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Atomkraft? Ja, bitte!

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EuFrank, es geht schlicht um ein Abwägen.

Die Atomkraft hat Millionen Menschen erst bezahlbare Energie ermöglicht. Die Atomkraft, mit all ihren Mängeln, war und ist ein großartiger Schritt in der menschlichen Entwicklung und man sollte erst auf sie verzichten, wenn alternative Energien zuverlässig und günstig genug sind.

Das ist schlicht nicht der Fall.

Du irrst .
In der Aussage komplett.
Aber,wie schrieb Catherine sinngemäß neulich:

"Man soll nicht sein Wissen gratis anbieten und sich dann wundern,daß es keiner zu würdigen weiß"

oder so ähnlich...

Ist mein Fachgebiet,hart durchstudiert und erfolgreichst abgeschlossen.

Also - Du bist auf dem Holzweg.

Gruß und " gut grübel" noch wünscht
Micky
 
"Man soll nicht sein Wissen gratis anbieten und sich dann wundern,daß es keiner zu würdigen weiß"
Ich glaub, ich weiß was du damit sagen willst.🙂

Mich würde es aber interessieren, was du aus deinem Fachbereich beitragen willst - und ich würde es auch würdigen. Hast du Wirtschaftswissenschaften studiert ?
 
Eine Technologie, deren lebensgefährliche Abfälle
noch nicht mal endgelagert werden, sondern "zwischengelagert"
, zudem bei einem Kriegsfall das gesamte Leben in der BRD
unmöglich machen wird, wenn so ein Atomkraftwerk getroffen
wird oder ein Zwischenlager in terroristische Hände fällt, ist
komplett hochkriminell und ebenso hochasozial einzustufen.
Die Unterstützung der Politiker bei einem Ausbau von weiteren
Atomanlagen wäre als Hochverrat, als besonders schlimmer
Straftatbestand gegenüber dem Volk einzuschätzen.
Die meisten Deutschen sind gegen einen Ausbau der Atomanlagen
und ebenfalls dafür, dass die Zeit dieser hochkriminellen Technologie
jetzt zeitlich begrenzt wird.

Herzlichst

Germ
 
die gegenargumente liegen auf der hand.
was aber lässt gleich mehrere länder umschwenken? sind die etwa alle doof? 😉
 
Meiner Meinung nach, ist Atomstrom, im Gegensatz zu den so genannten Alternativen Stromerzeugnissen, wesentlich günstiger und sauberer.
Wieviele Windkraftanlagen würde man benötigen um ein AKW zu ersetzen, mal davon abgesehen, dass das gar nicht machbar ist?
Eine Windkraftanlage muss nach spätestens 10 Jahren erneuert werden, wenn ich da noch richtig informiert bin, die Herstellung und Verschrottung dieser Monster erzeugt bestimmt mehr Co2 als sie in ihrem ganzen Dientleben einsparen und was das kostet.
Für mich heißt das "Windkraft nein danke", außerdem verschandeln die auch noch die Umgebung.
Sonnenenergie ist das selbe, wo will man so viele Anlagen aufbauen um die Strommenge auch nur eines AKW's zu erzeugen. Das würde ebenfalls sehr viel teurer werden.
Solange es keine adäquate Lösung gibt, bin ich weiterhin für Atomstrom.
 
ja, es ist nicht alles grün bei der windenergie....
hinzu kommt ja, dass konventionelle kraftwerke trotz der vielen windräder eine höhere leistung fahren - eben um die unzuverlässigkeit dieser energiequelle auszugleichen. es erscheint logisch, diesen mehraufwand in die kostenrechnung einfließen zu lassen - aber das macht man aus politischen gründen natürlich nicht.
und da ist die parallele zur atomkraft, wo man gerne die kosten der entsorgung (welche nicht zufriedenstellend gelingen mag) unter den teppich kehrt.
in der energiepolitik wird lobbyismus in größerem maße deutlich - egal, um welche ernergieform es sich handelt.
 
Was ihr beide da schreibt, Cutty Sark und hablo, hört sich ganz anders an, als die Berichte die ich zu den verschiedenen Energiequellen gelesen habe. Windkraftanlagen laufen z.b. nicht 10 sondern 15 bis 20 Jahre durch und die Wartung wird schon in die Planung einbezogen. Anders bekommt man heute Bauvorhaben überhaupt nicht mehr genehmigt. Da gibts keine Probleme, keine versteckten Kosten und keine unbekannten Emissionen.

Und warum kann man Atomstrom nicht ersetzen? Warum ist Sonnenenergie plötzlich teurer? Und was ist an diesen Energiequellen unzuverlässig? Fragen über Fragen...
 
Und warum kann man Atomstrom nicht ersetzen? Warum ist Sonnenenergie plötzlich teurer? Und was ist an diesen Energiequellen unzuverlässig? Fragen über Fragen...
2007 gab es 19.654 Windräder, das waren 6%, um 100% zu erreichen müssten 327.400 Windräder stehen, ich frage mich nur wo? Außerdem weht der Wind hier ja auch nicht jeden Tag.
Sonnenkollektoren dasselbe, die Sonne scheint nun mal nicht jeden Tag und man müsste vermutlich jedes Dach in Deutschland mit solchen Dingern ausstatten und das wird nicht billig.
Die Natur würde dann nur noch aus Stromerzeugern bestehen?
Ich finde es jetzt schon schei.e, wenn ich an die Nordsee fahre und alles was ich zu sehen bekomme sind dieses ätzenden Windräder, egal wo du hin siehst, Windräder.
 
Wie die Windenergie Arbeitsplätze und Rohstoffe vernichtet

ich hab im prinzip nichts gegen windenergie, die kann ja in teilen sinn machen, aber wenn man über nachteile und lobbyismus der atomenergie spricht (zu recht), dann sollte dies gleichermaßen für andere energieerzeugungsformen gelten.

benjamin, der unsicherheitsfaktor bei windenergie lässt sich (leider!) nicht wegdiskutieren, oder? denn genau da liegen versteckte kosten.
wie groß diese versteckten kosten sind (und ob sie so hoch sind, dass sie windenergie unrentabel machen würden), vermag ich nicht zu beurteilen (der verfasser des bwl-boten macht auch keinen hehl aus seinen meinungen). aber sie sind da.
 
Also erstmal Gratulation an Micky, für ihre tollen und nachvollziehbaren Argumente: Du irrst, ich habs studiert und Ende. 😀

Zu mikenull's Rechnungen möchte ich eigentlich nichts sagen, weil sie völlig absurd sind. Nichts alt-grüne Propaganda, die u.a. damit arbeitet, die Atomkraft schlecht zu rechnen.

Die Windkraft ist unzuverlässig. Man müsste vier mal so viele Windräder aufstellen, wie eigentlich zur Energiegewinnung nötig wären, damit die Energie zuverlässig abrufbar ist.

Der leichteste Weg wäre eigentlich, dass man die ganzen grünen Spinner mal machen lassen sollte, damit selbst sehen können, wie sie hinterher im Dunkeln sitzen. Das allerdings wird nicht gehen, weil immer mehr Menschen ihren Verstand einsetzen. Insofern ist das eigentlich rumgejammere, von Menschen, die von ihrer Idee überzeugt sind, aber sie niemals umsetzen werden können und deshalb auch überzeugt bleiben, weil sie niemals mit der Realität kollidieren.

Das ist die eine Seite der grünen Spinner.

Die andere Seite hingegen, da zähle ich z.B. auch Benjamin zu, sind keine Spinner. Es sind eigentlich Realisten.

Sie wollen ebenfalls die grüne Energiewende, wissen aber sehr wohl, dass alternative Energien noch nicht soweit sind, um den Bedarf zu decken. Doch das ist ihnen egal. Denn ein wesentlicher Teil ihres Weltbildes besteht darin, dass die Menschheit sowieso viel zu viel Energie für unnütze Dinge verbraucht und man am besten mit Zwang dagegen steuert.
 
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