Mit schlechtem Schulabschluss wird dir nichts anderes übrig bleiben, als Klinken putzen zu gehen. Natürlich nicht wörtlich. Du gehst zu Firmenchefs oder deren Personalern und bittest sie, bei einem (ggf. kostenlosen) Probearbeiten deine Tauglichkeit für diesen Ausbildungsberuf unter Beweis stellen zu dürfen. Im Handwerk sind z.B. immer Leute gesucht, die nehmen recht gerne Probearbeiter. Mit einem Gesellen- oder Meisterbrief verdient man auch nicht unbedingt schlechter als ein Akademiker. Aber du musst schon selber aktiv werden, hinterhergetragen wird die die Ausbildungsstelle nicht.
Ansonsten: in Deutschland landet niemand auf der Straße, der es nicht will. Dafür sorgt unser Sozialsystem. Also ab zu Caritas und Co, die können dir dabei helfen, bei allen Stellen die Anträge für die Gelder, die dir (ggf. wegen der Behinderung) zustehen, abzugeben. Armut ist ohnehin relativ. Klar, reich ist man mit Sozialleistungen nicht. Aber wer sein Geld zusammenhält, kommt damit einigermaßen über die Runden.