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Bedingungsloses Grundeinkommen

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Rhenus, ich kann wirklich nur lachen. Wo habe ich Hartz 4 verteidigt? Du bist ein Witzbold. Weder habe ich das, noch habe ich die SPD verteidigt, oder gar Schröder. Du solltest einfach mal zu lesen versuchen und nicht Romane über das zu schreiben, was ich nicht gesagt habe.
 
Hartzer sind gerade mal 4 Millionen oder noch weniger. Was konkret habe ich denn als AN und alle anderen vom BGE, die noch nie auf Stütze angewiesen waren und sich dies als Lebensziel auch nicht gesteckt haben?

Lieber PC, ich sage dir ja nur wie deine Formulierung gedeutet werden KANN, auch wenn sie von dir sicher nicht böse gemeint ist.
Nach dem Motto "Was kümmern mich die paar Leute, denen es schlecht geht? Solange mir das BGE nix bringt, bin ich dagegen"

Das Problem bei jeder politischen Reform ist, dass verschiedene Interessen gegeneinander stehen. Mal schreien die AN, mal die AG, mal die Hartz 4 Empfänger, mal die Reichen.... Und meist kann die Politik eines Landes alleine nicht die Welt verändern, sondern ist im internationales Geflecht verbunden. Wir steigen aus der Atomkraft aus und setzen auf saubere Energie, aber was bringt das wenn in China selbiges ausgebaut wird? Nicht viel.

Mir liegt am Herzen, dass das BGE für niemanden zum Nachteil wird.
Das hat mir am alten Arbeitslosengeld immer sehr missfallen: Es wurde finanziert durch die Einzahlungen in die Arbeitslosenversicherung von AN und AG. D.h. wer sein Leben lang gearbeitet hat, hat immer eingezahlt und nie was rausbekommen. Klar, das ist das Prinzip einer Versicherung, aber es belastet eben auch die Lohnkosten, die Gehälter und macht Arbeit teuer.

Die Münze hat halt immer zwei Seiten....
 
Dann mußt Du aber grundsätzlich gegen jede Versicherung sein. Und mal nachdenken: Wenn es diese Versicherung nicht gäbe und jemand arbeitslos wird - dann soll er lieber der Allgemeinheit zur Last fallen? Das heißt doch, das wenn es diese Versicherung gar nicht gäbe die Arbeitgeber die ihre Gewinne hauptsächlich mit Entlassungen machen, völlig davonkämen?
 
Dann mußt Du aber grundsätzlich gegen jede Versicherung sein. Und mal nachdenken: Wenn es diese Versicherung nicht gäbe und jemand arbeitslos wird - dann soll er lieber der Allgemeinheit zur Last fallen? Das heißt doch, das wenn es diese Versicherung gar nicht gäbe die Arbeitgeber die ihre Gewinne hauptsächlich mit Entlassungen machen, völlig davonkämen?

Bei Versicherungen muss man unterscheiden.
Die meisten privaten Versicherungen sind vor allem für die Versicherungsfirmen gute Einnahmequellen. Unterm Strich sind Versicherungen Verlust für uns Konsumenten, deswegen eigentlich nur sinnvoll für existenzielle Risiken.

Aber egal ob man am Ende Gewinn macht oder nicht, gibt es kaum PFLICHTversicherungen, eigentlich nur Autohaftpflicht. Hier kann Ich eine Pflicht verstehen, da man Dritten großen existenziellen Schaden zufügen kann.

Die Arbeitslosigkeitsversicherung ist eine ganz eigene Art der Versicherung.
Es entsteht kein "kostenpflichtiger Schaden" wie bei anderen Versicherungen. Der Auszahlungsbetrag /-dauer ist zudem abhängig von der Einzahlungsdauer /-höhe. Beim Autounfall ist es egal ob ich seit 3 oder 30 Jahren versichert bin. Der "Schaden" ist außerdem oft Absicht vom AG.
Ich frage mich daher ob eine Arbeitslosenversicherung das richtige Werkzeug ist. Ein AG, der einen AN in seinem Familienunternehmen 40 Jahre beschäftigt muss genauso viel einzahlen wie ein AG, der alle 2 Jahre neue Leute einstellt. Ist das fair?

Aber es führt vermutlich hier zu weit sich so detailliert darüber zu unterhalten.
 
Die Arbeitslosenversicherung ist eine Pflichtversicherung - Gottseidank.
Man muß sich das vorstellen: Wer arbeitslos wird, müßte anschließend sofort beim Staat betteln gehen. ( denn ein BGE wird es nicht geben ) Die Arbeitgeber würden sich einen schlanken Fuß machen und den Ex-Arbeitnehmer an die Allgemeinheit weiterreichen.
Ich sag mal: So "neoliberal" ist selbst die FDP nicht.
 
Dann mußt Du aber grundsätzlich gegen jede Versicherung sein. Und mal nachdenken: Wenn es diese Versicherung nicht gäbe und jemand arbeitslos wird - dann soll er lieber der Allgemeinheit zur Last fallen?

Es geht aber doch gar nicht um den Sachverhalt, die AV ohne BGE einfach einzustellen. Sondern nur mit BGE. Das eine geht doch nicht ohne das andere - also muss auch kein gekündigter betteln gehen.

Und auch da muss ich Andreas recht geben. Zur Pflicht ist es ein zu zahlen, aber heraus bekommst du nichts wenn du immer brav arbeiten gegangen bist. So dolle klingt das nun wirklich nicht.
 
Der Gedanke dürfte aber falsch sein. Wozu braucht man denn ( beim BGE ) eine Arbeitslosenversicherung, wenn quasi keiner mehr arbeitslos werden kann? Im Prinzip soll doch das BGE dazu dienen, die Sozialversicherung gleich mitabzuschaffen. Einzig udn allein ( beim Althaus Modell ) soll die Krankenversicherung in einer Einheitsprämie enden. ( ich glaube 200 Euro oder so )

PS: Ich gehe nicht davon aus, daß es jemals ein BGE geben wird. Und wenn doch, werden wir das alle nicht erleben. Denn die Rentenansprüche z.B. werden ja jeden Tag länger.

Und da mit dem nicht betteln gehen? Was macht der Finanzminister, wenn die Steuereinnahmen irgendwann sinken und das BGE viel Geld kostet? Richtig vermutet: Das BGE senken - je nach Steuereingang......

Tja, aus einer Versicherung kriegt man nie was raus, wenn man keinen Vorfall hat. Das ist selbst bei der Kfz-Haftpflicht so. Auch bei Gebäudeversicherung oder Diebstahl, Brand usw. usw.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Gedanke dürfte aber falsch sein. Wozu braucht man denn ( beim BGE ) eine Arbeitslosenversicherung, wenn quasi keiner mehr arbeitslos werden kann? Im Prinzip soll doch das BGE dazu dienen, die Sozialversicherung gleich mitabzuschaffen.

Das denke ich auch. Hat Andreas denn gemeint, dass mit BGE die AV weiter abgeführt werden sollte? Ich habe das so verstanden das dies dann wegfallen sollte, eben weil die Charakteristik der AV unschön ist.

Tja, aus einer Versicherung kriegt man nie was raus, wenn man keinen Vorfall hat.

...was mir egal sein kann, da ich wählen darf ob ich mir eine Versicherung aufschwatzen lassen muss. Also ist das meine Entscheidung für etwas zu zahlen um im Fall der Fälle abgesichert zu sein. Bei der AV habe ich kein Wahlrecht. Das ist doch der wesentliche Unterschied.

Das ist selbst bei der Kfz-Haftpflicht so. Auch bei Gebäudeversicherung oder Diebstahl, Brand usw. usw.

LOL
Möchtest du jetzt die Haftpflichtversicherung mit der AV vergleichen? Und selbst ein Auto muss ich nicht fahren wenn ich gegen die KFZ Haftpflicht bin. Aber keinen Job mehr anzunehmen weil ich dann argumentiere ich wolle die AV nicht bezahlen müssen wäre schon etwas strange, oder?

Und die anderen von dir aufgeführten Versicherungen sind kein Zwang. Weiter oben habe ich dies bereits beschrieben. Also dient dies auch nicht als Vergleich, denn genau um diesen Zwang geht es.
 
Die Gebäudeversicherung ist Zwang. Und der Vergleich mit der Kfz-Haftpflicht ist nicht von mir ins Spiel gebracht worden. Und natürlich gibt es genügend Versicherungen die Pflicht sind. Ich denke da z.B. an die Krankenversicherung in der BRD, Pflege etc.
 
Hast schon lange nicht mehr in der BRD gewohnt, oder? 😀
Seit 01.07.94 besteht keine Pflicht zur Wohngebäudeversicherung mehr.

Und schon wieder sprichst du im Anschluss Versicherungen an, die gerade im Zuge von BGE ja dann entfallen würden.
Gerade um die Pflichtversicherungen innerhalb der Sozialversicherung, zu der auch die AV gehört, geht es doch hier! 😉
 
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