_Tsunami_
Urgestein
Was soll das nun mit "7-Personen" zu tun haben?
Wir rechnen 80 Millionen BRD-Bürger mit mindestens ( das wird aber beileibe nicht reichen! ) 1000 Euro im Monat. Um das zu finanzieren - wenn das überhaupt geht - müßte man selbstverständlich die Steuern erhöhen. Das dürfte in allen "Modellen" auch so angedacht sein.
Leider leben wir aber in der Globalisierung, d.h. man könnte weder Verbrauchssteuern noch persönliche Steuern einfach endlos erhöhen bis es irgendwie passt.
Hinzu käme für Leute, die die letzten 10 Jahre beobachtet haben: Dieses Grundeinkommen wäre für die Arbeitgeber eine neue Möglichkeit die Löhne zu drücken.
Ich kann das schon sagen, also meine Sicht der Dinge aussagen. Und das ist natürlich nur eine einzelne unter unzählig vielen. Mir ist schon klar, dass es arme Menschen gibt, die eventuell nur darauf warten, "vollversorgt" zu werden, um nur noch "die Sau rauszulassen" und die anderen arbeiten zu lassen, oder aber auch arme Menschen, die denken, dass es ihr "Geburtsrecht" ist, arm zu sein und zu bleiben, weil sie nichts anderes "verdient" haben.
Und dann wiederum mag es reiche Menschen geben, die bereits "die Sau rauslassen" und andere für sich arbeiten lassen, oder aber auch reiche Menschen, die denken, dass sie es nicht "verdient" haben, reich zu sein, und es nicht ihr "Geburtsrecht" ist.
Es sind einfach nur verschiedene Perspektiven, welche es aber alle zu berücksichtigen gilt.
Wenn ich über die "7-Personen-Gemeinschaft" bzw. den "7-Personen-Haushalt" spreche, dann einfach nur, weil sich gewisse Dinge in kleineren Dimensionen einfach besser denken bzw. "rechnen" lassen. Wenn eine Kernfamilie einem 3-Personen-Haushalt entspricht, dann entspricht ein "7-Personen-Haushalt" eventuell einer kleinen Großfamilie. In dieser Konstellation ist es einem oft bewusster, wer was leisten kann, was Solidarität und gemeinschaftliches Denken bedeutet, welches nicht auf Heller und Pfennig aufgerechnet wird, sondern sich an den Notwendigkeiten und dem Nutzen für die Gemeinschaft, nicht des Einzelnen orientiert.
Dieser überaus produktive und konstruktive Gedanke geht in größeren Gemeinschaften oder Staatssystemen oft verloren. Dadurch entstehen dann diverse Aggressionen, Gewalttätigkeiten, Entfremdungen, etc. Das kostet richtig Geld. Genauso kostet es auch Geld, den Überschuss an Nahrungsmitteln zu entsorgen und diverse Kriegsmaschinerie instandzuhalten oder auszubauen. Alles in einem gesellschaftlichen und gemeinschaftlichen Sinne nicht produktiv, aber finanzierbar. Gleichfalls auch finanzierbar, diverser "Abhörkram", der nicht ganz billig ist.
Ein Grundeinkommen ist nicht finanzierbar?