Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Ärger mit Eltern wegen Weihnachten

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 124441
  • Datum Start Datum Start
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Ich wüsste nicht, wie die mir weiterhelfen könnte.

Meinen Vater scheint es zu stören, dass ich die Familienfeiern boykottiere. Dann soll er auf mich zukommen.

Ich wurde damals ausgeschlossen und werde ihm garantiert nicht zu Kreuze kriechen.

Ich weiß nicht, was mir eine Familienberatungsstelle noch anderes vorschlagen könnte.
Es geht nicht darum, dass du bei deiner Herkunftsfamilie zu Kreuze kriechen sollst, sondern darum, mit professioneller Unterstützung in wenigen Gesprächen deine Enttäuschung, Verärgerung und vermutlich auch verborgene Traurigkeit über das Verhalten deiner Familie aufzuarbeiten und konstruktive Konfliktbewältigungsstrategien kennenzulernen, da dies in deinem Elternhaus offensichtlich nicht vermittelt wurde. Ich sehe eine gewisse Gefahr, dass du dich anderenfalls in eine Verbitterung hineinsteigerst und dir dadurch selbst schadest. Welche Konsequenzen du nach der Beratung aus dem Verhalten deiner Familie ziehst, bleibt dir überlassen. Zwingen kann man dich zu nichts. Ob die Fachleute bei einer Familienberatungsstelle noch weitere Strategien zur Bereinigung des Konflikts kennen, kann ich nicht einschätzen. Es käme auf einen Versuch an. Auch dein allgemeines Gefühl, für andere Menschen wertlos zu sein, und die daraus resultierenden Kontaktschwierigkeiten könntest du dort thematisieren.
 
Ich wüsste nicht, wie die mir weiterhelfen könnte.

Meinen Vater scheint es zu stören, dass ich die Familienfeiern boykottiere. Dann soll er auf mich zukommen.

Ich wurde damals ausgeschlossen und werde ihm garantiert nicht zu Kreuze kriechen.

Ich weiß nicht, was mir eine Familienberatungsstelle noch anderes vorschlagen könnte.
Du könntest ihm auch verzeihen.
 
Du könntest ihm auch verzeihen.
Aber das geht nicht von heute auf morgen. Vielleicht nach einer Phase der Distanz, der Wut und Verärgerung, die man nicht unterdrücken sollte. Richtig ist allerdings, dass man jemandem auch dann verzeihen kann, wenn dieser sein Unrecht weder einsieht noch um Entschuldigung bittet. Man muss demjenigen nicht einmal mitteilen, dass man ihm verziehen hat. Verzeihung ist etwas anderes als Versöhnung.
 
Und noch einmal Schade.

Eigentlich ist es ganz egal, was wir dir hier schreiben, wie wir von außen die Situation sehen, die du uns beschreibst.

Du hast doch bereits festgelegt, wie du weiter vorgehen willst.
Dabei ist es dir ganz egal, dass du dir selbst damit schadest.
Denn das tust du. Und wahrscheinlich schadest du dir selbst viel mehr als es dein Verhalten deiner Familie schadet.

Was machst du, wenn du deinem Vater und deinem Bruder das Testament geschickt hast?
Gibt es noch eine Steigerung?

Deine Seele wird das alles nicht heilen.
Im Gegenteil, du, du selbst verletzt dich jetzt selbst mit jeder Aktion, die du unternimmst.
 
Ich wüsste nicht, wie die mir weiterhelfen könnte.

Meinen Vater scheint es zu stören, dass ich die Familienfeiern boykottiere. Dann soll er auf mich zukommen.

Ich wurde damals ausgeschlossen und werde ihm garantiert nicht zu Kreuze kriechen.

Ich weiß nicht, was mir eine Familienberatungsstelle noch anderes vorschlagen könnte.

Also willst du ihnen das mit dem Erbe an den Kopf knallen und dein Vater soll wieder Kontakt aufnehmen. Ob der Plan mal aufgeht?
 
Also willst du ihnen das mit dem Erbe an den Kopf knallen und dein Vater soll wieder Kontakt aufnehmen. Ob der Plan mal aufgeht?

Nein, an den Kopf knallen werde ich denen das nicht. Ich werde aber weiterhin Einladungen zu Geburtstagen usw. ausschlagen, bis da mal eine "Tut mir leid" o. ä. kommt.
 
Einige unaufmerksame LeserInnen werfen Nettosteuerzahler hier vor, er wolle seinem Vater das Testament "vor den Kopf knallen". Das hat er nun aber gar nicht mehr vor:
Ich werde den Termin beim Notar wahrnehmen, denen das Testament aber nicht zusenden.

Wir sollten respektieren, dass Nettosteuerzahler im Moment auch nicht auf den Vater und den Bruder zugehen möchte. Ich vermute, der Schmerz sitzt einfach noch zu tief. So eine Enttäuschung zu verarbeiten, braucht Zeit, vor allem, wenn von der Gegenseite keine Einsicht und kein Bedauern, sondern nur Vorwürfe kommen.

Vielleicht sieht es mit einem gewissen Zeitabstand anders aus. Ich würde mir bei der Konfliktbewältigung professionelle Hilfe in Form eines Beratungsgesprächs suchen und habe das deswegen auch empfohlen. Aber wenn Nettosteuerzahler das derzeit nicht möchte, ist auch das zu respektieren. Des Menschen Wille ist sein Himmelreich. Und zumindest habe ich die Idee als Möglichkeit mal in den Raum gestellt, auf die ja auch noch zu einem späteren Zeitpunkt jederzeit zurückgegriffen werden könnte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Thema gelesen (Total: 282) Details

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben