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Bedingungsloses Grundeinkommen

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Zitat von friek:
Ich muss aber kein Wirtschaftsprofessor sein um einen Missstand und eine gute Idee zu erkennen, die diesen beseitigen könnte. Das ist in erster Linie eine ethische/humanistische Frage und dann erst eine finanzielle. Also für mich zumindest.
Und ich sehe keinen Grund weshalb das BGE wesentlich höher als Hartz 4 sein sollte.
Es ist eine Basis mehr nicht. Wer mehr will muss halt was tun.


Zitat von Der_um_den_Baum_tanzt

Und genau die Einstellung die hinter diesem Satz vermutet werden muss ist es, die Jeden der ein wenig Einfluss darauf nehmen könnte ob die Einführung eines Grundeinkommens überhaupt ernsthaft diskutiert wird eher dazu tendieren lassen Alles daran zu setzen die Daumenschrauben noch ein wenig enger zu drehen .... und zwar bedingungslos und mit aller dazu erforderlichen Gewalt.


Weil, wie Du ganz richtig geschrieben hast, die ganze Angelegenheit neben der von Dir nicht erwähnten hinreichenden Verfügbarkeit von Raum und Ressourcen auch eine ethische / humanistische Frage darstellt, die vor jedwedem finanziellen Aspekt stehen sollte....

Die Einstellung die hinter diesem Satz "Wer mehr will muss halt ..." vermutet werden muss ist die, dass derjenige der solch einen Satz los lässt dem Irrglauben unterliegt, dass es die Überlebensbasis in Form eines bedingungslosen Grundeinkommens zum Nulltarif geben könnte und dass nur noch derjenige "etwas zu tun" hätte, der mehr wollte als die Basis die zum Überleben reicht die ihm "bedingungslos" zur Verfügung gestellt wird .....

Und das ist leider genau das Szenario, das von Kritikern so gern herangezogen wird ..... und vor dem Hintergrund eines solchen Satzes wohl offensichtlich zu Recht?
 
Laber...laber, laber...da haben wir die Ignoranz.

Ja nee is klar. Ganz direkte Fragen und das fällt dir ein?

Tadah...hier die Arroganz...und die Hetze: na, das findest Du schon selber raus, wo Du das gesagt hast.
Ja genau da stehts ja. Unmissverständlich.🙄 Mal abgesehen davon, dass das (glaube ich) einfach nur ein Missverständnis meinerseits war. Das mit der Hetze habe ich nicht an dich persönlich gerichtet. Aber versteh ruhig was du willst.

Na, fürn kurzen Lacher hats gesorgt.

Ja wozu schreibst du überhaupt wenn du nichts zu sagen hast?
Genau...das war genau der Satz auf den ich noch gewartet habe, weil man sich dann ja inhaltlich nicht mehr auseinander setzen muß. Ist sowas von vorhersehbar gewesen. nix für ungut🙂

Und das müssten sie doch aber...Deiner Meinung nach. Weil dieses Konzept doch sooo schlagend ist, das müssen alle so richtig knusper finden. Und natürlich: Du stehst auf der richtigen Seite, deswegen bist Du besser als die Doofen, die das einfach nicht einsehen wollen.

Unterstreiche mir doch bitte die Stellen die keine Polemik enthalten und eine inhaltliche Auseinandersetzung ermöglichen bzw. erforderlich machen. Außer "ohhh du denkst du bist der Tollste und hast mit allem Recht und alle die anders denken sind ganz plöööde Ignoranten.." sehe ich da keinen Inhalt. Das nenne ich dann Polemik. Mir egal worauf du gewartet hast.
S.o..... nö...explizit nicht...aber offensichtlich hältst Du Dich für subtiler, als Du bist. Aber glaub ruhig weiter, das alle, die nicht Deiner Meinung sind, aufm Baum schlafen.

Ja wie subtil ich bin oder was ich wirklich meine kannst du genauso wenig beurteilen wie die wahren Motive der BGE-Befürworter. Wenn ich dich als arrogant oder Hetzer bezeichnen will dann tue ich das. Ich brauche dafür keine kryptischen Andeutungen, auch wenn das hier im Forum scheinbar zum feinen Ton gehört.

Deine wilden Behauptungen und Spekulationen wie ich über wen genau denke kannste dir klemmen. Du kannst mich fragen und das wars.
 
Die Einstellung die hinter diesem Satz "Wer mehr will muss halt ..." vermutet werden muss ist die, dass derjenige der solch einen Satz los lässt dem Irrglauben unterliegt, dass es die Überlebensbasis in Form eines bedingungslosen Grundeinkommens zum Nulltarif geben könnte und dass nur noch derjenige "etwas zu tun" hätte, der mehr wollte als die Basis die zum Überleben reicht die ihm "bedingungslos" zur Verfügung gestellt wird .....

Und das ist leider genau das Szenario, das von Kritikern so gern herangezogen wird ..... und vor dem Hintergrund eines solchen Satzes wohl offensichtlich zu Recht?

Ja und, dass das ein Irrglauben ist weißt du jetzt so genau woher? Damit wärst du ja ein ganzes Stück schlauer als alle anderen und es gibt einige "Wirtschaftsexperten" die ein solches BGE für absolut umsetzbar halten. Sind das alles völlig inkompetente Spinner so etwas zu behaupten? Es ist vielleicht eine radikale Idee und der Ausgang sicher alles andere als Gewiss, wie bei jeder großen Reform, aber unmöglich... Nee das glaube ich nicht.
Man könnte es ja einfach mal versuchen. Versuch macht kluch...
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja wenn man immer schön funktioniert spürt man keinen Druck da hast du recht.
Eine Nullbockphase erwischt so ziemlich jeden jungen Menschen mal. Das ist auch vertretbar wenn man den Hintern zum richtigen Zeitpunkt auch wieder hoch bekommt. Aber was verstehst du unter "funktionieren"? Bist du nicht auch der Meinung das sich jeder in dieser Gesellschaft einbringen sollte? Das dies Behinderte und kranke Menschen nicht in der Art können wie andere, sollte klar sein. Aber faule Typen ernten nunmal keinen Applaus. Auch das sollte klar sein. Du nennst es "funktionieren" wenn man erwartet, dass jeder junge Mensch seine berufliche Richtung im Leben finden sollte? Was ist denn dann bitte unter "nicht funktionieren" zu verstehen? 9 Stunden Playstation und der rest des Tages wird mit Couching aufgefüllt?! Möchtest du diese Art von Freiheit für jeden Menschen erwirken, der sich auch anderes vorstellen kann als zu arbeiten? Da ist prima, denn das könnten wir glaube ich so ziemlich alle.



Die Modelle des BGE die ich kenne sehen alle eine Zahlung an alle vor. Ansonsten wärs ja nur Hartz 4 ohne Bedingungen und das Fingerzeigen würde genauso weiter laufen. Aber vielleicht ist mir da ja was entgangen.
Auf Wikipedia zb. sind viele Varianten erklärt. Und du hast vollkommen Recht. Ansonsten wäre dies tatsächlich nur ein H4 ohne Bedingungen.


Nach meinem Kenntnisstand unterscheiden sich die Modelle in erster Linie durch ihre Finanzierungpläne.
Und jemandem vorzuwerfen er könne nicht aus dem FF die einzelnen Finanzierungsmodelle aufsagen ist ja nun albern. Unser Steuersystem versteht auch fast Niemand oder die Finanzmärkte aber es "funktioniert" ja trotzdem irgendwie.
Ich meinte damit auch kein wasserdichtes Fachwissen. Aber es ist nunmal auch etwas unsinnig eine Idee aufzugreifen aber keinen blassen Dunst zu haben wie dies in der Praxis aussehen sollte.
Ich muss aber kein Wirtschaftsprofessor sein um einen Missstand und eine gute Idee zu erkennen, die diesen beseitigen könnte. Das ist in erster Linie eine ethische/humanistische Frage und dann erst eine finanzielle. Also für mich zumindest.
Okay, ist angekommen und für mich auch nachvollziehbar - auch wenn ein solcher Gedanke erst etwas taugt wenn er letztendlich auch komplett zu Ende gedacht ist.
Und ich sehe keinen Grund weshalb das BGE wesentlich höher als Hartz 4 sein sollte. Es ist eine Basis mehr nicht. Wer mehr will muss halt was tun.
Aber dann kratzen wir letztendlich dann doch am sanktionsfreien Hartz IV. Denn wem würde nach dieser Aussage ein BGE denn wirklich etwas bringen? Zum einen den Faulenzern weil sie fortan in Ruhe gelassen werden und besonders den Vollzeitbeschäftigen, da diese zusätzliches Einkommen erhalten. Auf der Strecke bleiben dann die Arbeitslosen und vor allem Langzeitarbeitslose die verzweifelt versuchen einen Job zu bekommen. Denn Jobs fehlen dann immernoch. Ich habe es immer so verstanden, dass ein BGE dafür da sein sollte seine Bedürfnisse ausreichend (also nicht am Existenzminimum wie bei H4) ohne zusätzliches Einkommen decken zu können, sodass man zum einen ehrenamtliche und kreative Tätigkeiten wahrnehmen könnte und zum anderen auch die Möglichkeit besteht Druck auf die Arbeitgeber auszuüben höhere Löhne auszuzahlen. Ein BGE auf Hartz IV Niveau, würde also in dieser Richtung doch kaum etwas bewegen?
 
Aber faule Typen ernten nunmal keinen Applaus.
Du solltest mal vom "Faule-Stinker-Mythos" runterkommen, die gibt es so nicht - wenn dann maximal diese 4 %, bei denen das aber andere Ursachen hat "als Faulheit" - und verhindert eine vernünftige Basis für deine durchaus geilen Beiträge zum Thema: BGE. 😉

Hannemann sagt😛🙂:

"Hartz IV-Leistungsberechtigte arbeiten ganz genauso, haben weitaus mehr Druck zu erdulden als Beschäftigte, weniger Urlaub und haben 24 Stunden am Tag zur Verfügung zu stehen - außerdem finden sie in der Regel ihre Jobs selber, durch Eigeninitiative."

Dass bis zu acht Millionen Erwerbslose etwa einer Million offener Stellen gegenüberstehen, braucht man gar nicht zu erwähnen...
 
Hannemann geht noch weiter und sagt, dass Hartz IV krank macht und in der Konsequenz tötet, und legt somit die wichtigsten Gründe für ein BGE schonunslos dar, und wird wahrscheinlich "zum Whistleblower des Jahres", erhält auch meine Unterstützung, nach Möglichkeit.

Habe ich natürlich längst vor ihr verlauten lassen, und Chaplin. 😉

Durchgerechnet wurde das Model BGE schon mehrfach und als finanzierbar proglamiert, man bedenke: alleine 60.000 Mitarbeiter im öffentlichen Dienst wären entbehrbar.🙄

Hannemann hat noch viel mehr zu sagen, wenn sie nämlich die Zusammenhänge erklärt, zwischen Sozial- und Familienrecht z. B. - darauf bin ich gespannt. 🙂

Nur noch bis zum 18.12.2013 haben alle Bürger (nicht nur die Betroffenen) Zeit, um die Petition 46483 beim Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags mitzuzeichnen.
Petition von Inge Hannemann zur Abschaffung der Harz-IV-Sanktionen | KRITISCHES NETZWERK

Die Abschaffung verfassungsfeindlicher Sanktionen dürfte der erste Schritt sein, in Richtung BGE, finde ich.

SGB generell stehen im krassen Gegensatz zum Grundgesetz und sind im Prinzip irrelevant.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hartz 4 macht sicher nicht krank - höchstens die "Bedingungen" und die Angst davor.

Wenn man von der "Finanzierbarkeit" eines BGE spricht, dann immer unter der Vorbedingung des Sozialabbaus und der Entsolidarisierung der Gesellschaft.
 
Hartz 4 macht sicher nicht krank - höchstens die "Bedingungen" und die Angst davor.
Diese Sanktionierei, die willkürlich stattfindet, macht die Menschen krank, treibt sie aus der Krankenversicherung, in die Obdachlosigkeit und schließlich zu freiwilligem oder unfreiwilligem Ableben.

Tote haben keinen Leistungsanspruch mehr...🙄

Dass es diese Fälle gibt, bestätigt diese Nestbeschmutzerin, die sicherlich auch Angst hat...

Könnte ich übrigens genauso bestätigen.

Und keiner soll mir erzählen, dass das nicht vorsätzlich geschieht.
 
Bei dem Thema wird doch auf die unbekannte Größe gesetzt, welche arbeiten geht. Deren Absprungrate dürfte ziemlich hoch sein. Spätestens dann, wenn die eigenen materiellen Ziele erreicht sind, kann man diesen künstlichen "Vorruhestand" wählen.
Klingt nach Schlarafenland, das immer dann nachgebessert werden muß, wenn bspw. meine Miete erhöt wird.

Das was für mich deutlich bestraft werden muß, ist die Willkür des kleine Beamten. Die haben viel zu viel Auslegungsspielraum bei den Sanktionen. Das alles ohne Sanktionen funktionieren kann bzw. soll, sorry.... das kann ich mir nicht vorstellen. Dann sind wir doch irgendwann alle pleite. Und wer zahlt denn dann in die Rentekasse ein? Da ist doch Altersarmut vorprogrammiert. Was jetzt schon so ist, dank Zeitarbeit usw.

Am Ende sind Sanktionen Ausdruck der Hilflosikeit vom System, welches sich durch seine eigenen Gesetzeslücken hat ausnutzen lassen. Um das zu vernebeln, werde die Daumenschrauben vorzugsweise bei den kleinen Angesetzt. Das ist doch das eigentliche Problem. Die Großen. Droht einer mit Massenentlassungen, fließt eine Milionen nach der anderen vom Staat. Koste es was es wolle.
 
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