N
Noberto
Gast
Die Menschenwelt ändert zwar fortwährend ihr Gesicht, aber nicht ihr Wesen.Mir sind Friedhöfe mehr oder weniger egal.
Was andere tun allerdings auch.
Die Herausforderungen für unser Zusammenleben sind enorm.
Würde hat jeder Mensch, er muss sie sich nicht verdienen.
Das hat unmittelbar mit dem alltäglichen Umgang miteinander zu tun.
All das stärkt den Austausch, den Gemeinsinn, die Toleranz in ihrem ursprünglichen Sinn: den Mut aufzubringen, Unterschiede und Andersheit zu akzeptieren.
Eine Aufteilung in „Wir“ und „Die“ schade dem Miteinander, bereite den Boden für Ausgrenzung und Rassismus.
Beim Gemeinsinn werden Einzelinteressen zurückgestellt und der Blick auf etwas Übergreifendes gerichtet, das jenseits von Herkunft und Zugehörigkeit verbindet.
Gemeinsinn bedeutet nicht vordringlich, sich ein- und unterzuordnen, sondern den Anderen einzubeziehen.
Er ist nicht das Gegenteil von Individualismus, sondern von Egoismus und fordert zu einem Denken in größeren Zusammenhängen und Bindungen auf.