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Ärger mit Eltern wegen Weihnachten

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Ich möchte eine Besserung haben, will aber nicht aktiv auf die Familie zugehen.
Du hast doch vor, aktiv auf die Familie zuzugehen, indem du sie über darüber informierst, dass du sie enterbt hast.
Wie kann man denn so vernagelt sein, dass man glaubt, damit eine "Besserung" zu erreichen??

Ich wünsch dir wirklich, dass du noch rechtzeitig einen klaren Kopf bekommst und diesen Rat beherzigst:
Ich würde dir raten, momentan gar nichts zu tun. Mein Gefühl ist, dass du dich gerade total verrennst, Situationen interpretierst, ohne gesprochen zu haben und einen Hass aufbaust, der dir nicht gut tut. Und mit der Testamentsaktion verursachst du maximal verbrannte Erde, ich kann mir nicht vorstellen, dass deine Familie danach noch auf dich zukommen wird.

Sag den Termin beim Notar ab, lass das Geschehene ruhen, freue dich auf deinen Urlaub.

Und in sagen wir 3 Monaten schaust du dir die Situation an und überlegst, ob und wie du mit deiner Familie verfahren willst. Damit hast du bei dir den Dampf aus dem Kessel genommen und kannst evtl. besonnener agieren.
 
Ich würde nichts überstürzen, einige Monate Abstand zu der Herkunftsfamilie wahren und die Zeit nutzen, um ein paar Gespräche bei einer Familienberatungsstelle zu führen. Dann wird man weitersehen. Eine briefliche Annäherung scheint mir danach besser zu sein als eine mündliche oder fernmündliche, bei der dann sehr schnell wieder ein Wort das andere ergibt.
Wenn man schreibt, überlegt man sich seine Worte normalerweise sorgfältiger.

Sollten dein Vater und dein Bruder nach mehrmonstiger Funkstille und einem Brief, in dem du deine Sichtweise und wie du dich beim Ausschluss vom Weihnachtsfest gefühlt hast, erklärst, nach wie vor nicht einlenken, kannst du sie immer noch enterben. Ich glaube, ich würde ihnen das gar nicht sagen. Sollte der Erbfall eintreten, erfahren sie es doch früh genug.
 
Zuletzt bearbeitet:
Jetzt werde ich meine Familie erst mal enterben und meinem Vater und meinem Bruder eine Kopie des Testaments zusenden.
Ehrlich gesagt, schockieren mich derartige Sätze. Bist Du nicht dabei, die Rollen der Generationen zu verwechseln? Du stellst Dich hier als Familienoberhaupt dar.
Und was wird denn danach passieren? Meinst Du, dass nach dieser vereinzelten Genugtuung Dein Seelenfrieden wieder zurückkommt und alle Probleme, die Du mit Deinen nächsten Verwandten hast, bereinigt sind? Diese Haltung kommt mir als ziemlich naïv vor.
Auch sehe ich nicht, dass Du weder ein besonders liebevoller Bruder noch liebevoller Sohn bist. Nun fühl Dich wegen meiner Bemerkung nicht schuldig, nur betrachte mal mit etwas Abstand Deine Handlungen. Z.B. könntest Du Dir auch einmal überlegen, wann und wo Du selber mal jemanden ausgeschlossen hast und seinen Schmerz darüber nicht wahrhaben wolltest. Vielleicht fällt Dir ja was dazu ein.
 
Wie armselig. Ich würde an deren Stelle dann kein Gespräch mehr suchen. Vielleicht wäre eine Therapie hilfreich.

Warum ist das armselig, die Familie zu enterben. Seit zwei Jahren besteht kein richtiger Kontakt mehr. Soll ich Menschen, denen ich nichts zu bedeuten scheine, noch mein Erbe hinterherschmeißen?
 
Warum ist das armselig, die Familie zu enterben. Seit zwei Jahren besteht kein richtiger Kontakt mehr. Soll ich Menschen, denen ich nichts zu bedeuten scheine, noch mein Erbe hinterherschmeißen?

Weil du zuerst deine Energie positiv darauf verwenden könntest, das Verhältnis nochmal zu verbessern.

Die Familie zu enterben ist sehr negativ, destruktiv und nicht zielführend.

Zwei Jahre ist keine lange Zeit, du bist noch jung und deine Eltern können noch gut 20 Jahre leben.
 
Mit Verlaub, lieber TE, aber Deine Einstellung dazu ist falsch. Man vererbt ja der nächsten Generation aus vielerlei Gründen. Davon ist einer, dass man bei den Hinterbliebenen nicht nur vergessen wird, sondern dass sie sich auch mit Freude und Zuneigung an den Spender erinnern. Nur so kommen alle zum Frieden. Was hast Du davon, nur zum Trotz Dein Vermögen an wildfremde Leute zu verteilen, die zu Dir selber ja überhaupt keine Verbindung haben und Dir nicht einmal dafür einen Gedenkstein stiften?
Ausserdem ist es in Deinem Alter noch viel zu früh, um seine Gedanken an solche Belange zu verschwenden. Du weisst ja selber, worauf Du Deine Energie richten solltest. Hab einfach mehr Mut zum Leben und vertraue auf die notwendigen Veränderungen, die das Leben sowieso mit sich bringt.
 
Konsequent sollte man ausserdem sein. Du wünscht Dir eine Wiedervereinigung durch Wiedergutmachung, und was tust Du? Du verstärkst die Entzweiung bis zum Geht-nicht-Mehr.
Dadurch, dass Du Bruder und Vater auf die Knie zwingen willst, kommst Du mit der Erfüllung Deiner Bedürfnisse nicht weiter.
 
Enterben ist noch ok, da Du es jederzeit widerrufen kannst. Solange Du noch auf eine familiäre Wiedervereinigung hoffst, würde ich diese Urkunde nur beim Notar hinterlegen. Ich würde keinem Familienmitglied etwas davon erzählen.
 
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