. Es ist schwierig für mich da weiterhin nein zu sagen. Ich habe Angst, dass sie sich scheinbar ändert und ich wieder Jahre brauche um da daraus zu kommen. Mir fehlt das Vertrauen zu ihr, dass sie sich durch die jetzige Phase hätte zurückgewinnen sollen.
Diese Angst ist mehr als berechtigt. Du kommt ja schon jetzt nicht raus.
Kurz zu mir selbst: Ich habe die Zeit genutzt an Dingen zu arbeiten mir zu einem wichtig ist. An der Arbeit wurde ich befördert, habe 8kg abgenommen und treffe mich nun jede Woche mit Freunden. Mein eigenes Leben läuft zurzeit "besser", weil ich mich mehr auf mich fokussieren kann.
Erstens mal Gratulation zu Deinen Erfolgen!
Uns siehst Du, es geht Dir ganz klar besser ohne sie. Wieso ignorierst Du Dich selbst?
Sehe das auch etwas wie vogelfrei und würde es nicht überbewerten. Nichts desto trotz habe ich das Gefühl, als würde eine Riesen „Last“ von meiner Schulter fallen. Die Beziehung bestand aus vielen Kämpfen und Hoffnungen. Jetzt komme ich zur Ruhe und habe Angst, dass dies verloren geht, sobald wir wieder zusammenziehen.
Auch hier wieder... eine Riesenlast fällt von Deinen Schultern. Jetzt hast Du Ruhe und natürlich geht das wieder verloren, wenn sie zurückkommt.
Jedenfalls soll ich noch an zukünftigen Gesprächen teilnehmen, weil ich nicht über den Wunsch des Zusammenziehens begeistert war. Ich habe Angst, wenn es nicht klappt, ich nicht mehr da "raus" komme und das Gefühl, dass ich wieder mehr geben muss (Vertrauensvorschuss) , dass es überhaupt gelingen kann.
Und schon wieder... Du hast Angst, dass es nicht klappt und Du nie mehr aus der Nummer raus kommst und genau das wird vermutlich auch passieren. Und Du WILLST doch diese Beziehung schon lange nicht mehr.
Irgendwie fühle ich mich nicht gesehen...
Das Gefühl kann ich verstehen. Und es ist auch so. Du solltest wirklich beginnen, Deine Gefühle ernst zu nehmen.
Dein Herz hat doch schon alle Antworten.
Das wird nix mehr, und das ist sehr gut so.
Dem kann ich nur zustimmen. Dein Herz und Dein Bauchgefühl sagt Dir schon lange, was Sache ist.
Naja, sie sagte, dass wir einen Plan aufstellen sollen, worin steht, was wer wann zu tun hat. Dann sagte ich, dass sie dann wieder bei mir/uns einziehen muss. Dann sagte sie ja und fragte ob das ein Problem sei. Ich war zögerlich, sagte aber, dass ich das eigentlich im Moment nicht möchte, weil ich auch einfach zurzeit mental dazu nicht in der Lage bin. Ich bin überfordert und dadurch, dass sie bei mir/uns im Moment nicht wohnt, ich wenigstens die Kontrolle habe. Sobald sie wieder einzieht habe ich die Sorge, nicht rauszukommen bzw. gar nicht. Ihre Aussage es fehle Vertrauen, dies bejahte ich und darum wird es nächste Woche gehen.
Und schon wieder... die Angst nicht mehr rauszukommen.
Und natürlich hast Du kein Vertrauen, dass aus Euch ein glückliches Paar wird. Weil Du bei ihr keine Änderungen siehst und ein Putzplan aufzustellen, löst ganz sicher nicht Eure Probleme.
Am gleichen Tag war meine Freundin dann kurz bei mir und sie sucht ständig Zuneigung. Irgendwann fing über etwas banales zu reden und in dem Moment bin ich über meinen Schatten gesprungen, weil die Psychologin ja will, dass wir wieder zueinander finden, und habe sie geküsst. Das sie manchmal über banales spricht, mochte ich immer an ihr, deshalb dachte ich es ist richtig. Gleichzeitig kamen mir auch fast die Tränen, weil es mir irgendwo dann doch so schwer fällt. Sie wollte mich dann nicht aus dem Bett lassen und wir hatten irgendwann wieder ... . Ich fühle mich immer wie in so einem Sog gezogen und "gezwungen" nachzugeben. Nach dem ... hat sie dann geweint.
Du machst mit, weil die Psychologin will, dass Ihr wieder zueinander findet???
Was willst
DU denn eigentlich???
Wenn Du ehrlich zu Dir selbst und zu Deiner Freundin wärst, dann würdest Du zugeben, dass Du diese Beziehung nicht mehr willst. Nie mehr. Auch nicht mit Putzplan. Aber Du hast einfach nicht genug Eier dazu zu stehen.... sorry, wenn ich das so direkt sage.
Und daran solltest DU weiter arbeiten. Und wenn nötig halt auch mit psychologischer Hilfe. Aber mit in die Therapie gehen mit Deiner Freundin würde ich Dir nicht mehr anraten. Das macht nur dann Sinn, wenn man ersthaft wieder zusammen kommen möchte. Aber das willst Du gar nicht. Am Schluss läuft das dort einfach "zwei gegen einen" und Du fühlst Dich weiterhin nicht gehört und am Schluss machst Du alles, was die beiden wollen.
Das Leben ist kurz und Du hast nur eines. Und das sollte nicht darin bestehen, eine Paarbeziehung zu führen, die Dich unglücklich macht.
Was ich mich allerdings auch schon länger ernsthaft frage ist, wieso SIE so um die Beziehung kämpft. Wo sie Dir doch bis anhin doch recht wenig Wertschätzung entgegengebracht hat.
Hast sie Angst, keinen anderen zu finden?
Hat sie auch Angst, sich und anderen einzugestehen, dass die Beziehung gescheitert ist?
Oder will sie einfach nur gewinnen???
Ich kann mir wirklich sehr gut vorstellen, dass sie Dich wieder genau gleich behandelt wie zuvor, wenn Ihr wieder richtig zusammenkommt. Und Dich weiterhin manipuliert. Und Dir immer vorhalten wird, dass Du die räumliche Trennung wolltest.
Nach wie vor denke ich, es wäre am besten, wenn Ihr euch mal RICHTIG trennt für längere Zeit. Denn diese halbe Sache, wie Ihr sie aktuell versucht, bringt ja offensichtlich überhaupt nichts. Ausser dass sie nicht mehr bei Dir wohnt, hat sich doch nicht wirklich etwas geändert.
Macht doch mal eine richtige Pause mit überhaupt keinem Kontakt (und das nicht nur eine Woche), damit Du wirklich herausfinden kannst, ob Du Dich befreit fühlst, oder sie vermisst.