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Bedingungsloses Grundeinkommen

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Allmählich geht mir euer Off Topic gequatsche auf den Wecker. Brauchen wir Mods oder könnt ihr euren Beamtenkäse auch ohne Moderation mal stecken lassen?

Ja nun, wenn ich deinen Beitrag lese, dann sehe ich eher einen klassischen Off-Topic-Beitrag! 🙂
Man kann ja Beiträge oder Themen melden, dazu muss man ja nicht explizit seine abfällige Meinung über die der anderen stellen und es abfällig "Gequatsche" nennen...

Zumal, wenn man damit in den Raum stellt, Themen und Gedanken zu einem besseren Sozialsystem, nicht folgen zu können oder zumindest ideologisch nicht folgen zu wollen, weil einem die Argumente nicht passen. 😉

Fakt ist aber, dass es ohne Beteiligung der Beamten, Freiberufler und Besserverdienenden, eben einfach alle, also auch Kinder, im Gegenzug ein BGE nicht zu leisten ist.
Darin sehe ich auch, weil eben die Parlamente voller Beamten sind, das Haupthindernis in einer Umstrukturierung verschiedener Sozialleistungen zum BGE.
Da wollen halt Leute ihre Pfründe nicht aufgeben. 😉

Hier wurde ja auch vorgebracht, dass Beamte einen Abschlag hinnehmen mussten. Dieser ist aber weder sozial (weil prozentual), genügend, noch kommt er den Sozialversicherungen zugute!

So wird in der gesetzlichen Krankenversicherung (In der Pflegeversicherung ähnlich!) maßgeblich die Faktoren Kind,
minimal freiwillig Versicherten,
ALG I und ALG II Versicherten,
Rentnern,
sowie Asylbewerbern, durch die Solidargemeinschaft der Pflichtversicherten aufgebracht.
Mittlerweile also auch durch Zusatzbeiträge, womit die paritätische Versicherung wiederum teilweise außer Kraft gesetzt wird.

Zwar zahlt auch der Staat einen Minimalbeitrag dazu, doch der ist bei Weitem nicht Kostendeckend.

Besserverdienende, Freiberufler usw. (sofern sie nicht Mitglied in der GKV sind), Beamte, versichern nicht selten ihre Kinder bzw. Partner in der GKV.
Wobei sie sich also so, beitragsmäßig an der Solidargemeinschaft vorbeimogeln können.

Ich wäre auch zudem eben für die Einbeziehung aller Menschen in die GKV und GPV!
Im Gegenzug allerdings für eine konsequenteren Kappung des Beitrages, also Einführung einer niedrigeren Obergrenze als jetzt.


Was hier behauptet wird, dass sich Beamte nicht beteiligen sollten (entgegen meiner Meinung), ist ja nicht richtig... Das hier zuvor so propagierte Althaus-Modell sieht es ja auch vor!

Sozial-Vision: CDU-Kommission träumt vom Bürgergeld für alle - SPIEGEL ONLINE

Allerdings finde ich einen Einheitsbeitrag (Althaus) für nicht anwendbar und zudem unsozial.
Das wäre wieder eine zusätzliche Umverteilung von unten nach oben.

Noch ein Argument für das BGE:
Beerdigungskosten wurden aus der GKV herausgenommen und bei Bedürftigkeit einfach den Angehörigen auferlegt.
Wenn jedoch der Vorsorgegedanke ernst zu nehmen wäre, dann kann man nur für sich vorsorgen, weil man ja nicht einmal für diesen Fall (Fremdbeerdigung) eine Versicherung abschließen kann.
Es kann also nicht sein, dass man letztlich für andere Menschen aufkommen muss und der Staat sich zu Gunsten der Arbeitgeber einen schlanken Fuß leistet...

Für mich stellt diese Leistung, zumal sie durch den Staat immer teurer gemacht wird, analog zu den Kosten einer Geburt, eine Pflichtleistung der GKV dar.
 
Noch ein Argument für das BGE:
Beerdigungskosten wurden aus der GKV herausgenommen und bei Bedürftigkeit einfach den Angehörigen auferlegt.
Wenn jedoch der Vorsorgegedanke ernst zu nehmen wäre, dann kann man nur für sich vorsorgen, weil man ja nicht einmal für diesen Fall (Fremdbeerdigung) eine Versicherung abschließen kann.
Es kann also nicht sein, dass man letztlich für andere Menschen aufkommen muss und der Staat sich zu Gunsten der Arbeitgeber einen schlanken Fuß leistet...

Die Platte leiert, denn das hattest du bereits zum Besten gegeben. Aber bei dem seitenlangen Focus auf Beamte, kann man das sicher schon mal vergessen.
Ich hatte dich daraufhin gefragt, wie die Beerdigungskosten im Falle des BGE geregelt werden. Dazu gab es keine Antwort. Mache doch bitte mal deine Hausaufgaben, dass wir hier auch weiterkommen. Danke.
 
Die Platte leiert, denn das hattest du bereits zum Besten gegeben. Aber bei dem seitenlangen Focus auf Beamte, kann man das sicher schon mal vergessen.
Ich hatte dich daraufhin gefragt, wie die Beerdigungskosten im Falle des BGE geregelt werden. Dazu gab es keine Antwort. Mache doch bitte mal deine Hausaufgaben, dass wir hier auch weiterkommen. Danke.

Ja PC, deine Aggressivität und den wohl von dir so empfundenen und gemeinten "Humor", ist zunehmend ein Problem!
Daher kann es sein, dass ich schon mal was überlese, weil ich deine Beiträge nicht immer ernstnehme... 😉

Aber in einer Bringschuld, dir gegenüber, bin ich deshalb immer noch nicht! (Bezüglich deiner selbstherrlich aufgetragenen und eingeforderten Hausaufgabenpflicht für mich.) 🙄
Zumal deine Frage ja auch rhetorischer Natur sein könnte, denn das ist manchmal nicht so recht deutlich zu erkennen.

Zur Sache wäre zu sagen, dass sich die Frage doch von alleine und im Kontext beantwortet hat, weil sie doch ureigene Sache der Krankenversicherung war und wäre.
So war es doch auch Jahrzehnte bis (2004), bevor der Staat Arbeitgeber und sich selbst schonte und die Gier nach Erspartem bei Privatleuten bzw. Angehörigen entdeckte.

Die jetzige Regel ist höchst unsozial, weil der Staat es eben nicht zur Pflicht machte, dafür selbst vorzusorgen.
Bei einem BGE wären das so 2,20 € pro Monat.
Würde man es jetzt zur Pflicht erklären, ohne BGE, was auf alle Fälle notwendig wäre, dann wären es sogar nur 1,10 €. (bei paritätischer Zahlung!)

Es widerstrebt meinem ethischen Empfinden, dass für den Staat ein Mensch anscheinend nach seinem Lebenswerk, für ihn nur noch wenig bis keinen Wert hat. Von Dankbarkeit gar nicht zu sprechen. Und diesen geleisteten Verdienst für die Gesellschaft, dann als Privatsache seiner selbst oder den, der Angehörigen, erklärt.
Während bei anderen Pomp Begräbnisse, teure Friedhofsgebühren auf ewig, übernommen werden.

Soviel ich weiß, ist das bei Beamten oder Privatversicherten nicht so, da gibt es zumindest einen Zuschuss...
 
Dann sag doch auch mal dazu, daß es die ungeliebte Nahles ist, die diesen Zusatzbeitrag den nur die Versicherten zahlen müssen, wieder abschaffen will. ( was ich für richtig halte! )
 
Die Eigentümer der Banken haben das Geld erhalten.

Der Nachweis ist einfach:
Wenn ein Unternehmer falsch wirtschaftet, dann hat er mit seinem Vermögen dafür gerade zu stehen. Wenn ich zum Beispiel 100.000 Euro in eine neue Technologie investiere und diese Technologie stellt sich als Schuss in den Ofen heraus, dann ist meine Firma pleite und ich bin es auch. Das ist einfach die Marktwirtschaft, richtig?

Die Banken haben falsch gewirtschaftet. Haben Kredite vergeben, die sie nicht hätten vergeben sollen. Haben in dubiose Finanzprodukte investiert, die sie selber nicht verstanden haben. Normalerweise wären die Banken einfach in Konkurs gegangen. Die Aktien wären wertlos gewesen. Das wäre der normale Verlauf der Marktwirtschaft gewesen. Richtig?

Aber es kam anders. Der Staat hatte Angst, dass das ganze System kollabiert und hat den Banken ihre dubiosen Produkte abgekauft. Dadurch wurden die Banken "gerettet", der Wert blieb für die Investoren also erhalten. (Und die Manager konnten zum Teil fette Boni einstreichen)

Ich hätte gern ein kleines Guinness vom Faß bitte, und schön kühl.🙂

Wo ist deiner Meinung nach das Geld hin, das im Budget der Staaten unter dem Titel "Bankenrettung" fehlt?

Nein, so ist es nicht direkt. Es gab drei Arten von Hilfen .

1. Bürgschaften. Aus denen ist der Staat praktisch garnicht in Anspruch genommen worden. Es floß kein Geld, also hat es auch niemand "bekommen" , und wenn dann die Gläubiger der Banken, deren Einlage verbürgt wurde.

2. Verlustübernahmen. Hier ist echtes Geld geflossen mit Eigenkapitalcharakter. Diese Beträge waren in der ganzen Sache die kleinsten und betrafen nur eine handvoll Banken, wobei die meines Wissens auch betroffene IKB seinerzeit schon im Besitz des Staates war. ( Das der Staat die dann für Lau an einen US-Investor verkauft, kann kein Bänker der Welt was dafür ).

3. Eigenkapitalspritzen. Der Staat hat sich bei einiger Banken beteiligt, größtes und prominentestes Beispiel wohl die Commerzbank. Diese Beträge sind beim Staat Ausgaben, weil er keine Bilanz führt. Kein Unternehmen macht "Verlust" , wenn es sich an einem anderen Unternehmen beteiligt. Das Geld ist beim Staat ja auch nicht weg, er hat ja die Beteiligung. Von der Beteiligung profitierten die Altaktionäre aber nicht, aber die Kunden, weil so die Bank fortgeführt werden konnte. Ohne Banken gibt es keine Wirtschaft wie wir sie kennen.
 
Dann sag doch auch mal dazu, daß es die ungeliebte Nahles ist, die diesen Zusatzbeitrag den nur die Versicherten zahlen müssen, wieder abschaffen will. ( was ich für richtig halte! )

Ach, wenn ich gemeint bin und du so lieb bittest... :blume:

Nahles, Nahles...? War das nicht die, die Mindestlohn für alle verkündete?
Und dennoch dann 7 Ausnahmen zuließ... 🙄

Soviel ich weiß, heißt die Initiatorin aber Marlu Dreyer und ist Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, wo in Kürze Wahlen sind. 😀

Frau Nahles, die ebenfalls aus Rheinland-Pfalz kommt, schloss sich lediglich an.

Und es ist lediglich an die paritätische Zahlung gedacht. Das bedeutet, dass der Arbeitgeber den gleichen Betrag, wie der Arbeitnehmer zahlen soll.
Das bedeutet jedoch nicht, dass die Beiträge auf den vorherigen Stand (Hebesatz 14,6) gesenkt werden müssten.
Aus 0,9 würden rechnerisch 0,45 für den AN, erst einmal, doch sogar eine allgemeine Beitragserhöhung darüber hinaus, wäre denkbar.

Zumal die sich abzeichnende Finanzierungslücke nicht geschlossen wäre.
Denn die Krankenkassen haben immer mehr Mitglieder, die mit schwersten Gesundheitsproblemen in die Kassen kommen, wobei diese den Mindestbeitrag zahlen.
Es fehlen also möglichst junge, gesunde, gutverdienende Beitragszahler.

Die Parität ist zu begrüßen, doch die mangelnde Weitsicht, dass man wieder nur die nächste Wahl überstehen will, nicht.
Unser Wirtschaftssystem hat sich verändert, darauf sollte man sich mit dem BGE anpassen.
Jeder Schlingerkurs, wie jetzt auch wieder, (wenn es überhaupt kommt...) bedeutet das Aufschieben von Reformen.

Denn im Zahnersatzbereich ist die Not sehr groß!
Da lässt man die Menschen alleine, die sich verschulden müssen oder kein Gebiss haben.
Die Armut der Menschen wird man am Gebiss erkennen können.
 

Die jetzige Regel ist höchst unsozial, weil der Staat es eben nicht zur Pflicht machte, dafür selbst vorzusorgen.
Bei einem BGE wären das so 2,20 € pro Monat.
Würde man es jetzt zur Pflicht erklären, ohne BGE, was auf alle Fälle notwendig wäre, dann wären es sogar nur 1,10 €. (bei paritätischer Zahlung!)

Wie kommst du auf diese Zahlen? Und warum ändert sich da was mit BGE? Ich kann das absolut nicht nachvollziehen.


Und es ist lediglich an die paritätische Zahlung gedacht. Das bedeutet, dass der Arbeitgeber den gleichen Betrag, wie der Arbeitnehmer zahlen soll.
Das bedeutet jedoch nicht, dass die Beiträge auf den vorherigen Stand (Hebesatz 14,6) gesenkt werden müssten.
Aus 0,9 würden rechnerisch 0,45 für den AN, erst einmal, doch sogar eine allgemeine Beitragserhöhung darüber hinaus, wäre denkbar.

Das ist kein Grundsatzproblem sondern ein Richtungsproblem. Die CDU ist numal weniger links als die SPD, auch wenn viele die CDU aus mir völlig schleierhaften Gründen für eine Arbeiterpartei halten. Für eine Rückkehr zur Parität muss man aber kein BGE einführen sondern lediglich SPD wählen.


Daher kann es sein, dass ich schon mal was überlese, weil ich deine Beiträge nicht immer ernstnehme...
wink.gif
Wessen Beiträge nimmst du eigentlich ernst? Du gehst doch auf keinen hier ein, nichtmal nachdem mehrfach nett nachgefragt wird. Deine Beträge bestehen mittlerweile zu einem Drittel aus überheblichen Sprüchen, woraufhin ein völlig Zusammenhangloser neuer Diskussionspunkt eröffnet wird (aktuell KV Parität). Am besten du schreibst eine Liste derer, die sich eine Antwort auf deine Beiträge schenken können.
 
Zuletzt bearbeitet:
Menschliche Verwaltung kommt durch menschliche Gesetze, Vorschriften und Ausführungsbestimmungen. Und dem Bewusstsein, dass man als Beamter nicht Vorgesetzter der Bürger ist, der mutwillig Macht ausüben aber auch gleichzeitig unterlassen kann, so wie es ihm nach der Nase und Aussehen des Bürgers beliebt.
In deinen Schilderungen tun sich mir Abgründe auf!
Denn es ist der klassische Verstoß gegen die Amtstreue und eben (§ 33 Satz 2 BeamtStG)
Denn man erlebt bei Hartz tagtäglich, dass eben nicht Vorschriften zum Wohle der Bürger angewendet werden, sondern die einer Willkür!

Beispiel:
Für 10 Cent klagt eine Behörde bis zum höchsten Gericht....
Ich denke, da wäre doch dringender Handlungsbedarf nach der Disziplinarordnung.

Was das dem Staat gekostet hat... 😱 Und welche Akribie, ich nenne es sogar Bösartigkeit, dahinter steckt!

Ich erwarte, dass ein Beamter sich an Recht und Gesetz hält, seine Dienstpflichten 100% erfüllt und sich nicht nach Gutsherrenart nach dem Motto, dem einen gebe ich dem anderen verweigere ich... verhält.
Denn das ist Missbrauch seiner besonderen Stellung im Staat.

Ja, was denn jetzt? Nach Recht und Gesetz und Dienstpflichten? Dann kommt die "Bösartigkeit" mit den 10 Cent vor Gericht am laufenden Band vor! Denn genau das ist "Dienst nach Vorschrift", wo man das Gesetz nur um des Gesetzes willen erfüllt, egal wie viel Flurschaden dabei angerichtet wird. Oder man bleibt - bei Kleinigkeiten! Von Korruption und Klüngelei war nirgendwo die Rede! - menschlich und schaltet erst den Verstand ein, ob ein Pipifax den ganzen Aufwand überhaupt wert ist. Und genau an letzterem mangelt es jungen, unerfahrenen Beamten oft, weil erst die Erfahrung lehrt, wo ein genaues Nachbohren ratsam ist und wo man getrost sämtliche Hühneraugen zudrücken kann, und bis man seine "Pappenheimer" (er)kennt, den chronischen Steuerhinterzieher vom ehrlichen Arbeiter unterscheiden kann, denn Recht und Gerechtigkeit sind nicht immer genau dasselbe, so sehr das wünschenswert wäre. Das ganze nennt sich "Ermessensentscheidungen", sowas gibt es in jeder Stelle, mal sind die Grenzen des Ermessens weiter gefaßt und mal enger, je nach Stelle und Gesetzeslage. Einfachstes Beispiel aller Behörden, der Klassiker mit dem Beamtenchinesisch. Viele Berufszweige berauschen sich ja geradezu an ihrer "Expertensprache", bei der jedes Nichtmitglied ratlos stehen bleibt, man denke nur an Jäger oder Matrosen. Deshalb glücklich der Beamte, der einem Kunden gleich von Anfang an in allgemeinverständlichem Deutsch verklickern kann, was er von ihm haben will. Denn damit erspart er sich Mißverständnisse, Rückfragen und jede Menge Zeitverschwendung, weil der völlig verwirrte Kunde vielleicht alles mögliche liefert, nur nicht den einen Beleg, auf den der Beamte es abgesehen hat. Pipifax, denkt jeder - aber wenn das bei ungefähr jedem dritten Fall vorkommt, bedeutet das einen gewaltigen Aufwand an Zeit, Ressourcen und Nervenkraft, die an anderer Stelle nützlicher angelegt wären. Einen Aufwand, an dem nicht selten auch Gesetzgeber samt untergebener Behörden wie Ministerien schuld sind, weil z. B. Vordrucke für Amtsvorgänge von oben nach unten "verordnet" werden, zwar unter Beachtung sämtlicher Gesetze, aber längst nicht immer unter Hinzuziehung der Leute, die die Dinger jeden Tag vor Ort im alltäglichen Büroleben benutzen müssen, also ohne jeden Test auf Praxistauglichkeit. Weshalb so mancher Steuervordruck sogar für die Beamten selber unverständlich ist, und wenn es nicht mal der Beamte versteht, was da drauf steht, wie soll es dann erst unsereiner Otto Normalbürger? (wieder eine Anekdote, Thema "Steuervereinfachung": Originalzitat eines Beamten: "Vor der Steuervereinfachung hatte ich für einen bestimmten Vorgang ein Formular. Nach der Vereinfachung brauchte ich für genau den gleichen Vorgang sechs Formulare." Sag ich ganz fromm: War wohl ein Schuß in den Ofen, diese "Vereinfachung".) Ergo, an vielen Sorten Mist mögen die Beamten schuld sein, aber längst nicht an allen. Erfahrung hilft dabei, die übelsten Auswüchse abzufedern, bis (vielleicht... irgendwann mal...) die Oberen Stellen den Hintern bewegen und die Mißstände bereinigen. (Aber dafür ist die Presse wie in dem Link meist der beste Auslöser... denn wer hört schon auf die kleinen Beamten, die jeden Tag die wirkliche Arbeit machen, mit dem von oben verordneten Unfug zurecht kommen müssen und zum Dank ständig zur Sau gemacht werden?)

... und was das ganze mit BGE zu tun hat? Behördenvereinfachung --> Kostenminderung --> mehr Steuergelder für andere Dinge frei. Z. B. (Teilmit-) Finanzierung BGE???? ---
 
Wie kommst du auf diese Zahlen? Und warum ändert sich da was mit BGE? Ich kann das absolut nicht nachvollziehen.

Doch könntest du... 🙂
Ich habe nicht gesagt, dass es kommt, sondern kommen müsste.
Mit dem BGE, weil dann eben jeder Krankenversicherungsbeiträge zahlt und diese Leistung wieder mit einbezogen werden sollte.
Zudem war es ja staatlicher Raub, weil ja manche Leute Jahrzehnte eingezahlt hatten.

Aber ich wäre auch jetzt für eine Wiedereinführung, nur dann müssten Arbeitgeber auch mitbezahlen und der Betrag würde höher, weil mehr Menschen nicht Zahlungspflichtig wären jedoch auch Leistungen daraus bekämen.
Das heißt, der Beitrag würde entsprechend höher.


Das ist kein Grundsatzproblem sondern ein Richtungsproblem. Die CDU ist numal weniger links als die SPD, auch wenn viele die CDU aus mir völlig schleierhaften Gründen für eine Arbeiterpartei halten. Für eine Rückkehr zur Parität muss man aber kein BGE einführen sondern lediglich SPD wählen.

Ach, das könnte ich aktuell seit Jahren nicht sagen... 😉
Die CDU ist weiter links als die SPD. Jedenfalls hätte sie damals nicht gewagt, die Agenda 2010 zu generieren.
Daher war sie anfangs sehr verstört und auch dagegen.
Erst die Unternehmerschaft hat sie eingenordet und auf Kurs gebracht.

Deine Einschätzung... lasse mal nicht den Arbeitnehmerflügel in der CDU hören... 😱

Und das ist auch keine Frage von rechts und links, denn Bismarck war bestimmt kein Linker!
Im Gegenteil!

Frau Dreyer, wird doch auch wissen, dass es wohl nicht kommen wird und sie doch zuvor für diese nun von ihr kritisierte Regelung gestimmt hat.

Jedoch ist Einsicht besser als Untätigkeit. Doch bewirken wird sie nichts.

Wetten, dass dann der Standort Deutschland ernsthaft in Gefahr ist... Alle Unternehmer ins Ausland gehen werden...? 🙂

Oder die Initiative auf nimmer Wiedersehen in den Amtsschubladen verschwindet? 🙁


SPD wählen?
Wo hast du gelesen, dass mit der Parität das BGE gemeint ist oder ein Zuammenhang besteht?
Bei mir doch wohl nicht, oder?
SPD ist übrigens für mich nicht wählbar... denn sie schaffte viele Sozialleistungen und auch die Parität, ab.

Wessen Beiträge nimmst du eigentlich ernst?

Ich nehme alle Beiträge grundsätzlich ernst, die ernstgemeint sind, sogar beleidigende.
Schließlich muss man doch auch hilfreich aufklärend eingreifen, wo Leute den Unterschied des BGE zu Versicherungsleistungen oder die sich ergebenen Plichten aus dem Beerdigungsgesetz nicht kennen.

Sie haben anscheinend alle keine Lebensversicherung oder Sterbeversicherung, denn sonst kann ich mir diese Äußerung von z. B. PC in seinem letzten Beitrag nicht erklären.


Du gehst doch auf keinen hier ein, nichtmal nachdem mehrfach nett nachgefragt wird.

Nenne bitte ein Beispiel.

Deine Beträge bestehen mittlerweile zu einem Drittel aus überheblichen Sprüchen, woraufhin ein völlig Zusammenhangloser neuer Diskussionspunkt eröffnet wird (aktuell KV Parität).

Ich fürchte, du bekommst da was nicht mit. 😉
Ich wurde doch nett gefragt...

Dann sag doch auch mal dazu, daß es die ungeliebte Nahles ist, die diesen Zusatzbeitrag den nur die Versicherten zahlen müssen, wieder abschaffen will. ( was ich für richtig halte! )

Am besten du schreibst eine Liste derer, die sich eine Antwort auf deine Beiträge schenken können.

Gleich eine Liste!? 🙂
Danke für den wohlgemeinten Rat, doch ich habe da keinerlei Vorurteile...
Habe ich dich übergangen? Dann nenne mir bitte den Beitrag.

Und zudem tröste dich, mir antwortet man manchmal auch nicht...
Obwohl ich gaaaanz nett frage... 😉
 
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