer mal verändert. Mal war der Kontakt zur einen enger, mal zur anderen.

Nur über eines mußt Du Dir klar sein, die Enge und Häufigkeit des Zusammenseins wie in früheren Jahren, ist in den 30er bis 50er Jahren für die meisten Menschen mit Familie nicht mehr realisierbar. Einmal in der Woche treffen - oder selbst einmal im Monat - ist sowohl für mich als auch für meine Freundinnen gar nicht möglich. Dafür sind wir viel zu sehr in viele verschiedene Kreise eingebunden.

Ich würde mich an Deiner Stelle entspannen und die Tür erwartungsfrei offenlassen. Und gleichzeitig den eigenen Freundeskreis vergrößern.

Vielen Dank, Bird on the wire. Genau so ist es. Wollte was ähnliches vorhin schreiben und lese deine Zeilen nun. Ich hätte es nicht besser schreiben können, eher schlechter. 🙂
 
Nein, jetzt braucht man für die Geburt und kurz danach sogar eine Doula, damit Frauen, aus denen sonst nichts geworden ist, auch ein Betätigungsfeld haben (für mich kommt dieser "Beruf" einem Jodeldiplom gleich).
Davon habe ich bis dato noch nie etwas gehört. Gerade habe ich mich dazu eingelesen und meiner Meinung nach ist die Rolle richtig und wichtig, ja, normal. Nur ist diese Frau doch in der Regel die Großmutter, die Mutter, eine Tante, eine Freundin, die mit ihrer Erfahrung Unterstützung anbietet. Nicht "irgendwer" der sich dafür auch noch bezahlen lässt...
 
Ich finde, diese Äußerungen sind an Dümmlichkeit, Unverschämtheit und Intoleranz nicht zu überbieten, und ich würde mich keine Minute länger mit einer charakterlosen Person abgeben, die einen so begrenzten Horizont hat. Hoffentlich bekommt sie vom Schicksal irgendwann mal das zurück, was sie für dieses verletzende Verhalten verdient hat.

Ich als "Helikopterkind" kann dir sagen: Das wird sie definitiv. Spätestens, wenn das erwachsene Kind sich mehr und mehr eingeengt fühlt und davonrennt, wird sie merken, was sie sich selbst kaputtgemacht hat.

Mit Helikopter-Mamis wird ein Riesengeschäft gemacht.

....

Wenn man Kinder hat, ist dies ein Grund zur Dankbarkeit; denn Kinder sind ein unverdientes Geschenk Gottes (oder des Schicksals - je nachdem, ob man gläubig ist oder nicht), aber kein Grund, sich etwas darauf einzubilden und auf kinderlose Menschen herabzusehen.

Das ist leider der heutige Zeitgeist. Wer Mutter wird, ist praktisch für heilig gesprochen, darf rumspinnen, sich nebenbei schön in der Opferrolle suhlen, wenn sie Mist verzapft. Und Kritik? Ohgottgott, sie ist ja Mutter, sie hat es so schwer, meint es doch so gut mit ihren Kindern und man sollte sie am besten ne Trophäe überreichen, dass sie es ja trd macht! 🙄 Diese Haltung wird leider Größtenteils von der Gesellschaft gefördert. Könnte teilweise noch mit der altchristlichen Prägung zsm hängen (Stichwort: Du sollst Vater und Mutter ehren), woher diese Abgehobenheit der Mutterrolle rührt.
 

Ich muss auch sagen, dass ich sie im Leben nicht so eingeschätzt hätte. Jeden, aber nicht sie. Ich kann echt fast nicht glauben, wie aus einer coolen, toughen und intelligenten Frau eine so spießige und verbohrte Helikoptermutter geworden ist. 🙁

Muttersein schliesst Intelligenz aus? Aha. Sehr interessant.
Fakt ist, dass sich Menschen unterschiedlich entwickeln und Prioritäten sich ändern können.
Die Freundin deshalb so hinzustellen, ist auch daneben- gerade wenn man selbst keine Kinder hat!

Man entwickelt sich über Jahre unterschiedlich .Das ist nunmal so. Dann muss man eben getrennte Wege gehen.

Ich habe als Mutter auch mehr über mein Kind gesprochen als vorher, aber hatte auch andere Themen und Interessen. Aber ich finde es heute noch nervig, wenn Nicht-Mütter glauben, viele Dinge nicht nachvollziehen können.
Grosse Probleme gab es damit aber nicht.

Bei meiner besten Freundin und mir gab es auch eine längere Funkstille, aber irgendwann entstand der Kontakt wieder.

Maya
 
Bekomme das gerade bei meiner Schwester mit. Seit 6 Monaten Mutter , vor 9 Monaten noch Workaholic als Assistentin der Geschäftsleitung.

Heute ist Sie nur noch Momy.
Momy Magazine....
Momy & Baby Kurse.....
Momy Treffen...
Nur noch Treffen mit anderen Momys, mit anderen Leuten kann sie nichts mehr anfangen...

Ich liebe meine Schwester aber sie geht mir damit einfach auf die Nüsse. Sie hat immer gesagt " wenn ich so werde erschieß mich"
Nun wo Sie selbst im Club ist ist nichts anderes mehr von Bedeutung.
Letztens habe ich genießt und wurde für zwei Wochen ausgeladen da das Kind krank werden könnte, ich hatte nur Staub in der Nase...

Ich liebe meine Nichte, sie ist ein liebes Kind, leider darf ich Sie nicht anfassen ohne mir die Hände vorher vor ihren Augen 10x dezinfiziert zu haben.

Aber heute scheint das Thema Kinder echt großgeschrieben zu werden.

Es ist nicht mehr das normalste der Welt sondern die übelste Besonderheit. Solche Eltern sind mit der Grund warum wir uns das gründlich überlegt haben Kinder zu zeugen oder nicht.
 
Ja, wenn frau/man einen neuen "Lebens- und Schaffensbereich" für sich erobert, dann mag einem das lächerlich vorkommen. Selbstüberschätzung, das Stoßen an die eigenen und andere Grenzen, das linkische Verhalten durch mangelnde Erfahrung und Übung und noch vieles mehr führen dazu, dass frau/man strauchelt, stolpert und sich zuweilen "langlegt". Das geschieht selten mit Würde und Grazie.

Aber wenigstens trauen sich diese Menschen, haben ihren Mut zusammen genommen, haben ihre "Platz auf dem Ast" verlassen und sind bereit das Risiko einzugehen, immer wieder aufstehen zu müssen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Genau. Früher, vor 100 und mehr Jahren, als die Leute noch zehn und mehr Kinder hatten, wurde nicht so ein Gewese um sie gemacht, und sie sind auch ohne Tragekurse, Babymassage und PEKIP-Gruppen groß geworden.

....

Früher war zwar nicht alles besser, aber die Art und Weise, wie manche Frauen sich heute vorkommen und sich zu etwas ganz Besonderem stilisieren, nur weil sie ein einziges Kind geboren haben, ist geradezu lächerlich. Von solchen Menschen würde ich schon freiwillig abrücken, bevor sie mir auf verletzende Weise zu verstehen geben können, dass sie mit mir nichts mehr anfangen können.


Vielleicht ist genau das Problem heutzutage. Die Menschen gebären kaum noch Kinder, und wenn doch dann nur ein einzelnes Kind, das aber zu einen "Projekt" verkommt, auf den sie sich mega fixieren. Das Kind ist mehr Statussymbol als ein eigener Mensch, er soll zeigen wie besonders Mami und Daddy sind, wenn es die besondere Ernährung, die besondere Schulbildung und später dann die besondere Ausbildung kriegt. So "Seht mich an! Ich hab aus ihn einen Arzt gemacht, nur ich ganz allein! Bin ich nicht toll?"

Hätten solche Eltern wie die BF oder die eine Schwester Vier bis Fünf Kinder zu versorgen, hätten sie vielleicht nicht so viel Zeit und Energie dafür so nen Affentanz zu machen und sind dann doch plötzlich über manche "Nonsensethemen" froh.
 
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