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Bedingungsloses Grundeinkommen

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Ja, so ähnlich würde das funktionieren.

Ausgangspunkt wäre die aktuelle Situation, also der Umstand dass für die Grundversorgung unserer Bevölkerung bei Weitem nicht die tatkräftige Unterstützung aller arbeitsfähigen Mitglieder unserer Gemeinschaft erforderlich ist.

Die Mitglieder unserer Gemeinschaft die erwerbstätig sind, versorgen somit die nicht Erwerbstätigen mit, während diese ihre Potentiale nutzen, um für das Gemeinwohl tätig zu werden, was wiederum den Erwerbstätigen zu Gute kommt. ( Was zum Teil auch in einer Art Jobsharing geschehen kann )

Wobei gesamtgesellschaftlich gesehen Erwerbstätigkeit und Gemeinwohltätigkeit gleichwertig und im Schulterschluss nebeneinander stehen und alle miteinander unsere Gemeinschaft tragen.

Allerdings verliefe das eher so, dass Jeder der momentan keine Erwerbsarbeit hat sich automatisch mit seinem individuellen Potential in dem von anderen Gemeinwohltätigen betriebenen lokalen Bürgerbüro vorstellt, die Ärmel hochkrempelt und sagt:"Was steht an?"

Das Bürgerbüro als lokales Aktionszentrum, in dem nach Dringlichkeit und personeller Kompetenz gemeinsam entschieden wird welche Projekte von welchen Leuten in welcher Form und Reihenfolge in Angriff genommen werden und wo natürlich auch der Einzelne gefordert ist eigene Ideen einzubringen und zu deren Umsetzung Anlass zu geben.
Vorstellen kann ich mir das schon, aber die Rechnung wird doch ohne den Wirt gemacht. Ein Bedingungslos kann und darf es doch nicht geben. Da schaufeln wir uns doch das eigene Grab. Da denkt doch die Welt in Deutschland fließt der Honig aus der Wand und aus dem Klo. Nix wie hin. 😀
Der Ruf nach Gerechtigkeit sollte schon für alle gelten.
Wer heut 2 Jahre Arbeit hat und damit 2 Jahr Sozialbeiträge zahlt, hat Anspruch auf ALG1. Nun arbeitet Herr xyz, sagen wir mal 30 Jahre. Dann zahle er 30 Jahre und hat genauso lange ALG1, so als hätte er nur 2 Jahre gearbeitet. Oder sehe ich das falsch? Das ist doch ungerecht, oder? Da kann ich doch den Beitrag für 28 Jahre zurückforden bzw. besser in die Altersvorsorge anlegen.

Die "Kiste" in der wir hier leben, heist nun mal soziale Marktwirtschaft. Wer sich immer mehr aus der Verantwortung schleicht, dass sind doch besonderst die großen Konzerne mit samt ihrer Lobby - vor der die Politik kuscht.
Und wenn jemand 3 Millionen an Steuern hinterzieht, dann kann man wegen mir das Gesamte Vermögen einziehen und damit die Sanktionen für den kleinen Otto Normalo neu, in Richtung Prämie überdenken. 😀
 
A

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Re: Bedingungsloses Grundeinkommen
Nur weil es einige Leute gibt die sich scheinbar selbst geißeln für die Arbeit, müssen das jetzt alle tun bzw. sich zumindest schlecht fühlen weil sie es nicht tun? Das sehe ich nicht so.
Zählst du dich dazu oder weshalb stürzt du dich nun schützend vor Schmarotzer? Ich sehe das auch nicht so! Von mir aus kann jeder faulenzen der sich dazu berufen fühlt. Bloß die Hand aufhalten für Unzulänglichkeiten die hausgemacht sind oder angeblich von den Eltern in die Wiege gelegt wurden, finde ich dreist. Schuld sind nur allzu gerne, immer die anderen. Oder das ungerechte Sozialsystem, etc.! Man findet immer etwas. Da stellt man sich zwangsläufig die Frage, was solche Leute in anderen Ländern tun würden wenn sie vor die Tatsache gestellt werden unter einer Brücke zu nächtigen oder Kieselsteine zu kauen weil es für nichts tun, nunmal auch einfach nichts gibt. So lange die Trauben nicht direkt in den Mund wachsen, wird es immer ein rumgeheule geben. Schlimm sowas.
 
Zählst du dich dazu oder weshalb stürzt du dich nun schützend vor Schmarotzer? Ich sehe das auch nicht so!

Nein aber ich hasse diese ekelhafte Überhöhung von Fleiß und Arbeitsmoral.

Bloß die Hand aufhalten für Unzulänglichkeiten die hausgemacht sind oder angeblich von den Eltern in die Wiege gelegt wurden, finde ich dreist. Schuld sind nur allzu gerne, immer die anderen. Oder das ungerechte Sozialsystem, etc.! Man findet immer etwas.

Angeblich??? Und ich rede nicht mal von in die Wiege gelegt im Sinne von Genetik und Veranlagung sondern schlicht und ergreifend von Erziehung. Oder meinst du etwa wirklich ein Kind erzieht sich selbst? Ein gewalttätiger Jugendlicher ist nicht so geworden weil er sich dazu entschieden hat, sondern er wurde dazu gemacht von wem und wodurch auch immer. Der gefährdet und verletzt aber auch Leib und Leben von anderen Menschen. Aber wer kommt durch einen "Schmarotzer" zu Schaden? Also was schert es dich?

Alles was du bist bist du nur wegen den Dingen die dir in deinen prägenden Lebensphasen passiert bzw. nicht passiert sind. Und das ist auch der Grund weshalb du deine "Faulheit" überwinden kannst aber andere eben nicht.
Oder was denkst du wieso sie es sonst nicht einfach tun? Weil sie eben faul sind?🙄
Für manche Menschen ist es eventuell schon zu viel den normalen Anforderungen zu entsprechen und das Wissen, dass es Leute wie dich gibt die so über einen denken macht die Sache sicherlich nicht besser.

Da stellt man sich zwangsläufig die Frage, was solche Leute in anderen Ländern tun würden wenn sie vor die Tatsache gestellt werden unter einer Brücke zu nächtigen oder Kieselsteine zu kauen weil es für nichts tun, nunmal auch einfach nichts gibt. So lange die Trauben nicht direkt in den Mund wachsen, wird es immer ein rumgeheule geben. Schlimm sowas.

Und der Verweis auf solche Länder ist natürlich immer obligatorisch. Aber Menschen die in so einer Welt leben funktionieren oft mehr als, dass sie wirklich leben und werden auch dementsprechend erzogen. Mit Priorität auf dem Selbsterhaltungstrieb. Aber viele flüchten sich auch einfach in Religion, Drogen, Gewalt oder anderes destruktives Verhalten nur um irgendwie mit den ganz alltäglichen Anforderungen zurecht zu kommen.

Ich mein dein Gemecker geht auch nicht über "krieg den A**** hoch" hinaus. Und wenn die Person es einfach nicht hinkriegt? Was dann? Gefängnis? Leistungen streichen? Kriminalität? Obdachlosigkeit? Das alles kommt den Steuerzahler am Ende wesentlich teurer als der einfache Hartz 4 Satz.
Ich meine, natürlich ist es wünschenswert Menschen zu haben die leistungsfähig und auch -bereit sind und davon gibt es ja glücklicher Weise mehr als genug, aber sich an den paar % die es nicht sind sooo abzuarbeiten ist einfach nur lächerlich und hilft absolut Niemandem. Ganz im Gegenteil sogar.
 
Nein aber ich hasse diese ekelhafte Überhöhung von Fleiß und Arbeitsmoral.
Genau! Ich finde jeder sollte entweder eine 70 Stunden Woche oder einen Doktortitel vorweisen können, um deinem unsagbar dummen Spruch von "Überhöhung von Fleiß und Arbeitsmoral" gerecht werden zu können...Endlich hast du begriffen worauf ich hinaus möchte! 🙄

Aber wer kommt durch einen "Schmarotzer" zu Schaden? Also was schert es dich?
Meine Arbeitsmoral wird dadurch geschädigt. Und das wäre sehr kontraproduktiv, gerade für Leute wie dich! Irgendwann können wir uns alle gemeinsam unter die Brücke setzen und ich wäre sehr gespannt, wem dann die Schuld gegeben werden würde?

Alles was du bist bist du nur wegen den Dingen die dir in deinen prägenden Lebensphasen passiert bzw. nicht passiert sind. Und das ist auch der Grund weshalb du deine "Faulheit" überwinden kannst aber andere eben nicht.
Das ist korrekt. Ich hatte ja geschrieben das viele mal einen Durchhänger haben. Die Frage ist dann aber ob man warten muss bis der Zug ganz abgefahren ist?
Oder was denkst du wieso sie es sonst nicht einfach tun? Weil sie eben faul sind?🙄
Nenne es wie du willst. Für gesunde Menschen gibt es keine Ausrede den ganzen Tag den lockeren zu machen und sich finanzieren zu lassen.
Für manche Menschen ist es eventuell schon zu viel den normalen Anforderungen zu entsprechen und das Wissen, dass es Leute wie dich gibt die so über einen denken macht die Sache sicherlich nicht besser.
Dann sind sie krank und sollten sich behandeln lassen. Weshalb differenzierst du hier nicht? Möchtest du mir jetzt vorgaukeln das wir plötzlich nur noch Kranke haben?

Ich mein dein Gemecker geht auch nicht über "krieg den A**** hoch" hinaus. Und wenn die Person es einfach nicht hinkriegt? Was dann? Gefängnis? Leistungen streichen? Kriminalität? Obdachlosigkeit? Das alles kommt den Steuerzahler am Ende wesentlich teurer als der einfache Hartz 4 Satz.
Soll ich das jetzt auch noch als Schutzgeld betrachten? Ich habe dir doch geschrieben das mir das letztendlich egal ist. Nur das ständige Gejammer geht mir auf den Sack. Außerdem gibt's doch Hartz IV. Muss man damit eben klarkommen. Was hast du damit für ein Problem?
 
Es geht ja leider nur noch um "faul" oder "nicht faul". Was aber dem Thema bei weitem nicht genügt.
Denn in Wirklichkeit geht es ja um die totale Umstellung, ja um die Abschaffung, des Systems "soziale Marktwirtschaft". Wenn man bedenkt, daß alle Sozialversicherungen ( außer der Krankenversicherung ) abgeschafft werden sollen, um allen ein "solidarisches Bürgergeld" ( in Höhe von etwa 800 Euro abzgl. 200 Euro Krankenkasse )
zu geben....Endlich könnten sich die Arbeitgeber-Verbände die Hände reiben. Das was sie seit 5000 Jahren fordern - nämlich die Senkung der Lohnnebenkosten - hätten sie jetzt auf einen Schlag. Nämlich gar keine mehr. Weg aus der Solidarität mit dem Arbeiter und Angestellten.
 
Genau! Ich finde jeder sollte entweder eine 70 Stunden Woche oder einen Doktortitel vorweisen können, um deinem unsagbar dummen Spruch von "Überhöhung von Fleiß und Arbeitsmoral" gerecht werden zu können...Endlich hast du begriffen worauf ich hinaus möchte! 🙄

Es geht um diese unsägliche Denkweise ich bin so viel wert wie ich leiste. Völlig egal ob gesund oder krank.

Meine Arbeitsmoral wird dadurch geschädigt.
Sorry aber das ist einzig und allein dein Problem. Der Fehler liegt in deinem Denken oder deinem Job. Oder wie war das noch mit "Schuld sind immer die Anderen"?😉
So könnte ich auch argumentieren die bloße Existenz von reichen Erben und Lottomillionären zerstört meine Arbeitsmoral.

Das ist korrekt. Ich hatte ja geschrieben das viele mal einen Durchhänger haben. Die Frage ist dann aber ob man warten muss bis der Zug ganz abgefahren ist?
Nenne es wie du willst. Für gesunde Menschen gibt es keine Ausrede den ganzen Tag den lockeren zu machen und sich finanzieren zu lassen.
Einen Durchhänger? Warten bis der Zug abgefahren ist?
Du gehst einfach immer davon aus, dass Jeder der nicht per Diagnose schwer gestört ist, das beeinflussen kann. Du schließt von dir auf Andere. Das ist immer schlecht.

Dann sind sie krank und sollten sich behandeln lassen. Weshalb differenzierst du hier nicht? Möchtest du mir jetzt vorgaukeln das wir plötzlich nur noch Kranke haben?
Nein aber die Grenzen zwischen krank und "normal" sind fließend. Und überhaupt wer ist hier die Norm? Du? Ist jeder Mensch der einfach nur anders funktioniert als die Masse automatisch krank? Oder vielleicht einfach nur anders?
Mal ganz abgesehen davon, dass ich fest davon überzeugt bin dass eh die meisten Menschen psychische Störungen haben. Aber die wenigsten davon sind diagnostiziert oder arbeitsunfähig.
Und überhaupt immer diese Scheinheiligkeit mit den Kranken. Was ist denn z.B. mit Jemandem der zwar krank ist aber gleichzeitig auch keine Lust auf Arbeit hat? In welche Schublade passt der denn? Und wie viel Zeit gesteht man denn Jemandem zu krank zu sein? Und welche Krankheit rechtfertigt beispielsweise eine dauerhafte Arbeitsunfähigkeit?
Da zeigt sich dann nämlich oft wie weit es tatsächlich her ist mit dem Mitgefühl.

Soll ich das jetzt auch noch als Schutzgeld betrachten? Ich habe dir doch geschrieben das mir das letztendlich egal ist. Nur das ständige Gejammer geht mir auf den Sack. Außerdem gibt's doch Hartz IV. Muss man damit eben klarkommen. Was hast du damit für ein Problem?
Ja solltest du und alle anderen auch, denn das ist die eigentliche Funktion. Es ist kein Allmosen sondern Schutz vor sozialen Unruhen. Sie dir mal Länder ohne Sozialsysteme an und deren Kriminalitätsraten. Ich glaube nicht, dass du das willst.
Niemand würde jammern wenn Hartz 4 die Menschen nicht so systematisch schikanieren würde.

Aber wie gesagt du bist einfach nur gefrustet und hast dir die "Schmarotzer" als Sündenbock auserkoren.
Genau so wie es sein soll.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mal ein paar wertfreie Zahlen:

Bevölkerung ca.82 Mio.

Annahme: 40 Mio erhalten die Grundsicherung, macht 384 Mrd pro Jahr.

Gesamthaushalt 2013: ca.310 Mrd.
 
Kann man alles im Bundesanzeiger nachlesen.

Ich will weder Kühe noch Ochsen vom Eis holen........aber man könnte ja mal Zahlen einfach zur Kenntnis nehmen.
 
Mal ein paar wertfreie Zahlen:

Bevölkerung ca.82 Mio.

Annahme: 40 Mio erhalten die Grundsicherung, macht 384 Mrd pro Jahr.

Gesamthaushalt 2013: ca.310 Mrd.

Das hieße, nur 1,5 Millionen müssen den Gesamthaushalt/einnahmen von lächerlichen 600 Mrd. erarbeit. 😀
Quele meinte:
Im Jahr 2012 betrugen die Steuereinnahmen insgesamt 600,0 Mrd. € und lagen damit um 4,7 % über dem Vorjahresergebnis.
Quelle:
Bundesfinanzministerium - Steuereinnahmen
Sorry, ich bin nicht wirklich ein As in Mathe, aber das dürfte selbstredent sein.

Ich finde der Staat sollte den Bildungetat gründlich überdenken. Bedingungslose Bildung wäre besser.
 
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